Das Tesla Model 3 war nach Model S und Model X das dritte Modell der Texaner. Ein Facelift brachte 2023 mehr Reichweite, eine dynamischere Optik und einen höherwertigen Innenraum.
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Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Stromverbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
12,6 - 16,5 kWh / 100km
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
Das Tesla Model 3 präsentiert sich nach seiner jüngsten Überarbeitung als optisch geschärfte und spürbar erwachsenere Elektro-Limousine. Zu den Stärken des Erfolgsmodells gehören der niedrige Verbrauch, der deutlich verbesserte Fahr- und Geräuschkomfort sowie der Zugang zum Supercharger-Netzwerk. Eine spürbare Schwäche im Alltag ist jedoch das radikal reduzierte Bedienkonzept. Als primäre Zielgruppe spricht das Model 3 vor allem technologiebegeisterte Pendler, Dienstwagenfahrer und Singles oder Paare an..
Das Tesla Model 3 kann viel zum attraktiven Preis - viele greifen aber zum praktischeren Model Y
Mit einem Einstiegspreis von rund 37.000 Euro für das Basismodell positioniert Tesla das Model 3 als echten Preis-Leistungs-Kracher in der elektrischen Mittelklasse. Direkte Konkurrenten aus China wie der BYD Seal starten erst bei rund 48.000 Euro, bieten für diesen Preis im Gegenzug allerdings bereits eine etwas üppigere Serienausstattung. Wer stattdessen auf europäische Platzhirsche wie den BMW i4 schielt, muss einen Basispreis von knapp über 58.000 Euro in Kauf nehmen.
Das Tesla Model 3 ist seit 2017 auf dem Markt. Im Modelljahr 2021 erfuhr es einige Verbesserungen, 2023 folgte ein Facelift.
Die Modellüberarbeitung hatte nicht nur eine dynamischere Optik zur Folge. Nein, auch im Innenraum legten die Entwickler Hand an - ob neue Sitze oder neues 8-Zoll-Touchscreen im Fond. Unter der Haube oder besser gesagt im Fahrzeugboden kommt zwar keine neue Batteriegeneration zum Einsatz, trotzdem konnte die Reichweite noch einmal gesteigert werden. Alles Gründe, warum das überarbeitete Tesla Model 3 bei den Carwow Car of the Year Awards 2024 in der Kategorie "Elektroauto" den Sieg holte und am Ende auch zum Car of the Year gewählt wurde.
594 Liter Stauvolumen hinten, 88 Liter vorne
Der Kofferraum im Heck fasst stolze 594 Liter, lässt sich allerdings nur durch eine recht schmale Öffnung beladen. Ergänzt wird dieser Stauraum durch ein 88 Liter großes Fach unter der Fronthaube – diesen sogenannten Frunk nutzt man idealerweise für Ladekabel, damit diese hinten keinen Platz wegnehmen.
Das Einstiegsmodell leistet 208 kW (283 PS), die heckangetriebene Long-Range-Variante 235 kW (320 PS). Wer mehr Leistung sucht, greift entweder zur allradgetriebenen Long-Range-Variante mit 366 kW (498 PS) oder zum sportlichen Top-Modell Performance mit 338 kW (460 PS).
Wie viel kostet das Tesla Model 3?
Das Tesla Model 3 Modell hat einen Listenpreis von 36.990 € bis 58.490 €.
Die Preise beginnen bei 37.970 € für Barzahlung.
Die monatlichen Raten beginnen bei 399 €.
Der Preis für ein Tesla Model 3 Lagerfahrzeug beginnt bei 26.900 € auf Carwow.
Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Tesla Model 3
So richtig günstig ist das Tesla Model 3 in der Versicherung nicht. In der Haftpflicht fällt die Typklasse 20 noch moderat aus. Auch die Teilkasko-Einstufung von 22 geht in Ordnung. Bei der Vollkasko wird mit der Typklasse 25 schon ziemlich hoch angesetzt.
Tesla Model 3: Reichweite und Ladedauer
Die Reichweite des Tesla Model 3 beträgt je nach Modell 534 bis 750 Kilometer (WLTP kombiniert).
Bis zu 602 Kilometer versprach Tesla vor dem Facelift auf dem Papier. Mittlerweile soll es nach WLTP-Messung bis zu 750 Kilometer weit gehen. Der Wert gilt für das hinterradangetriebene Long-Range-Modell. Über die exakte Batteriekapazität schweigt Tesla - wahrscheinlich bewegt sie sich im Bereich rund um 79 kWh (brutto).
Der WLTP-Wert für das heckangetriebene Standard-Modell (geschätzte Batteriegröße: 60 kWh brutto) liegt bei 534 Kilometern. Die allradgebtriebene Long-Range-Variante bewegt sich mit 660 Kilometern deutlich darüber, während das leistungsstarke Performance-Modell (ebenfalls Allrad) 517 Kilometer weit kommen soll.
Die hohen Reichweiten sind natürlich Folge des niedrigen Verbrauchs: So soll das Tesla Model 3 je nach Modell nur 12,5 bis 16,5 kWh/100 km (WLTP kombiniert) benötigen. Die 16,5 kWh bilden einen Ausreißer nach oben und gelten für das Performance-Modell. Die ebenso leistungsstarke Long-Range-Version mit Allradantrieb liegt mit 14,3 kWh/100 km deutlich darunter.
Dem Verbrauch zugute kommt auch die serienmäßige Wärmepumpe. Mit einem elektrischen SUV oder Crossover, etwa dem Ford Mustang Mach-E, kommt man zwar ähnlich weit, aber nur aufgrund des größeren Akkus - bei höherem Verbrauch.
Kleiner Akku: Geringe Reichweite bei Kälte
In unserem Praxistest war das 283 PS starke Highland-Modell (57,5 kWh netto, Heckantrieb) sehr weit von der WLTP-Angabe entfernt. Widrige Außentemperaturen von -4° Celsius und die Autobahn-Richtgeschwindigkeit machten dem Model 3 mächtig zu schaffen. Damit stieg der Verbrauch auf 23,7 kWh/100km an, was angesichts der Bedingungen nicht viel ist. Doch die vergleichsweise kleine Akkukapazität reichte in diesem Fall nur noch für eine tatsächliche Reichweite von 242 km (WTP-Wert: 513 km).
Ordentliche Ladeleistung
Die Ladegeschwindigkeit entscheidet über die Langstreckentauglichkeit, bei der Teslas Model 3 im Vergleich zur Konkurrenz Punkte macht. Von Vorteil ist, dass die Ladestopps und -zeiten an der Strecke automatisch von der Navigation berechnet werden.
Die Ladeleistung blieb mit dem Facelift unverändert: Bis zu 250 kW sind es beim Long-Range- und beim Performance-Modell. Das Standard-Modell schafft mit 170 kW etwas weniger. Zum Vergleich: BMW i4 und Polestar 2 erreichen maximal 205 kW, der BYD Seal kommt auf 150 kW.
An einer DC-Ladestation ist das Basismodell per 170 kW in circa 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Die Long-Range-Varianten und die Performance-Version benötigen trotz höherer Ladeleistung (max. 250 kW) länger, nämlich etwa 27 Minuten. Das ist dem größeren Akku geschuldet.
Leistung und Fahrkomfort
Das Einstiegsmodell verfügt über 208 kW/283 PS und wird nur über die Hinterachse angetrieben. Flotter ist die heckangetriebene Long-Range-Variante mit 235 kW/320 PS. Das Longe-Range-Modell mit Allrad verfügt über zwei Motoren - je einem pro Achse - und kommt auf 366 kW/498 PS. Die Performance-Version bietet mit 338 kW/460 PS etwas weniger.
Anstatt eines Schlüssels wird im Model 3 mit einer Karte gestartet. Wie viel PS an den Start gehen, darüber entscheiden die eigenen Wünsche und das Budget. Das 283-PS-Einstiegsmodell wuchtet seine 1,6 Tonnen in 6,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Schon diese Beschleunigung kann sich sehen lassen. Das Long-Range-Modell mit Heckantrieb (5,2 Sekunden), das mit Allrad (4,4 Sekunden) und die Performance-Version (3,1 Sekunden) sind noch deutlich schneller auf Landstraßentempo.
Performance-Modell bis zu 262 km/h schnell
Bei der Geschwindigkeit musst du Abstriche machen, denn sie wurde von 225 auf 201 km/h gesenkt. Doch wer die Höchstgeschwindigkeit öfter nutzt, sieht auch die Ladesäule öfters - daher ist die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit nur ein kleiner Makel. Und es gibt eine Ausnahme: Das Performance-Modell rennt bis 262 km/h.
Beim Fahrkomfort hat das Facelift-Modell nochmal einen Schritt nach vorn gemacht. Dafür sorgt das überarbeitete Fahrwerk mit neuer Mehrlenkerachse und überarbeiteten Laufbuchsen. Nicht nur deswegen wird es ruhiger im Innenraum - auch die neue Akustikverglasung rundum trägt dazu bei. Ein Segen auf längeren Strecken.
Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit
Hinter der Sitzbank kommen 594 Liter unter, die über eine schmale Luke geladen werden. Vorne im Fach unter der Fronthaube (88 Liter), dem sogenannten Frunk, verstaut man am besten die Ladekabel, die dann nicht mehr im Kofferraum herumfliegen.
Beim Tesla Model 3 handelt es sich um eine viertürige Limousine. Die regt zum Reisen an, was dank der angesprochenen Reichweite und dem schnellen Ladevorgang an einem Tesla Supercharger auch gut möglich ist.
So richtig klassisch wirkt die Tesla-Limousine dann aber nicht, denn nur leicht abgesetzt ist das Stufenheck, während sich die Heckscheibe weit in Richtung des kurzen Hinterns zieht und im flachen Winkel abfällt. So erinnert das Model 3 im Profil an ein Coupé.
Durch die niedrige Bauform (1,44 Meter hoch) gestaltet sich der Einstieg natürlich nicht so komfortabel wie bei einem SUV. Und im Fond wird es nach oben ab etwa 1,85 Körpergröße etwas eng. Wer sich hier mehr Platz wünscht, für den lohnt sich ein Blick auf das Tesla Model Y.
Es existiert zwar weniger Platz als im SUV, na und? Der eigene Platzbedarf entscheidet und das Model 3 steht eleganter auf der Straße und bereitet mehr Fahrfreude als ein hoher SUV. Wegen des tieferen Fahrzeugschwerpunkts und dem direkteren Handling.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Das futuristische Cockpit des Model 3 verzichtet weitgehend auf Schalter. Die Bedienung der Fahrzeugfunktionen und des Infotainments läuft weitgehend über den 15,4-Zoll-Bildschirm ab, der nach dem Facelift schneller reagiert und kontrastreicher daherkommt.
Eigentlich würde jetzt das Kombiinstrument hinterm Lenkrad Erwähnung finden, doch das Tesla Model 3 verzichtet darauf. Definitiv ein Kritikpunkt, da du auch für die Geschwindigkeit rechts aufs Infotainment gucken musst. Was es nicht besser macht: Ein Head-up-Display könnte das Problem lösen, doch Tesla bietet keins an.
Tesla geht gerne andere Wege. So erfolgt das Einstellen der Außenspiegel genauso über den Touchscreen wiedie Wahl des Fahrmodus. Andere Hersteller sind inzwischen zurückgerudert und bieten wieder ein paar echte Tasten oder eine Bedienleiste an - so etwas sucht man im Model 3 vergebens.
Das Blinker-Problem wurde behoben
Wo Tesla zunächst eindeutig übers Ziel hinaus geschossen war: bei den Blinkern. Die ließen sich nur über Tasten auf dem Lenkrad bedienen - spätestens im Kreisverkehr sehr unpraktisch. Tesla hat inzwischen auf die Kritik reagiert und verbaut im Model 3 wieder einen klassischenBlinkerhebel.
Insgesamt wirkt der Innenraum des Tesla Model 3 sehr puristisch. Den einen freut das aufgeräumte Cockpit, der andere vermisst womöglich das gewisse Extra, denn farbliche Akzente/Kontraste fehlen. Immerhin hat sich die Verarbeitung im Laufe der Jahre verbessert.
Moderne und Vernetzung haben natürlich auch ihre Vorteile: Werkstattaufenthalte sind seltener, denn Fehlerkorrekturen, Updates der Software oder die Freischaltung von Extras gehen automatisch übers Netz vonstatten. Stichwort Over-the-air-Updates.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Die Maximalwertung von fünf Sternen erhielt das Tesla Model 3 im Euro NCAP-Crashtest (2019). Beim Schutz von erwachsenen Insass:innen kam das Modell auf stolze 96 Prozent von 100 möglichen Punkten. Mit 94 Prozent konnte die Elektro-Limousine auch in Sachen Assistenzsysteme ordentlich punkten - ob Spurhalte- oder Notbremsassistent, überall gab es ein "Gut" und damit die Bestwertung.
Geht es um die Sicherheit von mitfahrenden Kindern, kann das Model 3 in der NCAP-Wertung 86 Prozent von 100 möglichen Punkten vorweisen. Im Crashtest selbst verfehlte das Modell die volle Punktzahl nur knapp. Abzüge gab es dafür, dass Isofix und i-Size nur auf den äußeren Plätzen im Fond verfügbar sind.
Am wenigsten Punkte (74 Prozent) holte der Tesla in der Kategorie Fußgänger:innenschutz. Während die Notbremssysteme für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen gut abschnitten, büßte die Limousine Punkte beim Aufpralltest ein.
Bekannte Probleme und Rückrufe
Hochgradig sicherheitsrelevante Probleme sind zum Tesla Model 3 kaum bekannt. Dennoch gab es in der Vergangenheit immer wieder Rückrufaktionen beim Vor-Facelift, die meist im Zusammenhang mit der Software oder der Elektronik des Fahrzeuges standen. Einige Probleme ließen sich zudem über einfache Software-Updates beheben.
Geht es um die Zuverlässigkeit, musste das Tesla Model 3 beim TÜV-Report 2026 ordentlich Kritik einstecken. Die zwei- bis dreijährigen Autos landeten im Ranking auf dem drittletzten Platz, die 4- bis 5-jährigen auf dem vorletzten Platz. Die größten Schwachpunkte: defekte Achsaufhängungen und mangelhafte Bremsscheiben.
Tesla Model 3 FAQs
Wie hoch ist die Umweltprämie für das Model 3?
Seit dem 1. Januar 2026 profitieren Privatpersonen beim Kauf oder Leasing eines neuen Elektroautos, Plug-in-Hybrids oder Fahrzeugs mit Range Extender von einer neuen staatlichen Förderung. Ausführliche Informationen und alle förderfähigen Modelle findest du auf unserer Seite zur E-Auto Prämie.
Wie viel kWh verbraucht ein Tesla Model 3 alle 100 km?
Der offizielle WLTP-Verbrauch des Model 3 bewegt sich zwischen 12,5 und 16,5 kWh/100 km.
Wie teuer ist das Laden an Teslas Superchargern?
Das Laden am Supercharger richtet sich nach einem dynamischen Preismodell - los geht's bei 36 Cent pro kWh. Das kann deutlich günstiger sein als an anderen Schnellladestationen.
Wie viel kosten 100 km mit dem Tesla Model 3?
Geht man es sparsam an und tankt man den günstigen Strom zuhause, kann man mit Stromkosten von 4 bis 5 Euro alle 100 Kilometer rechnen.
Wie lange dauert das Laden im Model 3?
Das Tesla Model 3 Maximale Reichweite lässt sich an einem Supercharger mit bis zu 250 kW Ladeleistung aufladen. Von 10 bis 80 Prozent vergehen dann etwa 27 Minuten.
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carwow.de ist eine Vergleichsplattform und nicht der Anbieter der Fahrzeuge. Für ein verbindliches Angebot kontaktieren Sie bitte direkt den Händler.
Für Zinssätze gilt im Allgemeinen: 2/3 aller Kund:innen erhalten den angegebenen Effektiv- und Sollzinssatz. Bonität vorausgesetzt.
Bei förderfähigen Plug-In Hybrid & Elektroautos ist der Umweltbonus als Sonderzahlung eingerechnet