„WOW Car of the Year“ Awards: Das sind die Gewinner 2023

11. Januar 2023 von

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In sieben Fahrzeugkategorien hat die carwow Redaktion das “WOW Car of the Year” gewählt. Gesamtsieger ist das Elektro-SUV Polestar 3.

Von SUV bis Sportwagen – welches ist das beste Auto? Diese Frage stellte sich die carwow Redaktion und wählte jetzt ihre Favoriten.

  • Sieben Fahrzeugkategorien
  • Fünf Bewertungskriterien
  • 55 Kandidaten
  • Sieben Klassensieger
  • Ein “WOW Car of the Year”

Als Kandidaten für die Wahl qualifizierten sich Fahrzeuge, die 2022 ihre Premiere feierten. Maximal 100 Punkte gab es für jedes Modell zu vergeben.

Die carwow Redaktion bewertete neben Antrieb und Verbrauch/Reichweite auch den Innenraum samt Infotainment, die Platzverhältnisse, das Design und zu guter Letzt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Vorweg: In fünf von sieben Fällen ist das Auto des Jahres 2023 rein elektrisch angetrieben.

Die “WOW Car of the Year” Gewinner in der Übersicht:

Polestar 3: Gesamtsieger und bestes Elektro-SUV

Mit 90 von 100 möglichen Punkten holt sich der Polestar 3 den Sieg in der Kategorie Elektro-SUV. Und nicht nur das, denn mit der höchsten Punktzahl unter allen Kandidaten sichert sich das Modell auch den begehrten Titel “WOW Car of the Year 2023”.

Überzeugen kann der Polestar 3 bei “Antrieb, Reichweite und Ladedauer”. Immerhin soll das Elektro-SUV dank großer Batterie (über 100 kWh) bis zu 610 Kilometer weit kommen. Ebenso beachtlich ist die angegebene Ladeleistung von bis zu 250 kW.

Sogar die volle Punktzahl erreicht das Modell bei Interieur, Infotainment und Ausstattung: Hier kommt dem Polestar 3 seine umfangreiche Grundausstattung, die serienmäßige Luftfederung und das zusammen mit Google entwickelte Betriebssystem zugute.

Auf dem zweiten Platz in der Kategorie Elektro-SUV landet der Konzernbruder Volvo EX90 (88 Punkte). Der Mercedes-Benz EQS SUV holt sich mit 84 Punkten den dritten Platz.

Peugeot 408: Französisches SUV als Hingucker

Das Erste, wodurch der Peugeot 408 auffällt, ist seine aufregende Optik. Nicht umsonst erreicht der Sieger in der Kategorie SUV in puncto Design die volle Punktzahl. Da können auch der Zweit- (BMW X1) und Drittplatzierte (Mercedes GLC) nicht mithalten.

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Von der Premium-Konkurrenz aus München und Stuttgart kann sich der Franzose natürlich auch durch sein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis abheben. Eine relativ hohe Punktzahl erhält der Peugeot 408 von der carwow Redaktion auch in der Bewertungskategorie Interieur, Infotainment und Ausstattung.

Hyundai Ioniq 6: Überzeugende Elektro-Limousine

Den Hyundai Ioniq 6 führt unter anderem sein fortschrittlicher Antrieb zum Sieg in der Kategorie Limousine. Über 600 Kilometer Reichweite und eine äußerst kurze Ladedauer überzeugen die carwow Jury. Vor allem angesichts des Einstiegspreises, der unter 50.000 Euro liegt.

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Hinter dem Hyundai landen mit Seal (2. Platz) und Han (3. Platz) gleich zwei BYD-Modelle auf dem Treppchen. Mitkonkurrent BMW i7 behauptet sich zwar bei der Ausstattung und den Platzverhältnissen, muss jedoch beim Design und dem Preis-Leistungs-Verhältnis etliche Punkte einbüßen.

MG4 Electric: Der Preis-Leistungs-Sieger

Moderner Elektroantrieb, digitales Cockpit und ein unschlagbarer Preis: Der MG4 Electric kann mit seinem attraktiven Gesamtpaket die Kategorie Kompaktwagen für sich entscheiden. So überrascht es nicht, dass das Modell auch von carwow UK zum “Car of the Year” gewählt wurde.

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In der Kategorie Preis-Leistung schrammt der MG4 Electric mit 29,7 von 30 möglichen Punkten nur knapp an der Bestpunktzahl vorbei. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Platz 2 unter den Kompakten belegt der Toyota Prius, Platz drei der Honda Civic.

VW ID.Buzz: Gekonnte Neuauflage einer Legende

Mit dem großen VW-Logo und der Zweifarblackierung zitiert der VW ID.Buzz den Ur-Bulli T1 – und zwar ohne als peinliche Retro-Auflage wahrgenommen zu werden. Das beschert dem Elektro-Bulli nicht nur die volle Punktzahl beim Design, sondern trägt auch zum Sieg in der Kategorie Van bei.

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Auch beim Antrieb und Interieur kann der VW ID.Buzz hohe Punktzahlen einfahren. Nur beim Preis-Leistungs-Verhältnis hat der Wolfsburger keine Chance: Hier liegt klar der Fiat Doblo vorne, der schlussendlich den 2. Platz unter den Vans belegt. Platz 3 geht an den Maxus Mifa 9.

Kia EV6 GT: Sportwagen neu gedacht

Mit dem Kia EV6 GT gewinnt ein Elektrofahrzeug die Kategorie Sportwagen. Das wäre vor wenigen Jahren wohl noch undenkbar gewesen. Doch die Fahrleistungen des Südkoreaners (3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h) können sich sehen lassen, trotz der über zwei Tonnen Leergewicht.

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Weitere Pluspunkte: Interieur, Platzverhältnisse und der Preis, der sich nicht im sechs-, sondern fünfstelligen Bereich bewegt. Letzteres ist ein Grund, warum der geräumige Mercedes-AMG C 63 und der Kombi BMW M3 Touring nur auf Platz zwei und drei landen.

BMW XM: Platz, Luxus und Leistung

Nein, wegen seiner Optik gewinnt der BMW XM nicht die Kategorie Luxusauto. Beim Erscheinungsbild kommt das Edel-SUV sogar auf die niedrigste Punktzahl unter allen Kandidaten. Doch in allen anderen Bewertungskategorien überzeugt der Münchner, auch weil die Konkurrenz von Ferrari und Co. preislich noch in ganz anderen Sphären schwebt.

So bietet der BMW XM einen leistungsstarken Plug-in-Hybrid-Antrieb, einen geräumigen Innenraum mit außergewöhnlichem Dachhimmel und zahlreiche extravagante Details. Und das zu einem Einstiegspreis von unter 200.000 Euro.