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Elektroauto-Batterie Lebensdauer: Wie lange hält mein E-Auto?

Ohne den Akku ist das E-Auto lebensunfähig, er ist sozusagen das Herz und dementsprechend wichtig. Sollte der Akku kaputt gehen, kann das richtig teuer werden. Was hält eine Elektroauto Batterie aus und wie können Sie dazu beitragen, dass sich die Lebensdauer erhöht? Wir haben die Infos und gute Alltagstipps für Sie.

Damit man mit seinem E-Auto größere Strecken zurücklegen kann, muss der Akku eine bestimmte Menge an Energie aufnehmen und speichern können. Aktuell liegen die eingesetzten Batterien bei einer Speicherkapazität zwischen 40 und 100 Kilowattstunden (kWh), je nachdem ob es sich um einen Kleinwagen oder einen Elektro-Sportwagen handelt. Ist die Befürchtung, einen Akkuschaden zu erleiden, wirklich gerechtfertigt?

Inhaltsübersicht
Herstellergarantie auf E-Auto Akku
Wie lange hält ein Elektroauto-Akku?
Was kostet eine Batterie für ein E-Auto?
Batterie-Lebensdauer von Elektroautos
erhöhen

Herstellergarantie auf E-Auto Akku

Genau wie bei Verbrennern geben die Hersteller auch für E-Autos Garantien. Der Akku ist hier gesondert zu sehen und wird deshalb auch mit einer gesonderten Garantie versehen. Die volle Speicherleistung wird allerdings von keinem Hersteller garantiert, denn sie nimmt automatisch mit den Jahren ab. Hier haben wir die Garantieleistungen der E-Auto Akkus aller Marken für Sie zusammengestellt:

Marke Akku-
Garantie
garantierte
Speicherleistung
VW
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Renault
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160.000 km /
8 Jahre
k. A.
BMW
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
MINI
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160.000 km /
8 Jahre
k. A.
KIA
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150.000 km /
7 Jahre
65 %
Skoda
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Peugeot
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Citroen
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Hyundai
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160.000 km /
8 Jahre
k. A.
Fiat
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Jaguar
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Audi
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Mercedes
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Nissan
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Opel
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Mazda
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160.000 km /
8 Jahre
k. A.
Ford
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k. A. k. A.
DS
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k. A. k. A.
smart
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100.000 km /
8 Jahre
k. A.
Honda
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160.000 km /
8 Jahre
70 %
Volvo
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160.000 km /
8 Jahre
55 %
Porsche
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160.000 km /
8 Jahre
70 %

Wie lange hält ein Elektroauto-Akku?

Momentan geht man von einer Lebensdauer von acht bis zehn Jahren aus, was ungefähr 500 bis 1.000 Ladezyklen entsprechen sollte. Man geht hierbei von einer durchschnittlichen Reichweite von 100 Kilometer pro Ladevorgang aus, was dann einer Laufleistung von 50.000 bis 100.000 Kilometer entsprechen würde.

Allerdings ist auch die Technik mittlerweile stark vorangeschritten und ein moderner Lithium-Ionen-Akku kann bis zu 3.000 Ladezyklen gut aushalten. Ein Beispiel ist hier das Tesla Model S, das im Idealfall mit einem Akku über 300.000 Kilometer fahren kann.

Danach lässt sich die verbleibende Kapazität nicht mehr für den Einsatz in einem E-Auto nutzen. Sinkt die Kapazität sinkt natürlich auch die Reichweite, denn der Akku kann weniger Energie speichern. Je mehr Jahre die Batterie auf dem Buckel hat, desto stärker verändert sich die Eigenschaft des Materials, was zusätzlich für eine Verringerung der Reichweite sorgt. Dennoch muss man keine Angst haben, mit Ihrem Elektroauto liegenzubleiben.

E-Auto Batterie kaputt: Was kostet ein Akkuschaden?

Das hängt vom Auto und der Größe des Akkus ab aber die Batterie ist auf jeden Fall das teuerste Bauteil in einem Elektroauto. Gut 10.000 Euro vom Kaufpreis kann diese ausmachen und wenn der Akku frühzeitig kaputt geht, ist oft die Reparatur so teuer, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden die Folge sein kann. Deshalb achten Sie auf eine ausreichende Garantie der Automarken oder leasen Sie den Akku, wenn das angeboten wird. In diesem Fall würde die Batterie einfach ausgetauscht werden, wenn sie einen Defekt aufweist.

Außerdem ist es sinnvoll, eine Kaskoversicherung abzuschließen, denn im Normalfall ist ein Defekt am Akku darin mitversichert. Fragen Sie aber zur Sicherheit bei Ihrer Versicherung nach, ob es eventuell einen gesonderten Tarif für die Abdeckung einer kaputten E-Auto Batterie gibt.

Batterie-Lebensdauer von Elektroautos erhöhen

Jeder kann dazu beitragen, die Lebensdauer des E-Auto-Akkus zu erhöhen. Dafür muss man gar keine komplizierte Pflegeanleitung lesen, sondern sein eigenes Verhalten dem Elektroauto anpassen. Ein E-Auto ist eben kein klassisches Auto und hat andere Bedürfnisse, auf die es sich einzustellen gilt.

E-Auto Akku Vollladung – unbedingt vermeiden

Hört sich komisch an, ist aber so. Ein Elektroauto bis auf 100 Prozent zu laden, kann dem Akku auf Dauer mehr schaden, als es Ihnen an Reichweite bringt. Am besten ist es, den Akku immer nur auf bis zu 80 Prozent zu laden, denn damit kommen Sie schon sehr weit und riskieren nicht, die Lebensdauer der Batterie zusätzlich zu verkürzen.

Keine Tiefenentladung

Ebenfalls ungut ist eine Tiefenentladung des Elektroauto-Akkus. Von Tiefenentladung spricht man, wenn der Akkustand unter 20 Prozent sinkt. Im Idealfall halten Sie den Akku immer in einem recht konstanten Ladezustand von ca. 50 bis 70 Prozent, das wäre dem E-Auto am liebsten. Dass man das in der Praxis nur schwer umsetzen kann, liegt auf der Hand – man müsste ständig nachladen. Deshalb achten Sie mindestens darauf, dass der Akkustand die 20 Prozent nicht unterschreitet.

Schnarchladungen sind gut für die Lebensdauer

Natürlich will man sein Elektroauto möglichst schnell aufgeladen haben, was auch in Ordnung ist, wenn man längere Strecken zurücklegen muss. Hat man aber einmal Zeit, wäre es der Lebensdauer des Akkus sehr zuträglich, wenn Sie eine sogenannte Schnarchladung durchführen. Das bedeutet, dass das E-Auto nicht an einer Schnellladestation geladen wird, sondern einfach zu Hause. Langsames Laden ist für den Akku zwischendurch eine reine Wohltat.

E-Auto und Kälte: Nach der Fahrt gleich laden

Ist ein Akku ausgekühlt, kann er schneller altern und damit nicht mehr die gleiche Energiemenge aufnehmen, wie ein Akku, der sich in seiner Wohlfühltemperatur befindet. Nachdem wir in unseren Breitengraden allerdings häufig kalte Temperaturen haben werden, kann man es dem Akku einfacher machen, indem man ihn sofort nach der Fahrt lädt, wenn es draußen kalt ist. Dann ist der Akku noch aufgewärmt und lädt gesünder und schneller wieder auf.

Hitze vermeiden

Ist der Akku voll geladen, dann ist ein schattiger Parkplatz einem in der prallen Sonne vorzuziehen – zu viel Hitze mag der Akku nicht. Deshalb sind ein Parkhaus oder eine Garage im Sommer sehr zu empfehlen und die Batterie sollte bei sehr heißen Temperaturen lieber nicht komplett aufgeladen werden. Bei Temperaturen von 15 bis 25 Grad fühlt sich der Akku am wohlsten. Ein schattiger Platz ist natürlich auch während des Ladevorgangs ideal.

Selbstentladung: Längeren Standzeiten vermeiden

Wenn Sie wissen, dass Sie Ihr E-Auto über einen längeren Zeitraum nicht fahren werden, dann sollte es an einem trockenen und geschützten Platz stehen und der Akku über einen mittleren Ladestand verfügen. Steht das Auto über mehrere Monate, ist es wichtig immer mal wieder nach dem Akku zu sehen und diesen gegebenenfalls auf ca. 60 Prozent nachzuladen. Wenn das beachtet wird, hält der Akku auch längere Standzeiten unbeschadet aus.

Als Faustregel kann man sagen, dass sich die Batterie eines E-Autos ungefähr um vier Prozent je Monat entlädt, wenn die Raumtemperatur angemessen ist. Ist es zu heiß, kann daraus schnell das Doppelte werden.

E-Auto sparsam fahren

Gerade dieser Punkt dürfte vor allem flotten Autofahrern nicht so sehr gefallen. Der Akku mag es am liebsten gleichmäßig. Das heißt, dass starkes Beschleunigen dem Akku auf Dauer nicht gut tut. Plötzliche hohe Leistungsanforderungen lassen viel der gespeicherten Energie aus der Batterie fließen und Sie müssen häufiger laden. Man geht davon aus, dass moderne Akkus zwischen 500 und 1.000 Ladevorgänge problemlos überstehen, bis die Kapazität langsam abfällt. Wer also häufiger laden muss, beschleunigt diesen Prozess zusätzlich.

Batteriemanagementsysteme sind sinnvoll

In der Regel verfügt das Elektroauto über ein intelligentes Batteriemanagementsystem, das mit der heimischen Wallbox oder der Ladesäule kommuniziert. Damit wird der Ladestrom für möglichst schonendes Laden optimiert und das Aufladen wird automatisch gesteuert. Der Vorgang wird vom System beendet, wenn die Batterie den optimalen Ladezustand von 80 Prozent erreicht hat und während des Ladevorgangs wird überwacht, ob die einzelnen Zellen die richtige Spannung haben. Wenn nicht, wird dies durch das sogenannte Balancing wieder ausgeglichen.

Ist es draußen zu kalt, registriert das System dies ebenfalls und reduziert automatisch die Ladegeschwindigkeit, um den Akku zu schonen und Schäden vorzubeugen.