Andreas Heise
Senior Online-Redakteur Test
Ob Lkw, Bus oder Pkw: Andy hat nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaft an der LMU München schon in verschiedenen Redaktionen gearbeitet - stets ging es dabei um Fahrzeuge. Im Automobilbereich blickt er damit auf eine langjährige Berufserfahrung zurück. Seit 2022 arbeitet er bei Carwow als Senior Online-Redakteur, spezialisiert auf Fahrzeugtests. Er betreut u. a. die Testberichte sowie Modellseiten und ist auch als Skriptautor für unseren YouTube-Kanal tätig.
Andy schätzt Autos, die sich intuitiv bedienen lassen und clevere Details bieten - ob flexible Sitzkonfiguration oder detaillierte Routenplanung. Während er mit Verbrennern aufgewachsen ist und den Klang eines V8 nicht missen will, kann er sich aber genauso für das entspannte Fahren mit einem Elektroauto begeistern.
Wie bist du in den Automobiljournalismus eingestiegen?
Bei meinem ersten Job in einem Verlag hatte ich bereits viel mit Nutzfahrzeugen zu tun, ob Lkw oder Bus. Dort habe ich sogar einen Busführerschein gemacht, um die Fahrzeuge testen zu können. Da mein Herz aber immer für Autos schlug, bin ich später in eine Agentur für Produktkommunikation gewechselt, in der ich für Pkw-Hersteller Texte verfasst habe. 2022 folgte der Wechsel zu Carwow, um selbst Autos testen zu können. Am Ende habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht - und bin darüber sehr glücklich.
Was ist dir am wichtigsten, wenn du ein Fahrzeug testest?
Am Ende ist es das Gesamtpaket, das stimmen muss. Die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich zentral. Bei teureren Fahrzeugen sind die Erwartungen natürlich höher, bei einem günstigen Modell verzeiht man mehr. Das Verhältnis muss stimmen. Und natürlich setzt man bei einem Familienauto andere Schwerpunkte als bei einem Sportwagen.
Welche Aspekte eines Fahrzeugs analysierst du besonders bei einem Test?
Neben den klassischen Kategorien wie Innenraum, Antrieb und Platzangebot schaue ich mir gerne Alternativmodelle an, um Vergleiche ziehen und die Daten einordnen zu können. Auch ist es aufschlussreich, sich die Preisliste genauer anzuschauen - ist die Serienausstattung umfangreich oder muss man am Ende ordentlich draufzahlen? Bei unseren Testfahrten stehen natürlich auch die Praxiswerte im Fokus, ob Verbrauch, elektrische Reichweite oder Ladedauer.
Wie beeinflusst die Praxisnutzung eines Fahrzeugs deine Bewertungen?
Erst im Alltag zeigt sich, wie intuitiv und praktisch ein Auto gestaltet wurde. Das beginnt schon beim ersten Losfahren, das ohne einstündige Einführung funktionieren sollte. Während der Testfahrten zeigt sich dann auch, ob gewisse Features wirklich so gut sind, wie der Hersteller verspricht. Und es fallen natürlich auch Schwächen auf, die man nur bei einer ausführlichen Testfahrt entdeckt.
Was ist deine Meinung zu den neuesten Entwicklungen im Bereich Elektroautos?
Die Reichweite ist aktuell kein Problem mehr - vorausgesetzt, man hat das entsprechende Kleingeld. Zumindest tut sich mittlerweile auch einiges im Segment zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Spannend wird noch das Thema Ladeleistung. Wenn das Nachladen irgendwann so schnell geht wie ein Tankstopp, wäre auch dieser Kritikpunkt hinfällig. Schade nur, dass die neuste bzw. beste Technik wohl erstmal teureren E-Modellen vorbehalten bleibt.
Was sind die Herausforderungen bei deiner Arbeit als Testbericht-Editor?
Bin ich auf einem Fahrevent, gilt es, in kurzer Zeit die wichtigsten Dinge zu testen - hier ist die Zeit der größte Feind. Bei Testwagen, die wir länger bei uns haben, ist das einfacher. In Zeiten, in denen Autos hochkomplex geworden sind und rollenden Tablets gleichen, ist es eine Herausforderung, die wichtigsten Erkenntnisse und Funktionen in nur einem Text zu bündeln - ohne etwas zu übersehen.
Was ist das beeindruckendste Fahrzeug, das du bisher getestet hast?
Das kommt darauf an, was man unter "beeindruckend" versteht. Geht es um pure Beschleunigung, war es definitiv der Xiaomi SU7 Ultra, der mit seinen über 1.500 PS für Achterbahn-Feeling sorgte. Optisch beeindruckt hat mich der Renault 5 E-Tech - selten ist einem Hersteller ein Retro-Modell so gut geglückt. In puncto Langstrecke ist mir der VW ID. 7 Tourer positiv in Erinnerung geblieben - komfortabel, leise, entspannt.
Andy schätzt Autos, die sich intuitiv bedienen lassen und clevere Details bieten - ob flexible Sitzkonfiguration oder detaillierte Routenplanung. Während er mit Verbrennern aufgewachsen ist und den Klang eines V8 nicht missen will, kann er sich aber genauso für das entspannte Fahren mit einem Elektroauto begeistern.
Wie bist du in den Automobiljournalismus eingestiegen?
Bei meinem ersten Job in einem Verlag hatte ich bereits viel mit Nutzfahrzeugen zu tun, ob Lkw oder Bus. Dort habe ich sogar einen Busführerschein gemacht, um die Fahrzeuge testen zu können. Da mein Herz aber immer für Autos schlug, bin ich später in eine Agentur für Produktkommunikation gewechselt, in der ich für Pkw-Hersteller Texte verfasst habe. 2022 folgte der Wechsel zu Carwow, um selbst Autos testen zu können. Am Ende habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht - und bin darüber sehr glücklich.
Was ist dir am wichtigsten, wenn du ein Fahrzeug testest?
Am Ende ist es das Gesamtpaket, das stimmen muss. Die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich zentral. Bei teureren Fahrzeugen sind die Erwartungen natürlich höher, bei einem günstigen Modell verzeiht man mehr. Das Verhältnis muss stimmen. Und natürlich setzt man bei einem Familienauto andere Schwerpunkte als bei einem Sportwagen.
Welche Aspekte eines Fahrzeugs analysierst du besonders bei einem Test?
Neben den klassischen Kategorien wie Innenraum, Antrieb und Platzangebot schaue ich mir gerne Alternativmodelle an, um Vergleiche ziehen und die Daten einordnen zu können. Auch ist es aufschlussreich, sich die Preisliste genauer anzuschauen - ist die Serienausstattung umfangreich oder muss man am Ende ordentlich draufzahlen? Bei unseren Testfahrten stehen natürlich auch die Praxiswerte im Fokus, ob Verbrauch, elektrische Reichweite oder Ladedauer.
Wie beeinflusst die Praxisnutzung eines Fahrzeugs deine Bewertungen?
Erst im Alltag zeigt sich, wie intuitiv und praktisch ein Auto gestaltet wurde. Das beginnt schon beim ersten Losfahren, das ohne einstündige Einführung funktionieren sollte. Während der Testfahrten zeigt sich dann auch, ob gewisse Features wirklich so gut sind, wie der Hersteller verspricht. Und es fallen natürlich auch Schwächen auf, die man nur bei einer ausführlichen Testfahrt entdeckt.
Was ist deine Meinung zu den neuesten Entwicklungen im Bereich Elektroautos?
Die Reichweite ist aktuell kein Problem mehr - vorausgesetzt, man hat das entsprechende Kleingeld. Zumindest tut sich mittlerweile auch einiges im Segment zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Spannend wird noch das Thema Ladeleistung. Wenn das Nachladen irgendwann so schnell geht wie ein Tankstopp, wäre auch dieser Kritikpunkt hinfällig. Schade nur, dass die neuste bzw. beste Technik wohl erstmal teureren E-Modellen vorbehalten bleibt.
Was sind die Herausforderungen bei deiner Arbeit als Testbericht-Editor?
Bin ich auf einem Fahrevent, gilt es, in kurzer Zeit die wichtigsten Dinge zu testen - hier ist die Zeit der größte Feind. Bei Testwagen, die wir länger bei uns haben, ist das einfacher. In Zeiten, in denen Autos hochkomplex geworden sind und rollenden Tablets gleichen, ist es eine Herausforderung, die wichtigsten Erkenntnisse und Funktionen in nur einem Text zu bündeln - ohne etwas zu übersehen.
Was ist das beeindruckendste Fahrzeug, das du bisher getestet hast?
Das kommt darauf an, was man unter "beeindruckend" versteht. Geht es um pure Beschleunigung, war es definitiv der Xiaomi SU7 Ultra, der mit seinen über 1.500 PS für Achterbahn-Feeling sorgte. Optisch beeindruckt hat mich der Renault 5 E-Tech - selten ist einem Hersteller ein Retro-Modell so gut geglückt. In puncto Langstrecke ist mir der VW ID. 7 Tourer positiv in Erinnerung geblieben - komfortabel, leise, entspannt.
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