smart EQ fortwo Testbericht

Der Verbrenner hat im smart ausgebrannt. Mit dem Wechsel ins Jahr 2020 bietet smart den fortwo nur noch mit Elektromotor an. Noch smarter als im smart fortwo geht es damit in der Stadt gar nicht mehr.

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Unsere Fachleute vergeben diese Wertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.
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Was gut ist

  • Äußerst kompakter Wendekreis
  • Bequemer Einstieg
  • Flottes Beschleunigen

Was nicht so gut ist

  • Eingeschränkte Reichweite
  • Eingeschränkter Fahrkomfort
  • Mäßige Bremsleistung

smart EQ fortwo: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des smart EQ fortwo

Wer ein Elektroauto für die Stadt sucht, der kommt nicht umher, auch den smart EQ fortwo näher in Augenschein zu nehmen. Der smart ist DAS Stadtauto schlechthin und seit dem Jahr 2020 nur noch als rein elektrischer Cityflitzer zu haben. Dank hoher Kaufprämie für E-Autos hat der smart EQ fortwo nochmal an Beliebtheit gewonnen. Für den Großstadtverkehr ist der smart gemacht, für große Transporte nicht.

Querparken möglich

Für Staunen sorgte die erste Generation des smart im Jahr 1998 vor allem wegen seiner kurzen Länge. Mit gerade einmal 2,5 Metern konnte man – je nach Parkplatz – mit zwei smarts quer in einen normalen Parkplatz parken. Sowas gab es vorher noch nie. Bis ins Jahr 2007 wurde die erste Generation gebaut, 2003 hatte es ein Facelift gegeben. Von 2007 bis 2015 fuhr die zweite Generation des smart auf den Straßen und wurde ein wenig länger. Bis 2019 wurde dann die dritte Generation gebaut und ab dem Jahr 2020 hat sich smart entschlossen, nur noch vollelektrische Modelle zu produzieren und den Modellnamen mit dem Kürzel EQ zu erweitern.

Der bequemste, geräumigste und sicherste smart Zweisitzer seit 1998 ist der der dritten Generation, weil er länger und breiter geworden ist. Um 20 Zentimeter vom Bug bis zum Heck im Vergleich zum ersten smart City-Coupé und um zehn Zentimeter von der linken zur rechten Flanke im Vergleich zur Vorgeneration.

Daumen hoch für den smart?

Der smart fortwo bietet all das, was man in der Stadt am besten gebrauchen kann. Er ist kurz. Deshalb kriegt man noch einen Parkplatz. Er ist wendig und emissionsfrei. Deshalb ist er im Zentrum in seinem Revier. Was ihm aber fehlt, sind zwei Plätze, Reichweite und Kofferraum. Natürlich gibt es immer noch den smart fourfour, doch für den aufgerufenen Herstellerpreis finden sich nur noch wenige, die bereit sind diese Kompromisse einzugehen.

Der smart ist und bleibt also ein Nischenfahrzeug, auch, wenn er dank Umweltbonus jetzt mehr in den Blick von E-Auto Interessierte rücken wird.

Wie viel kostet der smart EQ fortwo?

Das smart EQ fortwo Modell hat eine UVP von 21.940 € bis 24.810 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.545 € sparen. Die Preise beginnen bei 13.542 € für Barzahlung.

Unsere 3 beliebtesten smart EQ fortwo Versionen sind:

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Günstiger als mit dem smart geht es in Sachen Versicherung kaum. Die Haftpflichtversicherung für den smart EQ fortwo wird in Versicherungsklasse 11 eingruppiert - genauso wie die Vollkaskoversicherung. Da kann man sich wirklich überlegen, ob ein Rundumschutz Sinn macht.

Wer nur Teilkasko braucht, muss auch nicht viel mehr Geld bereithalten, denn hier wird der kleine Stromer in Klasse 12 eingestuft.

Leistung und Fahrkomfort

Wie steht es um das Fahrwerk und die Straßenlage? Der erste smart war ein harter Hund, der die schlechte Straße unbarmherzig nach innen durchreichte. Der aktuelle smart EQ fortwo präsentiert sich mit dem schweren Akku im Fahrzeugboden komfortabler. Der Geräuschkomfort hat sich wie der Fahrkomfort erheblich verbessert. Vormachen darf man sich aber trotzdem nichts. Absoluter Komfort ist mit 1,87 Meter Radstand nicht machbar.

Die elektrisch-mechanische Lenkung arbeitet nicht sonderlich rückmeldefreudig, aber so direkt, dass smart fahren in der City eine Freude ist. Bei höheren Geschwindigkeiten – ein smart EQ fortwo läuft maximal 130 km/h – wird das Fahren etwas nervöser. Das geradeaus Fahren bei Seitenwind setzt dem Leichtgewicht manchmal ein wenig zu - das ideale Einsatzgebiet des smart fortwo war und bleibt deshalb auch die Stadt.

Smarter Elektro-Fahrspaß

Mit dem Elektromotor fährt der smart EQ fortwo emissionsfrei, wenn der Strom aus sauberer Stromerzeugung, also aus regenerativer Stromgewinnung kommt. Und das nicht nur mit reinem Umweltgewissen, sondern auch mit Fahrspaß.

Die Fahrleistungen in der Stadt überzeugen mehr, als der Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h etwas darüber aussagt, denn auf den ersten Metern legt der Elektro-smart sofort mit dem vollen Schub von 160 Newtonmeter Drehmoment los. Um aus dem Stand auf Tempo 60 zu beschleunigen, vergehen nur 4,8 Sekunden. Und das in einem sauberen Zug ohne Automatikgeruckel, wie in manchem smart zuvor, da der EQ nur einen Gang besitzt.

Die Einpedalbedienung wie im BMW i3, ist im smart leider nicht möglich. Die Energierückgewinnung (Rekuperation) ist zu schwach.

Der Verbrauch wird von smart für den EQ fortwo mit 15,2 bis 16,5 kWh/100 km angegeben. Abhängig ist der Verbrauch vom Gas geben, dem befahrenen Terrain, der Nutzung und der Außentemperatur. Bei niedrigeren Außentemperaturen im Winter, schuftender Klimaanlage im Hochsommer und permanenter Höchstgeschwindigkeit steigt der Verbrauch stark an und die Reichweite sinkt.

Platz und Praxistauglichkeit

Auf den zwei Sitzen herrscht daher so viel Platz, wie man es dem Kurzformat vor dem Fahrzeug stehend gar nicht zutraut. Selbst groß gewachsene Fahrende sitzen gut. Der Ein- und Ausstieg ist sehr bequem. Man muss in engen Parklücken nur darauf achten, mit der langen und leichten Tür nicht das Blech der Nebenparkenden zu kontaktieren.

Einen großen Kofferraum darf man bei der Kürze nicht erwarten und bekommt dann, leicht zugänglich über die geteilte Heckklappe, eine ganz gute Portion für zwei Personen serviert. 260 bis 350 Liter Kofferraumvolumen. Das reicht für drei Getränkekästen und wenn die Lehne des Beifahrersitzes flach gelegt wurde, noch für etwas mehr.

Smarter smart

Mit einem flotten Blick auf das Handgelenk kann man jetzt über seine Apple Watch den aktuellen Batteriestatus abfragen, die Reichweite einsehen oder die Vorklimatisierung starten. Mit der App „my smart“ kann der fortwo aus der Ferne ent- und verriegelt werden. Die App „ready to share“ macht privates Carsharing einfach.

Mit der App können autorisierte Nutzer:innen mit ihrem Smartphone den fortwo öffnen. Möglich wird dies durch die Keyless Entry-Funktion des Fahrzeugs. Mit der Bezahlfunktion lassen sich dann die Kosten zwischen den Nutzer:innen splitten – das kann den smart fortwo zu einer Art WG auf Rädern machen.

Und auch beim Packen hilft einem der Kleine, in dem Kofferraum ein bauartbedingt knappes Gut ist, mit der App „pactris“. Hinter der App verbirgt sich ein Algorithmus, der einem schon während des Einkaufs sagt, ob und wie später alles in den Kofferraum des smart passt. Dazu scannt der Fahrende beispielsweise in einem Möbelhaus den Barcode auf den Artikeln und die App zeigt an, wie die Pakete in den fortwo passen.

Das sind alles nette Extras die allerdings nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass der smart zwar smart aber weder praktisch noch alltagstauglich ist. Sein Einsatzgebiet ist stark begrenzt: Nur zwei Sitze, kaum Kofferraum, wenig Reichweite.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Auffälligste 2020er-Neuerung im Innenraum neben dem Ablagefach für ein großes Smartphone oder zwei Kaffeebechern ist das neue Infotainment mit dem 8-Zoll-Touchscreen.

Bei den zusätzlich zum Basismodell angebotenen Ausstattungslinien passion, pulse, prime und einer edition one bleibt es auch nach dem Wechsel zum Elektroantrieb. Jede Linie des EQ fortwo kann mit drei Ausstattungspaketen kombiniert werden.

Das Advanced-Paket beinhaltet das neue Mediasystem mit Smartphone-Integration, die Armlehne vorne sowie eine akustische Einparkhilfe. Im darauf aufbauenden Premium-Paket kommen das Panoramadach, die Rückfahrkamera und ein Ablagenetz an der Mittelkonsole hinzu. Mit dem Exclusive-Paket sind die Voll-LED-Leuchten an Front und Heck sowie der Regen- und Lichtsensor, die Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, die Ambientebeleuchtung und der automatisch abblendende Innenspiegel mit dabei.

Reichweite und Ladedauer

Die Reichweite gibt smart mit maximal 159 Kilometern an. Fährt man in der Stadt, wo Elektroautos wegen des niedrigeren Temponiveaus am wenigsten Strom aus dem Akku saugen, ist eine Reichweite von 100 bis 120 Kilometer realistisch. Andere Elektroautos kommen mit ihrem größeren Akku deutlich weiter. Für Langstrecke ist ein EQ fortwo also nichts.

Geduld sollte man haben

Das Laden der Batterie hat etwas mit dem Preis und dem Platz im Kofferraum zu tun. Bestellt man den optionalen 22 kW-Bordlader mit Schnellladefunktion, steigt der Preis und zwei Ladekabel liegen im eh schon knappen Gepäckabteil herum. Dann geht das Laden aber deutlich flotter, denn der 17,6-kWh-Akku ist dann schon in 40 Minuten wieder fit. Mit dem 4,6-kW-Lader dauert es gut 3,5 Stunden und an der Haushaltssteckdose 6 bis 8,5 Stunden.

Durch die Kooperation mit dem Ladenetzwerk Plugsurfing steht nun beinahe jede öffentliche Ladesäule zur Verfügung. Über die smart EQ control App werden diese Ladesäulen angezeigt. Wenn sie jedoch belegt sind, muss ein Umweg oder Wartezeit eingeplant werden. Für den, der keine Lademöglichkeit im Hof oder in der Garage zur Verfügung hat, erfordert Elektroautofahren also noch ein gewisses Maß an Idealismus und Flexibilität, oder idealer Weise: beides.

Sicherheit und Schutz

Der smart EQ fortwo ist in seiner Form als reines Elektroauto bisher noch nicht im NCAP-Crashtest getestet worden. Die letzte Bewertung für den noch klassisch motorisierten smart ist aus dem Jahr 2014, und somit schon sehr alt.

Damals gab es aber immerhin 4 von 5 Sternen. Innerhalb der letzten acht Jahre haben sich die Sicherheitsunterstützung und der Fußgänger- und Radfahrerschutz mit Sicherheit verbessert. Das waren damals die Punkte, die am schlechtesten abgeschnitten hatten.

Sobald es eine neue Bewertung zum aktuellen Modell gibt, finden Sie diese hier.

Zuverlässigkeit und Probleme

Mit dem smart sollte man problemlos unterwegs sein. Wir haben keine Probleme gefunden, die von mehreren Personen genannt wurden. Der letzte TÜV-Report von 2022 bescheinigte dem smart EQ fortwo im Vergleich mit dem BMW i3, dem Renault Zoe und dem Tesla Model S die beste Mängelquote.

Das bedeutet, dass nur 3,5 Prozent der getesteten smart-Modelle erhebliche Mängel aufwiesen, und somit keine neue HU-Plakette erhielten.

Insgesamt können wir also festhalten, dass der kleine Stromer ein zuverlässiger Begleiter ist, der im Normalfall ohne Probleme durchs Leben stromert.

smart EQ fortwo FAQs

Die Ladezeit ist abhängig davon, an welcher Stromquelle der smart aufgeladen wird. An einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation dauert die Ladung von 10 auf 80 Prozent lediglich 3,5 Stunden. Hat man ein Mode 3 Ladekabel zur Verfügung, muss man sogar nur 40 Minuten warten. An einer Haushaltssteckdose muss man etwas geduldiger sein und rund 6 Stunden einplanen. Wir haben alle Ladezeiten aktueller Elektroautos für Sie zusammengestellt.

Ein smart EQ fortwo ist für die Stadt konzipiert und kann deshalb mit keiner großen Reichweite aufwarten. Man muss mit 159 Kilometer auskommen. Andere Kleinwagen haben teilweise eine größere Reichweite, wir haben die top 10 E-Autos mit der größten Reichweite für Sie zusammengefasst.

Die UVP für den smart EQ fortwo liegt bei knapp 21.940 Euro. Dank staatlicher Prämie für E-Autos und top carwow-Angeboten können Sie bei uns einen EQ fortwo schon ab 13.542 Euro bekommen. Fordern Sie jetzt Angebote an!

Mit der kompletten Umstellung auf Elektroantrieb hat smart die Modelle erst im Januar 2020 aktualisiert. Das neue smart-Modell #1 wird in Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Geely produziert. Es könnte sein, dass er noch Ende 2022 auch in Deutschland verfügbar wird.

Wenn Sie einen smart EQ fortwo finanzieren möchten, können Sie das über carwow bereits ab 143 Euro, die Anzahlung beträgt ca. 20 Prozent. Fordern Sie jetzt smart EQ fortwo Angebote an und lassen Sie sich ein individuelles Finanzierungsangebot von unseren Partner-Autohäusern berechnen.

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