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Dacia Sandero Testbericht

Die Welt verändert sich und mit ihr auch der Automarkt. Neben dem Umweltgedanken wird es optisch immer schicker. So auch beim neuen Dacia Sandero.

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Wow-Wertung
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Was gut ist

  • Günstiger Preis
  • Stark verbessert zu Vormodell
  • Optisch attraktiv

Was nicht so gut ist

  • Recht langsame Motoren
  • Wer Ausstattung will muss draufzahlen
  • Verarbeitung nicht auf Topniveau

Dacia Sandero: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Dacia Sandero

Neben den Familienwagen Lodgy und Dokker und dem Geländewagen Duster hat Dacia mit dem Sandero auch einen Kleinwagen auf dem Markt. Diesen gibt es für Fans des hohen Einstieges auch als Stepway mit Geländewagen-Feeling.

Kleine Maße, kleines Auto, das deutet ganz stark auf ein Stadtauto hin. Und das ist der Dacia Sandero auch. Mit knapp 4 Metern Länge und 2 Metern Breite wird die Parkplatzsuche angenehm. Und optisch? Der günstige Preis sorgt zum Glück nicht für ein billiges Auftreten. Von außen ist der Wagen genauso stylisch wie andere Autos dieser Klasse. Er erinnert fast ein wenig an einen VW Polo.

Ein kurzer Blick auf die Geschichte

Dacia ist günstig, fast billig, doch von schlechten Eltern kommen diese Autos nicht. Dacia ist eine Tochtermarke von Renault, die Autos beinhalten meist ältere Technologien des französischen Dachkonzerns.

Bereits im Jahre 2008 wurde die erste Generation des Sandero vorgestellt, 2021 kommt nun die dritte auf den Markt. Der Wagen ist das erste Auto von Dacia, das außerhalb von Europa im brasilianischen Werk Curitiba entwickelt wurde. Der Wagen basiert auf der Plattform des Renault Clio V und des Renault Captur 2 und wird außerhalb Europas auch unter dieser Marke als Renault Sandero verkauft.

Y-förmige Röhren im Scheinwerfer, Kühlergrill mit neuem Wabenmuster und eine bunte Farbpalette hat der günstige Kleinwagen zu bieten.

Ergebnis: Deutschlands günstigster Neuwagen

Der Dacia Sandero ist ein echter Allrounder. Egal, ob Sie agil im Stadtverkehr mitschwimmen möchten oder ab und an etwas zu transportieren haben, der Kompaktwagen ist genau richtig. Preislich lässt er die Konkurrenz alt aussehen, der VW Polo ist teurer und den Skoda Fabia oder Ford Fiesta gibt es zwar für ähnliches Geld – jedoch nur bei niedrigster Ausstattung und dann im Vergleich mit der höchsten Ausstattung des Sandero.

Wie viel kostet der Dacia Sandero?

Das Dacia Sandero Modell hat eine UVP von 9.600 € bis 14.550 €. Die Preise beginnen bei 10.294 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 98 €.

Unsere 3 beliebtesten Dacia Sandero Versionen sind:

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Kostengünstig soll der Dacia Sandero natürlich nicht bloß in der Anschaffung sein, sondern es auch bei den laufenden Kosten bleiben. Das gelingt ihm beim Thema Versicherung bedingt. Die Einstufung der verschiedenen Typklassen fällt durchschnittlich aus. So liegt der Sandero für die Haftpflichtversicherung zwischen den Klassen 15 bis 18 und bei der Teilkasko zwischen 13 und 16. Wer zur Vollkaskoversicherung greift, nutzt antriebsabhängig die Typklasse 12, 19 oder 20 zur Berechnung.

Leistung und Fahrkomfort

Einsteigen, Schlüssel drehen, losfahren! Das war mal. Den neuen Sandero gibt es nun auch mit Start-Stopp-Engine. Diese Technologie macht den Wagen auch etwas sparsamer: Steht das Auto an der Ampel, wird der Motor abgeschaltet und startet automatisch, wenn die Kupplung kommen gelassen wird.

Die neuere Variante des Dacia Sandero verfügt über eine elektrische Servolenkung. Fahrer:innen, die ältere Dacia-Generationen gewohnt sind, können sich nun also über weniger Kurbelarbeit freuen. Darüber hinaus ist das Fahrwerk nun etwas straffer, es bleibt aber trotzdem nach wie vor auf Komfort ausgelegt.

Bei den Bremsen spart Dacia noch immer: Vorne kommen Scheiben zum Einsatz, hinten sind es weiterhin Trommelbremsen. Das sieht nicht nur weniger schick aus, es ist natürlich auch weniger sicher. Aber diesen Kompromiss muss man für den günstigen Preis wohl eingehen.

Angenehm ist auch die bessere Geräuschdämmung der neuen Generation. Da kann man auf der Autobahn schonmal richtig aufs Gas drücken, selbst, wenn das Auto dann nur auf maximal 183 km/h schießt.

Die Benziner

Obwohl der Dacia Sandero rein optisch ziemlich sportlich aussieht, sprechen die Motorenwerte eine andere Sprache. 183 km/h, das ist das Maximum an Geschwindigkeit, dass dieses Auto erreichen kann. Und das auch nur beim TCe 100 ECO-G, wenn dieser mit Flüssiggas statt Super gefahren wird.

Flüssiggas statt Super? Das ist das Besondere an der neuen Motorenpalette des Dacia Sandero. Der Umweltgedanke hat auch bei dem rumänischen Autobauer Einzug gefunden.

Und die anderen Motoren? Antwort: Es gibt keine, es gibt nur andere Varianten! Die günstigste Ausführung ist der SCe 65 mit 67 PS. Ein 5-Gang-Schalter, der in langsamen 16,7 Sekunden Beschleunigung auf maximal 158 km/h kommt. Damit cruisen Fahrer:innen gemütlich durch die Stadt. Etwas flotter ist der TCe 90 unterwegs: 91 PS, 169 oder 178 km/h Höchstgeschwindigkeit, das hört sich schon besser an. Passend zum T kommt diese Ausführung auch mit verbautem Turbolader. Diese Motorvariante gibt es als 6-Gang-Schalter oder mit Automatikgetriebe.

Wer Automatik fahren möchte, muss diese Variante wählen, der attraktive TCe 100 ECO-G ist ein 6-Gang-Schalter.

Platz und Praxistauglichkeit

Richtig bequem wird es auf der Rückbank eines Kleinwagens für drei Mitfahrer:innen wohl nie, auch der Dacia Sandero kann das nicht ändern. Zu zweit reicht die Innenbreite aber locker. Für große Menschen wird es mit 898 Zentimeter Kopfraum vorne und 878 Zentimeter hinten aber etwas eng. Da haben Konkurrenten wie der Renault Clio oder der VW Polo mehr zu bieten.

Hier kann es stickig werden: eine manuelle Klimaanlage gibt es für den Dacia Sandero erst ab der Linie Essential und dann auch nur gegen Aufpreis. Wer Klimaautomatik bevorzugt, bekommt diese erst ab Comfort, muss aber auch hier wieder etwas Geld drauflegen. Dafür ist die manuelle Klimaanlage bei dieser Ausstattungsvariante Standard.

Gerade an solchen Ausstattungsmankos wird der niedrigere Preis eines Sandero realistischer. Wer ein wirklich gutes Auto möchte, muss hier ganz schön viel dazu bestellen. Da steigt dann auch der Preis wieder auf ein bekannteres Niveau.

Ein Blick in den Kofferraum

Wirklich viel Platz bieten Kleinwagen in ihrem Kofferraum meist nicht. Der Dacia Sandero ist hier mit seinen 328 Litern weder überdurchschnittlich gut, noch sonderlich schlecht eingerichtet. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell, holt der 2021er aber noch einiges raus. Mit liegenden Rücksitzen erweitert sich der Kofferraum auf 1.018 Liter. Etwas schade ist jedoch, dass die asymmetrisch umklappbare Rücksitzlehne erst ab Essential mit an Bord ist.

Werden hier also größere Gegenstände transportiert, selbst wenn diese nur sehr schmal sind, muss die gesamte Rückbank fallen. Das ist nicht unbedingt nachwuchsfreundlich. Doch ein Familienauto ist der Sandero natürlich auch nicht.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Ganz wie die Konkurrenz: Der Dacia Sandero lässt sich schlüssellos entriegeln. Im Innenraum erwartet den Fahrer ein überschaubares 8-Zoll-Display für Navigation und Entertainmentfunktionen. Darüber hinaus können Fahrer:innen hier auf Ihre Smartphone-Applikationen zugreifen.

Bei den Materialien verspricht Dacia Hochwertigkeit. Hartplastik wird sich zwar an vielen Stellen finden lassen, doch der rumänische Hersteller hat optisch einiges herausgeholt, so dass dieses Manko nicht wirklich ins Auge fallen sollte.

Die unschönen runden Luftdüsen, die Daciafahrer:innen von älteren Modellen gewohnt sein dürften, sind stylischen, eckigen Varianten gewichen. Genauso überzeugt auch das Lenkrad mit chromfarbenen Applikationen. Die Knöpfe sehen mittlerweile auch schicker aus: statt dicker, quadratischer Flächen, zieren nun kleinere Knöpfe die Mittelstrebe des Lenkrads.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Benzin. Diese Antriebsart bietet Dacia für den neuen Sandero. Wirklich flott sind aber alle Varianten nicht. Interessant: Der Öko-Motor TCe 100 ECO-G kommt mit Benzin und Flüssiggas als Kraftstoff. Fahrer:innen können zwischen diesen beiden Kraftstoffen wechseln. Mit Erdgas kommt der Sandero auf 183 km/h, das ist das schnellste was geht. Dass der Sandero nicht für die Rennstrecke gedacht ist, wäre somit sicher.

Wer Benziner mag, ist beim Sandero richtig aufgehoben. Ein Motor mit insgesamt 4 Varianten stellt Dacia für das Modell zur Wahl. 5-Gang- oder 6-Gang-Schaltung oder doch lieber Automatik? Einzige Alternative zum Benzinantrieb? Den TCe 100 ECO-G  können Fahrer:innen auch mit Flüssiggas fahren. Für Super stehen 50 Liter zur Verfügung, beim Flüssiggas 32. Vorteil der alternativen Antriebsart: Die Co2-Emissionen sind ziemlich gering. Nachteil: Der Verbrauch ist höher als alle Benzinmotoren des Sandero und liegen kombiniert zwischen 6,5 und 6,6 Litern.

Sicherheit und Schutz

Wer dachte, Sicherheit koste Geld, liegt zwar nicht komplett falsch, aber auch nicht ganz richtig. Der Sandero hat nämlich einiges zu bieten. Bereits ab der ersten Ausstattungsvariante sind ein Aktiver Notfall-Bremsassistent und die Notruf-Funktion (eCall) mit an Bord.

Gegen Aufpreis kommen ein Toter-Winkel-Warner, eine Einparkhilfe für vorne und hinten mit Rückfahrkamera und eine Berganfahrhilfe mit dazu.

Mehr Fahrassistenten bietet der Sandero jedoch nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Autos neuerer Generationen verzichtet Dacia auf autonome Fahrtechnologien. Genauso kann der Dacia Sandero auch nicht auf Knopfdruck für Fahrer:innen einparken. Für viele dürfte das jedoch kein Hinderungsgrund sein. Assistenzsysteme sind zwar schön und gut, können aber auch lästig werden. Und auf sie verlassen sollten Fahrer:innen sich schon gar nicht. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn ein Auto das kann, was es im Grunde soll, fahren!

Zuverlässigkeit und Probleme

Wer glaubt, dass ein günstiges Auto ständig Probleme verursacht, liegt daneben. Der Dacia Sandero schlägt sich beim Thema Zuverlässigkeit bislang solide. Ganz ohne Fehler bleibt der Kleinwagen allerdings nicht. Seit Modellstart musste Dacia zwei Mal Baureihen des Sanderos zurückrufen, um nachzubessern.

Beide Male waren Fahrzeuge im Bauzeitraum 2020 bis 2021 betroffen. Der erste Rückruf bezog sich auf einen Fehler mit der Motorhaube, die sich unabsichtlich während der Fahrt öffnete. Die zweite Rückrufaktion wurde aufgrund eines Lecks am Kraftstoffsystem.

Dacia Sandero FAQs

Der Dacia Sandero ist das erste Auto, das außerhalb Europas im brasilianischen Werk Curitiba entwickelt wurde. Er basiert auf der Plattform des Renault Clio V und des Renault Captur 2 und wird außerhalb Europas auch unter dieser Marke, als Renault Sandero, verkauft.

Bereits 2008 wurde die erste Version des Dacia Sandero auf den Markt gebracht, 2021 wird nun die dritte Generation gelauncht. Verändert hat sich neben dem Aussehen auch die Motorenpalette.

Wer den Preis der Dacia-Autos hört, sucht nach dem Haken. Gründe für den niedrigen Preis sind unter anderem eine schlechtere Verarbeitung, mehr Einsatz von Hartplastik und die Verwendung älterer Renault-Technologien.

Sparfüchse aufgepasst! Den Dacia Sandero gibt es ab 9.600 Euro, einen günstigeren Neuwagen findet man in Deutschland wohl kaum.

Kurz und knapp: nicht sehr schnell! Mit Erdgas als Kraftstoff schafft er 183 km/h, das ist dann aber auch das Höchste der Gefühle.

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