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Skoda Octavia Testbericht

Die Škoda Octavia Limousine meistert mit ihrem geräumigen Innenraum, praktischem Laderaum und zahlreichen pfiffigen Lösungen ihren Alltag mit Bravour.

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Wow-Wertung
9/10
Bewertet von Lothar Erfert nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Gutes Raumangebot
  • Moderne Hybridmotoren
  • Pfiffige Detaillösungen

Was nicht so gut ist

  • Nicht völlig überzeugende Bedienung
  • Unübersichtliche Karosserie
  • Nur zwei Jahre Garantie

Skoda Octavia: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Skoda Octavia

Für die Begriffe „Preis-Leistung“ und „Cleverness“ stand keine andere Marke im VW-Konzern in der Vergangenheit mehr als Škoda. Und für den Erfolg der tschechischen Marke war kein anderes Modell entscheidender als der Octavia. Bevorzugt der Kombi. Für diese Variante entschieden sich zwei Drittel aller Kaufenden, wogegen ein Drittel für die elegantere Limousine votierte.

Die Octavia Limousine fällt mit 4,69 Meter Länge genauso lang wie der Combi aus. Das Gepäck lässt sich nicht ganz so lässig wie im Combi, aber bequemer als in vielen anderen Limousinen verstauen. Wegen der großen Heckklappe. Zudem fällt der Gepäckraum annähernd so groß wie im Octavia Combi aus.    

Der Erfolg setzt sich fort

Ein großer Vorteil ist auch die VW Konzern-Plattform. Der Octavia, der seit 1996 in vierter Generation produziert wird (in fünfter, wenn man den zwischen 1959 und 1971 gebauten Octavia Kombi mitzählt), teilt sich die Plattform und allerhand Technik mit VWs Golf Serie VIII.

Das macht den Škoda Octavia Serie IV gegenüber der Konkurrenz, zu der Ford Mondeo, Mazda6 und Opel Insignia zählen, sehr konkurrenzfähig, denn mit seinem Platzangebot, seinem Infotainment und der Fahrassistenz aus VWs Konzernbaukasten legte der Octavia gegenüber dem Vormodell eine Schippe zu. 

Mit Features wie dem virtuellen Cockpit oder Head-up-Display rückt die 2020 neu aufgelegte Limousine im VW Konzern sogar dem höher positionierten VW Passat auf die Pelle, dem sie auch im Raumangebot nahe kommt.

Mehr Kofferraum als im Passat

Die Raumfülle manifestiert sich auf der Sitzbank mit reichlich Beinfreiheit und im sehr geräumigen Gepäckabteil, das mit einem Volumen von 600 Litern sehr groß ausfällt, und die Durchdachtheit manifestiert sich im Detail. Die für Škoda typischen praktischen Dinge wie die Türfächer für 1,5-Liter-Flaschen oder den Eisschaber in der Tankklappe hat auch der Octavia zu bieten.

Und auch vom Handling und Komfort, die beide in der neuen Generation nochmals verbessert wurden, fährt man im Octavia IV besser denn je. Egal, für welche der angebotenen Karosserievarianten man sich entscheidet.

„Praktischer und pragmatischer tut's kaum einer in der 4,70-Meter-Klasse“, denkt man sich im Test, wenn man den Octavia im Detail unter die Lupe nimmt. Praktisch sind auch andere Limousinen im Segment, aber nicht so.

Höherer Preis für Mehrwert

Bereits der Vorgänger war in Sachen Preis-Leistung ein Primus im Segment. Diese Position hat Škoda mit der vierten Generation der Octavia Limousine, auch wenn sie etwas teurer geworden ist und von der Bedienung nicht völlig überzeugt, nochmals ausgebaut mit dem verbesserten Platzangebot, dem höheren Sicherheitsniveau und der modernen Motorenpalette. Samt all der klugen Alltagslösungen, für welche die tschechische Marke steht wie keine andere Automarke auf dem Markt.

Wie viel kostet der Skoda Octavia?

Das Skoda Octavia Modell hat eine UVP von 30.960 € bis 42.390 €.

In der Versicherung bleibt die Limousine dank niedriger Einstufung günstig. Motorabhängig gelten die Typklassen 11 bis 17 für die Haftpflicht-, 18 bis 23 für die Teilkasko- und 18 bis 21 für die Vollkaskoversicherung.

Leistung und Fahrkomfort

Bei der Motorwahl bietet der Škoda Octavia so viel Auswahl wie nie zuvor. Im Angebot stehen neben den konventionellen Benzin- und Dieselmotoren und dem Plug-in-Hybrid noch zwei Mild Hybride und ein Erdgasmotor.

Die Benziner

Der 110 PS starke 1.0 TSI-Dreizylinder und noch mehr der 1.5 TSI sorgen im Octavia für lebendiges Vorankommen. Der 1,5-Liter-Vierzylinderturbo macht die Fahrt mit einem halben Liter mehr Hubraum noch etwas souveräner und die zwei eTEC Mild Hybrid-Varianten sparen ein paar Zehntel Liter im Verbrauch (eTEC: Daten in Klammern). Diese Rolle fällt auch dem 130 PS starken Octavia 1.5 TSI G-TEC mit umweltfreundlichem Gasantrieb und einigen Litern Benzinreserve im zweiten Tank zu.

Die Diesel

Der kraftvolle und sparsame 2,0-Liter-TDI ist ein Klassiker im Motorraum des Octavia und der ideale Kandidat für Vielfahrer. Der in zwei Varianten mit 115 PS oder 150 PS und mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-DSG-Automatik bestellbare Turbodiesel (DSG: Daten in Klammern) produziert mit 300 und 340 Newtonmeter schon bei wenig Drehzahl reichlich Drehmomentkraft und kommt in der Praxis mit fünf, sechs Litern Kraftstoff alle 100 Kilometer aus.

Der Plug-in Hybrid

Viel Platz und trotzdem sensationell geringe Verbrauchswerte? Klingt paradox, ist es beim Octavia iV aber nicht. Die Familien-Limousine bringt Kind und Kegel unter und weiß dennoch mit 1,2 Litern auf 100 Kilometer sowie einem CO2-Ausstoß von 28 Gramm pro Kilometer zu überzeugen. 204 PS Systemleistung dürften dafür sorgen, dass die Insass:innen mehr als ausreichend motorisiert unterwegs sind.

Platz und Praxistauglichkeit

Wer bietet sonst so gescheite Lösungen wie einen Regenschirm im Türfach ab Werk, einen im Verschlussdeckel des Scheibenwaschbehälters integrierten Trichter, einen AdBlue-Tank, der sich auch mit LKW-Zapfpistolen betanken lässt, einen im Tankdeckel integrierten Eiskratzer oder einen Tablet-Halter an den vorderen Kopfstützen? Vereinzelt findet man einiges davon auch anderswo. Diese Kombination von vielen klugen Lösungen ist in dieser Fahrzeugkategorie aber einzigartig.

Spielraum im Kofferraum

Auch sonst steht die Octavia Limousine, die nach vier Generationen stattliche 4,69 Meter vom Bug bis zum Heck misst, ihren Alltag. Vorne sitzt man einwandfrei, dahinter mit vielen Freiheiten, die sich im Kofferabteil fortsetzen. 600 Liter Kofferraumvolumen und 1.555 Liter, wenn die Rückbanklehnen umgeklappt sind, geben einigen Spielraum im Kofferraum.

Der Innenraum des Škoda Octavia präsentiert sich hochwertiger mit seinem neuen Armaturenbrett und neuen Materialien. Mit der Golf 8-Plattform ziehen digitale Instrumente und erstmals in einem Škoda ein Head-up-Display, das wichtige Fahrdaten auf die Frontscheibe projiziert, im Cockpit ein.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Die Bedienung, die zumeist über den mittigen Bildschirm abläuft, verzichtet weitgehend auf Tasten. Das ist meistens gut, aber nicht immer, denn es führt dazu, dass man für manchen Bedienwunsch, etwa das Nullen des Tageskilometerzählers, ins Untermenü abtauchen muss. Daran kann man sich gewöhnen. Daran muss man sich aber auch gewöhnen, weil es mit Intuition im Octavia Cockpit nicht immer weitergeht.

Von der Moderne profitiert das Infotainment trotzdem genauso wie die Assistenzsysteme. Viele Fahrassistenten kommen in einer Škoda Limousine erstmals oder in verbesserten Versionen zum Einsatz. 

Dazu zählen etwa der Ausweichassistent mit aktivem Lenkeingriff, der Abbiegeassistent, der Ausstiegswarner, das 360-Grad-Rundumsichtsystem, der Seitenassistent, der Frontradarassistent mit Notbremsfunktion, der Baustellen erkennende adaptive Spurhalteassistent und der adaptive Abstandsassistent, der das Tempo mit Hilfe der Navidaten und der Frontscheibenkamera automatisch dem Straßenverlauf anpasst. 

Die Navifrau versteht sechs Sprachen 

Das Infotainmentsystem „Bolero“, bei dem die Navifunktion auch nach dem Kauf freigeschaltet werden kann, und das Navigationssystem „Columbus“ bieten einen zentralen 10-Zoll-Touchscreen. Die Steuerung ist auch mit Gesten oder mit einer digitalen Sprachassistentin namens „Laura“ möglich, die in sechs Sprachen fließend gesprochene ganze Sätze versteht. Die permanente Online-Verbindung ermöglicht die Nutzung von Internetradio und Streaming-Diensten sowie die Navikartenaktualisierung „over the air“‘. 

Im Fahren hält die Limousine wie der Combi mit dem neuen Fahrwerk und der präzisen Lenkung ausgewogen die Waage zwischen Komfort und Handling und bei den Motoren gibt sie sich modern wie nie zuvor mit den Mild Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben.

Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Die Einstiegslinie Active, die mittlere Linie Ambition und die Toplinie Style. Bereits im Einstiegsmodell Active erhält man im Octavia viele clevere Detaillösungen mitgeliefert, vom Türfach auf der Beifahrerseite mit Regenschirm oder Schneebesen bis zum Eisschaber in der Tankklappe. 

Und die wichtigste Ausstattung ist ebenso inklusive im Einstiegsmodell. Die Ausstattung umfasst die im Hochsommer wichtige Klimaanlage, das schlüssellose Startsystem, den Frontradar- und Spurhalteassistenten, die LED-Scheinwerfer, das LED-Tagfahrlicht, die LED-Heckleuchten sowie das Infotainmentsystem Swing mit 8-Zoll-Bildschirm, digitalem Radioempfang (DAB+) und zwei USB-C-Steckplätzen sowie Škoda Connect.

Im Octavia Ambition kommt das 10-Zoll-Infotainmentsystem Bolero, die Klimaautomatik, das Lederlenkrad und die hinteren Parksensoren hinzu. Das Topmodell Style fährt mit den beheizbaren, elektrisch einstellbaren Vordersitzen mit Memory-Funktion (eTEC: nur im Fahrersitz), der Phonebox mit induktiver Ladestation fürs Smartphone, dem Spurwechsel- und Ausparkassistenten, den Parksensoren vorne und hinten und noch einigem mehr auf. 

Und auch wer Extrawünsche hegt, kommt auf seine Kosten. Auf Wunsch ist der Octavia erstmals mit Digitalinstrumenten, Head-up-Display, Dreizonen-Klimaanlage, Lenkradheizung, Matrix-LED-Scheinwerfern und im Ambition und Style mit ergonomischen AGR-Sitzen (AGR = Aktion Gesunder Rücken) mit Belüftung zu bestellen. Mit dem adaptiven Fahrwerk lassen sich fünf Fahrmodi, von „Eco“ bis „Sport“, vorwählen. 

Das hat im Vergleich zum Vorgänger seinen Preis, aber einen, der sich mit alten und neuen Qualitäten im Alltag, wo Funktionalität und Raumnutzung viel zählen, rechnet. Die Ersparnis gegenüber dem Octavia Combi beträgt lediglich 660 oder 700 Euro, abhängig vom Modell. Damit erklärt sich auch, warum sich die Mehrheit aller Kunden für den noch praktischeren und variableren Combi entscheidet, obgleich die Limousine den eleganteren Auftritt hinlegt. 

Zu welchem Preis? Mit dem 110-PS-Benziner startet die Octavia Limousine bei 21.000 Euro. Wer einen Diesel wählt, zahlt mindestens 25.000 Euro. Der Gasantrieb im Motorraum des 1.5 TSI G-TEC, der ab dem mittleren Ausstattungslevel Ambition zu bestellen ist, schlägt mit 31.000 Euro zu Buche.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Die Einstiegsmotoren im Octavia kennt man schon von anderen Škoda, Seat und VW Modellen. Man erhält die beiden Benziner entweder mit oder ohne Mild Hybrid-Unterstützung. 

Der 110 PS starke 1.0 TSI-Dreizylinder und der 1.5 TSI-Vierzylinder haben die Sache in der Limousine gut im Griff. Die beiden verfügen in ihren eTEC-Versionen über Mild Hybrid-Technik mit 48-Volt-Bordnetz, Riemen-Startergenerator und Lithium-Ionen-Akku, die es in Arbeitsunion möglich macht beim Verzögern und Bremsen Energie zurückzugewinnen. Das spart bis zu 0,4 Liter Kraftstoff alle hundert Kilometer.

Eine gute Sparalternative bietet der Octavia G-TEC mit Erdgasantrieb (CNG). Er erreicht mit seinem 130 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder und 17,7 Kilogramm Erdgas eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern im umweltfreundlichen CNG-Modus. Geht das Gas zu Neige, muss man sich keine Sorgen machen, denn es stehen weitere neun Liter Super als Reserve im Benzintank zur Verfügung.

Der sparsamste Benziner im Škoda Octavia ist jedoch der Plug-in-Hybrid, der zum ersten Mal in zwei Versionen, im Octavia iV und Octavia RS iV, zum Einsatz kommt. Im Octavia iV produziert die Kombination aus 1,4-Liter-TSI-Benziner und Elektromotor eine Systemleistung von 204 PS und im Octavia RS iV 245 PS. 

Die Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterie verfügt über einen Energieinhalt von 13 kWh und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern; gemessen im WLTP-Zyklus. Der Verbrauch liegt mit beiden Plug-in-Hybrid-Antrieben bei etwa 1,5 Liter Super/100 km. Vorausgesetzt man lädt den Akku regelmäßig. Tut man es nicht, macht der Plug-in-Hybrid mit dem Zusatzgewicht von Akku, E-Motor und Regelelektronik unter dem Verbrauchsaspekt wenig Sinn.

Mit all diesen Aggregaten läuft die Octavia Limousine über 200 km/h schnell. Wird dieses Tempo oft genutzt oder über lange Strecken, sorgt jedoch auch im Plug-in-Hybrid hauptsächlich der Benzinmotor, und nicht mehr den Elektromotor, für den Vortrieb, dem das nicht so sparsam gelingt wie einem Dieselmotor.

Die Langstreckenfavoriten

Der 2,0-Liter-TDI mit 115 oder 150 PS, der bei der Anschaffung mehr kostet, bei hohen Drehzahlen knurrt und unkultivierter als ein Benziner läuft, schont auf langen Strecken und im Sommerurlaub das Budget. 

Vom Budget und den Schaltvorlieben hängt es auch ab, ob man sich bei der Getriebewahl für das 6-Gang-Schaltgetriebe oder die 7-Gang-DSG-Automatik entscheidet. Der Aufpreis für die Automatik liegt bei den Benzinern, abhängig von der Ausstattungslinie, zwischen 2.300 und 2.600 Euro und bei den Dieseln bei 1.900 Euro.

Sicherheit und Schutz

Unaufgeregt punktete der Skoda Octavia auch 2022 in der Euro NCAP Sicherheitsbewertung. Am Ende stand ein Ergebnis von fünf Sternen für das Modell aus Tschechien. Mit soliden Ergebnissen in den Einzelkategorien konnte der Octavia überzeugen, ohne dabei positiv oder negativ aufzufallen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Der Skoda Octavia zählt vermutlich zu den zuverlässigsten Limousinen mit wenigen Problemen. Nur vier Mal gab es Rückrufaktionen für das Modell seit 2019. Dabei gab es zunächst einen Defekt mit den Notrufsystem. Weitere Probleme bezogen sich auf das Lenksystem, eine mangelhaft befestigte Motorabdeckung oder eine fehlerhafte Sicherung beim Hybridmodell.

Skoda Octavia FAQs

Der Skoda Octavia ist 4,69 Meter lang.

Der Skoda Octavia ist 1,83 Meter breit.

Der Skoda Octavia kostet mit Benzin-, Mild Hybrid- oder Dieselmotor zwischen 21.000 und 34.000 Euro, abhängig von Motor und Ausstattung. Auf carwow erhalten Sie Skoda Octavia Angebote ab 18.564 Euro.

Der neue Octavia steht seit Ende 2020 in der vierten Generation im Handel.

Der neue Skoda Octavia wird im tschechischen Mladá Boleslav gebaut.

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