Der BMW i3 ist der erste vollelektrische 3er und bricht mit dem bisherigen Design. Viel wichtiger: Die Elektro-Limousine bietet eine WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern. Reichweitenangst ade.

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Wow-Wertung
9/10
Andreas Heise
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am:
19/03/2026

Was gut ist

  • Reichweite und Ladeleistung
  • Anzeigetechnologie
  • BidIrektionales Laden

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Ungewöhnliches Lenkrad
  • Viel Touch

BMW i3: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Fazit zum BMW i3

Der neue BMW i3 kombiniert die bekannte BMW-3er-DNA mit der Technologie der Neuen-Klasse-Plattform. Die Elektro-Limousine bietet nicht nur beeindruckende Werte zu Ladeleistung und Reichweite, sondern interpretiert auch das 3er-Design völlig neu. Mit dem BMW Panoramic iDrive stellt der i3 zudem eine spannende Weiterentwicklung des Innenraums dar und folgt damit dem bereits vorgestellten iX3. Besonders die hohe Ladegeschwindigkeit und ausgeprägte Langstreckentauglichkeit lassen aufhorchen.

Am beeindruckendsten ist wohl die Reichweite, die auch unter realen Bedingungen noch bei über 700 Kilometern liegen könnte

Preise hat BMW bisher noch nicht bekanntgegeben. Ein Blick auf den iX3, der ebenfalls als 469 PS starker 50 xDrive zu haben ist, gibt einen ersten Anhaltspunkt - er startet bei rund 71.000 Euro. So könnten die Preise des i3 bei etwa 65.000 Euro beginnen. Günstiger wird wohl die heckangetriebene Variante, die später folgt. Für die gebotene Technologie, insbesondere die Reichweite von bis zu 900 Kilometern und die Ladeleistung von bis zu 400 kW, könnte das Preis-Leistungs-Verhältnis äußerst attraktiv sein. Vorausgesetzt, wir liegen mit unserem Schätzpreis richtig.

Der BMW i3 ist als 4,76 Meter lange Limousine konzipiert - der Kofferraum wird im Vergleich zu einem klassischen SUV wohl etwas weniger schlucken. Aktuell liegen noch keine Angaben zum Kofferraumvolumen vor. Wir erwarten, dass es ähnlich wie bei der klassischen BMW 3er Limousine (480 Liter) ausfällt.

Zum Start i3 50 xDrive mit Allrad

Der BMW i3 ist zunächst als 50 xDrive verfügbar und kommt mit einer Systemleistung von 345 kW/469 PS und einem Drehmoment von 645 Nm. Die E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse sorgen für Allradantrieb - das sollte für eine starke Traktion sorgen. Später wird es voraussichtlich auch eine Heckantriebsvariante geben.

Wie viel kostet der BMW iX3?

Aktuell sind noch keine Preise bekannt. Der i3 50 xDrive könnte in der Basis etwa 65.000 Euro kosten.

BMW i3: Reichweite und Ladedauer

Die Reichweite des BMW i3 lässt aufhorchen: Bis zu 900 Kilometer (WLTP) sollen dank 109-kWh-Batterie möglich sein. Und ja, von diesem Wert sprechen die Münchner ganz offiziell. Auch wenn man vom WLTP-Wert 20 Prozent abzieht, um einen realistischere Reichweite zu erhalten, bleiben über 700 Kilometer übrig. Die viel diskutierte Reichweitenangst sollte damit der Vergangenheit angehören.

Zum Vergleich: Das Tesla Model 3 schafft offiziell im besten Fall 702 Kilometer. Näher dran ist der Mercedes-Benz CLA mit EQ Technologie, der mit maximal 793 WLTP-Kilometern aber auch nicht an den i3 herankommt.

Verbrauch voraussichtlich zwischen 12 und 14 kWh/100 km

Der Verbrauch des i3 wurde noch nicht kommuniziert, sollte angesichts der Reichweite aber erfreulich niedrig ausfallen. Nimmt man die bereits bekannten Werte (Batteriekapazität und Reichweite), kommt man rein rechnerisch auf einen beeindruckenden Verbrauch von 12,1 kWh/100 km. Ladeverluste sind hier noch nicht berücksichtigt. Geht man von 10% Ladeverlust aus, läge der Verbrauch immer noch bei vorzeigbaren 13,3 kWh.

Maximale Ladeleistung von bis zu 400 kW

Wie der iX3 steht auch der i3 auf der Neuen-Klasse-Plattform von BMW und nutzt daher 800-Volt-Technik. Ein Vorteil davon ist die hohe DC-Ladeleistung von bis zu 400 kW. Damit kann der BMW i3 in nur 10 Minuten Energie für bis zu 400 Kilometer nachladen. Das ist ein erheblicher Fortschritt im Vergleich zu vielen aktuellen Elektrofahrzeugen, die beim Schnellladen oft nur rund 150 bis 250 kW bieten. Auch der recht neue vollelektrische Mercedes CLA schafft "nur" 320 kW.

Bidirektionales Laden: ob V2L, V2H oder V2G

Der BMW i3 bietet zudem vielfältige Möglichkeiten beim bidirektionalem Laden: Mit Vehicle-to-Load (V2L) kann die in der Batterie gespeicherte Energie direkt für externe Verbraucher wie einen Elektrogrill oder ein E-Bike genutzt werden. Vehicle-to-Home (V2H) ermöglicht es, überschüssige Energie aus einer Photovoltaikanlage in der Fahrzeugbatterie zu speichern und später ins Haus zurückzuspeisen, wodurch die Stromkosten gesenkt werden können. Zudem ist Vehicle-to-Grid (V2G) verfügbar, das es ermöglicht, Energie ins öffentliche Stromnetz zurückzuspeisen. Über die My BMW App können Kunden den Energieflüsse und den Ladezustand steuern und kontrollieren.

Leistung und Fahrkomfort

Der BMW i3 leistet als 50 xDrive 345 kW/469 PS und bietet ein Drehmoment von 645 Nm. Testfahrten gab es bisher noch nicht, doch die Daten versprechen beeindruckende Fahrleistungen. Der Allradantrieb, bei dem jeweils eine E-Maschine an der Vorder- und Hinterachse arbeitet, sollte außerdem für eine exzellente Traktion und Beschleunigung sorgen.

Das Heart of Joy, ein Hochleistungsrechner, regelt den Antrieb sowie Bremsen und Lenkung mit einer Geschwindigkeit, die zehnmal schneller als bei bisherigen Systemen sein soll. Das sorgt laut BMW für ein besonders präzises und müheloses Fahrverhalten – der i3 lasse sich leichtfüßig und präzise durch Kurven steuern, während das Kurvenverhalten konsistenter und sicherer werde. Auch zu erwähnen sei die Soft-Stop-Funktion, die im Zuge der Rekuperation den i3 besonders sanft zum Stillstand bringen soll, ohne Ruckeln und Bremsgeräusche.

Für noch mehr Sportlichkeit wird für den allradgetriebenen i3 optional ein adaptives M-Fahrwerk angeboten. Dieses bietet die Möglichkeit, das Fahrverhalten an die eigenen Vorlieben anzupassen – zwischen sportlicher und komfortabler Abstimmung.

Beim i3 50 xDrive wird es natürlich nicht bleiben. So ist z. B. auch eine Heckantriebsvariante in Planung. Zudem wird eine M-Version des i3 erwartet, die mit einer erheblich höheren Leistung und noch extremeren Fahrleistungen aufwarten sollte. Ein echtes Schmankerl für Performance-Fans.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Der Kofferraum des BMW i3 wird wohl etwas kleiner ausfallen als bei einem SUV wie dem BMW iX3 (520 Liter). Obwohl genaue Zahlen noch nicht bestätigt sind, könnte das Volumen im Bereich von etwa 480 Litern liegen, was mit der BMW 3er Limousine vergleichbar wäre. Der i3 ist als Limousine mit Stufenheck konzipiert, was die Variabilität des Kofferraum im Vergleich zu einem Schrägheck etwas einschränkt - dachhohes Laden ist nicht möglich. Dennoch sollte der i3 ausreichend Platz für Gepäck bieten. Auch weil er einen Frunk unter der Fronthaube besitzt, dessen Fassungsvermögen aber noch unbekannt ist.

Die erste Sitzreihe im BMW i3 bietet ausreichend Raum, auch für größere Fahrer. Bei einer Größe von 1,75 Metern fühlt man sich wohl, mit einer niedrigen Fensterkante und ausreichend Kopffreiheit. Auch an den bequemen, gut gepolsterten Sitzen gibt es weniger auszusetzen. Die ergonomische Gestaltung des Innenraums sorgt dafür, dass sowohl die Armlehnen als auch das Lenkrad bequem zu erreichen sind, und die Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Anpassung der Sitzposition.

In der zweiten Reihe geht etwas enger zu. Die Sitzposition ist aufgrund der Batteriearchitektur vergleichsweise hoch und die Knie sind dadurch stärker angewinkelt. Die Sitzfläche ist jedoch gut gepolstert und bietet ausreichend Komfort für mittelgroße Passagiere. Größere Personen könnten bei längeren Fahrten etwas beengt sein, die Kopffreiheit geht aber in Ordnung - auch mit dem optionalen Glasdach. Die Rückbank bietet zudem Isofix-Halterungen, die den Transport von Kindersitzen erleichtern, was den i3 auch für kleinere Familien praxistauglich macht.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Der Innenraum des BMW i3 folgt dem Design der Neuen Klasse und präsentiert sich modern und fahrerorientiert. Das Infotainment-System basiert auf dem BMW Panoramic iDrive, das wir bereits aus dem BMW iX3 kennen. Es besteht aus einem 17,9 Zoll großen Zentral-Display, das sich per Touch bedienen lösst und optisch auffällig gestaltet ist. Das System bietet eine übersichtliche Menüstruktur, sodass die wichtigsten Funktionen schnell und einfach zugänglich sind - das war nicht immer so bei BMW. Optional gibt es ein 3D Head-Up Display, das wichtige fahrrelevante Informationen in die Sichtachse des Fahrers projiziert und so die Fahrerführung noch intuitiver gestaltet.

Das BMW Panoramic Vision ist ein weiteres Highlight. Es handelt sich dabei um ein Display, das Informationen von A-Säule zu A-Säule projiziert, wodurch fahrrelevante Daten direkt in der Sichtachse des Fahrers angezeigt werden. Der Blick bleibt also nach vorne gerichtet. Diese Funktion bietet nicht nur eine klare und übersichtliche Darstellung, sondern ermöglicht auch eine individuelle Anpassung der angezeigten Inhalte.

Gewöhnungsbedürftiges Lenkrad

Ein auffälliges Detail im Innenraum des BMW i3 ist das neue Lenkrad, das durch sein eher unkonventionelles Design hervorsticht. Es besitzt eine mittlere Speiche im oberen Bereich. Durch das Fehlen einer klaren, sichtbaren Markierung für oben und unten kann es teils schwierig sein, sofort zu erkennen, in welcher Stellung sich das Lenkrad befindet. Das könnte bei manchen Fahrern für Irritationen sorgen.

Serienmäßig besitzt der BMW i3 über Sitze mit elektrischen Einstellmöglichkeiten sowie dem Travel & Comfort System. Multifunktionssitze und BMW M Sportsitze mit ausgeprägten Seitenwangen sind gegen Aufpreis zu bekommen. Neben dem Basis-Interieur Essential in in Vivid Grey kannst du aus drei weiteren Optionen wählen. Außerdem lässt sich die Elektro-Limousine mit dem optionalen M Sportpaket weiter verfeinern. Zum Umfang zählen unter anderem das M Aerodynamikpaket, die M Sportbremse Blau, ein Sportlenkrad sowie Außenspiegelprojektion mit M Logo.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Der BMW i3 ist mit Level-2-Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die laut BMW darauf ausgelegt sind, ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Fahrer und Fahrzeug zu gewährleisten. Ziel sei es, die Automatisierung nicht in jeder Situation zu maximieren, sondern ein sicheres und kontrollierbares Fahrerlebnis zu bieten. Bei aktivierter Fahrerassistenz soll es möglich sein, zu beschleunigen, zu lenken oder zu bremsen, ohne dass dadurch sofort das Assistenzsystem deaktiviert wird. Die Interaktion mit Funktionen wie der Spurverlassenswarnung erfolge basierend auf dem Lenkverhalten und der Blickrichtung des Fahrers, sodass Eingriffe nur dann erfolgten, wenn der Fahrer tatsächlich unbeabsichtigt von der Spur abweiche.

Der Driving Assistant Plus soll beim Lenken und Bremsen helfen. Er übernimmt die Steuerung von Geschwindigkeit und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und unterstützt beim Fahren in der Spur. Das System passt auch die Geschwindigkeit automatisch an erkannte Tempolimits und an bevorstehende Kurven oder Abbiegungen an. Zusätzlich können alle optionalen Fahrer- und Park-Assistenzfunktionen nachträglich über den BMW Connected Drive Store aktiviert werden.

Mehr zur Sicherheit und den Assistenzsystemen sind bisher noch nicht bekannt. Auch die Ergebnisse aus dem renommierten Euro-NCAP-Crashtest stehen noch aus.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Für den BMW i3 gelten voraussichtlich ähnliche Garantieleistungen wie für den iX3. Für das Fahrzeug selbst wird voraussichtlich eine Garantie von 3 Jahren gelten. Die Batterie des i3 wird höchstwahrscheinlich durch eine erweiterte Garantie von 8 Jahren oder bis zu 160.000 Kilometer geschützt. Diese Garantie deckt eventuelle Defekte oder einen signifikanten Verlust der Kapazität ab, was besonders für Elektrofahrzeuge eine wichtige Rolle spielt.

BMW i3 FAQs

Lau BMW kannst du den BMW i3 ab Herbst 2026 bestellen.

Die Preise für den BMW i3 50 xDrive könnten bei etwa 65.000 Euro starten. Offiziell gibt es dazu noch keine Angaben.

Die Reichweite (WLTP) des BMW i3 liegt bei bis zu 900 Kilometern.

Zunächst findet der Produktionsstart im August 2026 in München statt. Später wird der BMW i3 auch in Mexiko und China vom Band laufen.

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