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Skoda Karoq Testbericht

Der Skoda Karoq ist sozusagen das Sandwichkind der SUV-Familie von Skoda, denn es reiht sich größenmäßig hinter dem Kodiaq und noch vor dem Kamiq ein.

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Wow-Wertung
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Was gut ist

  • Ergonomischer Gangwahlhebel
  • Super Multifunktionslenkrad
  • Verschiebbare Rückbank

Was nicht so gut ist

  • Schlechte 360-Grad-Kamera
  • Kein schönes Metallic-Braun
  • Etwas hohe Sitzposition hinten

Skoda Karoq: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Skoda Karoq

Der Vorgänger des Karoq hieß zwar Yeti, trotzdem sah man ihn auf der Straße ziemlich oft. Der Skoda Yeti war ein etwas kauziger Kompakt-SUV, der fast so vielseitig wie ein Van ausfiel und deshalb begeisterte. All das gelingt auch dem Nachfolgemodell Karoq - und zudem hat man das Design überarbeitet.

Damit ist er immer noch ein Kompakt-SUV, kann sich in Sachen Platzangebot aber mit größeren SUVs messen und dennoch in der Großstadt noch einen Parkplatz finden. Mit den cleveren Skoda-Extras ist der Karoq ein praxistauglicher SUV für alle Lebenslagen.

Aus Yeti wurde Karoq

Von 2009 bis 2017 baute Skoda den Yeti, der sich als Hochdachkombi großer Beliebtheit erfreute. Im Jahr 2017 hat dann der Karoq den Yeti abgelöst und konnte ab November 2017 bei den Händlern bestellt werden. Neben dem klassischen Karoq wurde ein Jahr später noch der Karoq Scout als neue Ausstattungslinie vorgestellt. Mittlerweile ist auch eine Sportline erhältlich, die ein sportlicheres Design hat. Der Karoq ist genauso beliebt, wie es einst der Yeti war, die Erfolgsgeschichte geht also weiter.

Der Skoda Karoq ist ein moderner Kompakt-SUV mit den Skoda-typisch cleveren Alltagslösungen, die das Fahren einfach und komfortabel machen. Aufgrund der kompakten Abmessungen sind diese kleinen SUVs sehr beliebt, denn sie fahren sich wie ein Kompaktwagen, haben aber die Vorteile eines SUVs.

Zu Größerem bestimmt

Ein SUV ist mittlerweile mehr auf normalen Straßen zu sehen als im Gelände, obwohl sich diese Fahrzeugart aus dem Geländewagen entwickelt hat. Das Segment der Kompakt-SUVs ist noch relativ neu und verbindet gutes Platzangebot, hohe Sitzposition und Wendigkeit im Stadtverkehr, was für die meisten eine sehr gute Kombination darstellt. Genau das sind auch die Vorteile des Karoq, der mit moderner Technik und Raum für die ganze Familie überzeugt.

Noch keine alternativen Antriebe

Noch gibt es keine Plug-in Version des Karoq, doch das soll sich mit dem nächsten Facelift ändern. Dann scheint der Kompakt-SUV den schon aus dem Octavia iV bekannten Hybridmotor zu bekommen. Das wäre dann der 1,4-Liter-TSI mit einer Leistung von 204 PS und 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

Tschüss Yeti - hallo Karoq

Wer hätte gedacht, dass ein Kompakt-SUV zur Kompaktwagen-Alternative werden könnte? Bis vor ein paar Jahren wohl kaum jemand, doch der große Erfolg dieser einstigen Nischenfahrzeuge zeigt, dass die Hersteller den richtigen Weg eingeschlagen haben. Deshalb fühlt man sich schon fast überschwemmt von SUV-Neuerscheinungen, die nicht nur dem Kompaktwagen den Kampf angesagt haben, sondern auch einer mittlerweile vom Aussterben bedrohten Fahrzeugart: dem Van.

Skoda hat aus dem pragmatischen Yeti einen schicken Karoq gemacht. Der Skoda Karoq überzeugt nicht nur Familien mit seinem vielseitigen Innenraumkonzept, das sich sehr gut, schnell und leicht an wechselnde Transportbedürfnisse anpassen lässt. Insgesamt ist der Karoq also der perfekte Allrounder, der lieber klotzt als protzt.

Wie viel kostet der Skoda Karoq?

Das Skoda Karoq Modell hat eine UVP von 26.320 € bis 41.410 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 5.508 € sparen. Die Preise beginnen bei 22.548 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 224 €.

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Im Grunde genommen ist ein Skoda Karoq sehr günstig zu versichern. Das gilt vor allem für die Haftpflichtversicherung dank seiner kostengünstigen Einstufung in Typklasse 12 bis 13. Auch in der Vollkasko ist die Einstufung gut. Hier zählen die Klassen 17 bis 18. Nur in Verbindung mit dem Allradantrieb geht es auf 20 bis 21 hoch. Eine noch immer moderate Typklasse hat der Skoda Karoq für die Teilkaskoversicherung. Hier gelten die Klassen 20 bis 22.

Leistung und Fahrkomfort

Den Skoda Karoq können Sie als Diesel oder Benziner bekommen. Allradantrieb ist beim 2,0-Liter-Diesel wählbar.

Für den Karoq stehen zwei Dieselmotoren zur Verfügung. Den Einstieg bildet der 1,6-Liter-Motor, den man wahlweise mit 6-Gang-Schaltung oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe wählen kann. Der 2,0-Liter-Diesel ist in zwei Leistungsstufen von 150 und 190 PS erhältlich und kommt auf Wunsch auch mit Allradantrieb.

Auch zwei Benzinmotoren stehen zur Auswahl. Den Karoq kann man mit dem 1,0-Liter-Benziner mit 115 PS oder dem 1,5-Liter-Modell mit einer Leistung von 150 PS bekommen. Der Topbenziner kann außerdem wahlweise mit 6-Gang-Schaltung oder 7-Gang-DSG verbunden werden.

Altbewährtes im Motorenprogramm

In Sachen Motoren versucht der Karoq keine Risiken einzugehen, denn mit den bewährten Benzin- und Dieselmotoren von Skoda fährt man auf der sicheren Seite. Das bedeutet aber auch, dass man für den Karoq keinen Plug-in Hybrid geschweige denn eine elektrische Variante bekommen kann - das ist schade. Eine gute Nachricht gibt es aber diesbezüglich: Zum Facelift des Karoq soll es ein Plug-in Hybridmodell geben, die Technik ist aus dem neuen Octavia bereits bekannt.

Aktuell müssen wir uns aber noch mit dem 1,0-Liter Benziner mit 116 PS und dem 1,5-Liter-Benzinmotor mit 150 PS zufrieden geben. Letzterer ist die klare Empfehlung, denn er verfügt über eine Zylinderabschaltung, was bedeutet, dass der Karoq beim Dahinrollen zwei der vier Zylinder selbständig abschaltet, um Sprit zu sparen. Das bemerkt man als Fahrer*in überhaupt nicht, der Karoq schafft das sanft und ohne harten Übergang.

Für Diesel-Fans stehen ebenfalls zwei Motoren zur Auswahl. Der 1,6-Liter-Diesel ist ein guter Einstieg, wenn es etwas leistungsstärker sein soll und vor allem, wenn man Allradantrieb möchte, muss man zum 2,0-Liter-Modell greifen. Der Topdiesel ist auf Zack, kommt spielend mit seinem Gewicht klar und das Doppelkupplungsgetriebe reagiert flott.

Beim Fahrwerk setzt der Karoq eher auf Komfort als auf Sportlichkeit. Fast schon etwas langweilig souverän bewegt sich der Karoq auf dem Asphalt. Wer auf sportliches Fahren nicht verzichten möchte, der sollte sich vielleicht besser den Konzernbruder Seat Ateca ansehen, doch hier muss man dann Abstriche in Sachen Variabilität machen.

Platz und Praxistauglichkeit

Wer braucht schon einen Van? Diese Frage stellt sich immer öfter, vor allem wenn man mit einem kompakten SUV wie dem Karoq fast genauso viel transportieren kann, dafür aber einfacher einen Parkplatz findet und insgesamt stressfreier unterwegs ist - denn mit einem großen Auto ist es meistens anstrengender.

Der Karoq ist wie geschaffen für den Alltag einer Familie, denn so viel Variabilität, clevere Details und praktische Ausstattung findet man nicht oft für einen Preis ab knapp 23.000 Euro. In den Kofferraum passen bei aufgestellten Rücksitzen mindestens sehr gute 479 Liter. Wer die Rücksitze umklappt - variabel verschieb- oder ganz herausnehmbar kostet Aufpreis - hat im besten Fall 1.810 Liter zur Verfügung.

Da ist ein Familienurlaub überhaupt kein Problem, vor allem auch deshalb, weil man bei längeren Fahrten bequem und komfortabel sitzt. Der Innenraum ist zwar nicht premium, dafür aber sehr praxisorientiert mit vielen nützlichen Ablagen versehen und mit genug Raum für alle Mitfahrenden. Da stellt sich wirklich die Frage, wozu man einen Van braucht, wenn ein SUV genauso praktisch, optisch hübscher und sogar sportlicher ist.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Neben den serienmäßig enthaltenen, cleveren Skoda Details wie einem Eiskratzer, einem Regenschirm und einem Trichter zum Einfüllen des Scheibenwischwassers, bekommt man moderne Ausstattung und Assistenztechnik, wenn man ein wenig Geld in die Hand nimmt. Ein digitales Cockpit etwa kann man für knapp 400 Euro extra hineinbestellen, eine 360-Grad-Kamera inklusive Rückfahrkamera und Parksensoren hinten und vorne kostet 770 Euro - doch hier ist das schlüssellose Zugangssystem Kessy für 380 Euro ebenfalls Pflicht.

Trotzdem finden wir, dass das Aufpreissystem von Skoda fair ist und wenn man clever wählt, dann hat man mit wenigen Extras schon das Wichtigste in seinen Karoq hineinbestellt.

Was die Sicherheitsausstattung angeht, bekommt man Regensensor, automatische Innenspiegelabblendung oder Fernlichtassistent allerdings gar nicht erst für das Einstiegsmodell, das bedeutet, dass man sich, wenn man einigermaßen gut ausgestattet sein möchte, sowieso für das Ambition-Modell entscheiden muss. Damit werden schon mindestens 25.275 Euro fällig, doch auch das ist in Ordnung, denn hier sind die wichtigsten Features schon mit dabei.

Das Infotainment, mit dem fast alles geht, was man mit dem Radio, Smartphone und Internet heutzutage so anstellen kann, und die erstmals in einem Skoda eingebauten digitalen Instrumente, machen den Karoq moderner als manchen VW.

Auf den gepolsterten Vordersitzen – nicht zu hart, nicht zu weich – sitzt es sich bequem und man hat alles gut im Blick und Griff, denn die Bedienung fällt leicht, da die Schalter und Tasten logisch und ergonomisch ausgerichtet sind.

Die erhöhte Bodenfreiheit und Sitzposition sorgen für gute Übersicht und einen leichteren Ein- und Ausstieg. Aber erst wenn man hinten einsteigt, genießt man die großen Vorteile des Karoq. Auch wenn das Raumgefühl im Fond nicht auf Anhieb überzeugt. Abhilfe verschaffen die drei "VarioFlex" Einzelsitze, die sich separat verschieben, neigen oder ausbauen lassen.

Damit verfügt man hinten im besten Fall über sehr viel Beinfreiheit. Und noch feudaler kommt man hier unter, wenn der zum gemütlichen Sitzen zu schmale Mittelsitz ausgebaut wird. Dann genießen zwei Fondpassagiere zusätzliche Schulter- und Bewegungsfreiheit.

Wenn wir etwas Negatives suchen müssten, dann würden wir hinten auf die günstig anmutenden Kunststoffe aufmerksam machen. Vorne sieht das ganz anders aus, wo die Anmutung der Materialien ganz subjektiv edler wirkt als im Tiguan.

Fast immer wundert man sich nur positiv über die so vielen praktischen Lösungen: den Regenschirm unter dem Beifahrersitz, den Eiskratzer im Tankdeckel, den Parktickethalter in Griffnähe, die Befestigungen für das Tablet an den Kopfstützen und an der Mittelkonsole oder die auch schmutzige Utensilien transportierbar machende Stoff-Gummi-Matte auf der Ladefläche.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Für den Verbrauch macht es keinen großen Unterschied, welche der verschiedenen Benzin-Varianten unter der Motorhaube werkelt. Am sparsamsten ist jedoch der leistungsärmste 1.0 TSI. Er begnügt sich im kombinierten WLTP-Zyklus mit 5,3 - 7,0 l/100km. Nur wenig mehr verbraucht der 1.5 TSI mit mehr PS. Dann fließen 5,6 - 7,2 Liter Benzin alle 100 Kilometer.

Mehr Unterschiede gibt es unter den Dieseln, weil sich der 2.0 TDI mit Allradantrieb kombinieren lässt. Werden bloß die Vorderräder angetrieben, verbraucht der Selbstzünder 4,3 - 5,6 l/100km. Der optionale Allrad führt aber zu einem deutlichen Mehrverbrauch, sodass dann 5,1 - 6,6 l/100km benötigt werden.

Sicherheit und Schutz

Fährt man einen Familien-SUV, sollte der sicher sein. Der Karoq ist es schon im Einstiegsmodell und wird sogar noch sicherer, wenn man den Allradantrieb hinzu bestellt.

Auch sonst hat der tschechische SUV einiges zu bieten an modernen Fahrerassistenzsystemen. Dazu gehören der City-Bremsassistent, der Fußgänger erkennt und im Ernstfall automatisiert bis zum Stillstand abbremst, der Stauassistent, der innerhalb der Systemgrenzen selbst beschleunigt, bremst und auch lenkt, oder auch Helfer wie der Abstandsassistent, der Spurhalte- und Spurwechselassistent, die Verkehrszeichenerkennung und der Müdigkeitswarner.

Im ADAC-Bremstest kam der Skoda Karoq nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach sehr guten 34,3 Metern zum Stehen. Das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest mit der maximalen Wertung von fünf Sternen bewertet.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die gute Nachricht lautet: Spätestens seit dem Facelift kann der Skoda Karoq als zuverlässiges Modell gelten. Denn seitdem waren keine Rückrufaktionen mehr nötig. Zuvor gab es für den Karoq seit 2017 insgesamt sechs Rückrufe.

Zunächst waren es 2017 absplitternde Teile an der A-Säule im Falle eines Auslösens des Airbags. Dann gab es 2018 gleich zwei Mal Probleme mit der Halterung und der Sicherung der Kopfstützen hinten.

Ein weiteres Problem bestand im selben Jahr im dem Airbag auf der Fahrseite sowie mit Rissen in der Halterung des Fahrsitzes.

Der letzte Rückruf wurde 2020 durchgeführt, weil die Halterung des Bremspedals fehlerhaft war.

Skoda Karoq FAQs

Ja, die Benziner-Modelle haben Frontantrieb. Den 2,0-Liter Diesel kann man wahlweise auch mit Allradantrieb haben.

Packt man den Kofferraum des Karoq voll bis unters Dach und legt die Rücksitzbank um, dann können schon bis zu 6 mittelgroße Koffer darin Platz finden.

Wie fast jedes Škoda Modell bietet die vierte Generation des Fabia viel Praxisnutzen, Platz und pfiffige Detaillösungen zum fairen Preis. Das macht ihn auch im Konkurrenzvergleich zum attraktiven Kauf.

Skoda versteht es, die Namen seiner SUVs etwas kryptisch zu machen. Karoq ist eine Mischung aus dem Wort Kaa´raq, was Auto bedeutet und Ruq, der Pfeil. Die Sprache ist die der Ureinwohner der Kodiak-Inseln vor der Südküste Alaskas.

Der aktuelle Skoda Karoq wird seit 2017 produziert und hat somit die Hälfte seines Modellzyklus schon fast hinter sich. Dementsprechend ist seit Ende 2021 ein Facelift des beliebten SUVs verfügbar.

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