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Dacia Duster Testbericht

Der Dacia Duster ist vor allem bei der preisbewussten Kundschaft beliebt. Wer die Variabilität eines SUVs in Sachen Raumangebot und Sitzhöhe zu schätzen weiß, kommt mit dem Duster günstig an ein Fahrzeug dieser Art.

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Was gut ist

  • Günstiger Preis
  • Auch mit Allradantrieb
  • Geräumiger Kofferraum

Was nicht so gut ist

  • Teuer mit Automatik
  • Keine Klimaanlage im Basismodell
  • Kaum Sicherheitsassistenz

Dacia Duster: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Dacia Duster

Der Dacia Duster ist vor allem bei der preisbewussten Kundschaft beliebt. Wer die Variabilität eines SUVs in Sachen Raumangebot und Sitzhöhe zu schätzen weiß, kommt mit dem Duster günstig an ein Fahrzeug dieser Art.

Der Dacia Duster ist eines ganz sicher nicht: ein Blender. Wer ein günstiges SUV ohne Schnickschnack sucht und pragmatisch-realistisch an die Sache herangeht, ist mit dem Duster bestens beraten. Ein SUV unter 13.000 Euro ist schon eine Ansage, zu Recht wirbt Dacia mit dem Slogan “Deutschlands günstigstes SUV”. Da kann man kein Luxus-Equipment erwarten, aber eine solide Basis ist machbar, wie die rumänische Tochter Dacia des französischen Mutterkonzerns Renault zeigt.

Funktionaler Pragmatiker ohne teure Extras

Der Dacia Duster ist ein Kompakt-SUV zum absoluten Sparpreis. Großartigen Komfort darf man hier nicht erwarten, aber er überrascht mit guter Geländegängigkeit, ordentlich Kofferraum-Volumen und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch eine 5-Jahres-Garantie oder alternativ bis zu 100.000 Kilometer bietet längst nicht jeder Hersteller. 

Lediglich Durchschnitt ist der Dacia Duster allerdings in Sachen Sicherheit. Nur drei Sterne im Euro-NCAP-Test sind kein gutes Ergebnis. Die Auswahl an Assistenzsystemen ist mehr als übersichtlich.

Aber mit seiner guten Alltagstauglichkeit und dem großen Kofferraum stellt er für junge Familien und Menschen, die nicht viel Geld für einen SUV ausgeben können oder möchten, trotzdem ein sehr attraktives Angebot dar. Das Preis-Leistungsverhältnis ist konkurrenzlos günstig. Schade ist nur, dass der Allradantrieb mindestens 8.000 Euro Aufpreis auf das Einstiegsmodell kostet. Toll ist dagegen, dass die Ausstattung in den höheren Ausstattungslinien enorm zugelegt hat. Die stärkeren Benzin-Motoren funktionieren gut, aber auch der Diesel- und insbesondere die Autogasvariante sind sparsam und bieten interessante Alternativen.

Selbst, wenn man sich für das höchste Ausstattungslevel entscheidet, bleibt einem aber die Schnappatmung, die beim Studium der Preisliste eines deutschen Premium-SUVs einsetzen kann, im Dacia SUV erspart. Der Preis bleibt heiß, und der Dacia Duster das einmalig günstige SUV-Angebot, das er immer war.

Wie viel kostet der Dacia Duster?

Das Dacia Duster Modell hat eine UVP von 14.550 € bis 23.350 €. Die Preise beginnen bei 15.154 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 136 €.

Unsere 3 beliebtesten Dacia Duster Versionen sind:

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Ein kleiner Wermutstropfen ist die hohe Einstufung der Versicherungssklassen beim Dacia Duster, die zu höheren Fixkosten führen.

Zumindest gilt das für die Haftpflicht-Einstufung in Klasse 20, was vergleichsweise hoch ist. Wer zur gasbetriebenen Version greift, landet sogar in Klasse 22.

Bei Voll- und Teilkasko sieht es mit den Versicherungsklassen jeweils motorabhängig zwischen 14 und 19 schon deutlich besser aus.

Leistung und Fahrkomfort

In der betriebswirtschaftlichen Konstellation liegt auch der Schlüssel zum günstigen Preis des Dacia Duster: Rund die Hälfte der Komponenten (57% beim Duster mit Frontantrieb, 51% beim Allradler) teilt sich der Duster mit anderen Renault- und Dacia-Modellen. Das spart Kosten und bringt Synergieeffekte, die entsprechend in Form niedriger Preise an die Kundschaft weitergegeben werden können.

Die gleiche positive Entwicklung ist auch beim Angebot an Motoren zu verzeichnen: Dem kleinen 91-PS-Spar-Benziner hat Dacia im Januar 2019 endlich moderne, bis zu 150 PS starke Aggregate aus dem aktuellen Motorenprogramm von Renault zur Seite gestellt. Diese sind sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb bestellbar. Darüber hinaus bietet Dacia den Duster auch LPG-betrieben (bivalent, also auch benzinbetrieben) mit 101 PS Leistung und als Diesel mit 116 PS an. Der Diesel kann ebenfalls mit Allradantrieb bestellt werden, die gas-benzinbetriebene Fahrzeugvariante dagegen ist nur mit Frontantrieb bestellbar. Diese Gesamtauswahl macht den Spar-SUV weiterhin zum einmalig günstigen Angebot, an dem viel verbessert wurde – aber einige Schwächen blieben.

Viel Utility, wenig Sport

Eher behäbig und wenig sportlich verhält sich der Duster bei der Beschleunigung. Mit dem Einstiegsmotor dauert es schon 13,1 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu kommen. Sogar 15,1 Sekunden sind es im Gasbetrieb des ECO-G. Bei 166 und 168 km/h Höchstgeschwindigkeit ist dann auch bereits Schluss.

Etwas spritziger wird es in den Versionen mit 116 oder 131 PS, die nur knapp über zehn Sekunden brauchen. Einzig der 150 PS starke Fronttriebler kann mit seinen 9,7 Sekunden einstellig bleiben und erreicht mit 199 km/h zudem die höchste Endgeschwindigkeit.

Zumindest auf Asphalt hat der Duster den Allradantrieb also nicht unbedingt nötig. Das Mehrgewicht schränkt dabei sogar die Leistungsfähigkeit ein. Doch auf losem Untergrund oder im Gelände, bietet der Vierradantrieb unangefochtene Vorteile.

Gute Seiten, schlechte Seiten: das Fahrwerk

Das Fahrwerk des Dacia Duster ist auf der Straße eher komfortabel als dynamisch abgestimmt. Bei starken Bodenwellen kein Nachteil. Ansonsten aber sind Wettbewerber wie z.B. der Nissan Qashqai straffer abgestimmt und bieten ein dynamischeres Fahrverhalten.

Dass beim Duster Sparzwang herrschte, merkt man vor allem an der starren Hinterachse. Auch, was die Geräuschdämmung betrifft, ist hier deutlich Luft nach oben. Wer den Duster als Nutzfahrzeug betrachtet, wird diesen Kummer in Kauf nehmen, aber PKW-Ansprüchen genügt dieses nicht vorhandene Ambiente wohl kaum.

Aber der Duster hat seinem Namen alle Ehre machend (“Dust” = Dreck, Staub) auch Allradantrieb im Angebot: Mit einer Bodenfreiheit von 21 Zentimetern, kurzen Überhängen, einem vorderen Böschungswinkel von 30 Grad und hinten 33 Grad (mit Allradantrieb, ohne sind es 34 Grad) kann man sich durchaus auch mal abseits der Straße bewegen – was in dieser Preisklasse wirklich erstaunt. Per Drehschalter in der Mittelkonsole kann der Schub sogar 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt werden. Eine echte Differenzialsperre fehlt ihm aber.

Auch bei der Lenkung bleiben Wünsche offen: Sie wirkt indirekt und es fehlt an Rückmeldung von den Vorderrädern. Etwas straffer und greifbarer wäre hier wünschenswert.

Alle technischen Daten des Dacia Duster ansehen

Platz und Praxistauglichkeit

Das Erfolgsrezept: Der mit 4,34 Meter Länge bekömmlich kompakte, aber ausreichend geräumige Dacia Duster wird mit Renault-Knowhow in Rumänien gebaut und sieht mit seiner bulligen Karosserie nach mehr aus, als er kostet. Unter der Haube arbeiten bewährte Motoren von Renault und die Teile stammen ebenfalls aus dem französischen Mutterkonzern. Da der Duster weitgehend auf Schnickschnack verzichtet, kann ihn Dacia so günstig anbieten.

Seit 2018 steht die zweite Generation des Dacia Duster bei den Händlern. Von außen ähnelt sie dem Vormodell, aber drinnen bietet sie ein luftigeres Raumgefühl. Das liegt daran, dass die Frontscheibe um zehn Zentimeter nach vorne versetzt wurde. Die Materialqualität hat mit der Neuauflage ebenfalls zugenommen. Günstige Kunststoffe werden aber auch heute noch im Innenraum eingesetzt. Wen wundert’s? Bei dem Preis kein Wunder.

Praktisch für alle, die kein Statussymbol brauchen

Der Einstieg ist SUV-typisch rückenfreundlich und großzügig. Die Vordersitze könnten allerdings etwas längere Beinauflageflächen vertragen.

Was die Maße von 4,34 Meter Länge, 1,80 Meter Breite und 1,63 Meter Höhe versprechen, wird innen beinahe gehalten. Nur beinahe, weil der Dacia Duster innen nicht so breit ausfällt, wie er außen mit den charakterbildend breiten Kotflügeln wirkt. Die Mittelkonsole kommt den Knien langbeiniger Fahrer:innen nah und viel Schulterfreiheit steht auf der Rückbank auch nicht zur Verfügung. Vorne sitzt man aber auch mit 1,90 Meter Körpergröße gut. Dahinter kann es, abhängig von der Position des Fahrersitzes, ab 1,80 Meter eng werden.

Was die Kopffreiheit angeht, hier wird es noch ein wenig enger. 90 bzw. 89 Zentimeter bis zum Dachhimmel sind im Vergleich mit anderen Fahrzeugen schon recht wenig – vor allem, weil es sich um einen SUV handelt, da könnte man schon knapp einen Meter erwarten.

An den Sitzen merkt man leider den Sparzwang, der bei diesem Hammerpreis unumgänglich ist. Sowohl die Sitze vorne als auch im Fond sind nicht sonderlich gut gepolstert. Isofix-Halterung zur Befestigung von Kindersitzen gibt es wie üblich an den äußeren beiden Sitzen der Rückbank.

Gepäckraum-Nachteile bei Allradantrieb

Das Gepäckabteil hat mehr zu bieten. Für ein SUV der unteren Mittelklasse fällt die Kofferraumkapazität mit einem Basisvolumen von 445 Litern geräumig aus. Wird die im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilte Rücksitzlehne umgeklappt, kommen bis zu 1.478 Liter hinter den Vordersitzen unter. Die Ladelänge erstreckt sich zwischen 99 und 179 Zentimetern. Kein Vorteil beim Umzug ist, dass die Kofferraumöffnung mit 90 Zentimetern relativ schmal ausfällt. Dagegen liegt die Tatsache, dass die Ladekante im Duster höher verläuft, in der Natur der Sache. Ein SUV verfügt nun einmal über mehr Bodenfreiheit als ein Kombi.

Leichte Abstriche gibt es bei der Kofferraumgröße, um Platz für den Allradantrieb zu schaffen. Dann beträgt das Volumen bei aufrecht stehender Rückbank noch 411 Liter bzw. bei umgeklappten Sitzen bis zu 1.444 Liter.

Als Zugfahrzeug für nicht allzu schwere Anhänger taugt der Dacia Duster auch. Maximal 1,5 Tonnen dürfen an den Haken genommen werden. Zwei nicht mehr als 75 Kilogramm wiegende E-Bikes können zudem auf der Anhängerkupplung stehend oder bis zu 80 Kilogramm auf dem Dach transportiert werden.

SUV-typisch ist die Übersicht vorn gut und bringt Vorteile beim Überblicken des Verkehrsgeschehens. Nach hinten wird der Schulterblick aber durch die kleinen Fenster zwischen den C- und D-Säulen, die zudem breit ausfallen, eingeschränkt.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Unter 13.000 Euro für einen SUV? Das ist extrem preiswert und machte den Dacia Duster, als er im Jahr 2010 auf den Markt kam, schnell zum Bestseller. Und bis zum heutigen Tag hat der Duster keine echten Konkurrenten, die bei diesem Preis mithalten können. Der Werbe-Slogan “Deutschlands günstigstes SUV” ist kein leeres Versprechen, sondern die nackte Wahrheit.

Dank Facelift stark aufgewertet

Dass Dacia den Duster von Anfang an zusätzlich scharf durchkalkuliert hat, konnte man in der Vergangenheit auch an der Ausstattung und bei der Sicherheit erkennen. Beides wurde aber mit der Neuauflage 2018 verbessert. Das Infotainment, die Bedienung, die Geräuschdämmung im Innenraum und die Sitzqualität wirken jetzt nicht mehr wie von gestern. Inzwischen lässt sich der Dacia SUV auch mit Extras wie einer Klimaautomatik, einem Toter-Winkel-Warner oder einem Rundumsicht-System ordern. Das Bemerkenswerte dabei: Der Dacia Duster wurde 2018 aufgewertet, ohne dabei teurer zu werden.

Bei der Leserwahl der Zeitschrift Auto Straßenverkehr gewann der Dacia Duster 2020 mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in der Kategorie “Familienauto des Jahres” unter 25.000 Euro. Kein Wunder, kostet er doch selbst in der teuersten Version als Sondermodell Celebration maximal 20.950 Euro. Bestellt man dann noch alles, was geht, hinzu, kommen mit Ledersitzen und Metallic-Lackierung gerade nochmal 1.267 Euro on top. Ende der Fahnenstange. Aber genau darin liegt ja das charakterbildende Element des Duster, eben nicht in Richtung Luxus abzuzielen, sondern zum kleinen Preis ein faires, praktisches Auto mit pragmatischer Innenausstattung zu bieten. Also fangen wir mal ganz klein an:

Das Basismodell Access des Dacia Duster ist nur mit dem allerkleinsten 91-PS-Motor erhältlich und beschränkt sich auf eine Basis-Sicherheitsausstattung, die nur ABS, ESP, Front- und Seitenairbags (Beifahrerairbag deaktivierbar) sowie Windowbags, einen Bremsassistenten und eine Berganfahrhilfe beinhaltet. Für Familien besonders wichtig: Die hinteren Außenplätze verfügen serienmäßig über Isofix-Kindersitzbefestigungen.

Knapp kalkulierte Ausstattung

Das solide Cockpit beschränkt sich auf das Wesentliche. Wer hochwertiges Interieur erwartet, ist hier fehl am Platze. Hartplastik und Übersichtlichkeit dominieren, aber alles hat seine Ordnung, funktioniert und ist gut ablesbar.

Als Komfortausstattung werden auch in der Einstiegsbasis bereits die elektrischen Fensterheber vorne, der Geschwindigkeitsbegrenzer, die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, der Bordcomputer, LED-Tagfahrlicht und der Lichtsensor geboten. Das war nicht immer so.

Könnte schon an Technologie reichen, doch leider bleibt der Zugang zu allen Ausstattungspaketen für das Einstiegsmodell versagt. Fairerweise muss jedoch angemerkt werden, dass bei der Konkurrenz im Einstiegsmodell meist auch nicht viele Extras inklusive sind.

Klare Hierarchien

So bleibt es bei Dacia auch Tradition im Einstiegsmodell Access keine Klimaanlage anzubieten. Da muss man selbst eine Linie höher noch 800 Euro berappen. Erst ab Comfort gehört sie zur Serie.

Dann kommt außerdem als Infotainment ein 8-Zoll-Touchscreen mit Android Auto und Apple CarPlay in den Duster. Eine Ausstattungslinie höher, nämlich mit dem Prestige, wird daraus auch ein vollwertiges Navigationssystem.

Zum Prestige zählt serienmäßig auch die Rückfahrkamera, welche aufgrund der eingeschränkten Rundumsicht keine schlechte Wahl darstellt und die es sonst nur für den Comfort gegen 500 Euro Aufpreis gibt.

Schade ist, dass dies teils auch für sicherheitsrelevante Systeme gilt. Das Sicherheitspaket mit dem Toter-Winkel-Warner bleibt dem Prestige oder Sondermodell Extreme (serienmäßig) und der Ausstattungsvariante Comfort (450 Euro Aufpreis) vorbehalten.

Alle Details zum Innenraum des Dacia Duster ansehen

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Für den Geldbeutel relevant ist auch der Kraftstoffverbrauch. Dabei präsentiert sich der Dacia Duster durchschnittlich ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.

Das verdeutlicht auch die Energieeffizienz, die je nach Motor bei den Benzinern zwischen den Effizienzklassen B und C sowie bei den Dieseln bei A liegt.

Mit Allrad deutlich durstiger

Im Schnitt genehmigen sich die mit Superbenzin betriebenen Aggregate nämlich zwischen 5,4 und 5,7 l/100km kombiniert nach NEFZ. Gleiches gilt für die gasbetriebene Version, falls das Gas mal ausgeht und man auf den Benzinbetrieb zurückgreifen muss.

Den Diesel dürstet es nach 4,3 Litern alle 100 Kilometer. Nur die Allradversionen treiben den Verbrauch bei Benzin und Diesel jeweils knapp einen halben Liter in die Höhe.

Im Realverbrauch lassen sich gut ein bis zwei Liter auf die angegebenen Werte aufschlagen.

Insofern bleibt aber auch der CO2-Ausstoß mit dem Duster akzeptabel. Vergleicht man ihn mit anderen, oft größeren und schwereren SUVs, schneidet er sogar gut ab. Gemessen an der Leistung wären aber noch bessere Werte denkbar, zumal elektrifizierte Antriebe im Portfolio fehlen.

Autogas deckt hierbei als Alternative lediglich eine Nische ab. Um Abgasnormen braucht man sich mit einem Duster dennoch keine Gedanken machen, weil alle Motoren die geltende Euro 6d Norm erfüllen.

Sicherheit und Schutz

In punkto Sicherheit ist der Dacia Duster leider tatsächlich nicht auf dem neuesten Stand. Im Euro-NCAP-Test konnte er das schlechte Ergebnis seines Vorgängers nicht verbessern: Auch der Dacia Duster in der zweiten Generation erreichte nur drei von fünf möglichen Sternen. Verbesserungswürdig wären beispielsweise die Scheinwerfer, hier wären (gern auch adaptive) LED statt der H7-Lampen wünschenswert. Und es fehlt an allerhand Assistenzsystemen oder Fußgängerschutz wie z.B. Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn, Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie auch Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung. Nur, wer gern noch alles selbst in der Hand hat und eh kein Fan dieser Assistenzsysteme ist, hat mit dieser spärlichen Auswahl kein Problem.

Schnell gestoppt

Positiv anzuführen ist dagegen sein recht kurzer Bremsweg: Im ADAC-Bremstest schnitt der Dacia Duster II mit einem Bremsweg von 34,7 Metern (dCi 115 Comfort 2WD) bzw. 36,8 Metern (TCe 130 Prestige 2WD) nach einer Vollbremsung aus 100 km/h recht gut ab. Damit bremst er sogar besser als sein wesentlich teurerer Konkurrent Nissan Qashqai. Aber negativ ist ihm dabei anzukreiden, dass er sich im Falle einer Vollbremsung wenig richtungsstabil zeigt.

Serienmäßig sind beim Dacia Duster bereits ab der Basisversion als Assistenzsysteme nur ABS, ESP, eine Berganfahrhilfe und ein Geschwindigkeitsbegrenzer inklusive. Nicht zu verwechseln mit dem Tempomat – oder wie es bei Dacia heißt “Tempopilot”, der erst ab der Ausstattung Comfort zur Serie gehört. Auch Toter-Winkel-Warner und die akustische Einparkhilfe für hinten gehören erst ab der Ausstattung Prestige zum Serienumfang. Eine Rückfahrkamera als Teil des Technik-Pakets ebenfalls, für die Linie Comfort ist sie aber auch gegen einen Aufpreis von 500 Euro optional erhältlich.

Zuverlässigkeit und Probleme

Und auch gewisse Zweifel an der Zuverlässigkeit des Dacia Duster dürfen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Zusammen mit dem Lodgy bildete der Dacia Duster beim TÜV-Report 2021 das Schlusslicht im Fahrzeugsegment der zwei- bis dreijährigen Wagen. 

Zu den häufigen Problemen zählen dabei Mängel an der Beleuchtungsanlage genauso wie Ölverlust, defekte Lenkung oder zu hohe Abgaswerte.

Nun gut, man kann nicht alles haben: Ein SUV zum Discounter-Preis hat eben Vor- und Nachteile. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und als Duster-Fahrer:in befindet man sich in guter Gesellschaft: Selbst der Papst war schon in einem Duster unterwegs!

Dabei ist Gottvertrauen gar nicht unbedingt nötig: Aus der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung von zwei Jahren macht Dacia direkt drei Jahre Garantie bis zu einer maximalen Laufleistung von 100.000 Kilometern. Immerhin ein Jahr mehr als bei vielen anderen Herstellern.

Für den Lack bleibt es allerdings bei zwei Jahren. Dass der Duster Ihnen nicht unter dem Hintern wegrostet, garantiert Dacia immerhin sechs Jahre.

Dacia Duster FAQs

Der Dacia Duster lockt vor allem durch seinen günstigen Einstiegspreis. So preisgünstig wie mit einem Duster kommt man an kein anderes SUV. Auch die Aufpreise für Zusatzausstattung sind fair. Mittlerweile kann der Duster sogar mit Automatikgetriebe und Allradantrieb ausgestattet werden, womit er sich sogar im Gelände richtig gut schlägt.

Bei carwow können Sie ganz einfach den Dacia Duster konfigurieren, indem Sie zwischen Kauf, Finanzierung und Leasing wählen. Anschließend entscheiden Sie sich für die bevorzugte Ausstattungs- und Motorvariante, fügen gewünschte Sonderausstattung und Ihre Lieblingsfarbe hinzu. Sie erhalten dann fünf ausgewählte Angebote von Händlern in Ihrer Nähe.

Fünf verschiedene Ausstattungslinien sind für den Dacia Duster erhältlich. Los geht es mit der Variante Access. Der Duster Access kommt mit LED-Abblendlicht, einer Y-förmigen Lichtsignatur und neuem Heckspoiler. Umfangreicher sind die Versionen Essential, Comfort, Prestige und Extreme ausgestattet. Wir haben alle Details zum Innenraum und dem Ausstattungsumfang.

Der Dacia Duster misst 4,34 Meter in der Länge, 1,80 Meter in der Breite und 1,63 Meter in der Höhe. Damit entspricht er in der Größe etwa typischen Kompaktwagen-Modellen wie dem VW Golf mit der Ausnahme, dass er als SUV natürlich etwas mehr Bodenfreiheit besitzt und dafür höher baut. Dazu setzen wir die technischen Daten des Dusters Relation zu vergleichbaren Modellen.

Wer sich Aufpreise für Lackierungen sparen möchte, bekommt den Dacia Duster kostenlos in Arktis-Weiß. Alle anderen Farben kosten zwischen 400 und 650 Euro Aufpreis. Dafür bekommt man beispielsweise Schiefer-Grau, Arizona Orange oder Perlmutt-Schwarz.

Der Kofferraum des Dacia Dusters ist großzügig bemessen. Das Volumen beträgt bei aufrecht stehender Rückbank 445 Liter. Klappt man die hinteren Sitze um, stehen sogar 1.478 Liter bereit.

Leichte Abstriche für den günstigen Preis macht man beim Innenraum des Dacia Dusters. Hier dominieren günstigere Hartplastik-Materialien. Schlecht ausgestattet ist der Duster deswegen noch lange nicht und gut aussehen kann das Interieur ebenfalls.

Den Dacia Duster gibt es wahlweise mit Benzin-, Diesel- oder Autogas-Antrieb. Dazu kann man zwischen manuellem Schaltgetriebe und Automatik wählen. Weitere Optionen bestehen im Vorder- oder Allradantrieb. Alle Details zu Motoren erfahren Sie in den technischen Daten.

Laut Datenblatt verbraucht der Dacia Duster mit Benzinmotor zwischen 5,4 und 5,7 Liter pro 100 Kilometer. Mit dem Diesel sind es 4,3 Liter auf 100 Kilometer. In der Praxis sollte man gut einen Liter mehr kalkulieren.

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