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Elektroauto Ladedauer: Ladezeiten aller aktuellen Modelle

Wer auf ein Elektroauto umsteigt, muss sich umgewöhnen – vor allem beim “Tanken”. Laden dauert länger als klassisches Tanken und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Damit Sie den Durchblick behalten, haben wir eine Übersicht aller aktuellen Elektroauto-Modelle mit ihren Ladezeiten an der Haushaltssteckdose, Wallbox und Schnellladesäule zusammengestellt.

Inhaltsübersicht
Ladezeiten aller aktuellen E-Autos
Wie lange dauert es ein E-Auto zu
laden?
Wie kann man die Ladezeit eines
E-Autos berechnen?
AC- oder DC-Ladung? Vor- und
Nachteile
Welche Faktoren beeinflussen die
Ladedauer eines Elektroautos?
Welches E-Auto lädt am schnellsten?

⏰  Kurz zusammengefasst

  • Die Ladezeit ist abhängig von Ladepunkt, Akkukapazität & Ladetechnik
  • Das Laden an einer Steckdose dauert am längsten
  • Schnellladestationen sparen Zeit, schaden auf Dauer aber der Batterie
  • Ladedauer grob berechnen: Akkukapazität ÷ Ladeleistung

Ladezeiten aller aktuellen E-Autos *

Modell Akku
[kWh]
Steckdose
2,3 kW [h] 
Wechselstrom
11 kW [h]
Gleichstrom
[min]
Skoda Enyaq iV 62/82 28/39 6/8 40
VW e-up! 32,3 10 6 60
Fiat 500 Elektro 23,7/42 9/15 2,5 /4 35
VW ID.3 45/58/77 20/26/34 5/6/7 25
Renault Zoe 41/50 27/34 2 /3 50 | 70
VW ID.4 52 /77 k. A./35 k.A./8 -/30
Seat Mii Electric 36,8 16 4 1
Opel Corsa-e 50 22 7 30
Renault Twingo Electric 21,3 9 2,5
Hyundai Kona Elektro 39,2/64 17/28 6/8,5 57/75
MINI Cooper SE 32,6 14 3 45
BMW i3 42,2 18 3 45
Opel Mokka-e 50 k. A. 5 30
smart EQ fortwo 17,6 6-8,5 3,5
KIA e-Niro 39,2/64 17/28 6/9,5 42
Peugeot e-208 50 23 5 55
BMW iX3 80 38 7,5 34
Citroen e-C4 50 25 4/9/12 53
Mercedes EQA 66,5 26 6 30
Ford Mustang Mach-E 75/99 k.A./26,5 k.A./7 38
Hyundai IONIQ Elektro 38,3 20 6,5 54
Nissan Leaf 40/62 11/18 5,5/8 90
smart EQ fortwo Cabrio 17,6 6-8,5 3,5
smart EQ forfour 17,6 6-8,5 3,5
Mazda MX-30 35,5 k.A. 7,5 40
Honda e 35,5 16 5 30
Peugeot e-2008 50 22 5,5 30
KIA e-Soul 39,2/64 17/28 7/11 75
Peugeot e-Traveller 50/75 15/23 5/7,5 45
Opel Zafira e-Life 50/75 15/23 5/7,5 45
Jaguar I-Pace 90 39 13 85
Mercedes EQC 80 35 11 40
Audi e-tron 95 42 4,5 80
Audi e-tron GT 85 39 9 21
Citroen e-SpaceTourer 50/75 15/23 5/7,5 30/45
DS3 Crossback Elektro 50 23 5 27
Volvo XC40 Recharge 78 39 7,5 40
Audi e-tron Sportback 71 39 k.A. k.A.
Porsche Taycan 79,2/93,4 35/41 8/9 41
Peugeot e-Expert 50/75 31/47 5/7,5 30/45
Citroen e-Jumpy 50/75 31/47 5/7,5 30/45

Wie die Tabelle zeigt, ist das Laden an der Haushaltssteckdose sehr langwierig. Eine Wallbox für zuhause ist ein guter Kompromiss, denn man sollte auch nicht ständig eine Schnellladestation aufsuchen, da das schnelle Laden dem Akku auf Dauer schaden kann.

Deshalb ist die Wallbox zu bevorzugen, denn die sogenannte “Schnarchladung” an der Steckdose ist auf Dauer weder sicher noch schnell genug. Es gibt also die verschiedensten Lademöglichkeiten für Ihr E-Auto – informieren Sie sich am besten vor einem Kauf, welche Möglichkeit für Sie in Betracht kommt.

Wie lange dauert es ein Elektroauto zu laden?

Die Ladezeit eines E-Autos hängt in erster Linie von der Akkukapazität und der Ladeleistung ab. Ein größerer Akku braucht mehr Zeit, bis seine volle Kapazität wieder zur Verfügung steht. Dann kommt es aber auch darauf an, ob Sie an eine Schnellladestation, einer Wallbox oder der Steckdose zu Hause laden. Je nachdem variiert die Dauer des Ladevorgangs stark. Je nachdem, welches E-Auto Sie haben und wo Sie laden möchten, sind auch spezielle Ladekabel und Steckertypen nötig.

Wie lange aktuelle E-Autos zum Laden brauchen, können Sie unserer oben aufgeführten Tabelle entnehmen.

Wie kann man die Ladezeit eines E-Autos berechnen?

Wenn Sie wissen möchten, wie lange ein bestimmtes Elektroauto-Modell zum Laden braucht, können Sie entweder einen Blick in die technischen Daten des Herstellers werfen oder Sie berechnen die Ladezeit einfach selbst – denn das ist gar nicht so schwer. Was Sie aber wissen müssen: Mit der Formel zur Berechnung der Ladezeit für E-Autos haben Sie lediglich eine grobe Orientierung und keine präzise Kennzahl.

Warum ist das so? Bei der Berechnung werden lediglich Akkukapazität und Ladeleistung berücksichtigt aber keine weiteren Einflussfaktoren wie beispielsweise die Außentemperatur oder der Ladestand der Batterie.

Berechnet wird die Ladezeit folgendermaßen:

Ladedauer = Akkukapazität [kWh] ÷ Ladeleistung [kWh]

Wechsel- oder Gleichstrom laden? Vor- und Nachteile

Es gibt zwei verschiedene Stromarten, um ein E-Auto zu laden:

1. Das AC-Laden: AC steht für Alternating Current und ist die Art von Strom, die im eigenen Haus oder in Städten zur Verfügung steht. Es handelt sich um Wechselstrom mit Ladegeschwindigkeiten von 3, 7, 11, 22 oder 43,6 kW. Wer sein Elektroauto an einer AC-Ladesäule lädt, praktiziert eine Normalladung.

Vorteile einer Normalladung:

  • Relativ gut ausgebautes Ladenetz
  • Für jedes E-Auto geeignet
  • Laden auch zu Hause möglich

Nachteile einer Normalladung:

  • Lange Ladezeiten
  • Nicht langstreckentauglich

2. Das DC-Laden: DC steht für Direct Current, was auch Gleichstrom heißt. Wer an einer DC-Ladesäule lädt, spart sich viel Zeit, denn hier findet eine Schnellladung statt. Meist findet man solche Ladestationen an Autobahnen, geringfügig auch schon in Innenstädten. Der Stromdurchsatz beträgt hier bis zu 150 kW.

Vorteile einer Schnellladung:

  • Sehr kurze Ladezeiten
  • Reisetauglich, da Stationen an Autobahnen vorhanden

Nachteile einer Schnellladung:

  • Ladetarife sind oft teuer
  • Häufiges Schnellladen schädigt den Akku
  • Nicht bei jedem E-Auto möglich

Welche Faktoren beeinflussen die Ladedauer eines Elektroautos?

Neben den wichtigsten Faktoren Akkukapazität und Ladeleistung gibt es noch einige Nebenfaktoren, die die Ladedauer ebenfalls beeinflussen können. Das wären zum Beispiel die Außentemperatur oder aber auch der Ladestand des Akkus zum Zeitpunkt des Aufladens. Je nachdem welche Ladeinfrastruktur genutzt wird, also ob das E-Auto an der Steckdose, der Wallbox oder an einer Schnellladestation geladen wird, macht natürlich auch einen großen Unterschied.

Welches E-Auto lädt am schnellsten?

Pi mal Daumen gesagt sind Autos, die ungefähr drei Stunden zum Aufladen des Akkus brauchen als schnell zu bezeichnen. Wir haben die Lademöglichkeit an einer Wallbox hier als Voraussetzung angenommen. Zu solchen schnellen Modellen gehören zum Beispiel der BMW i3 oder der smart EQ fortwo.

 

* carwow unternimmt alle Anstrengungen, um die Genauigkeit der Daten zu gewährleisten. Es wird aber keine Haftung für eventuelle Ungenauigkeiten übernommen, diese Informationen werden nicht täglich aktualisiert. Bitte sehen Sie auf der Website des jeweiligen Autoherstellers nach, ob die Informationen auf dem neuesten Stand sind.