Beste Hybridautos - Mild- & Plug-In-Hybride im Test

Du möchtest ein Hybrid Auto kaufen? Wir zeigen die besten Plug In Hybride und Mild Hybride im Vergleich. So findest du günstig das beste Hybridauto.

4,6/5 aus 23.997 Bewertungen
Timon Werner-Pachmayr
Timon Werner-Pachmayr
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am: 04/08/2026

Die aktuell besten Hybrid Autos

Ab dem 1. Januar 2026 profitieren Privatpersonen beim Kauf oder Leasing eines neuen Elektroautos, Plug-in-Hybrids oder Fahrzeugs mit Range Extender von einer neuen staatlichen Förderung. Die Prämie liegt zwischen 1.500 und 6.000 € und ist abhängig vom Fahrzeugtyp sowie von persönlichen Faktoren wie dem Einkommen und der Anzahl der Kinder im Haushalt.

Info: Seit 19. Mai 2026 ist es nun auch möglich, die E-Auto & Hybrid-Prämie zu beantragen. Lies dir unseren Artikel durch und erfahre, wie der Antrag funktioniert.

Auch die Steuervorteile für Dienstwagen bleiben bislang unverändert bestehen.

Auch als Privatfahrzeug kann sich ein Hybridauto lohnen, wenn du häufig kürzere Strecken zurücklegen musst, aber nicht auf die Langstrecken-Kompetenz eines Verbrennungsmotors verzichten möchtest.

Wir zeigen dir die attraktivsten Hybridauto-Angebote – sowie die mit dem günstigsten Preis.

BYD Atto 2

1. BYD Atto 2 DM-i

E-Prämie möglich
7/10
BYD Atto 2 Testbericht
Der BYD Atto 2 DM-i bringt frischen Wind in die Klasse der kompakten Plug-in-Hybride. Sein „Super-Hybrid“-Antrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit einem durchzugsstarken Elektromotor. Angeboten werden die Varianten Active (166 PS) und Boost (212 PS). Vor allem das Boost-Modell überzeugt im Alltag: Es beschleunigt spritzig in 7,5 Sekunden auf 100 km/h und fährt bis zu 90 Kilometer rein elektrisch. Die Gesamtreichweite liegt bei beachtlichen 1.000 Kilometern.

Da der Benziner primär als Generator dient, gleitet der Atto 2 meist leise und elektrisch dahin. Der kombinierte Verbrauch fällt mit rund 5,1 Litern angenehm niedrig aus. Einziger Wermutstropfen für Vielfahrer: DC-Schnellladen fehlt, geladen wird nur per AC mit maximal 3,3 kW (Active) bzw. 6,6 kW (Boost).

Das SUV punktet zudem beim Raumangebot: Der Kofferraum fasst 425 bis 1.335 Liter, auf der Rückbank herrscht gute Beinfreiheit. Die Ausstattung ist ab 35.990 Euro (Active) mit Digital-Cockpit und vielen Assistenzsystemen sehr umfangreich. Für 38.990 Euro bringt der Boost zusätzlich 360-Grad-Kamera, Panoramadach und V2L-Funktion. Zusammen mit 6 Jahren Herstellergarantie (8 Jahre auf die Batterie) bietet BYD einen fairen Deal für Hybrid-Interessierte.

Was gut ist

  • Gute Platzverhältnisse
  • Wertiger, aufgeräumter Innenraum
  • Leises, komfortables Fahrverhalten

Was nicht so gut ist

  • Teils schwache DC-Ladeleistung
  • Indirekte Lenkung
  • Nervöser Aufmerksamkeitsassistent
Volkswagen T-Roc
Der VW T-Roc geht in der zweiten Generation konsequent den Weg der Elektrifizierung: Diesel und Handschaltung wurden gestrichen, stattdessen setzt Volkswagen vollständig auf automatische Hybridantriebe. Das Portfolio umfasst 1.5-eTSI-Mildhybride mit 48-Volt-System und 7-Gang-DSG (116 PS, 150 PS und 204 PS 4MOTION) sowie einen sparsamen 170-PS-Vollhybrid, der sich mit nur 5,1 l/100 km begnügt.

Durch ein Längenwachstum um 12 cm auf 4,37 Meter präsentiert sich das Kompakt-SUV spürbar erwachsener und geräumiger. Der verlängerte Radstand beschert Fondpassagieren echte Beinfreiheit und vergrößert den Kofferraum auf 475 Liter (maximal 1.350 Liter). Auch qualitativ legt Wolfsburg massiv nach: Weiche Oberflächen, echte Lenkradtasten, das MIB4-Infotainment (bis 13 Zoll) und eine hervorragende Geräuschdämmung machen den T-Roc zum extrem komfortablen Reiseauto.

Sicherheitstechnisch brilliert der T-Roc mit 5 Euro-NCAP-Sternen und Systemen wie dem Travel Assist. Schwächen zeigen sich beim unübersichtlichen Rangieren, der pixeligen Rückfahrkamera und den stolzen Preisen: Mit Einstiegspreisen ab 30.995 Euro (Trend) und über 44.000 Euro für die Vollhybrid- bzw. R-Line-Modelle verlangt VW Selbstbewusstsein. Dennoch überzeugt das SUV als ausgereiftes, effizientes Gesamtpaket für Hybrid-Liebhaber.

Was gut ist

  • Effiziente Motoren
  • Gute Platzverhältnisse
  • Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Relativ hoher Preis
  • Kurze Garantie
  • Kein Diesel oder Handschalter
BYD Dolphin G DM-i

3. BYD Dolphin G DM-i

E-Prämie möglich
8/10
BYD Dolphin G DM-i Testbericht
Der BYD Dolphin G DM-i besetzt eine echte Nische: Er ist derzeit der einzige Plug-in-Hybrid im Kleinwagen-Segment. Sein elektrisch fokussierter Antrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner (95 PS) mit einem 163 PS starken Elektromotor. Je nach Version leistet das System 176 PS (Active) oder 212 PS (Boost, Comfort, Sport). Besondere Empfehlung verdienen die Modelle mit der größeren 18,3-kWh-Batterie: Sie ermöglichen bis zu 105 km rein elektrische WLTP-Reichweite und bieten sogar DC-Schnellladen mit bis zu 39 kW (10–80 % in 26 Minuten). Im Alltag fährt sich der Dolphin leise, entspannt und verbraucht selbst bei entladener Batterie nur rund 4,1 l/100 km.

Trotz kompakter Außenlänge überzeugt das Platzangebot: Der Kofferraum fasst beachtliche 425 bis 1.225 Liter, wenngleich eine tiefe Ladekante das Beladen etwas erschwert. Das Cockpit begeistert mit einem reaktionsschnellen Infotainment inklusive Google-Integration. Zudem liefert BYD bereits ab der Basis ein umfangreiches Paket an Sicherheits-Assistenten.

Preislich startet der PHEV-Kleinwagen bei einem Listenpreis 28.990 Euro. Der beste Deal ist die Boost-Variante für 31.990 Euro inklusive großem Akku, V2L und Komfortextras. Abgerundet durch 6 Jahre Garantie ist der Dolphin G DM-i ein einzigartiger Allrounder für Stadt und Langstrecke.

Was gut ist

  • Sehr leiser, komfortabler Hybridantrieb
  • Starkes Infotainment mit schneller Bedienung
  • Gutes Raumangebot und großer Kofferraum

Was nicht so gut ist

  • Straffe Lenkung passt nicht ganz zum Komfortcharakter
  • Hohe Ladekante und Stufe bei umgelegter Rückbank
  • Unschönes Hochglanz-Plastik am Armaturenbrett

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Volkswagen Tiguan

4. VW Tiguan

E-Prämie möglich
8/10
Volkswagen Tiguan Testbericht
Der VW Tiguan geht in die dritte Generation und präsentiert sich mit leicht gewachsenen Abmessungen (+30 mm Länge) noch geräumiger und komfortabler. Besonders sticht die breite Motorenpalette hervor: Acht Varianten von 130 bis 272 PS decken Benziner, Turbodiesel, Mild- und Plug-in-Hybride ab – alle serienmäßig mit Automatikgetriebe (DSG). Highlights sind die Plug-in-Hybride mit über 100 km elektrischer Reichweite und 50-kW-DC-Schnellladefunktion.

Im Innenraum hat Volkswagen wichtige Kritikpunkte behoben: Am Lenkrad gibt es wieder echte analoge Tasten, das Infotainment (bis 15 Zoll) reagiert spürbar schneller und auf der Mittelkonsole sitzt ein neuer Fahrerlebnisschalter. Das Platzangebot für Passagiere ist hervorragend, der Kofferraum fasst 652 bis 1.650 Liter (PHEV: 490 Liter) und die verschiebbare Rückbank sorgt für hohe Alltagstauglichkeit.

Fahrtechnisch überzeugt das SUV mit einem extrem entspannten Fahrverhalten und hoher Geräuschdämmung. Für Sicherheit sorgen 5 Euro-NCAP-Sterne sowie moderne Systeme wie Car2X. Preislich startet der Tiguan ab 39.385 Euro. Trotz höherer Preise im Vergleich zum Vorgänger und mageren 2 Jahren Neuwagengarantie bleibt der Tiguan eine der stärksten Empfehlungen im Kompakt-SUV-Segment.

Was gut ist

  • Viel Platz und großer Kofferraum
  • Verbessertes Infotainment
  • Großes Motorenangebot

Was nicht so gut ist

  • Keine Handschaltung
  • Fades Design
  • Noch nicht alle Modell-Varianten verfügbar
Dacia Bigster
2026
Familienauto Award

5. Dacia Bigster

9/10
Dacia Bigster Testbericht
Der Dacia Bigster bringt das unschlagbare Preis-Leistungs-Prinzip der Marke in das Segment der größeren Familien-SUVs. Auf 4,57 Metern Länge bietet er ein hervorragendes Raumangebot, verzichtet allerdings auf eine Siebensitzer-Option.

Unter der Haube stehen vier elektrifizierte Antriebe zur Wahl: Drei Mildhybrid-Benziner mit 130 PS (Allrad) bis 140 PS (auch als Autogas-Variante LPG) mit 6-Gang-Handschaltung sowie ein 155 PS starker Vollhybrid. Der Hybrid 155 ist die Empfehlung für Hybrid-Käufer: Er ist als einziger an ein Automatikgetriebe gekoppelt, fuhr sich im Test am besten und glänzt mit einem niedrigen WLTP-Verbrauch von 4,6 bis 4,7 l/100 km.

Trotz der Batterie unter dem Boden stehen beim Vollhybrid noch sehr üppige 546 bis 1.851 Liter Kofferraumvolumen bereit (Mildhybrid: bis zu 667 Liter). Das pragmatische Cockpit nutzt zwar viel Hartplastik, bietet aber bereits ab der Basis einen 10,1-Zoll-Touchscreen mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto.

Abstriche zeigen sich bei der Sicherheit, wo der Bigster im Euro NCAP Crashtest nur 3 Sterne erreicht. Mit Einstiegspreisen ab 23.990 Euro (Vollhybrid ab 28.890 Euro) ist er jedoch rund 15.000 Euro günstiger als ein vergleichbarer Tiguan. Abgerundet wird das Paket durch 3 Jahre Neuwagengarantie und 8 Jahre Garantie auf den Hybrid-Akku.

Was gut ist

  • Attraktiver Einstiegspreis
  • Enormes Platzangebot
  • Niedriges Leergewicht

Was nicht so gut ist

  • Hartplastik dominierter Innenraum
  • Keine Siebensitzer-Option
  • Automatik nur für den Hybrid

Das sagen unsere Kunden

Günstige Hybrid-Autos - Unsere Favoriten

Hybridautos können teuer sein, müssen aber nicht. Hersteller wie KIA, Hyundai oder Renault bieten auch einige günstige Modelle. Konfiguriere dir dein Lieblingsmodell gleich im Anschluss!

Toyota Aygo X
2026
Hybridauto Award

1. Toyota Aygo X

8/10
Toyota Aygo X Testbericht
Der Toyota Aygo X Hybrid bringt als erster echter Vollhybrid im A-Segment eine kleine Revolution unter den Kleinstwagen. Das 3,70 Meter lange Crossover-Modell übernimmt die bewährte Hybridtechnik aus dem Yaris: Ein 1,5-Liter-Benziner leistet gemeinsam mit einem Elektromotor 116 PS Systemleistung. Damit sprintet der City-Flitzer in unter zehn Sekunden auf 100 km/h.

Highlight ist die herausragende Effizienz: Mit einem offiziellen Verbrauch von nur 3,8 bis 4,0 l/100 km und CO₂-Emissionen von 87 bis 91 g/km ist der Aygo X das sparsamste Auto ohne Stecker in seiner Klasse. Die Batterie ist platzsparend unter den Rücksitzen verbaut, sodass das Kofferraumvolumen unverändert bei alltagstauglichen 231 Litern liegt (maximal 588 Liter). Zudem profitiert der Hybrid von einer verbesserten Geräuschdämmung.

Im Innenraum überzeugen das 7 bis 9 Zoll große Infotainment-System mit Smartphone-Anbindung, analoge Klimaregler und moderne Sicherheitssysteme (Toyota Safety Sense). Während es im Fond eher eng zugeht, bieten die erhöhte Sitzposition und die gute Rundumsicht echte Vorteile im Stadtverkehr.

Als Hybrid startet der Aygo X ab 21.990 Euro. Dank hoher Effizienz und spritzigem Antritt sicherte sich der Crossover bei den Carwow Car of the Year Awards 2026 den 1. Platz in der Kategorie „Hybridauto“.

Was gut ist

  • Effizienter Vollhybrid
  • Platzsparender Stadtflitzer
  • Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Plastiklastiger Innenraum
  • Rückbank eher für Kleingewachsene
  • Etwas müdes Automatikgetriebe
MG MG3 Hybrid+

2. MG3 Hybrid+

7/10
MG MG3 Hybrid+ Testbericht
Der MG3 Hybrid+ ist einer der günstigsten Vollhybride auf dem Markt und bietet ungewöhnlich viel Leistung fürs Geld. Sein Hybridantrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor und kommt auf satte 194 PS. Damit beschleunigt der Kleinwagen in acht Sekunden auf 100 km/h. Vor allem in der Stadt wirkt er spritzig und fährt bei zurückhaltendem Gasfuß häufig elektrisch.

Ganz perfekt arbeitet der Antrieb allerdings nicht. Die ungewöhnliche Dreigangautomatik legt beim Beschleunigen kleine Pausen ein, bei stärkerem Gasgeben wird der Benziner laut. Auf der Autobahn lässt die Leistung oberhalb von 140 km/h zudem deutlich nach. Dafür sind im Alltag Verbräuche von rund fünf Litern oder weniger möglich.

Innen bietet der MG3 ordentlich Platz, zwei serienmäßige Displays und eine einfache Bedienung mit echten Tasten. Der Kofferraum fasst 293 Liter, die Rückbank lässt sich aber nur komplett umklappen. Auch das straffe Fahrwerk und das nicht längsverstellbare Lenkrad sind Schwächen.

Dafür punktet der MG3 mit umfangreicher Ausstattung, sieben Jahren Garantie und einem sehr fairen Preis. Damit ist er eine starke Hybrid-Alternative zu Toyota Yaris und Renault Clio.

Was gut ist

  • Niedriger Preis
  • Geringer Verbrauch
  • Gute Basisausstattung

Was nicht so gut ist

  • Aufheulen des Motors
  • Holpriges Fahrwerk
  • Einteilige Rückbank
Mazda 2 Hybrid

3. Mazda 2 Hybrid

8/10
Mazda 2 Hybrid Testbericht
Der Mazda2 Hybrid ist technisch fast identisch mit dem Toyota Yaris Hybrid, kostet aber häufig weniger und bietet eine längere Garantie. Sein Vollhybridantrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Dreizylinder mit einem Elektromotor und leistet 116 PS. Besonders in der Stadt fährt der Kleinwagen oft elektrisch an und gleitet bei ruhiger Fahrweise immer wieder ohne laufenden Benziner.

Mit einem Normverbrauch ab 3,8 Litern gehört der Mazda2 Hybrid zu den sparsamsten Autos seiner Klasse. Auch im Alltag sind niedrige Verbrauchswerte realistisch. Die Fahrleistungen reichen mit 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 175 km/h Höchstgeschwindigkeit völlig aus. Nur bei starkem Beschleunigen wird der Dreizylinder deutlich hörbar.

Vorne bietet der Mazda genügend Platz, auf der Rückbank wird es für Erwachsene enger. Der Kofferraum fasst 286 Liter und fällt damit eher klein aus. Dafür fährt sich der Mazda handlich, sicher und unkompliziert.

Zur Ausstattung gehören je nach Version unter anderem Klimaautomatik, Head-up-Display und adaptiver Tempomat. Mit sechs Jahren Garantie und meist attraktiveren Preisen als der baugleiche Toyota Yaris ist der Mazda2 Hybrid eine vernünftige Wahl für alle, die einen sparsamen und zuverlässigen Hybrid-Kleinwagen suchen.

Was gut ist

  • Sehr sparsamer Antrieb
  • Lange Garantiezeit
  • Gute Sicherheitsvorsorge

Was nicht so gut ist

  • Wenig Markenidentität
  • Kein Schnäppchen
  • Geringe Dachlast

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Was ist ein Hybridauto?

Ein klassisches Hybridauto zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Elektromotor und einen Verbrennungsmotor – sei es Diesel oder Benziner – an Bord hat. Diese zwei Motoren sorgen für den Vortrieb und sollen sich bestmöglich ergänzen, sodass man einen effizienten Antrieb hat.

Was ist ein Plug-In-Hybrid?

Ein Plug-In-Hybrid (PHEV) kombiniert einen Benzin- oder Dieselmotor mit einem elektrischen Antrieb. Im Vergleich zu herkömmlichen Hybridfahrzeugen kann der Akku eines Plug-In-Hybrids über eine Steckdose (daher der Name "Plug-In") aufgeladen werden. Dadurch ermöglicht der Plug-In-Hybrid meist größere Reichweiten im reinen Elektromodus, bevor der Verbrennungsmotor übernimmt. Diese Fahrzeuge bieten eine flexible Nutzung von Strom und Benzin, was sie ideal für alle macht, die regelmäßig kurze Strecken elektrisch fahren, aber auch längere Distanzen ohne Ladepause zurücklegen müssen. In gewisser Weise funktioniert ein Plug-In-Hybrid ähnlich wie eine Elektroauto. Wir erklären dir die Unterschiede.

Was ist ein Mild-Hybrid?

Ein Mild-Hybrid, auch als MHEV (Mild Hybrid Electric Vehicle) bekannt, ist eine Art von Hybridantrieb. Er nutzt eine Kombination aus Verbrennungsmotor und einem kleinen Elektromotor, wobei der Elektromotor nur eine unterstützende Rolle spielt. Im Gegensatz zu Vollhybriden oder Plug-in Hybriden ist der Elektromotor in einem Mild-Hybrid weniger leistungsstark und dient hauptsächlich dazu, den Verbrennungsmotor beim Anfahren oder Beschleunigen zu unterstützen. Diese Konfiguration ermöglicht es dem Mild-Hybrid, die Kraftstoffeffizienz zu verbessern und Emissionen zu reduzieren, indem es Funktionen wie Start-Stopp und regenerative Bremsung effektiver nutzt. Dabei wird die beim Bremsen erzeugte Energie zurückgewonnen und in einer kleineren Batterie gespeichert. Mild-Hybride bieten eine kosteneffiziente Möglichkeit, einige Vorteile der Hybridtechnologie zu nutzen, ohne die Komplexität und Kosten eines Vollhybridsystems.

Ist es besser einen Hybrid oder Plug-In-Hybrid zu kaufen?

Der größte Faktor in dieser Entscheidung dürfte für gewöhnlich das Budget sein. Plug-in Hybrid-Fahrzeuge sind technisch aufwendiger und haben größere Akkus als Standard-Hybridautos, weshalb sie in der Regel auch deutlich teurer sind. Solltest du also nach einem Hybridauto suchen, das nicht allzu teuer ist, dann dürfte ein Hybridauto die richtige Wahl sein. Falls du jedoch Wert darauf legst, mehr Kilometer rein elektrisch zurückzulegen und dein Fahrzeug per Ladekabel von außen laden zu können, dann dürfte ein Plug-in Hybrid das Fahrzeug deiner Wahl sein.

Was gibt es beim Hybrid Auto Kauf zu beachten?

Beim Kauf eines Hybridautos solltest du vor allem dein Fahrprofil bedenken. Ein Auto mit Plug-in Hybrid lockt mit geringen Verbrauchswerten. In der Praxis ist es allerdings nur dann sinnvoll, wenn deine alltäglichen Strecken nicht deutlich länger als 50 Kilometer sind und du diese folglich rein elektrisch zurücklegst. Dazu solltest du außerdem eine kostengünstige Lademöglichkeit zu Hause oder bei deinem Arbeitgeber haben.

Wann lohnt sich ein Hybrid Auto?

Generell lohnt sich ein Hybridauto, wenn du überwiegend in der Stadt unterwegs bist, gleichzeitig aber für gelegentliche Langstrecken nicht auf die Vorteile eines Verbrennungsmotors hinsichtlich Reichweite und einfacher Betankung verzichten möchtest. Diesen Kompromiss bieten Hybride gegenüber Elektroautos. Zusätzlich lohnen sich Plug-in Hybride, wenn deine durchschnittlich zurückgelegte Strecke die rein elektrische Reichweite (in aller Regel zwischen 40 und 50 Kilometer) nicht übersteigt und du anschließend die Möglichkeit hast, das Fahrzeug wieder aufzuladen.

Welche Plug In Hybrid Modelle gibt es?

Plug-in-Hybrid-Modelle bieten eine praktische Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotoren. Sie ermöglichen eine rein elektrische Fahrt über kürzere Strecken und bieten gleichzeitig die Reichweite eines Benziners oder Dieselmotors, was sie ideal für verschiedene Fahrbedürfnisse macht. Hier sind fünf beliebte Plug-In-Hybrid-Modelle:

  1. VW Tiguan
  2. Hyundai Tucson
  3. VW Tayron
  4. KIA Sportage
  5. Cupra Leon Sportstourer

Welcher Plug in Hybrid hat 100 km Reichweite?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Plug in Hybrid Modelle mit Reichweiten über 100 km. Hier ist ein Auszug der Modelle und Motorvarianten mit der größten elektrischen Reichweite:

  1. GWM WEY 03 2.0 PHEV AWD DCT – 139 km
  2. GWM WEY 03 2.0 PHEV DCT – 130 km
  3. CUPRA Leon Sportstourer 1.5 e-HYBRID DSG – 131 km
  4. CUPRA Leon 1.5 e-HYBRID DSG – 131 km
  5. CUPRA Leon Sportstourer VZ 1.5 e-HYBRID DSG – 125 km
  6. CUPRA Formentor 1.5 e-HYBRID DSG – 125 km
  7. CUPRA Formentor VZ 1.5 e-HYBRID DSG – 118 km
  8. Land Rover Range Rover P460e Automatik – 109 km
  9. Land Rover Range Rover P550e Automatik – 109 km
  10. Land Rover Range Rover Langversion P460e Automatik (5-Sitzer) – 110 km

Welcher Plug in Hybrid hat 200 km Reichweite?

Es gibt kaum Modelle mit einer rein elektrischen Reichweite von 200 km oder mehr. Nur der Lynk & Co 08 soll laut Herstellerangabe eine elektrische Reichweite von mehr als 200 km bieten. Möglich wird das durch eine Batteriekapazität von fast 40 kWh. Damit ist der Akku des Plug-in Hybrids bereits so groß wie der eines kleinen Elektroautos.

Gibt es gute Mild-Hybride?

Zahlreiche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nutzen längst die Mild-Hybrid-Technologie. Solche Antriebe findest du vor allem bei Audi, BMW oder Mercedes-Benz. Das Mild-Hybrid-System hilft dabei, Emissions-Grenzwerte einzuhalten. Außerdem kann es einen zusätzlichen Schub beim Anfahren und Beschleunigen geben. Typischerweise liegt die Leistung des Startergenerators bei diesen Systemen zwischen 15 und 30 PS.

Rein elektrisch kannst du mit einem Mild-Hybrid allerdings nicht fahren und auch die Batteriekapazität ist stark begrenzt.

Lieber ein Hybrid oder Elektroauto kaufen?

Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben Elektrofahrzeuge erhebliche Vorteile beim Klimaschutz im Vergleich zu Verbrennern. Diese Vorteile werden noch wachsen, denn der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix nimmt zu. Da ein Hybridauto neben dem Elektromotor auch einen Verbrennungsmotor an Bord hat, ist das Elektroauto die umweltfreundlichere Entscheidung.

Werden Hybridautos gefördert?

Ja, seit dem 1. Januar 2026 gibt es wieder eine Förderung für Hybridautos. Ausführliche Informationen und alle förderfähigen Modelle findest du auf unserer Seite zur E-Auto Prämie.

Gibt es Steuervorteile für Hybrid-Dienstwagen?

Steuervorteile für Hybrid-Dienstwagen gibt es in der Tat, jedoch nur für Plug-in Hybride. Bei privater Nutzung wird der Bruttolistenpreis hier nur zur Hälfte angesetzt, sodass die 1-Prozent-Regelung bei Plug-in Hybriden vielmehr eine 0,5-Prozent-Regelung ist. Um diese 0,5-Prozent-Regelung zu erhalten, muss der Plug-in Hybrid zum Zeitpunkt der Anschaffung förderfähig gewesen sein oder bestimmte CO2-Grenzwerte bzw. Reichweiten-Vorgaben erfüllen. Hier erfährst du alle Details zum Dienstwagenprivileg bei Hybridautos.

Haben Hybridautos ein E-Kennzeichen?

Nicht immer, denn es besteht keine E-Kennzeichen-Pflicht für Hybridautos. Es kommt auch darauf an, ob die jeweiligen Hybridautos diese Nummernschilder benutzen dürfen, denn das ist nur der Fall bei einer Emission von weniger als 50g CO2/km oder mindestens eine Strecke von 40 Kilometer rein elektrischer Nutzung.

Häufige Frage zu Hybriden

Wenn der Akku eines Plug-in-Hybriden (PHEV) oder Mild-Hybrids leer ist, funktioniert das Fahrzeug weiterhin normal, jedoch ausschließlich mit dem Verbrennungsmotor. Bei Plug-in-Hybriden, die sowohl einen Elektro- als auch einen Verbrennungsmotor haben, wird der Verbrennungsmotor aktiviert, um das Fahrzeug weiterhin anzutreiben. In diesem Fall wird der Elektromotor entweder gar nicht oder nur eingeschränkt genutzt.

Das größte Problem bei Hybridautos, insbesondere bei Plug-in Hybriden, ist das erhöhte Gewicht. Um sowohl einen Verbrennungsmotor als auch einen Elektromotor samt Akku unterzubringen, müssen diese Fahrzeuge deutlich schwerer sein als herkömmliche Fahrzeuge. Das zusätzliche Gewicht wirkt sich nicht nur auf die Fahrdynamik aus, sondern auch auf den Kraftstoffverbrauch. Der Akku, der für die elektrische Reichweite sorgt, benötigt Platz und Gewicht, was wiederum die Effizienz des Fahrzeugs verringert, besonders wenn der Akku leer ist und der Verbrennungsmotor allein arbeiten muss.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Umweltvorteile von Hybridautos nur dann wirklich spürbar sind, wenn das Fahrzeug überwiegend elektrisch gefahren wird, besonders bei Plug-in Hybriden. Diese Modelle bieten die besten Vorteile, wenn der Akku regelmäßig aufgeladen wird und die Strecke überwiegend mit Strom gefahren wird. Ohne regelmäßiges Laden ist der Plug-in Hybrid eher ein herkömmliches Fahrzeug mit einem zusätzlichen Elektromotor, was den positiven Effekt auf den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen stark reduziert. Wenn der Akku nicht regelmäßig aufgeladen wird, kommt der Verbrennungsmotor häufiger zum Einsatz, was den voraussichtlichen Umweltvorteil in den Hintergrund rückt.

Zu den häufigsten technischen Problemen bei Hybridautos zählen Softwareprobleme, die beim Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor auftreten können. Insbesondere die Übergänge zwischen den beiden Motoren sind anfällig für Schwierigkeiten. Bei einigen Fahrzeugen kann es zu Verzögerungen oder ruckartigen Wechseln zwischen den Antriebsarten kommen, was das Fahrgefühl beeinträchtigt und die Effizienz reduziert. Ein weiteres häufiges Problem betrifft das Laden der Batterie. Ob beim Anschluss an die Ladeeinheit oder bei der Rekuperation während der Fahrt – hier können Fehler auftreten, die die Ladezeiten verlängern oder die Batterie nicht vollständig aufladen, was die Reichweite und die Gesamtleistung des Fahrzeugs negativ beeinflusst. Diese Software- und Ladeprobleme sind ein bekanntes Manko und werden in der Regel durch regelmäßige Updates und Reparaturen adressiert, aber sie können die Benutzererfahrung in gewisser Weise beeinträchtigen.

Ein Mild-Hybrid kann sinnvoll sein, wenn du hauptsächlich kurze Strecken fährst und eine Verbesserung der Kraftstoffeffizienz suchst. Er bietet einen kleinen elektrischen Boost, reduziert aber nicht signifikant den Kraftstoffverbrauch oder die Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Für Vielfahrende oder Langstreckenfahrende sind Mild-Hybride jedoch weniger vorteilhaft, da der elektrobetriebene Anteil begrenzt ist.