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Cupra Formentor Testbericht

Bislang hatte Cupra wenig Eigenes zu bieten. Eine ausgegliederte Marke - schön und gut, aber wo war die selbstständige Identität? Das ändert sich mit dem Cupra Formentor als erstes eigenes Modell ganz ohne SEAT-Bezug.

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Was gut ist

  • Aufregendes Design
  • Gute Platzverhältnisse
  • Leistungsstarke Motoren

Was nicht so gut ist

  • Eingeschränktes Kofferraumvolumen
  • Eingeschränkter Platz im Fond
  • Keine Diesel verfügbar

Cupra Formentor: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Cupra Formentor

Cupra Formentor. Nie gehört? Na dann aufgepasst. Den Formentor haben nicht alle auf dem Schirm, sollten sie aber. Mit dem sportlichen SUV löst sich die noch junge Marke Cupra weiter vom Ursprungskonzern SEAT ab.

Das Ergebnis ist ein aufregendes Fahrzeug, das Blicke auf sich zieht und während sich die anderen Cupra-Modelle vor allem auf leistungsstarke Motoren fokussieren, sind für den Formentor auch gediegenere und ausgewogene Antriebe verfügbar.

Der erste eigenständige Cupra

Angefangen hat mit dem Cupra Formentor alles auf dem Genfer Auto-Salon 2019, wo der Formentor noch als Konzept vorgestellt wurde. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die anschließende Vorstellung des fertigen Fahrzeuges nicht im Rahmen des Auto-Salons 2020 erfolgen und fand schließlich nur via Live-Stream statt.

Wenige Monate später stand die First Edition zum Reservieren bereit, wovon im Herbst 2020 die ersten Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Der Formentor ist damit das erste Fahrzeug der seit 2018 ausgegliederten Marke Cupra, das nicht direkt von einem SEAT-Modell abstammt.

Für die Zukunft sollen im Verlauf von 2021 noch weitere Motorenoptionen wie der 1.4 Liter mit 245 PS oder ein 2.5 TSI mit 400 PS folgen.

Das Beste von allem

So ein Einstieg für eine noch junge Marke gelingt dieser Tage am besten mit einem SUV oder, um noch präziser zu sein, mit der modernen "Symbiose aus Sportwagen und CUV". So bezeichnet Cupra selbst den Formentor im Marketing-Wortlaut. Das klingt zunächst hochgestochen, dabei wird es dem Formentor noch nicht einmal gerecht.

Als Crossover Utility Vehicle, also ein SUV mit Coupé-Silhouette dank schräg abfallender Dachlinie, ist er in jedem Fall schon auf den ersten Blick zu erkennen. Gleichzeitig ist die Bezeichnung als Sportwagen viel zu mager für den Formentor. Denn erstens taugt nicht jede Motorisierung zum Sportwagen und zweitens hat Cupras SUV noch viel mehr auf Lager, wie unser Test zeigt.

Attraktives Gesamtpaket

Der Cupra Formentor funktioniert als erste eigene Identität der jungen und sportlichen Marke. Er hält auch im Gesamtpaket die Attraktivität, die sein Äußeres verspricht. Mehr noch, er zeigt, dass Cupra nicht nur leistungsstarke Motoren in ansonsten fertige SEAT-Modelle schraubt, sondern selbst ein stimmiges Fahrzeug abliefern kann, das ebenso alltagstauglich und komfortabel ist wie die Fahrzeuge mit dem "S" auf dem Kühlergrill.

Ganz ohne Kompromisse geht es beim Formentor dann aber nicht, denn zumindest in Sachen Kofferraumvolumen fordert die dynamische CUV-Form Abstriche und auch bei einigen Bedienelementen des VW-Konzerns hätte Cupra gern eigene Wege beschreiten dürfen. Ansonsten gilt für den Cupra Formentor: zugreifen und Spaß haben!

Wie viel kostet der Cupra Formentor?

Das Cupra Formentor Modell hat eine UVP von 35.090 € bis 49.530 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 6.665 € sparen. Die Preise beginnen bei 29.733 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 239 €.

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Für die bereitgestellte Leistung und dafür, dass es sich um einen SUV handelt, kann man sich bei der Versicherung nicht beschweren. Egal ob Plug-in Hybrid oder 5-Zylinder, die Haftpflichtversicherung macht hier keinen Unterschied. Der Formentor wird immer in Klasse 15 eingruppiert.

Anders sieht es bei den Kaskoversicherungen aus. Die Teilkasko liegt in Klasse 24, lediglich der 5-Zylinder wird etwas teurer und ist in Klasse 25 eingegliedert.

Die Vollkasko macht die Unterschiede noch deutlicher. Für den Hybrid gilt Versicherungsklasse 23, für den 2,0-Liter TSI 25 und wer sich für den starken 5-Zylinder entscheidet, der muss mit Versicherungsklasse 29 zurecht kommen.

Leistung und Fahrkomfort

Wer an Cupra denkt, denkt meist vorrangig an leistungsstarke Antriebe, weshalb wir genau dort starten und vom Formentor direkt überrascht werden. Fast schon irrsinnig vernünftig und schwachbrüstig für einen Cupra wirkt der 1.5 Vierzylinder mit Turboaufladung mit seinen 150 PS. In der Praxis erweist sich der brave Einstiegsbenziner aber als gute Option für alle, die sich vor allem Alltagstauglichkeit vom Formentor wünschen.

Power an der Front

Der Durchzug ist auch mit 150 PS bei maximal 250 Newtonmetern Drehmoment und Frontantrieb gesichert, sodass der Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden ausreichend zügig gelingt. Mit maximalen 204 bzw. 203 km/h beim Handschalter ermöglicht der Formentor außerdem Reisegeschwindigkeiten, die auch Ungeduldige zufrieden stellen.

Interessanter für Sportwagen-Fans ist dann aber doch der Zweiliter, bei dem es sich ebenfalls um ein Aggregat mit vier Zylindern handelt. Die Turboaufladung lässt die Topmotorisierung bis zu 310 PS produzieren. Allradantrieb und serienmäßiges 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe tun ihr Übriges, um den dann 1,6 Tonnen schweren Cupra in bloß 4,9 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Bleibt man weiter auf dem Gaspedal stehen, zieht der Formentor auf elektronisch abgeriegelte 250 km/h hoch.

Sportlich - aber für den Alltag geeignet

Kein Problem bei freier Fahrt - und auch in Kurven darf man getrost aufs Pedal drücken. Denn mit dem Fahrwerk des Cupra Formentors lässt sich der Grenzbereich mit kontrollierbarem Risiko austesten, wobei man feststellt, dass Cupras SUV selbst im Komfort-Modus sportlich und doch kompromissbereit für den Alltag ausgelegt ist. Dieses Plus an Komfort und Sicherheit bringt beim Rasen durch Kurven einen leichten Hang zum Untersteuern mit sich.

So richtig unvernünftig, wie man es von Cupra vielleicht erwartet hätte, wird es dabei nie. Böse Überraschungen an der Tankstelle bleiben daher ebenfalls aus. Zwischen sechs und sieben Liter je 100 Kilometer verlangt der 1.5 TSI. Rund zwei Liter mehr sind es beim Zweiliter und in der Praxis kann es dann zweistellig werden, was angesichts der Leistung wenig verwundert.

Zwei Plug-in Hybride mit 204 oder 245 PS

Innerhalb des Cupra-Portfolios heißen diese Modelle “e-Hybrid”, für das SUV bietet der Hersteller zwei Varianten an. Der Motor ist in beiden Formentor der gleiche und ein alter Bekannter aus dem Cupra Leon. Seat kombiniert hier einen 1.4 Liter TSI mit einem E-Motor. Der einzige Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Leistung, die elektrische Reichweite und natürlich der Preis.

Der 1.4 e-Hybrid mit 204 PS kostet 39.890 Euro, der 1.4 e-Hybrid mit 245 PS 43.230 Euro. Da es sich um einen Plug-in Hybrid handelt, gehen noch einmal 6.750 Euro Förderung von Bund und Hersteller ab. Die kleinere Variante schafft bis zu 67 Kilometer rein elektrisch, der leistungsstärkere Formentor 54 Kilometer.

Eher straff, aber kein Sportwagen

Als ehemalige Sportmarke von Seat ist der Cupra Formentor e-Hybrid eher straff ausgelegt. Die Lenkung spricht sehr direkt an, ist die Straße holprig, gibt das SUV dies an die Reisenden direkt weiter, allerdings ohne zu unkomfortabel zu werden. Das sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe ist allerdings nicht das schnellste, es ist keine Eigenentwicklung und kommt auch im restlichen VW-Konzern zum Einsatz kommt.

Dafür spüren Fahrende die Unterstützung des Elektromotors. Sind dessen Batterien leer, nimmt der Vortrieb deutlich ab. Kein Wunder, dann müssen 150 PS 1,7 Tonnen SUV alleine vorwärts bewegen. Das zeigt sich auch beim Verbrauch, Werksangaben wie 1,2 Liter, beziehungsweise 1,5 Liter Benzin im Schnitt sind im reinen Benziner-Modus nicht zu erreichen. Auf der Autobahn genehmigt sich der Formentor e-Hybrid dann schnell zweistellige Kraftstoffverbräuche.

Platz und Praxistauglichkeit

Innen angekommen beweist der Formentor, dass er neben Sportwagen auch Alltag kann. Das geht bei den Platzverhältnissen los, die vorne und hinten Großzügigkeit bieten. Das drückt sich in einer exzellenten Kopf- und Beinfreiheit aus. Standesgemäß sitzt man hoch im SUV, wobei die Erwartungen an den Sportwagen vielleicht auch eine tiefe Sitzposition gerechtfertigt hätten.

Etwas knapp hinten

Ganz hinten, wo sich die Karosserie des Formentors zuspitzt, wird es dann etwas enger. Damit ist nicht der Fond gemeint, wo man auch mit 1,85 Meter Körpergröße noch hervorragend unterkommt, sondern das Ausmaß des Kofferraums. Mit nur 450 Litern geht nicht so viel in den Formentor hinein, wie man bei einem 4,45 Meter langen SUV denken könnte. Noch 30 Liter weniger werden es, wenn gemeinsam mit dem 310 PS Motor zwangsläufig auch der Allradantrieb Platz einfordert.

Schon besser wird es da mit 1.505 Litern bzw. im Allrad mit 1.475 Litern bei umgeklappter Rückbank. Dann bietet sich zwar keine richtig ebene Fläche, aber immerhin eine ohne lästige Stufe zwischen Ladeboden und Rücksitzlehnen. Etwas eingeschränkt wird das Beladen seitlich von den dicken Kotflügeln, wodurch sich die Luke verkleinert. Dazu gibt es eine spürbare Ladekante, über die man das Gepäck hinweg heben muss.

Positiv fällt bei der Rückbank, die sich im Verhältnis 60 zu 40 teilt, die Durchlademöglichkeit in der Mitte auf. Damit ist der Formentor auch zum Einpacken der Ski gerüstet, ohne dass die Rückbank umgelegt werden muss.

Gutes Platzangebot beim Hybrid

Das Raumangebot vorne ist opulent, hier zahlt sich das hohe Dach von SUVs aus. Auch hinten sieht es trotz der abfallenden Coupé-Dachlinie gut aus, der Cupra Formentor e-Hybrid ist erstaunlich geräumig. Selbst großgewachsenen Menschen stellt er ausreichend Knie- und Kopffreiheit bereit. Das Kofferraumvolumen ist mit 345 Liter auf dem Niveau anderer kompakter SUVs, mit umgelegter Rückbank sind es 1.415 Liter.

Abstriche sind im Vergleich zu den Modellen mit Benziner oder Diesel zu machen, da die zusätzlichen Batterien des Cupra Formentor e-Hybrid Platz beanspruchen. Die schaffen mit 450 bis 1.505 Liter (Allrad: 420 bis 1.475 Liter) noch mehr Ladevolumen. Das dürfte angesichts der Vorteile, die die Kombination aus Elektro- und Benzinmotor verspricht, aber zu verschmerzen sein.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

So schnittig wie außen ist auch das Interieur gestaltet. Zahlreiche Applikationen zeugen vom Bronze der Markenfarbe, das Armaturenbrett schneidet kantig und mit hochwertigen Materialien in Richtung Mitfahrende. Bei den Sitzen zeigt sich wiederum die Alltagsauslegung, wo man sich, obwohl es sich formal um Sportschalensitze handeln soll, bei flotter Fahrt etwas mehr Seitenhalt wünschen würde. Aber der Formentor lädt eben auch zum entspannten Cruisen ein.

Reichlich Komfort

Dann fällt der Blick auf die Mittelkonsole vom kleinen Gangwahlknuppel hoch zu den Luftdüsen und zum Display, beide leicht in Richtung Fahrer:in ausgerichtet. Zwölf Zoll misst der Touchscreen des Infotainment- und Navigationssystem, dessen Bedienung anfangs Gewöhnung erfordert.

Von den darunter liegenden Touchslidern zur Kontrolle der Klimaanlage, die sich Cupra offenbar bei VW abgeguckt hat, werden wir keine Fans mehr. Zu lästig und ablenkend ist das Herumwischen darauf während der Fahrt. Das Multifunktionslenkrad weist neben den üblichen Tasten zwei zusätzliche Knöpfe unterhalb der horizontalen Speichen auf. Einer trägt die Aufschrift "Start Engine Stop" und sorgt für das schlüssellose Starten und wieder Ausschalten des Motors. Den anderen ziert das Cupra-Logo und er führt dorthin, wo der Spaß beginnt: in die Auswahl der Fahrmodi. Die werden anschließend wie alle wichtigen Fahrinformationen auf dem 10,25 Zoll großen Digitalkombiinstrument angezeigt.

Langsames Display, umständliche Bedienung

Das alles sieht ziemlich schick aus, zeigt sich in der Bedienung aber als gewöhnungsbedürftig. Die erfolgt hauptsächlich über das große zentrale Display des Cupra Formentor e-Hybrid - wenn sie den eigenen Wünschen entsprechend konfiguriert wurde. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, den Bildschirm zu dritteln, um gleichzeitig Navigation, Musik und Klimaanlage anzuzeigen.

Aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten und den Tiefen der Untermenüs wirkt das mitunter überladen, zudem sind die Ladezeiten der Funktionen immer wieder ungewöhnlich hoch. Ein Update kann das in Zukunft sicher beheben. Ein Vorteil gegenüber vielen anderen Herstellern bietet der Cupra Formentor e-Hybrid: Auf dem Home-Bildschirm gibt es frei konfigurierbare Kacheln, um auf oft genutzte Funktionen direkt zugreifen zu können.

Nachts ist nichts zu sehen

Nervig ist hingegen die von VW und Skoda bekannte Bedienung der Klimaanlage und der Lautstärke des Radios. Diese werden durch Touchslider bedient, die kaum eine haptische Rückmeldung besitzen. Doppelt nervig: Sie sind unbeleuchtet, so dass sie nachts noch schwerer einzustellen sind. Das gleiche gilt beim Cupra Formentor e-Hybrid für die Bedienflächen des optionalen Panorama-Glas-Schiebedachs (Aufpreis: 1.360 Euro).

Analoge Tachoeinheiten gibt es im Cupra Formentor e-Hybrid nicht mehr, hier sitzt ein weiteres Display, das auf Wunsch den Drehzahlmesser in der Mitte anzeigen kann. Ganz so sportlich ist der Plug-in Hybrid mit seinen maximal 245 PS dann aber doch nicht, so dass das Sinn ergeben würde.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Die 1,5 Liter Benzinmotoren verbrauchen kombiniert zwischen 5,5 und 5,6 Liter Sprit auf 100 Kilometer und stoßen zwischen 125 bis 128 Gramm CO2 je Kilometer aus. Das entspricht der CO2-Effizienzklasse B. Die Abgasnorm für den Formentor erfüllt die aktuell gültige Euro 6d Norm.

Wer die stärkeren 2,0 Liter Benziner fährt, soll einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,9-7,0 Liter alle 100 Kilometer haben. Der CO2-Ausstoß ist dann schon höher, nämlich zwischen 131 und 134 Gramm je Kilometer. Das entspricht dann nur noch Effizienzklasse C bzw. D.

Noch ein wenig schlechter wird es bei den Allradmodellen. Hier wird der Verbrauch mit kombinierten 7,7 bis 9,3 Litern angegeben, Der CO2-Ausstoß liegt zwischen 150 und 172 Gramm je Kilometer - die Effizienzklasse bei D und F.

Da sieht es für die Dieselmodelle schon deutlich besser aus. Der Verbrauch ist Diesel-typisch gering und liegt bei 4,4 bis 5,2 Litern jede 100 Kilometer. Mit CO2-Effizienzklasse A und B freut sich auch die Umwelt, und der Ausstoß ist ebenfalls gering - zwischen 101 und 124 Gramm.

Und noch besser wird es mit dem Plug-in Hybrid. Der Verbrauch beläuft sich laut Hersteller auf lediglich 1,4 bis 1,9 Liter, die CO2-Emissionen sollen bei nur 33 bis 43 Gramm liegen und die CO2-Effizienz ist vorbildlich bei A+++.

Realistische Reichweite bei 40 Kilometer

Wie alle Plug-in Hybride lässt sich der Cupra Formentor extern laden, im Test lag die elektrische Reichweite deutlich unter den angegebenen maximalen 67 Kilometern. Strecken zwischen 40 und 50 Kilometern dürften mit dem SUV aber zu realisieren sein. Wer nur elektrisch fahren will, muss längere Ladezeiten mit einberechnen. Der Cupra Formentor e-Hybrid lädt maximal mit 3,6 kW AC und benötigt dreieinhalb Stunden, um seine Batterien ganz zu füllen. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, sich einen Ladestand für eine etwaige spätere Stadtfahrt aufzuheben oder die Batterie durch den Motor laden zu lassen. Allerdings ist das in den Menütiefen des Zentraldisplays so versteckt, dass das auf die Schnelle während der Fahrt nur schwer zu finden ist.

Standardmäßig startet der Cupra Formentor elektrisch (solange die Temperatur über -10 Grad liegt), er besitzt aber ein intelligentes Navigationssystem, das je nach Streckenabschnitt Elektro- oder Benzinmotor nutzt. In der Praxis funktioniert das gut. Auf Autobahnen setzt das SUV den Verbrenner ein, in der Stadt wird das SUV zum Stromer. So pendelt sich der Formentor auf längeren Strecken bei einem Verbrauch von fünf bis sieben Liter ein. Sind die Fahrabschnitte kürzer, sind niedrigere Werte möglich.

Sicherheit und Schutz

Erfreulich ist, dass der Cupra Formentor - egal ob Verbrenner oder e-Hybrid - besonders sicher ist. 2020 wurde er dem Euro NCAP Crashtest unterzogen und erhielt in allen vier Kategorien (Insassenschutz, Kindersicherheit, Fußgängerschutz/ungeschützte Verkehrsteilnehmer und aktive Sicherheit) die höchste Wertung mit fünf Sternen. Hinzu kommt eine gute Ausstattung an Sicherheitssystemen schon in der Basisvariante des Cupra Formentor.

Dazu gehören der Front Assist, der im Falle einer möglichen Kollision bremst, Verkehrs- und Müdigkeitserkennung, eine Rückfahrkamera, die das Einparken erleichtert, und eine automatische Distanzregelung für Geschwindigkeiten bis 210 km/h.

Zuverlässigkeit und Probleme

Im Großen und Ganzen gibt es keine Probleme, die sich auf viele Kund:innen übertragen lassen würden. Der Formentor kann als zuverlässiges Auto angesehen werden.

Es wird ab und zu davon berichtet, dass es Elektronikprobleme gab. Das Steuergerät war wohl defekt. Auch von Softwareproblemen ist manchmal die Rede. Diese lassen sich aber durch ein Update beheben.

Von größeren Schwierigkeiten berichten aktuell keine Nutzer:innen.

Cupra Formentor FAQs

Der Einstieg laut Listenpreis gelingt bei 35.090 € für den manuell geschalteten 150 PS Benziner. Wer den Hybrid will, muss mindestens 42.040 Euro ausgeben.

Der Cupra Formentor wird im spanischen Martorell gebaut, wo auch der Firmenhauptsitz mit dem Spitznamen "Cupra Garage" liegt.

Der Fünfzylinder-Motor für den Cupra Formentor ist bereits seit Mitte 2021 im Verkauf.

Nein, serienmäßig verfügt der Cupra Formentor nicht über einen Klappenauspuff. Derzeit bietet Cupra auch keinen Klappenauspuff als Sonderausstattung an, sodass dieser nur über Drittanbieter nachgerüstet werden kann.

Wie SEAT ließ sich auch Cupra bei der Benennung von spanischen Regionen inspirieren. Der Name Formentor geht auf das Cap de Formentor zurück, das den nördlichsten Punkt der Insel Mallorca markiert.

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