Im kompakten Volvo EX30 stimmt bei richtiger Wahl das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Komfort, das Design und die Performance überzeugen, das reduzierte Anzeige- und Bedienkonzept nicht ganz.

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Wow-Wertung
8/10
Andreas Heise
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am:
23/04/2026

Was gut ist

  • Kraftvolle Motoren
  • Guter Komfort
  • Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Tacho nicht im Blickfeld
  • Bedienung gewöhnungsbedürftig
  • Keine Wärmepumpe im Einstiegsmodell
Die wichtigsten Daten
Modell
Volvo EX30
Fahrzeugtyp
SUV
Kraftstoffart
Elektro
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
335 - 476 km
Beschleunigung (0-100 km/h)
3,6 - 8,6 s
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
318 Liter - 2 Koffer
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.233 mm x 1.837 mm x 1.567 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Verbrauch
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
17,0 - 18,3 kWh / 100km

Volvo EX30: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Volvo EX30

Auf nur 4,23 Meter Länge bedient der erste vollelektrische Kompakte von Volvo viele Wünsche im beliebten Kompaktsegment. Mit verlockendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Innenraum und im 318 Liter großen Kofferraum bietet der Fünftürer nur Durchschnitt, aber bei der Sicherheitsausstattung, im Komfort und vom Antrieb weit mehr als das. 

Mit dem EX30 hat Volvo ein bezahlbares E-SUV im Programm, das durch Design, Reichweite und Leistung beeindruckt

Das neue Basismodell (P3 electric), das es erst seit Frühjahr 2026 gibt, lockt mit einem attraktiven Einstiegspreis von rund 35.000 Euro. Dafür gibt's aber nur die kleine Batterie. Wer Wert auf Reichweite legt, der muss mindestens 43.490 Euro für den großen Akku in die Hand nehmen. Das Top-Modell liegt sogar über der 50.000-Euro-Marke.

Der Fahrkomfort ist im Volvo EX30, der auf 18 bis 20 Zoll Rädern rollt, überdurchschnittlich. Die Fahrleistungen sprengen die Erwartungen in der Kompaktklasse, wenn der in China gebaute Schwede mit dem 428-PS-Antrieb (P8 AWD electric) in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt. Auch die 272 PS-Variante (P5 electric bzw. P5 Long Range electric) beeindruckt noch in puncto Performance. Eher auf Preis als Performance zielt das neues Einstiegsmodell P3 electric mit 150 PS.

Zwischen 339 und 475 Kilometer Reichweite

Unter dem Gesichtspunkt der Reichweite und Ladezeit sind die EX30-Varianten mit der größeren Batterie die richtige Wahl. Mit dem P8 AWD electric und P5 Long Range electric erreicht man 475 bzw. 450 km (WLTP kombiniert) mit einer Batterieladung. Beim P3 und beim P5 liegt die Reichweite bei jeweils 339 km – auf dem Papier.

Dann geht’s ans Aufladen: P8 AWD und P5 Long Range setzen auf eine 65-kWh-Batterie (netto), die mit 153 kW Ladeleistung von 10 bis 80 Prozent in 26 Minuten aufgeladen ist. P3 eletcric und P5 electric haben einen 49-kWh-Akku an Bord und benötigen 26 Minuten.

Soundbar Top, fehlender Tacho Flop

Ungewöhnlich sind im EX30 die Soundbar auf voller Breite und das Handschuhfach in der Mitte. Beides sorgt für mehr Luftigkeit und mehr Ablagen im Innenraum, jedoch auch für einen Nachteil im Cockpit: Der EX30 zeigt die Geschwindigkeit nicht mehr hinter dem Lenkrad, sondern auf dem Touchscreen an. Das ist so suboptimal wie die Spiegelverstellung über den Screen.

Lobenswerter sind die zahlreichen Assistenzsysteme, drei Jahre Garantie, bis zu 1.600 kg Anhängelast und die gute Komfort- und Infotainment-Ausstattung.

Wie viel kostet der Volvo EX30?

Das Volvo EX30 Modell hat einen Listenpreis von 34.990 € bis 55.790 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.927 € sparen. Die Preise beginnen bei 29.632 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 248 €. Der Preis für ein Volvo EX30 Lagerfahrzeug beginnt bei 30.390 € auf Carwow.

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Ausstattungslinien & Preise des Volvo EX30
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Volvo EX30: Reichweite und Ladedauer

Die Reichweite des Volvo EX30 bewegt sich je nach Motorisierung offiziell zwischen 339 und 475 Kilometern. Wie in jedem Elektroauto hängt sie von der Fahrweise, den Fahrbedingungen, den eingeschalteten Verbrauchern und der Batteriekapazität ab.

Im Einstiegsmodell P3 und in der Variante P5 verfügt der Lithium-Ionen-Akku, der jeweils viel zum hohen Fahrzeuggewicht von 1.840 kg beiträgt, über eine nutzbare Kapazität von 49 kWh (brutto: 51 kWh).

Der Akkupack der beiden anderen Motor-Akku-Kombinationen bietet eine Nettokapazität von 65 kWh (brutto 69 kWh). Hier sind die Gewichtsunterschiede deutlich: Der P5 Long Range wiegt schon 1.850 Kilogramm, der P8 AWD mit 1.960 kg nochmal über 100 Kilo mehr.

Bis zu 475 Kilometer Reichweite

Damit kommt man mit einer Batterieladung im Volvo EX30 mehr oder weniger weit. Im P5 Long Range sind es nach WLTP bis zu 475 km und im zweimotorigen P8 AWD maximal 450 km. Im Alltag dürften es zumeist plus/minus 350 km werden. Das gelingt in den schwächeren Modellen P3 und P5 nur in der Papierform mit 339 km maximaler WLTP-Reichweite.  

Mit Ein-Pedal-Fahren in der Stadt und sanftem Gasfuß kommt man weiter, bei kalter Witterung mit voll laufender Heizung und Maximalspeed 180 über die Autobahn rasend, deutlich weniger weit mit einer Batterieladung.

Die Wärmepumpe (nicht in Verbindung mit Eintstiegsmodell) unterstützt beim Sparen. Wenn eine Ladestation als Navigationsziel ausgewählt ist, wird etwa 30 bis 40 Minuten vor der geschätzten Ankunftszeit die Temperatur der Batterie geprüft, vorgeheizt oder vorgekühlt, um möglichst schnell laden zu können.

Kleine Batterie, gleiche Ladedauer

Je nach Ausstattungslinie ist für das AC-Laden, z. B. an einer Wallbox, ein 11-kW- oder ein 22-kW-Onboard-Charger Serie. Am Schnelllader lässt sich die große 65-kWh-Batterie, die in den Modellen P8 AWD und P5 Long Range zum Einsatz kommt, mit 153 kW DC-Ladeleistung in 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent bringen. Mit der kleineren 49-kWh-Batterie geht das Aufladen in 26 Minuten minimal schneller, auch wenn die maximale Ladeleistung auf 134 kW begrenzt ist. Doch der Akku ist ja kleiner.

Modell-Update bringt V2L-Funktion

Dank der neuen Vehicle-to-Load-Technologie (V2L) können Nutzer mithilfe eines speziellen Zubehöradapters Geräte mit Strom aus der Fahrzeugbatterie versorgen. Dies ermöglicht beispielsweise das Aufladen von E-Bikes oder den Betrieb von Elektrowerkzeugen. Diese Funktion ist nur in ausgewählten Märkten verfügbar (Stand Mai 2026), aber auch Fahrzeuge, die bereits ausgeliefert wurden, erhalten die neue V2L-Funktion sowie die überarbeitete Benutzeroberfläche im Laufe des Sommers 2026 durch ein Over-the-Air-Software-Update.

Leistung und Fahrkomfort

Den Volvo EX30 gibt es mit 110 kW/150 PS, 200 kW/272 PS oder 315/428 PS. Den Einstieg bildet der 150 PS starke P3 mit Hinterradantrieb und 49-kWh-Batterie.

Das 272-PS-Modell, ebenfalls mit Hinterradantrieb, gibt es in zwei Varianten: als P5 oder P5 Long Range. Wie der Name schon andeutet, unterscheiden sich beide Versionen in ihrer Batterie. Du kannst wischen 49 und 65 kWh wählen.

Das Top-Modell P8 AWD mit 428 PS verfügt über die große Batterie (65 kWh) und als einziges Derivat über zwei Motoren und damit Allradantrieb.

Die Fahrleistungen des Einstiegsmodells P3 sind überschaubar. Von 0 auf 100 km/h geht es in 8,6 Sekunden. Das Drehmoment beträgt wie beim P5 343 Nm. Größter Unterschied ist wohl die Leistung, denn für den Sprint auf Landstraßentempo braucht der P5 nur 5,7 Sekunden, die Long-Range-Variante nur 5,3 Sekunden.

Die finale Geschwindigkeit ist bei allen auf 180 km/h begrenzt. Das gehört seit 2020 zum Sicherheitsauftrag der Marke. Es ist zudem aus Verbrauchssicht sinnvoll: hohes Tempo, hoher Stromverbrauch, niedrige Reichweite.

Im Top-Modell in 3,6 Sekunden auf 100 km/h

Ihren Performance-Meister haben die einmotorigen Modelle im zweimotorigen P8 AWD gefunden, der sich noch agiler fährt. Der zweite Permanentmagnet-Synchronmotor steigert die Leistung hier auf insgesamt 428 PS (315 kW). Das Drehmoment erhöht sich auf 543 Nm. 

Damit ist die Nackenmuskulatur bei Vollgas herausgefordert. Die Beschleunigung ist massiv. Souveräne Zwischenspurts gelingen jederzeit. In nur 3,6 Sekunden sind die zwei Tonnen Schwedenblech aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt.

Das einstufige Automatikgetriebe sorgt (rein elektronisch) per „Shift-by-Wire“ für eine komfortable Kraftübertragung und die separate Wasserkühlung, die die Betriebstemperatur der E-Motoren unter 70 Grad Celsius hält, für eine konstant-kraftvolle Leistungsentfaltung.

Fahrverhalten: undominant dominant

Das frühe Ansprechen, das unmittelbare Anpacken und die Laufruhe des Antriebs dominieren das Fahrverhalten und den Komfort im Volvo EX30, ohne dass es so dominant wie in manch starkem, bei Volllast gar nicht mehr laufruhigem Benziner zugeht.  

Die motorische Souveränität hallt im Fahrwerk wider. Der Volvo EX30, der als schwedisches Mitglied des chinesischen Geely Konzerns auf der E-Konzern-Plattform aufbaut, federt fürs Format komfortabel. Die dreistufig einstellbare, etwas indifferente Lenkung arbeitet leichtgängig und der EX30 liegt dank des hohen Gewichts und niedrigen Schwerpunkts satt, kommod und sicher auf der Straße. Die beste Traktion bietet natürlich das Allradmodell - es ist aber auch am teuersten.

Platz und Praxistauglichkeit

Das Klischee: „Die schwedische Traditionsmarke Volvo stellt nur große Autos her“. Stimmt es? Mitnichten: Ein Volvo 66 war mit 3,90 Meter Länge erheblich kürzer als der Volvo EX30, ein Volvo 345 mit 4,19 Meter vom Bug bis zum Heck auch. Der Volvo 360 ist exakt so lang. Volvo 480 und C30 überragen den elektrischen Nachfahren nur um einige Zentimeter. Klischee widerlegt.

Heute steht Volvo für kompakt wie damals, nur in elektrisch. Dementsprechend fallen die Platzverhältnisse aus, die sich in etwa so anfühlen, wie man es in einem Fünfsitzer mit 4,23 Meter Länge, 1,84 Meter Breite und 1,55 Meter Höhe erwartet. Eine Familie mit Kind kommt gut klar, eine mit zwei Kindern und dem großen Urlaubsgepäck nicht.

Cockpit: luftig in kompakt

Für den trotz des endlichen Raums recht luftigen Eindruck sorgt das außergewöhnliche Innenraumkonzept. Die Beschallung findet mit einer Soundbar unterhalb der Windschutzscheibe statt. Die Bedienung konzentriert sich auf den zentralen Touchscreen. Beides schafft Platz für Ablagen; größere Türtaschen und das jetzt mittig platzierte Handschuhfach.

Die elektrischen Fensterheber rücken ebenso in die Mitte, wo sie von Fahrer:in und Beifahrer:in gleichermaßen leicht erreichbar sind. Im Fond lässt sich unter der Mittelkonsole eine praktische Ablagebox herausziehen, die auch als Abfallbehälter nutzbar ist.

Im Fond wird es eng

Der sechsfach manuell verstellbare Fahrersitz und der vierfach verstellbare Beifahrersitz sind bequem und bieten genug Seitenhalt. Platz ist hier nicht das Problem. Eher hinten. Auf der Sitzbank kann zwar leichter als in einem Dreitürer ein Kindersitz befestigt werden (angeboten werden zahlreiche Kindersitze, die zusammen mit Britax-Römer entwickelt wurden), aber die Sitzposition auf der tief eingebauten Bank ist für große Erwachsene unbequem. 

Die Beinfreiheit ist hier hinten die eines Kompakten, der Ausblick in Kombination mit dem feststehenden Panorama-Glasdach (Serie im Ultra) gigantisch. Vor zu viel Sonne soll das getönte Hightech-Verbundglas schützen, das 80 Prozent der Sonneneinstrahlung blockieren soll.

Unter der „Motorhaube“ findet sich im Volvo EX30 ein Frunk, ein kleines Fach von 7 Litern Volumen für die Ladekabel. Praktisch ist der variable Ladeboden des Kofferraums. Unter dem lässt sich die Gepäckraumabdeckung verstauen. Eine elektrische Heckklappe gibt es je nach Ausstattungslinie.

318 bis 1.000 Liter Kofferraumvolumen

Das Kofferraumvolumen wird je nach Sicht der Dinge als „zu klein“, „kompakt“ oder „ordentlich“ beurteilt. Fakt ist: Die Kofferraumkapazität beträgt 318 Liter. In einem VW Golf sind es 381 Liter. 61 Liter davon stehen im Unterbodenfach zur Verfügung, in dem auch die Gepäckraumabdeckung verstaut werden kann. 1.000 Liter Gepäckraumvolumen sind es nach dem Flachlegen der Sitzbank.

Das Packen erleichtern integrierte Taschenhaken und Ladungssicherungsösen. An der serienmäßigen 12-V-Steckdose kann eine Kühlbox angeschlossen werden. Auch bei ausgeschalteter Zündung.

Putzig und kundenfreundlich: Neben den Kofferraumangaben für Länge, Breite und Höhe gibt es auf der Innenseite der Heckklappe auch eine Ladeanleitung, die einen Überblick über die Art der Gegenstände gibt, die bei aufgestellten oder umgeklappten Rücksitzbanklehnen in den Kofferraum passen.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Das modernistische, etwas zu sehr auf den Zeitgeist schielende Bedienkonzept des Volvo EX30 offenbart im Cockpit und Interieur aber auch seine guten Seiten. Das Cockpit und der Innenraum wirken sehr aufgeräumt.

Der Zentralbildschirm ist übersichtlich in drei Partien aufgeteilt. Oben blickt man auf wichtige Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Batteriestand, Reichweite und Verkehrszeichen, in der Mitte auf die Navigationskarte und ganz unten auf im Moment eingeblendete Funktionen wie beispielsweise beim Parken auf die Tastflächen der 360-Grad-Kamera oder vor dem Abstellen auf die Tastfläche der elektrischen Heckklappe.

Bereits bei Annäherung des Fingers kommen die Dinge auf dem 12,3-Zoll-Touchscreen dank Infrarotfolie und Näherungssensoren in die Gänge. Auch eine Berührung mit Handschuhen ist dadurch zielführend.

Innenraum nicht ohne Kritik

Klassische Instrumente oder ein Head-up-Display vor der Nase spart sich der Volvo EX30. Man blickt auf die Tempoanzeige auf dem zentralen Bildschirm in der Mitte der Armaturentafel. Damit wendet man den Blick, stärker als üblich, von der Fahrbahn ab. Suboptimal. Und einfach geht hier auch kompliziert: Zum Außenspiegel verstellen muss man ins Bildschirmmenü, das Öffnen der Heckklappe und des Handschuhfachs erfolgt über den Touchscreen … Das ist so modern, dass man sich fragt, wo der Fortschritt ist?

Zum Modelljahr 2027 hat Volvo nach eigenen Angaben das Benutzererlebnis weiter verbessert. Ein Update der Bedienoberfläche soll nun den Zugriff auf die wichtigsten und am häufigsten genutzten Bedienelemente erleichtern. Hinzu kommt eine anpassbare Inhaltsleiste für die wichtigsten Aktionen. 

Technologie: Smartphone als Schlüssel

Das Smartphone kann als digitaler Fahrzeugschlüssel verwendet werden und ebenso können die Smartphones von Freunden für den EX30 freigeschaltet werden – Car sharing in modern. Bestimmte Funktionen wie das Vorheizen des Innenraums, die Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs oder die Überprüfung des Ladestands können vom Couchtisch aus gesteuert werden.

Die Ladeplanung wird bei der Routennavigation automatisch mit einbezogen, wenn ein Ziel eingestellt ist und die Batterie vor dem nächsten Ladestopp automatisch konditioniert (manuell nicht möglich), um bei idealer Batterietemperatur schnelles Laden zu ermöglichen.

Das Infotainment steht einem mit Google Maps und der fixen Spracherkennung Google Assistant zur Seite und genervten Eltern mit der YouTube App und Prime Video, um die Kinder in den Ladepausen mit Filmchen bei Laune zu halten (nicht zu aktivieren während der Fahrt).

Der Zugang zu 5G-Mobilfunknetzen ist im modernen EX30 genauso selbstverständlich wie Updates „over the air“, kabelloses Apple CarPlay, die induktive Ladeschale fürs Smartphone mit ordentlich Ladeleistung (bis 18 Watt), genügend USB-C-Anschlüsse (im Core: zwei vorne, im Plus und Ultra: zwei zusätzliche hinten) und die gute Verarbeitung des Ganzen.

Skandinavisches Wohnzimmer

Auch wenn viel Hartplastik im Cockpit und Interieur verbaut ist, wirkt die Innenausstattung des Innenraums hochwertig. Angefangen vom nordischen Designstil bis zu den Sitzpolstern, die aus recycelten PET-Flaschen, Vinyl, Polyester, Kork oder Wolle bestehen. Auch am Lenkrad verzichtet man auf Leder. 

Über die Ausstattungsfülle entscheidet die Ausstattungslinie, die in den vier Motor-Batterie-Varianten des EX30 entweder Essential, Core, Plus, Black Edition Plus, Ultra oder Black Edition Ultra heißt. Sorry, aber übersichtlich geht anders. Auch weil es natürlich nicht jede Ausstattung für jede Motorisierung gibt.

Und das war's noch nicht: Den Volvo EX30 gibt es auch als Cross Country. Bedeutet u. a. mattschwarze Außendesign-Elemente, größere Räder und größere Bodenfreiheit. Alles in allem sorgt das für einen robusteren Look. Aber: Das Cross-Country-Modell ist nur für den P5 Long Range und P8 AWD erhältlich.

Am Ende müssen Budget und Verstand entscheiden, ob es bei rund 35.000 Euro losgeht oder doch erst bei knapp 56.000 Euro. Die Preisspanne ist beim EX30 riesig.

Sicherheit und Schutz

Hohe Sicherheit und hoher Schutz bilden bei Volvo den Markenkern. Das 2020 selbst auferlegte Geschwindigkeitsgebot von maximal 180 km/h sorgt im Volvo EX30 ebenso für mehr Sicherheit in Fahrt wie die zahlreichen Assistenzsysteme.  

Zu den Assistenzsystemen zählen ein Notbremssystem, das Autos, Motorräder, Motorroller, Fußgänger und Fahrradfahrer registriert, ein in die Lenkung eingreifender Spurhalteassistent, ein Spurhaltehelfer, eine Verkehrszeichenerkennung und ein adaptiver Tempomat. 

Der "Cross Traffic Alert“ warnt vor querenden Verkehrsteilnehmern beim rückwärtigen Ausparken, der neue „Door Opening Alert“ beim Aussteigen vor sich von hinten annähernden Radfahrern und Fahrzeugen.

Eine neue Generation von Volvos Parkpilot, der jetzt auch schräge Parklücken erkennt, kann das Einparken erleichtern. Sobald ein freier Parkplatz sondiert ist, genügt ein Fingerdruck auf das 3D-Bild und es geht in die Parklücke. Und auch wer plant, Anhänger zu ziehen, bekommt zusätzliche Sicherheit geboten mit der Anhänger-Stabilisierungskontrolle, welche die Seitwärtsbewegungen des Fahrzeugs im Zugbetrieb überwacht.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die Chancen, dass in einem Elektroauto weniger Probleme als in einem Verbrennerauto auftreten, sind gut, denn bei der Fertigung des Antriebs kommen weniger mechanische Komponenten zum Einsatz. Die Elektromotoren sind dauerhaft versiegelt und wartungsfrei, was zu geringeren Unterhaltskosten und weniger Problemen gegenüber Modellen mit Verbrennungsmotor führt. 

Wie lange das teuerste Teil eines Volvo EX30 voll funktionsfähig ist, bestimmt man auch selbst. Wird die kostspielige Batterie häufig schnell und am CCS-Lader immer bis 100 Prozent geladen, hält der teure Akkupack kürzer. Wird am Schnelllader nicht ganz voll oder häufig mit niedrigerem Tempo geladen, hält er länger.

Volvo empfiehlt ein Gleichstrom-Schnellladen bis auf maximal 90 Prozent Ladestand. Dafür lässt sich auf dem Touchscreen oder die App ganz einfach ein Zielwert festlegen, bis zu dem die Batterie aufgeladen werden soll. 

Volvo gibt acht Jahre Garantie auf den Stromspeicher und 70 % ihrer anfänglichen Leistung bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Drei Jahre Garantie und Mobilitätsgarantie statt der bei Volvo Verbrennern üblichen zwei Jahre gibt’s aufs Fahrzeug. Nach Ablauf der Werksgarantie lässt sich die Fahrt für weitere Jahre solide mit einer Anschlussgarantie vor unvorhersehbaren Reparaturen absichern.

Volvo EX30 FAQs

Die Produktion des Volvo EX30 startete im Herbst 2023. Im Frühjahr 2026 wurde das Angebot um die neue Einstiegsvariante P3 electric erweitert.

Der Volvo EX30 startet als P3 electric bei knapp 34.990 Euro, der P5 electric bei 36.990 Euro. Für den P5 Long Range electric mit der größeren Batterie werden mindestens 43.490 Euro fällig, für das Top-Modell P8 AWD electric 54.190 Euro.

Nur die Topmotorisierung des Volvo EX30, der P8 AWD electric, überträgt seine Kraft mit einem Allradantrieb auf die Straße.

Ob der Volvo EX30 eine Wärmepumpe an Bord hat, hängt von der Ausstattung ab.

Der Volvo EX30 wird in Zhangjiakou (China) und ab 2025 auch in Gent (Belgien) gebaut.

Nein, der Volvo EX30 besitzt kein Head-up Display. Dort, wo man hinschaut, herrscht immer Leere, weil das Tempo nur über den in der Mitte des Armaturenbretts sitzenden Touchscreen abgelesen werden kann. Keine wirklich überzeugende Lösung.

Der Volvo EX30 misst 4,23 Meter vom Bug bis zum Heck. Damit passt er gut in Parklücken und zum alltäglichen Platzbedarf einer Kleinfamilie mit einem Kind.

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