Suzuki Vitara Testbericht

Suzuki ist eine japanische Automarke, die gesunden Alltagsnutzen zu gesunden Preisen anbietet. Das war immer so und daran hat sich nichts geändert – dafür gibt es im 2015 präsentierten Suzuki Vitara einige Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger.

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Wow-Wertung
7/10
Bewertet von Timon Werner nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Auch mit Allradantrieb
  • Gute Ausstattung
  • Drei Jahre Garantie

Was nicht so gut ist

  • Nur im 4x4 viele Fahrassistenten
  • Lautstärkeverstelllung
  • Kein Diesel mehr

Suzuki Vitara: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Suzuki Vitara

Das „Grand“ im Typenschild des Vitara verschwand. Der zwischen 1998 und 2015 gebaute, 4,14 Meter lange Grand Vitara wurde aus dem Modellprogramm gestrichen. Heute findet man nur noch einen Suzuki Vitara und der ist immer lang – gut so.

In seiner Kategorie erfüllt der Suzuki Vitara die Erwartungen, die man in der Klasse von VW T-Roc, Ford EcoSport und Hyundai Kona ans Format stellt. Auf knapp 4,20 Meter Länge bietet das japanische SUV fast überall genug Platz und Variabilität für die Besatzung. Für die ist im Suzuki Vitara mit modernem Infotainment, solidem Alltagsnutzen und der Möglichkeit, mit dem Allradantrieb auch mal im Gelände auszureiten, gut und sicher vorgesorgt.

Zum Modelljahr 2019 erhielt der Suzuki Vitara ein dezentes Facelift, das man von außen am neuen Markengesicht, an neuen Farbtönen und von hinten an den LED-Rückleuchten und dem anders geformten Unterfahrschutz erkennt.

Auch im Innenraum hat sich etwas getan. Im Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser laufen nicht nur Infos über das Allradsystem auf, sondern hier findet sich jetzt auch die Anzeige für die Verkehrszeichenerkennung.

Auch die weiteren neuen Assistenzsysteme und ein moderner Dreizylinder-Turbobenziner sorgen im überarbeiteten Vitara für Modernität. Ohne dass der bekannt unprätentiöse Alltagsnutzen, der nur durch Kleinigkeiten gestört wird (Lautstärkeverstellung über den Touchscreen), darunter leidet.

Der Suzuki Vitara ist mit der Überarbeitung zum Modelljahr 2019 noch sicherer und moderner geworden. Den schnurrigen Dreizylinderturbo hat er der Vorversion voraus. Seine drei Jahre Garantie und sein guter Alltagsnutzen, der weit wohnlicher, weniger karg und moderner rüber kommt als früher, bleiben ihm erhalten.

Wie viel kostet der Suzuki Vitara?

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Leistung, Verbrauch und CO2-Ausstoß

Der Suzuki Vitara ist mit Frontantrieb (günstiger vom Preis) oder Allradantrieb (günstiger von der Traktion) ausgerüstet. Mit dem Vierradantrieb (Werte in der Tabelle in Klammern) geht mit dem Suzuki Jeep, was mit vielen Zeitgeist-SUVs heute nicht mehr geht: im Gelände fahren.

Mittelschweres Gelände gelingt mit 18,5 Zentimeter Bodenfreiheit und dem Vitara Allradsystem, das sich in den Modi „Snow“, „Sport“ oder „Automatic“ konditionieren lässt und nach dem Druck auf den „Lock“-Schalter noch traktionssicherer ist.

Die Servolenkung rotiert leichtgängig, liefert aber nicht so viel Information vom Straßenbelag. Was soll’s? Im Suzuki Vitara geht’s schließlich nicht um schnelle Kurven. Das offenbart beim flotten Fahren auf der Landstraße auch die sanfte Seitenneigung der Karosserie.

Da ein Suzuki Vitara mit leichten 1,2 bis 1,3 Tonnen auf der Waage steht, ist es nicht erforderlich vorne einen starken Motor einzubauen. Und es gibt auch keinen drehmomentstarken Diesel, der von Suzuki – leider – aus dem Motorenprogramm gestrichen wurde.

Die Benziner

Der bekannte 1,4-Liter-Vierzylinderturbo mit 140 PS sorgt im Vitara für ordentliche Fahrleistungen. Aber wenn 200 km/h Spitze nicht gebraucht werden, ist schon der neuere Dreizylinderturbo die passende Wahl.

Der 1,0-Liter-Dreizylinder mit wenig Hubraum ist auf Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich getrimmt und mit 180 km/h geht es ausreichend forsch voran. Der von Suzuki angegebene Verbrauch geht okay (5,3 bis 5,7 Liter/100 km) und liegt einen halben Liter unter dem des 1,4-Liter-Turbomotors. Damit hält der 47 Liter große Tank ein Weilchen länger.

Die Gänge werden mit einem 5-Gang- und 6-Gang-Schaltgetriebe einsortiert oder optional von einer 6-Gang-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad.

Platz und Praxistauglichkeit

Wo mal „Grand“ auf dem Typenschild stand, ist Größe drin. Vier Passagiere sitzen auf den Sesseln im Fünftürer bequem. Nur für den fünften Passagier in der Mitte der Rückbank wird es eng um die Beine, da der Abstand zwischen Rückbankbeginn und Mittelkonsolenende schmal ausfällt.

Das kann man vom Kofferraum und den sonstigen Ablagen nicht behaupten. Vor dem Schalthebel befindet sich ein großes Ablagefach. In den zwei Fächlein und dem tiefen Fach der Mittelarmlehne verstaut man Alltagsutensilien und in den breiten Türfächern auch große Getränkeflaschen.

Der Kofferraum, dessen Ladefläche SUV-bedingt etwas höher als im Kombi liegt, ist klug und alltagsgerecht konstruiert. Der fixierbare Ladeboden sorgt für freie Hände beim Bepacken. In den Fächern seitlich der Ladefläche kommen kleinere Dinge und unterhalb des Ladebodens flachere unter. Mit bis zu 1.120 Liter Kofferraumvolumen und 1,2 Tonnen Anhängelast ist der Vitara gut für den Alltag gerüstet.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Der im ungarischen Suzuki-Werk gebaute Vitara lässt sich mit zahlreichen Wagenfarben, Zweifarbkombinationen und mit Farbtupfern an Kühlergrill und an den Kotflügeln individueller gestalten. Bestellbar ist das japanische SUV in den drei Ausstattungslinien Club, Comfort und Comfort+.

Vitara Club

In der Ausstattungslinie Club ist mit der Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Außenspiegeln sowie mit dem CD-MP3-Radio mit vier Lautsprechern, Bluetooth-Freisprechfunktion, USB-Anschluss und Lenkradbedienung soviel inklusive, dass man schon zufrieden sein kann.

Zumal auch der Fahrer- und Beifahrersitz höhenverstellbar und das Lenkrad höhen- und längsverstellbar sind und sich die Rückbanklehne im Verhältnis 60:40 umklappen lässt.

Die Sicherheitsausstattung fällt mit dem ESP, der Berganfahrhilfe, den Airbags und dem Reifenkontrollsystem aber noch nicht üppig aus.

Vitara Comfort

Hier gehört schon einiges mehr zur Ausstattung: die Klimaautomatik, elektrische Fensterheber auch hinten, der Tempomat, das Digitalradio (DAB), die Sitzheizung vorne, die beheizbaren Außenspiegel, das Lederlenkrad, die Mittelarmlehne mit Ablagefach und der beleuchtete Schminkspiegel.

Von außen erkennt man diese Vitara-Variante am LED-Tagfahrlicht, den Nebelscheinwerfern, den 17 statt 16 Zoll großen Rädern, der Dachreling und den hinten abgedunkelten Scheiben.

Die Sicherheitsausstattung ist viel besser, wenn man die Allradvariante Allgrip bestellt. Dann gehören auch die aktive Bremsunterstützung, der Spurhaltewarner mit Lenkeingriff, die Verkehrszeichenerkennung, der Toter-Winkel-Warner, die Bergabfahrhilfe und der Ausparkassistent mit zur Serienausstattung.

Vitara Comfort+

Im Comfort+ ändert sich nichts an der Sicherheit, aber am Komfort, denn dann gehören zur Ausstattung auch das elektrische Panorama-Glas-Schiebe-Hubdach, der adaptive Tempomat, das Radio-Navigationssystem mit sechs Lautsprechern, der schlüssellose Fahrzeugzugang, die anklappbaren Spiegel und die LED-Scheinwerfer. Dass die Uhr analog anzeigt, ist weniger wichtig, aber schön anzusehen.

Sicherheit und Schutz

Im ADAC-Bremstest kam der Suzuki Vitara 1.4 nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach akzeptablen 36,1 Metern zum Stehen. Das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest mit der Maximalwertung von fünf Sternen bewertet.

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