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Fiat 500

Kleiner Fiat mit großem Charakter

7/10
Wow-Wertung
Unsere Fachleute vergeben diese Wertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.
  • Mehr Sparpotenzial
  • Perfektes Stadtformat
  • Charmantes Interieur
  • Enger Fond
  • Hohe Sitzposition
  • Kompakter Kofferraum

13.990 € - 18.490 € Preisklasse

4 Sitze

3,4 - 7,3 l/100km

Lohnt und spart die Hybridtechnik im Stadtauto Fiat 500? Der Fiat 500 Hybrid ist ein Mild Hybrid und kein Plug-in-Hybrid, den man an der Ladesäule oder zuhause aufladen kann. Rein elektrisches Fahren wie mit einem technisch aufwendigeren Plug-in-Hybrid ist nicht möglich. Der kleine Elektromotor unterstützt den Benzinmotor lediglich. 

Wie das klappt und ob die 4,1 Liter/100 km Verbrauch realistisch sind, die Fiat für den 500 Hybrid angibt, erfahren Sie in diesem Test.  

Rein äußerlich und drinnen unterscheidet sich der Fiat 500 Hybrid grundsätzlich nicht von den anderen 500ern mit Benzinmotor. Und das ist gut so. Der Ist-ja-süß-Faktor-! dominiert auch im 500 Hybrid.

Eigentlich ist fast alles gleich. Vor dem hübschen Lenkrad des 500 Hybrid sitzt man genauso hoch wie im Fiat 500 1.2 und hinten genauso eng. Am knappen Kofferraumvolumen von 185 Liter hat sich nichts geändert. 

Den Unterschied machen einige Dekorationselemente und die Sitzbezüge aus wieder aufbereitetem Kunststoff, der aus dem Meer gefischt und wiederverarbeitet wurde. Die hübschen Anzeigen im Cockpit informieren in der Hybridversion zusätzlich über den Kraftfluss des Antriebs und die Verbrauchsstatistik. 

Die Schaltanzeige mahnt einen zum hoch schalten, was Benzin spart. Und sogar „segeln“, bei dem sich der Motor kurzfristig in Fahrt zum Sparen ganz abschaltet, ist im Fiat 500 Hybrid möglich, wenn man aktiv eingreift. 

Unter der Haube des Cinquecento arbeitet erstmals ein 70 PS starker Dreizylinder mit manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe, der dem 69-PS-Benziner einen Gang voraus hat. Bei dem für so wenig Radstand guten Abrollkomfort blieb es. Die Länge von 3,57 Meter sorgt im Stadtverkehr für lockeres Handling und häufigere Parkplatzfunde.

Die Bedienung geht genauso einfach. Wenige Schalter genügen. Sie sind schön groß ausgeführt und geschmackvoll gestaltet. Auch im Hybrid holt das Cinquecento Cockpit die Vergangenheit auf die gelungene Tour in die Moderne, der sich der 500 Hybrid mit der Touchscreen-Multimedia und flotter Smartphone-Integration nicht entzieht. 

Viel sicherer als das Urmodell präsentiert sich der 500 Hybrid auch in der Sicherheit, auch wenn es für die fünf Sterne im Crashtest nicht reicht. An Ausstattungsvarianten, Lackoptionen und Individualisierungen herrscht aber auch hier reichlich Auswahl. 

Welche Ausstattung im 500 Hybrid, der auch als Cabrio 500C ausgeliefert wird, im Angebot steht und welchen Preis das hat, darüber gibt Ihnen dieser Test genauso Antworten wie auf die Frage, unter welchen Bedingungen der Hybridantrieb im Stadtauto Kraftstoff spart.

Technische Daten

Abmessungen und Maße
Länge 3,57 Meter
Breite 1,63 Meter
Höhe 1,49 Meter
Kofferraumvolumen 185 bis 550 Liter
Türen 3
Leergewicht 1.055 Kilogramm
Zuladung 305 Kilogramm
Zulässiges Gesamtgewicht 1.360 Kilogramm
Zulässige Anhängelast
ungebremst/gebremst
– /-

Spart man oder spart man nicht? Der Fiat 500 spart eh, denn mit nur einer Tonne Gewicht hat er auch mit dem normalen Benziner die besten Voraussetzungen hierfür. Was soll da ein zusätzlicher Elektromotor noch an Ersparnis bringen? 

Der Elektromotor erhöht die Effizienz. Beim Bremsen und vom Gas gehen vor der Ampel rekuperiert der 500 Hybrid. Durch diese Bremsenergierückgewinnung erzeugt der über einen Riemen angetriebene Riemen-Starter-Generator (RSG) Strom, mit dem nacheinander die unter dem Fahrersitz eingebaute Lithium-Ionen-Batterie (12 Volt, 11 Ah) und die konventionelle 12-Volt-Bordbatterie geladen wird.

Beim Anfahren aus dem Stand und beim Beschleunigen unterstützt der RSG den 70 PS starken FireFly-Dreizylinder mit einer Leistung von bis zu 3,6 kW (4,9 PS). Der Dreizylindersauger schnarrt kultiviert für ein Dreier. Der RSG schaltet den Motor beim Start-Stopp-Prozedere an der Ampel sanft ab und an.

Trotz Unterstützung durch den E-Motor fällt die Beschleunigung mit dem Motörchen jedoch weniger druckvoll aus als in einem Fahrzeug mit einem starken Elektromotor, der mehr Drehmoment produziert. 

Mit maximal 92 Newtonmeter Drehmoment produziert der Hybrid 1.0 GSE nicht viel Dampf unten heraus. Der alte 1,2-Liter-Vierzylinder entwickelt mit 102 Nm mehr als der modernere Mild Hybrid. Und dann spurtet er dem 500 Hybrid 1,0 GSE, der sich 13,8 Sekunden bis Tempo 100 Zeit lässt, auch noch davon. 

Er beschleunigt in 12,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Final hat aber wieder der länger abgestimmte Mild Hybrid mit 167 statt 160 km/h die Nase vorne. 

Der eine Gang mehr ist auch sonst ein Treffer: Er verschafft dem Fiat 500 eine engere Taktung in den unteren Gängen und ein gelasseneres Drehzahlniveau oben herum sowie einen niedrigeren Verbrauch. 

Auf dem Papier verbraucht der 500 Hybrid mit 4,1 Liter Super alle 100 Kilometer deutlich weniger aus dem 35 Liter großen Tank als der 500 mit dem 1,2-Liter-Vierzylinder, der sich 5,4 Liter Super eingießt. 

In der Praxis spart der 500 Hybrid, wenn man aktiv den Schalt- und Segelempfehlungen folgt. Wie viel man spart, hängt vor allem also vom Fahrer ab. Eine vorausschauende Fahrweise hilft im 500 Hybrid beim Kraftstoff sparen.

500 Hybrid 1.0 GSE
Hubraum [ccm] 999
Leistung [PS] 70
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
0-100 km/h [s] |
Vmax [km/h]
13,8 | 167
Kraftstoff Benzin
CO2-Ausstoß [g/km] 93
Abgasnorm Euro 6d

Der Preis des Fiat 500 Hybrid liegt rund 500 Euro unter dem des 500 1.2 8V Dualogic mit dem automatisierten 5-Gang-Schaltgetriebe. Dafür erhält man im Hybrid sechs Gänge und die modernere Technik samt Sparpotential. 

Dies und dass er als einziges 500er Modell in der Basisvariante Pop zu bestellen ist, macht den 500 Hybrid zur Kaufempfehlung. Zudem ist der Mild-Hybrid die einzige Motorvariante, die zusammen mit allen drei Ausstattungslinien zu bestellen ist.

500 Hybrid Pop

Das Einstiegsmodell Pop, das auf 14-Zoll-Rädchen mit Radzierblenden anrollt, ist attraktiv, weil es das Wichtigste zum kleinsten Preis schon mit dabei hat. Dazu zählen das Radio mit USB-Anschluss, Digitalradio DAB+ und 4 Lautsprechern, das höhenverstellbare Multifunktions-Lenkrad und die Servolenkung mit superleichtgängiger City-Funktion.

Die elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegel und die Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung gehören ebenso mit zur Grundausstattung wie die im Sommer wichtige manuelle Klimaanlage.

Die Sicherheitsausstattung verzichtet fast gänzlich auf Fahrassistenten, ist allerdings mit dem ESP, dem Bremsassistenten, den sieben Airbags und der Berganfahrhilfe so „basic“ wie in den anderen Ausstattungslinien auch. 

500 Hybrid Lounge

Der Lounge schaut mit 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, Außenspiegelkappen in Wagenfarbe und verchromten Kühlergrilleinsätzen fescher aus. Und er klingt besser, denn das Infotainment fährt neben dem 7-Zoll-Touchscreen, einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung und der Smartphone-Integration über Apple CarPlay oder Android Auto sechs statt vier Lautsprecher auf.

In der Ausstattung unterscheidet sich der Lounge vom Einstiegsmodell Pop durch das „Techno Leder“ am Lenkrad, die anderen Stoffbezüge der Sitze, die im Verhältnis 50:50 geteilt umklappbare Rückbanklehne und den auf längeren Strecken bequemen Tempomat.

500 Hybrid Star

Zur zusätzlichen Ausstattung gehören im Star wie im Rockstar (siehe unten) die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, das 7-Zoll-TFT-Infodisplay, die Fußmatten, der mit Stoff bezogene, höhenverstellbare Fahrersitz mit Vinyl-Einsätzen im Stoffbezug, die Kartentasche auf der Rückseite des Beifahrersitzes, die Nebelscheinwerfer und das Glasdach. 

Den optischen Unterschied zum Lounge machen die Chromspange um den Kühlergrill, die hinteren Stoßfänger mit Chromelementen und das Armaturenbrett in „Perl-Sandweiß“ oder „Bordeauxmatt“.

500 Hybrid Rockstar

Die Verschiedenheit von Lounge und Rockstar erkennt man mit einem Blick auf den Heckspoiler, die dunkel satinierten Karosserieteile, die hinten verdunkelten Scheiben und die sportlicheren Stoßfänger und Seitenschweller. 

Das Rockstar Interieur werten die verchromten Einstiegsleisten, das Sportlenkrad und das Armaturenbrett in „Satin-Graphit“ oder „Grünmatt“ sowie der attraktive Schaltknauf auf.

Und die Sicherheit im Test? Im ADAC-Bremstest kam der Fiat 500 nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach mittelmäßigen 36,6 Metern zum Stehen. Im Euro NCAP-Crashtest schnitt er mit drei von maximal möglichen fünf Sternen ab.

Zusammenfassung

Mit dem Fiat 500 stieg die Stimmung im Kleinwagensegment, als er präsentiert wurde. So ist’s auch im 500 Hybrid. Auch der ist einer fürs Herz und die Stadt und noch verbrauchsgünstiger. Der Mild-Hybrid-Antrieb spart, wenn man ihn so bewegt, wie es einem die Sparhelfer im Cockpit anzeigen.

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