Mitsubishi ASX Testbericht

2020 für tot erklärt, ist der Mitsubishi ASX zurück in Europa. Ein neues Modell ist das SUV aber nicht, sondern ein Renault Captur mit angepasster Front.

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Wow-Wertung
7/10
Bewertet von Carwow nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Frisches Design
  • Verschiebbare Rückbank
  • Niedriger Verbrauch

Was nicht so gut ist

  • Keine reinen Elektro-Modelle
  • Zu viele ähnliche Motoren
  • Viel Hartplastik im Innenraum

Mitsubishi ASX: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Mitsubishi ASX

Eigentlich war der ASX tot. 2020 erklärte der Hersteller die Modellreihe in Europa für beendet, jetzt gibt es doch wieder ein neues Modell. Wobei der Begriff „neu“ mit Vorsicht zu genießen ist, es handelt es sich um den seit 2020 produzierten Renault Captur, bei dem sich Mitsubishi mittels seiner Partnerschaft mit Renault und Nissan kräftig bedient hat. Im Prinzip sind die Fahrzeuge bis auf den modifizierten Kühlergrill identisch. Das erklärt vielleicht auch die für aktuelle Autos eher ungewöhnliche breite Motorenauswahl.

Dazu zählen Benziner, Mildhybride, Vollhybride und Plug-in-Hybrid-Modelle. Die Leistung liegt zwischen 91 und 159 PS, vom Verbrauch her unterscheiden sich die Varianten mit Benzinmotor und minimaler E-Unterstützung kaum. Elektrisch fahren können sowohl der Vollhybrid als auch der Plug-in-Hybrid. Ersterer kann das aber nur über kurze Strecken, solange die Batterie geladen ist, letzterer schafft im Schnitt laut Hersteller eine elektrische Reichweite von 48 Kilometer. Im Realbetrieb sind eher 40 Kilometer realistisch. Nach Wegfall der Förderung für Plug-in-Modelle ist der Vollhybrid das attraktivste Modell: Er ist sparsam, ausreichend motorisiert und kann im Stadtbetrieb durch seinen lokal emissionsfreien Betrieb punkten. Alle Modelle des Mitsubishi ASX fahren sich komfortabel, die Lenkung ist sehr leichtgängig und im Inneren sind kaum Fahrgeräusche zu hören.

Ausreichend Platz und viele Sicherheitssysteme

Da der Mitsubishi ASX kleiner als sein Vorgänger ist, ist das Raumangebot angemessen, aber nicht überragend. Im Fond stoßen Reisende ab 1,85 Meter am Dachhimmel an. Trotzdem geht das für ein SUV dieser Größe in Ordnung. Ein besonderes Feature des SUV ist die serienmäßige verschiebbare Rückbank, was in dieser Klasse ungewöhnlich ist, aber praktisch, da sich so der Kofferraum noch einmal vergrößern lässt. Dieser liegt zwischen 265 Liter und 422 Liter, je nach Motorisierung, beziehungsweise 1.118 Liter bis 1.275 Liter. Im Innenraum gibt es zahlreiche weitere Ablagen.

Im Vergleich zum Vorgänger hat das Interieur und das Infotainment des Mitsubishi ASX einen großen Sprung nach vorn gemacht. Die Verarbeitung ist gut, die Materialien wertig. Das Infotainment besteht je nach Ausstattungslinie aus zwei Displays, die sich gut bedienen lassen. Mit der Basis von Renault ziehen viele Sicherheitssysteme in den Mitsubishi ASX ein, die besonders für die Fahrzeuginsassen hohen Schutz gewährleisten. Zu den Features zählen unter anderem Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistenten, ein aktiver Spurhalteassistent, Verkehrszeichenautomatik, Tempoautomatik, Einparkhilfen und Rückfahrkamera. Das macht den Mitsubishi ASX zu einem ziemlich kompletten kompakten SUV mit einem günstigen Preis. Alternativen sind unter anderem Ford Puma, Skoda Kamiq, Nissan Qashqai oder Seat Arona.

Wie viel kostet der Mitsubishi ASX?

Das Mitsubishi ASX Modell hat eine UVP von 24.690 € bis 42.390 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 4.643 € sparen. Die Preise beginnen bei 20.989 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 195 €.

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Bei der Versicherungseinstufung liegt der Mitsubishi ASX ziemlich im Durchschnitt. Für die Haftpflichtversicherung gilt die Typklasse 19. Nur der Plug-in Hybrid wird in Klasse 20 eingestuft. In der Teilkasko liegt der ASX antriebsabhängig zwischen Klasse 22 und 25. Geringer ist die Spanne bei der Vollkaskoversicherung, für die die Typklassen 20 oder 21 gelten.

Leistung und Fahrkomfort

Wer sich für den Mitsubishi ASX entscheidet, steht vor der Qual der Wahl. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern gibt es für das kompakte SUV eine breite Auswahl an Motoren. Sie reichen vom Benziner über Mildhybrid bis hin zu Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen. Diesel und ein vollelektrisches Modell bietet der japanische Hersteller nicht an. Los geht es mit einem 1,0 Liter Dreizylinder und einer Leistung von 91 PS, der bereits für wenig mehr als 24.000 Euro zu haben ist. Das Modell gibt es ausschließlich mit 6-Gang-Schaltgetriebe. Wer keinen großen Wert auf Fahrdynamik legt, sondern eher auf den Preis, ist hier gut bedient. Wem das nicht genug Leistung ist, weicht auf den 1,3 Liter Vierzylinder mit 140 PS aus, der auf ein Mildhybridsystem zurückgreift. Der durchschnittliche Verbrauch beider Modelle unterscheidet sich kaum. Er liegt bei knapp fünf Liter auf 100 Kilometer. Mit einer defensiven Fahrweise sind diese Werte wirklich zu schaffen.

Eine Vielzahl an Motorisierungen steht zur Verfügung

Eine weitere Steigerung im Portfolio des Mitsubishi ASX ist der 1,3 Liter Turbo-Benziner, der allerdings 10.000 Euro teurer ist. Die beiden Topmodelle setzen auf einen zusätzlichen Elektromotor: Der 1,6 Liter Vollhybrid kommt auf eine Systemleistung von 143 PS (Benziner: 94 PS, E-Motor: 49 PS), der Plug-in-Hybrid auf 159 PS (Benziner: 62 PS, E-Motor: 67 PS). Rein elektrisch schafft er im Schnitt 48 Kilometer. Das klingt erst einmal kompliziert, letztlich geht es aber um einfache Fragen: Will ich konventionell fahren oder auch elektrisch? Wie wichtig ist mir der Verbrauch? Welche Ansprüche habe ich?

Bei den Mildhybriden macht sich die Elektrifizierung im Alltag kaum bemerkbar, rein elektrisch fahren kann das SUV mit dieser Motorisierung nicht. Wer es also konventionell bevorzugt und die sportlichste Variante des ASX sucht, wird bei der Variante mit 158 PS und Doppelkupplungsgetriebe fündig. Es ist das Modell mit den besten Fahrleistungen:  Höchstgeschwindigkeit 204 km/h, die Beschleunigung liegt bei 8,5 Sekunden von null auf 100 km/h.

Für Spritsparer empfehlen wir die Vollhybrid-Variante mit 143 PS, die zumindest kurze Strecken elektrisch zurücklegen kann. Das zahlt sich für Autofahrer:innen aus, die viel in der Stadt unterwegs sind, wo immer wieder der kleine Elektromotor übernimmt. Der ASX ist dort emissionsfrei unterwegs. Wer zu Hause laden kann, für den ist der Plug-in-Hybrid interessant. Er erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 135 km/h rein elektrisch, im Hybrid-Modus sind es maximal 170 km/h. Die reale elektrische Reichweite beträgt 40 Kilometer, im Stadtverkehr ist dem SUV ein wenig mehr abzuringen. Der Übergang zwischen Elektromotor und Benzinantrieb geschieht im Verkehr fließend und ist kaum bemerkbar. Einzig wenn die Batterie leer ist, ist der Leistungsverlust zu bemerken und der Ottomotor agiert etwas behäbiger.

Besser mit Automatik als Handschaltung

Je nach Motorisierung bietet Mitsubishi auch eine Auswahl an Schaltgetrieben. Dazu gehören ein 6-Gang-Schaltgetriebe (Benziner), eine 7-Gang-Automatik (Mildhybrid) und das sogenannte „Muti-Mode“-Getriebe (Plug-in-Hybrid). Die Handschaltung ist selbsterklärend, funktioniert, arbeitet mitunter aber etwas hakelig. Empfehlenswerter ist das siebenstufige Doppelschaltgetriebe, das flüssig durch die Gänge schaltet. Mit Multi-Mode-Automatik bremst der Mitsubishi ASX beim Lupfen des Gaspedals und gewinnt so Energie zurück.

Das Fahrverhalten des Mitsubishi ASX ist komfortabel, das Lenkgefühl angenehm, Fahrgeräusche gibt es kaum. Wem die Lenkung zu leichtgängig ist, kann das über das sogenannte Multi-Sense-System anpassen. Das gilt auch für den Motor selbst, der entsprechend des gewählten Fahrmodus agiert. „Eco“ ist auf Spritsparen ausgelegt und deswegen fährt sich der Mitsubishi ASX hier besonders brav, „Sport“, als Extrem am anderen Ende, dreht die Gänge höher und straft die Lenkung. Ideal für kurvige Landstraßen.

Platz und Praxistauglichkeit

Überraschung: Der Mitsubishi ASX ist kleiner als sein Vorgänger. Das kann heute eigentlich kein Auto auf dem Markt von sich behaupten. Beharrlich legen Fahrzeuge von Generation zu Generation in ihren Maßen ein paar Zentimeter zu. Nicht so der ASX, der mit 4,23 Meter Länge 14 Zentimeter kürzer ist als die Modellreihe davor. Der Radstand liegt bei 2,64 Meter, die Breite bei 1,80 Meter, die Höhe beträgt 1,57 Meter. Das sind die klassischen Maße eines SUVs, das irgendwo zwischen Klein- und Kompaktwagen liegt. Konkurrenten sind Ford Puma, Seat Arona, Hyundai Kona und Seat Kamiq.

Das hat zur Folge, dass das Raumangebot nicht üppig ist, aber akzeptabel. Auch große Menschen können sich hier wohlfühlen, was nicht selbstverständlich ist für diese Klasse. Auf den Fahrer:innensitz passen Reisende bis 1,95 Meter, im Fond heißt es ab 1,85 Meter den Kopf einziehen. In der Mittelposition lässt es sich als Erwachsener nicht lange aushalten, Isofix-Befestigungen für Kindersitze bietet der ASX auf den beiden Außensitzen hinten und vorne auf dem Beifahrer:innensitz.

Mehr Kofferraum durch verschiebbare Rückbank

Ein besonderes Feature, das mehr Autos besitzen sollten, ist die verschiebbare Rückbank des Mitsubishi ASX. Sie lässt sich um 16 Zentimeter vor- und zurückbewegen. Einfach nach unten greifen, Hebel ziehen und vorrutschen. So lässt sich die Kofferraumkapazität mit einem Handgriff vergrößern. In Maximalstellung der Rückbank ist im Fond dann aber nur noch für Kinder Platz.

Die Kapazität des Kofferraums ist abhängig von der gewählten Motorisierung. Die verschiedenen Kombinationen aus E-Motor und Benziner plus zusätzliche Batterien wirken sich auf das Ladevolumen aus. Den meisten Platz bieten die Benziner- und Mildybrid-Varianten des Mitsubishi ASX. Hier sind es 422 Liter (535 Liter mit verschobener Rückbank) bis 1.275 Liter. Je nach Batteriemenge nimmt der Stauraum ab. Beim Vollhybrid sind es noch 326 Liter (440 Liter) bis 1.149 Liter, beim Plug-in-Hybrid nur noch 265 Liter (379 Liter) bis 1.118 Liter. Das sollten Interessent:innen vor dem Kauf beachten.

Doppelter Kofferraumboden und viele Ablagen

Die Rücksitze lassen sich einfach durch einen Hebel am oberen Ende der Rücklehne zurückklappen, durch die Kürze des Fahrzeugs sind sie auch vom Kofferraum aus erreichen. Sie ergeben eine fast ebene Fläche, was das Beladen mit sperrigen Gegenständen erleichtert. Unter dem Boden des Kofferraums befindet sich noch ein riesiges Fach (ab der Linie „Plus“), das sich für weiteres Gepäck nutzen lässt - oder man nimmt das Element einfach heraus oder baut es tiefer ein, um den Kofferraum weiter zu vergrößern. Einziges Manko: Eine elektrische Heckklappe gibt es nicht.

Im Inneren bietet der Mitsubishi ASX zahlreiche weitere Ablageflächen. Hinten in den Türen beispielsweise, wo jeweils eine Flasche hineinpasst. Vorne im Mitteltunnel gibt es zwei Becherhalter und eine extra Ablagefläche für den Schlüssel des ASX im Scheckkartenformat. Praktisch, aber prädestiniert, um dort vergessen zu werden. Unter der Mittelkonsole kann das Smartphone, je nach Ausstattung, induktiv geladen werden. Hinzu kommt eine verschiebbare Armauflage, unter der es eine weitere Ablagefläche gibt, ein Handschuhfach und Stauraum in den Türen auf Fahrer:innen- und Beifahrer:innenseite.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Wer den Innenraum des Renault Captur kennt, wird auch im Mitsubishi ASX vieles wiedererkennen. Große Unterschiede gibt es nicht. Im Vergleich zum Vorgänger-ASX haben Innenausstattung, das Infotainment und das Interieur einen großen Sprung nach vorne gemacht. Die Armauflagen in den Türen sind gepolstert, die Materialien wertig, es dominiert Hartplastik. Das ist robust, sieht aber nicht so hübsch aus. Das Material findet sich überall im Interieur des ASX wieder, beispielsweise im Mitteltunnel, den Armaturen und dem Handschuhfach. Zur Auflockerung verwendet Mitsubishi Klavierlack-Elemente, die edel aussehen, aber anfällig für Fingerabdrücke sind.

Die Sitze sind im Basismodell aus Stoff und müssen manuell eingestellt werden. Im Grundmodell enthalten sind unter anderen Dekorelemente in Silber, die Gepäckraumabdeckung und der Make-up-Spiegel hinter der Sonnenblende auf beiden vorderen Sitzen. Das ist spartanisch, hält aber den Einstiegspreis niedrig. In den höheren Linien „Plus“, „Select“ und „Top“ sind Dekorelemente in Klavierlack- oder Holz-Optik möglich, chromfarbene Akzente im Innenraum, ein Glasschiebedach, Lederlenkrad, Lenkradheizung und Multi-Sense, die Fahrprofilauswahl inklusive Ambientebeleuchtung.

Unterschiedliche Displays je nach Ausstattungslinie

Die Ausstattungslinie entscheidet auch, welches Infotainment im Mitsubishi ASX vorhanden ist. Das Cockpit-Element ist in drei Versionen erhältlich: ein analoges Modell mit 4,2-Zoll-Bildschirm, ein Kombi-Instrument mit 7-Zoll-Display und ein 10,25 Zoll großes digitales Display, das sich personalisieren lässt. Ihren Zweck erfüllen alle drei.

Das gleiche Spiel wiederholt sich für das Zentralelement, das auf die Mittelkonsole aufgesetzt ist und dort ziemlich sperrig wirkt. Es ist entweder 7 oder 9,3 Zoll groß und orientiert sich hochkant, wie das Tesla modern gemacht hat. Das System ist logisch aufgebaut, durch die Fülle der Funktionen muss man sich aber erst an die Menüführung gewöhnen. Einige Features wie die Sitzheizung oder die Warnblinkanlage lassen sich aber durch eine Schalterleiste unter dem Display direkt anwählen. Die Lautstärke des Radios kann nur per Touch auf dem Bildschirm eingestellt werden, den Drehregler spart sich Mitsubishi.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Vor dem Kauf eines Autos stellen sich essenzielle Fragen: Will ich ein besonders umweltfreundliches Fahrzeug mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch und CO₂-Ausstoß oder bevorzuge ich eher ein sportliches Modell? Die komplizierte Motorenvielfalt des Mitsubishi ASX macht es nicht einfacher. Zumindest die Frage nach der sportlichen Variante lässt sich leicht beantworten. Das sportlichste Modell des SUVs ist der Mildhybrid mit 158 PS. Sein Verbrauch ist innerhalb der Modellpalette des Mitsubishi ASX allerdings auch am höchsten.

Die Variante mit Schaltgetriebe verbraucht im Schnitt 5,8 Liter auf 100 km, die Version mit Doppelkupplungsgetriebe 5,9 Liter. Das entspricht einem CO₂-Ausstoß von 131 bzw. 133 Gramm pro Kilometer. Die gute Nachricht ist, dass sich die anderen Modelle mit Benziner oder mit Mildhybridantrieb kaum von dem Topmodell unterscheiden. Auch hier liegt der Verbrauch bei 5,8 bis 5,9 Liter auf 100 Kilometer.

Große Auswahl an Motorisierungen, der Verbrauch unterscheidet sich aber kaum

Noch sparsamer wird es mit dem voll Hybrid-Modellen des Mitsubishi ASX. Sie werden von einem 1,6 Liter Benziner angetrieben, der je nach Ausstattung 4,7 bis 4,8 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Geschlagen werden sie nur vom Plug-in-Hybrid des SUVs, der die beste Energieeffizienz aller Modelle bietet. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mitsubishi mit 1,3 bis 1,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer an. Das setzt natürlich voraus, dass der ASX möglichst viel elektrisch bewegt wird. Mit einer elektrischen Reichweite von maximal 40 km (offiziell 48 Kilometer) im Realbetrieb muss ohne Aufladen der Benziner übernehmen. Den Stromverbrauch gibt Mitsubishi mit 13,3 Kilowattstunden an, die CO₂-Emissionen liegen bei 30, bzw. 31 Gramm pro Kilometer. Die Abgasnorm aller Modelle des Mitsubishi ASX ist EURO 6D.

Sicherheit und Schutz

Bisher wurde der Mitsubishi ASX nicht einem Crashtest unterzogen. Da er allerdings weitestgehend baugleich mit dem Renault Captur ist, lassen sich dessen Ergebnisse aus dem Jahr 2019 heranziehen. Hier erhielt das französische SUV die Höchstwertung von fünf Sternen der Euro NCAP. Die besten Noten vergaben die Prüfer:innen für den Schutz von Erwachsenen (96 Prozent) und Kindern (83 Prozent). Mit etwas Abstand dahinter landeten ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer (75 Prozent) und die Bewertung der Assistenzsysteme (74 Prozent).

Insgesamt liegt die Sicherheit des SUVs weit über dem Durchschnitt. Serienmäßig ist ein Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistenten im Mitsubishi ASX. Optional gibt es einen aktiven Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenautomatik, Tempoautomatik, Einparkhilfen und Rückfahrkamera. In höheren Ausstattungslinien sorgt ein Totwinkelassistent für mehr Fußgängerschutz. Ein aktiver Spurfolgeassistent, Fernlichtassistent und adaptive Tempoautomatik mit Stopp-Start-Funktion runden das Angebot an Assistenzsystemen ab.

Zuverlässigkeit und Probleme

Japanische Automobile sind für ihre Zuverlässigkeit bekannt. Mitsubishi gibt auf seine Modelle eine Garantie von fünf Jahren. Diese gilt bis 100.000 km für Fahrzeuge mit einer Fahrbatterie. Auf die Batterie von Hybrid- oder Plug-in-Hybrid Modellen gewährt der japanische Hersteller insgesamt acht Jahre Garantie, bzw. für eine Laufleistung von bis zu 160.000 Kilometer. Einen besonderen Service gibt es für Elektro-Umsteiger: das „Wir-kümmern-uns-Versprechen“. Auf Wunsch unterstützt Mitsubishi bei der Anschaffung einer Wallbox, gibt Hilfe bei Förderanträgen und sogar beim Finden des passenden Ökostromtarifs.

In der fünfjährigen Herstellergarantie ist eine Mobilitätsgarantie enthalten. Sie gilt in Deutschland und in über 40 europäischen Staaten. Im Fall einer Panne wird sofort an Ort und Stelle weitergeholfen oder das Fahrzeug zum nächsten Mitsubishi Servicepartner gebracht. Falls eine sofortige Reparatur nicht möglich ist, stellt der Hersteller ein Ersatzfahrzeug für bis zu zwei bzw. fünf Werktage, abhängig von der Entfernung zum Wohnort. Alternativ werden bis zu vier Übernachtungen der Fahrzeuginsassen übernommen. Nach Ablauf des Garantiezeitraums gilt die Langzeit-Mobilitätsgarantie von Mitsubishi. Sie verlängert sich bis zu einem Fahrzeugalter von 20 Jahren. Sie kann aber nur in Anspruch genommen werden, wenn die Wartungsintervalle bei einem Mitsubishi Partner lückenlos wahrgenommen werden. Probleme des Mitsubishi ASX, die häufiger auftreten, sind bisher nicht bekannt.

Mitsubishi ASX FAQs

Das Basismodell des Mitsubishi ASX startet ab 24.690 Euro.

Der Mitsubishi ASX wurde 2020 in Europa offiziell eingestellt. Das neue Modell basiert auf dem Renault Captur. Technisch sind die beiden Baureihen weitgehend identisch und laufen im selben Werk vom Band.

Mitsubishi wird keine neuen Modelle für Europa entwickeln. Es gibt allerdings eine Kooperation mit Renault und Nissan, bei denen sich der japanische Hersteller bedienen wird. Dazu gehört der neue Mitsubishi ASX, der eigentlich ein Renault Captur mit eigener Front ist.

Das Kürzel ASX steht bei Mitsubishi für "Active Sport Crossover".

Der Allradantrieb ist eigentlich ein Markenzeichen von Mitsubishi. Für das kleine SUV ASX steht er nicht zur Verfügung.

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