Skoda Karoq

Schicker Kompakt-SUV mit moderner Technik

0,0
Wow-Wertung
Das ist die mittlere Bewertung der führenden Autozeitungen.
  • Schickes Design
  • Moderne Assistenzsysteme
  • Viel Platz
  • Ausstattungsvielfalt beim Marktstart
  • Viele Sicherheitsextras gegen Aufpreis
  • Teurer als der Vorgänger

24.290 € - 34.690 € Preisklasse

5 Sitze

4,2 - 5,4 l/100km

Test

Der Skoda Karoq tritt die Nachfolge des Yeti an. Dabei muss der neue Skoda-SUV große Schuhe füllen, war der Yeti doch wegen seiner Variabilität und Nutzwertorientierung ein beliebter Pragmatiker. Den Tschechen war jedoch mehr nach einem “richtigen” SUV zumute, weshalb sie die einem Hochdachkombi wie dem VW Caddy ähnlichen Proportionen des Yeti gestrichen und den Karoq zu einer Art Mini-Kodiaq gemacht haben.

Was wir bereits über den Karoq wissen, haben wir hier zusammengefasst. Ein ausführlicher Testbericht folgt später, wenn das Auto zu Testfahrten bereitsteht.

Der Karoq streckt sich auf 4,38 Meter Gesamtlänge und bietet so viel Platz für die Insassen.

Das Interieur

Im Innenraum des Karoq blickt man in der Mittelkonsole auf ein bis zu 9,2 Zoll großes Infotainment-Display, das von zwei vertikalen Lüftungsdüsen flankiert wird. Eine umfassende Konnektivität war ein besonderes Augenmerk der tschechischen Entwickler. MirrorLink, Apple CarPlay und Android Auto dürfen da natürlich nicht fehlen.

Ebenfalls bestellbar sind ein volldigitales Kombiinstrument und eine ganze Menge an Assistenzsystemen, wie ein Totwinkelwarner, ein Spurhalteassistent, ein Parkassistent, der adaptive Geschwindigkeitsregler inklusive Stauassistent und vieles mehr. So wird vom rauen Yeti ein vernetzter Karoq.

Dass aber nicht alle guten Tugenden vom Yeti vergessen werden und der Karoq auch ein praktischer Zeitgenosse ist, zeigen die Rücksitzbank und der Kofferraum. Bei der optionalen VarioFlex-Rücksitzbank handelt es sich um drei einzelne Rücksitze, die unabhängig voneinander verschoben oder auch ausgebaut werden können.

Der Kofferraum

Der Kofferraum fasst mit aufrechten Rücksitzlehnen 521 Liter, wobei dank der eben genannten VarioFlex-Rücksitzbank das Ladeabteil zwischen 479 l und 588 l variiert werden kann. Bei umgeklappter Sitzbank kommen sogar 1.630 Liter zustande. Nimmt man die VarioFlex-Sitze heraus, dann erhält man ein maximales Ladevolumen von 1.810 Litern.

Beim Karoq kommen zwei Benziner und zwei Diesel zum Einsatz. Bei den Benzinern handelt es sich um einen Einliter-Dreizylinder mit 115 PS und einen 1.5 TSI mit 150 PS. Beide werden wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt.

Bei den Selbstzündern stehen ein 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS und ein 2.0 TDI mit 150 PS oder 190 PS im Programm. Optional ist der Karoq auch mit Allradantrieb zu haben.

Bei Vielfahrern wird das beliebteste Aggregat wohl der 2.0 TDI sein, der im Kodiaq mit sparsamen fünf Litern pro 100 Kilometer bewegt werden kann. Wer jedoch eher in der Stadt unterwegs ist und nicht allzu viele Kilometer zurücklegt, der wird mit einem der kleineren, günstigeren Benziner-Aggregate gut beraten sein.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Airbags, ESP und ABS hat der Karoq noch viele Assistenzsysteme im Angebot. Da wären zunächst der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung und der Fahrlichtassistent, die beide serienmäßig an Bord sind.

Für mehr Sicherheit muss man jedoch auch mehr bezahlen. Der Fernlichtassistent, der Müdigkeitswarner, der Parklenkassistent (Serie ab Style), der Off-Road-Assistent, der adaptive Abstandsassistent sowie der Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkassistent kosten extra.

Noch mehr Sicherheit erhält man in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe und dem adaptiven Geschwindigkeitsregeltempomat. Das sind die Voraussetzungen, um den Notfallassistenten und den Stauassistenten mitzubestellen.

Der Skoda ist kein Schnäppchen mehr und schon gar nicht, wenn einem die Basisausstattung vorenthalten wird. Die Tschechen liefern beim Karoq die Grundausstattung Active erst später nach, weshalb das Einsteigermodell zunächst der Ambition ist. Hierbei sind eine Klimaanlage, das Musiksystem Swing mit 6,5-Zoll-Display, SD-Karten-Slot und
DAB+, ein Tempomat, Lendenwirbelstützen vorne und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen Serie.

Die nächsthöhere Ausstattung ist in diesem Fall schon das Topmodell Style, bei dem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Parksensoren vorne und hinten, die Klimaautomatik, die Sitzheizung vorne, das farbige Maxi-Dot-Display und das Musiksystem Bolero mit Smartlink+ serienmäßig an Bord sind.

Zusammenfassung

Skoda hat aus dem pragmatischen Yeti einen schicken Karoq gemacht. Als SUV überzeugt dieses Fahrzeug mit seiner modernen Ausstattung, den neuen Sicherheitsfeatures und dem guten Raumangebot. Das Ganze hat den Karoq zwar auch teurer gemacht, nichtsdestotrotz ist er seinen Preis wert.

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