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Steuervorteile für E-Autos und Hybride als Dienstwagen

Neben Prämien beim Kauf von elektrifizierten Fahrzeugen hat die Regierung auch die Steuern für Elektro-Dienstwagen gesenkt, um einen Firmenwagen für Mitarbeiter attraktiver zu machen. Wir sagen Ihnen, was Sie wissen müssen und wie viel Sie sparen, wenn Sie sich für ein E-Auto oder einen Plug-in Hybrid als Dienstwagen entscheiden.

Seit dem 1. Januar 2020 ist die Nutzung eines E-Dienstwagens noch reizvoller, denn die Bemessungsgrundlage für die Versteuerung wurde nochmal halbiert – von 0,5 auf 0,25 Prozent. Lesen Sie weiter, für mehr Information!

⏰  Kurz zusammengefasst

Damit Sie bei Elektroautos von der günstigen Besteuerung profitieren, darf das Fahrzeug nicht mehr als 60.000 Euro kosten. Wir haben einige günstige E-Autos für Sie zusammengestellt:

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Steuervorteile bei Dienstwagen

Wenn ein Firmenwagen auch für private Fahrten genutzt wird, muss dies als geldwerter Vorteil in der Steuererklärung angegeben werden. Entweder kann ein Pauschalbetrag auf der Grundlage der 1-Prozent-Regelung versteuert werden, oder man führt ein Fahrtenbuch. Der Vorteil eines Fahrtenbuches ist, dass die genauen Kosten berechnet werden können, was vor allem sinnvoll ist, wenn der Dienstwagen nur selten privat genutzt wird.

E-Autos und Hybride als Firmenwagen

Wer sich für ein Elektro- oder Hybridauto als Firmenwagen entscheidet, der kann von steuerlichen Vorteilen profitieren. Denn anstatt einem Prozent vom Bruttolistenpreis werden für Elektroautos bis zu einem Kaufpreis von 60.000 Euro nur 0,25 Prozent angerechnet, die versteuert werden müssen. Ist der Bruttolistenpreis des Elektroautos höher, gibt es immer noch eine Vergünstigung. 0,5 Prozent sind es in diesem Fall.

Bei Hybridautos werden unabhängig vom Kaufpreis immer 0,5 Prozent angesetzt. Allerdings müssen Hybridautos folgende Voraussetzungen erfüllen, um von den Steuervorteilen zu profitieren:

  • Extern aufladbar (also nur Plug-in Hybride)
  • Nicht mehr als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro km ODER elekt. Reichweite mind. 40 km
  • Ab 2022 mind. 60 km elekt. Reichweite, ab 2025 mind. 80 km

Der Gesetzgeber spricht von der “Anschaffung”, nicht einer “Neuzulassung”. Das bedeutet, dass der Steuersatz ebenfalls verringert ist, wenn es sich um ein gebrauchtes Elektrofahrzeug handelt. Da der Steuervorteil allerdings erst seit 2019 gilt, profitiert der Arbeitnehmer nur davon, wenn das Fahrzeug auch erst in diesem Jahr als Firmenwagen eingesetzt wurde. Ist das Auto bereits 2018 als Dienstwagen in Verwendung gewesen, tritt die normale 1-Prozent-Regelung in Kraft.

Die Regelung für die Steuererleichterung gilt erstmal bis Ende 2030.

Was ist die Viertel-Regelung?

Unter der Viertel-Regelung versteht man die Berechnungsgrundlage für den zu versteuernden Betrag bei der Nutzung eines Elektro-Dienstwagens. Bei einem Verbrenner als Firmenwagen muss als geldwerter Vorteil ein Prozent des Bruttolistenpreises bei der Steuererklärung angegeben werden. Seit 2020 müssen für einen elektrischen Dienstwagen bis zu 60.000 Euro nur noch 0,25 Prozent geltend gemacht werden, also nur noch ein Viertel des Betrages, der für Verbrenner angesetzt wird – daher: Viertel-Regelung.

0,25-Prozent-Regelung bei Dienstwagen: Wie funktioniert das?

Als Berechnungsgrundlage für die zu errechnende Steuerlast wird immer der Bruttolistenpreis des Neufahrzeuges herangezogen, egal, ob das Fahrzeug als Neuwagen gekauft wurde oder nicht. Wir versuchen an einem Beispiel zu verdeutlichen, wie die Berechnung funktioniert:

Kauf eines VW ID.3, Pure, 150 PS für einen Bruttolistenpreis von 31.495 €

0,25 % von 31.495 € = zu versteuernder geldwerter Vorteil 78,74 € im Monat und dementsprechend 944,88 € im Jahr.

Gehen wir von einem durchschnittlichen Steuersatz von 40 Prozent aus, würde der ID.3 als Firmenwagen jährlich 378 € Steuern für die private Nutzung kosten.

Kilometerbesteuerung für den Arbeitsweg

Neben des geldwerten Vorteils wird auch noch eine weitere Versteuerung fällig, wenn der elektrische Dienstwagen an mehr als 47 Tagen im Jahr auch für den Arbeitsweg genutzt wird. Das nennt sich Kilometerbesteuerung und wird zusätzlich fällig – aber auch hier sind Elektro- und Hybridautos im Vorteil.

Üblicherweise fallen 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Kilometer einfache Fahrtstrecke an. Bei elektrischen Fahrzeugen wird auch hier nur ein Viertel der Bemessungsgrundlage versteuert, bei Hybriden sind es analog 0,5 Prozent.