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Förderung von E-Ladesäulen: Welche Programme der Bundesländer gibt es?

Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, steht häufig vor der Frage wie und wo das Auto am besten aufgeladen werden kann. Das Problem wurde erkannt und einige Bundesländer fördern den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wir stellen Ihnen einige Förderprogramme für Ladesäulen der Bundesländer vor.

Aktuell ist der Zeitpunkt zum Kauf eines Elektroautos sehr gut, denn durch die Innovationsprämie für E-Autos und die Senkung der Mehrwertsteuer bis zum Jahresende erhalten Sie Autos mit alternativen Antrieben zu top Konditionen:

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Ladesäulen Förderung der Bundesländer

Bereits im Jahr 2016 wurde von der Bundesregierung ein Marktanreizprogramm für Elektromobilität beschlossen, das auch zur Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge dienen soll. Mit diesem Programm soll ein flächendeckendes Netz von Schnelllade- und Normalladestationen geschaffen werden. Das Programm stößt bis heute auf große Nachfrage, weshalb im Juni 2020 nun die sechste Runde eingeläutet wurde.

Bis zum 22. Juli 2020 konnten Förderanträge für öffentlich zugängliche Ladestationen gestellt werden. Bis zu 3.000 Normal- und 1.500 Schnellladepunkte werden in diesem Durchgang gefördert. Wir haben einige Maßnahmen der einzelnen Bundesländer für Sie zusammengefasst:

Inhaltsübersicht
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Werden Ladestationen gefördert?
Wie finde ich öffentliche Ladepunkte?
Wie viele Ladesäulen für Elektroautos gibt es in Deutschland?
Was kostet eine Ladestation?
Wer baut Ladesäulen?

Baden-Württemberg

  • Förderprogramm: Charge@BW
  • Fördergegenstand: Ladestationen und Netzanschluss
  • Förderhöhe: 40 Prozent der Kosten, höchstens aber 2.500 Euro pro Ladepunkt
  • Besonderheiten: 3 Jahre Mindestbetriebsdauer mit Strom aus erneuerbaren Energien

Bayern

  • Förderprogramm: Förderkredit zur Ladeinfrastruktur
  • Fördergegenstand: Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur, Netzanschluss und Montagekosten
  • Förderhöhe: Bei Normalladepunkten bis zu 60 Prozent der Kosten, höchstens aber 3.000 Euro; bei Schnellladepunkten bis zu 30.000 Euro Zuschuss möglich (je nach Ladeleistung)
  • Besonderheiten: 6 Jahre Mindestbetriebsdauer mit Strom aus erneuerbaren Energien

Berlin

  • Förderprogramm: Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) zum Umstieg auf Elektromobilität in kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Fördergegenstand: Beratung, Fahrzeug und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
  • Förderhöhe: 50 Prozent der Investitionskosten für Ladesäule inkl. Netzanschluss; max. 2.500 Euro bei Normal- und 30.000 Euro bei Schnellladepunkten pro Ladepunkt
  • Besonderheiten: 12 Monate Mindestbetriebsdauer mit Strom aus erneuerbaren Energien

Brandenburg

  • Förderprogramm: RENplus
  • Fördergegenstand: Ausbau der (öffentlichen) Ladeinfrastruktur
  • Förderhöhe: 80 Prozent der Kosten für Ladesäule, Zubehör und Netzanschluss, max. 3.000 Euro bei Normal- und 30.000 Euro bei Schnellladepunkten pro Ladepunkt
  • Besonderheiten: 6 Jahre Mindestbetriebsdauer mit Strom aus erneuerbaren Energien

Hamburg

  • Förderprogramm: Förderprojekt ELBE
  • Fördergegenstand: Nicht-öffentliche Ladepunkte an Wohn- und Gewerbeimmobilien inkl. Installation
  • Förderhöhe: 40 bis 60 Prozent der Gesamtkosten
  • Besonderheiten: Es handelt sich um ein Forschungsprojekt: Datenerfassung durch Netzbetreiber ist obligatorisch und eine vertraglich geregelte Verantwortlichkeit eines externen Betreibers ist vorgeschrieben.

Mecklenburg-Vorpommern

  • Förderprogramm: Klimaschutz-Förderrichtlinie für Unternehmen und Kommunen
  • Fördergegenstand: Infrastruktur für Elektromobilität
  • Förderhöhe: 30 Prozent der Kosten

Nordrhein-Westfalen

  • Förderprogramm: progress.nrw
  • Fördergegenstand: (öffentliche) Ladepunkte und Installation
  • Förderhöhe: Nicht-öffentliche Ladestruktur: 80 Prozent bzw. max. 5.800 Euro Pro Ladepunkt; öffentliche Ladestruktur: 60 Prozent bzw. max. 6.000 Euro pro Ladepunkt

Sachsen

  • Förderprogramm: Für Stromspeicher und Ladeinfrastruktur
  • Fördergegenstand: Stromspeicher und Ladestation inkl. Montagekosten und Wechselrichter
  • Förderhöhe: Speicherförderung muss erfragt werden; 400 Euro für AC-Ladepunkt, 1.500 Euro für DC-Ladepunkt
  • Besonderheiten: Speicher muss an eine Photovoltaikanlage und mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein; Ladeleistung für Ladestation mindestens 4 kW bei AC- und mind. 10 kW bei DC-Ladepunkt

Sachsen-Anhalt

  • Förderprogramm: Ladeinfrastruktur in Sachsen-Anhalt
  • Fördergegenstand: Ladesäulen
  • Förderhöhe: Für AC-Ladepunkte 60 Prozent, max. 3.000 Euro, für DC-Ladepunkte max. 12.000 Euro
  • Besonderheiten: Rund um die Uhr zugänglich und mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist

Thüringen

  • Förderprogramm: E-Mobil Invest
  • Fördergegenstand: Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur
  • Förderhöhe: AC-Ladepunkte 50 Prozent max. 5.000 Euro; Schnellladepunkte max. 20.000 Euro
  • Besonderheiten: 5 Jahre Mindestbetriebsdauer und rund um die Uhr zugänglich, der Strom muss aus erneuerbaren Energien stammen

Für genauere Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen informieren Sie sich bitte bei der zuständigen Stelle. Konditionen und Förderdauer können sich ändern. Auch nicht aufgeführte Bundesländer können in Zukunft relevante Programme initiieren, wir haben uns auf die momentan interessantesten Förderprogramme beschränkt.

Werden Ladestationen gefördert?

Ja, es gibt Förderprogramme die dem Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladepunkten dienen sollen. Seit Anfang 2017 werden immer neue Förderrunden vereinbart. Ziel war es, mindestens 15.000 Ladestationen bis 2020 bereit zu stellen. Sowohl private Investoren als auch Städte oder Gemeinden können einen Förderantrag stellen. Förderfähig sind Normalladepunkte bis 22 kW und Schnellladepunkte. Außerdem wird der Anschluss an das erforderliche Nieder- oder Mittelspannungsnetz ebenfalls anteilig gefördert.

Neben dieser Initiative des Bundes gibt es auch Förderungen auf Länderebene und auch einzelne Städte und Gemeinden haben zum Teil eigene Förderprogramme.

Wie finde ich öffentliche Ladepunkte?

Das Navigationssystem Ihres Elektroautos kann Ihnen wahrscheinlich die Position der nächstgelegenen Ladesäule anzeigen. Die meisten E-Autos verfügen über diese Funktion. Ansonsten können Sie sich über die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur darüber informieren, wo sich öffentlich zugängliche Ladepunkte befinden.

Wie viele Ladesäulen für Elektroautos gibt es in Deutschland?

Nach aktuellem Stand vom Juli 2020 liegt die Anzahl der Ladestationen für E-Autos in Deutschland bei knapp 20.000.

Was kostet eine Ladestation?

Wenn Sie Ihr Auto zu Hause laden möchten, dann ist eine eigene Ladestation eine gute Idee aber auch eine Investition. Denn es müssen die Voraussetzungen wie Leitungen oder Wanddurchbrüche vorhanden sein, dann muss eine Wallbox angeschafft werden und die Installation muss ein Fachmann vornehmen. Je nachdem welche Ladestation Sie sich kaufen und welche Voraussetzungen im Vorfeld noch erfüllt werden müssen, kann eine Wallbox im teuersten Fall mit allen anfallenden Kosten schon ein paar tausend Euro kosten.

Wer baut Ladesäulen?

Vor allem die Elektroauto-Hersteller haben ein Interesse daran, dass Ladenetz auszubauen. Tesla betreibt aktuell das größte Netz an Ladestationen weltweit, aber auch VW ist Mitglied im Schnellladenetzwerk IONITY und stellt mit dem eigenen Ladedienst WeCharge ab August 2020 seinen Kunden einen eigenen Ladeservice zur Verfügung.

Neben Herstellen betreiben aber auch Stromanbieter wie RWE oder innogy Ladesäulen, vor allem in Großstädten. Grundsätzlich sind aber auch mittelständische Unternehmen aufgefordert, sich am Bau von Ladestationen zu beteiligen, dafür gibt es von Bund und Ländern verschiedene Förderprogramme.

Wenn Sie wissen möchten, welche Lademöglichkeiten Sie für Ihr Elektroauto haben, dann lesen Sie unseren Ratgeber dazu. Denn vor allem das Laden zu Hause mit einer Wallbox ist für viele sicher ein Muss beim Kauf eines Elektroautos.