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Volkswagen e-up! Testbericht

Der VW e-up! ist ein elektrisch angetriebener Kleinstwagen mit einer Reichweite von bis zu 258 km. Er eignet sich ideal für Stadtfahrten und bietet eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Alternative zu benzinbetriebenen Fahrzeugen.

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Wow-Wertung
7/10
Unsere Fachleute vergeben diese Wertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Praxistaugliche Reichweite
  • Gute Beschleunigung
  • Attraktiver Preis

Was nicht so gut ist

  • Verkürzte Reichweite bei niedrigen Temperaturen
  • Einfache Kunststoffqualitäten
  • Nur zwei Jahre Garantie

Volkswagen e-up!: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Volkswagen e-up!

Kommen sie? Sie kommen, die Elektroautos. Gerade in der Klasse der Kleinwagen, wo sie mit dem geringen Gewicht und der Reichweite am meisten Sinn machen. Renault ist mit dem Zoe schon lange am Markt und mit dem Peugeot e-208, Opel Corsa-e, Skoda Citigo e iV und Seat Mii electric wird die Elektromobilität im Kompaktformat immer attraktiver.

Der VW e-up!, der sich vom Format und preislich unterhalb des VW ID.3 einordnet, ist das kleinste Elektroauto von VW und ein weiteres Beispiel dafür, wie man sich in Wolfsburg nach dem schmutzigen Dieselskandal der sauberen E-Mobilität widmet.

Auch deshalb präsentiert sich der e-up! mit dem 2020er Facelift attraktiver den je: mit einem Akku mit deutlich gewachsener Reichweite, einem Schnellladesystem und einem Preis, der VWs E-Mobil massentauglicher macht.

Von außen hat sich bis auf das neue VW-Logo nichts geändert und auch im Innenraum bleibt‘s, wie es war. Das Cockpit fällt zweckmäßig aus. Die Materialien sind einfach, die Anzeigen erscheinen schlicht, der Bildschirm für die Rückfahrkamera ist winzig und das Lenkrad lässt sich nur in der Höhe verstellen. Aber: Die Bedienung ist einfach, die Rundumsicht mit den großen Fensterflächen und kurzen Überhängen gut und das Raumgefühl nicht beengt.

Mit fünf Türen und gutem Raumangebot bleibt der e-up! ein praktischer Kleinwagen, mit der größeren Batterie und der gewachsenen Reichweite wird er aber zu einem noch alltagstauglicheren, dem nur die modernen Fahrassistenten fehlen. Und das zu einem Preis, der ein Elektroauto für manchen Stadtbewohner oder Pendler deutlich kaufenswerter macht. Das macht den e-up! vielleicht in Zukunft zum Bestseller unter den kleinen Elektrikern, aber ganz sicher heute schon zum besseren Kauf.

Wie viel kostet der Volkswagen e-up!?

Das Volkswagen e-up! Modell hat eine UVP von 29.995 € bis 29.995 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 6.584 € sparen. Die Preise beginnen bei 24.401 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 320 €.

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Ein weiterer Vorteil beim VW e-up! sind die geringen Unterhaltskosten, die nicht nur durch die niedrigen Verbrauchskosten, sondern auch durch die dankbare Einstufung der Versicherungsklassen zustande kommen. In der Haftpflichtversicherung fährt der elektrische Kleinstwagen schon mit Typklasse 13. Die Teilkasko fällt mit Klasse 18 etwas höher aus, dafür bleibt es selbst in der Vollkasko mit Typklasse 14 noch sehr preiswert.

Reichweite und Ladedauer

Bisher war der e-up! mit seinem Verhältnis von Preis (hoch) zu Batteriekapazität (gering) kein attraktives Angebot. Das änderte sich mit der 2020er Modellpflege.

Die Kapazität des Akkus wurde von 18,7 kWh auf 32,3 kWh vergrößert. Damit wächst die Reichweite von 160 auf rund 260 Kilometer. Und weil nun auch mit dem Schnelllader geladen werden kann, ist der Akku flotter wieder fit.

Ist die optionale Schnellladefunktion mit an Bord (CCS-Stecker), lässt sich der e-up! an der Schnellladesäule mit bis zu 37 kW innerhalb von einer Stunde – eine Mittagspause – zu 80 Prozent voll laden. An einer Wallbox mit 7,2 kW soll es etwas länger als vier Stunden dauern.

Wie schnell man wieder an die Ladesäule fahren muss, hängt vom eigenen Gasfuß, den angeschalteten Stromverbrauchern (vor allem: die Klimaanlage) und der Außentemperatur ab. Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Reichweite. VW gibt für den e-up! einen 100-Kilometer-Verbrauch von 12,7 kWh an. Bei nicht zu hohem Tempo ist auch ein Verbrauch unter zehn Kilowattstunden machbar. Aber bei Höchstgeschwindigkeit reduziert sich die Reichweite schnell auf die Hälfte.

Leistung und Fahrkomfort

Die 130 km/h permanent zu nutzen, macht beim e-up! aufgrund der Reichweitre weniger Sinn, als mit dem e-up! im Stadtverkehr zu fahren und dabei Spaß zu haben. Die 11,9 Sekunden für den Standardsprint von 0 auf 100 km/h mögen auf den ersten Blick nicht eindrucksvoll wirken, aber die 212 Newtonmeter Drehmoment stehen schon ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Damit zeigt man einem 300-PS-Boliden beim Ampelstart auf den ersten Metern schon Mal das Heck.

Schade ist nur, dass sich der VW e-up! wie der BMW i3 und Nissan Leaf nicht allein mit dem Gaspedal fahren lässt. Er besitzt zwar vier Modi für die Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen), aber selbst die stärkste Stufe reicht nicht, um den VW allein durch vom Gas gehen abzubremsen.

Der Fahrkomfort des e-up! kann überzeugen. Das Elektroauto fährt schließlich leise und legt damit den Grundstein für eine angenehme und ruhige Fahrt. Die Federung ist gut abgestimmt und absorbiert Unebenheiten der Straße gut. Durch die kompakten Außenabmessungen ist der e-up! leicht zu manövrieren, was es ihn zu einem guten Fahrzeug für die Stadt macht.

Auch die Ausstattung des e-up! trägt zum Fahrkomfort bei mit Features wie Klimaanlage, Navigation, Rückfahrkamera und Parksensoren.

Platz und Praxistauglichkeit

Die Platzverhältnisse haben sich gegenüber den Kraftstoff betriebenen up!-Modellen nicht verändert, weil VW den Akku in den Unterboden packt. Die aufrecht-gerade Statur und der für die Klasse lange Radstand von 2,42 Meter schaffen Platz für die Insassen und das Gepäck (251 Liter). Auf den vorderen Sitzen sitzt man gut und dahinter, wo im Viersitzer e-up! nur zwei Personen Platz nehmen dürfen, enger.

Mit 3,56 Meter Länge und seinem unkomplizierten Handling mit gut akzeptablem Komfort ist der e-up! ein ideales Stadtauto und mit seinem 83 PS starken Elektromotor ist er dies mit seinem emissionsfreien und spurtfreudigen Antrieb noch mehr.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Manches bietet der e-up! heute noch nicht, Stichwort: wenig Fahrassistenten, aber nach der Überarbeitung hat er, obwohl der Preis deutlich niedriger ist, bei der Ausstattung noch zugelegt. Das macht ihn vom Preis, der Reichweite und der Alltagstauglichkeit interessanter, als er es bisher war, und endlich zum Bestseller unter den Elektroautos in der Kompaktklasse?

Mit der Wiedereinführung 2022 ist der Volkswagen e-up! allerdings auch ein ganzes Stück teurer geworden.

Serienmäßig sind dafür die Klimaautomatik, der höhenverstellbare Fahrersitz und das Radiosystem Composition Phone mit an Bord. Damit steckt im e-up! mit sechs Lautsprechern, Bluetooth-Schnittstelle, DAB+, „maps + more dock“ und „We Connect“ schon Musik und Konnektivität drin. An der Garantie hat sich nichts geändert. Auf die Batterie gibt VW zwar acht Jahre, aber auf den e-up! nur zwei Jahre.

Als e-up! Style steht der E-VW mit schwarzer oder weißer Dachlackierung, mit schwarzen oder weißen Außenspiegeln, abgedunkelten hinteren Scheiben und 15 oder 16 Zoll großen Leichtmetallrädern noch schicker auf der Straße.

Mit den optionalen Ausstattungspaketen, dem Komfortpaket, Fahrerassistenzpaket und Winterpaket, kommen angenehme Dinge wie die beheizbaren Vordersitze, das mit Leder bezogene Multifunktionslenkrad, der Regensensor oder praktische Dinge wie die Rückfahrkamera und die beheizbare Frontscheibe hinzu.

Sicherheit und Schutz

Und die Sicherheit? Serie ist jetzt der aktive Spurhalteassistent. Dafür ist allerdings der City-Notbremsassistent weggefallen. Und auch andere moderne Fahrassistenten, die VW im Polo anbietet, stehen im e-up!, weil der auf einer alten Plattform aufbaut, nicht im Angebot.

Im ADAC-Bremstest stand der e-up! im Jahr 2018 (also vor dem Facelift) nach einer Vollbremsung aus 100 km/h erst nach 37,7 Metern. Das Crashverhalten der up!-Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest 2011 mit der Maximalwertung von fünf Sternen bewertet.

Zuverlässigkeit und Probleme

Bei der Zuverlässigkeit macht dem VW e-up! kaum einer etwas vor. Den kleinen Elektroflitzer gibt es bereits ziemlich lange, dennoch sind kaum Probleme mit dem Modell bekannt und nur eine einzige Rückrufaktion steht in der Historie des e-up!

Dabei gab es ein Problem mit einer mangelhaften Isolierung einer Leitung der Batterie, die einen Kurzschluss zufolge haben konnte. Betroffen waren e-up!-Modelle im Bauzeitraum zwischen dem 11. Mai und dem 24. Juni 2020.

Die Garantiezeit bei Volkswagen ist leider mit dem gesetzlichen Minimum von zwei Jahren vergleichsweise kurz bemessen. Hinzu kommt eine dreijährige Garantie auf den Lack sowie eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung. Gängiger Standard bei Elektroautos ist auch beim VW e-up! die Garantie von acht Jahren auf die Batterie.

Volkswagen e-up! FAQs

Eine vollständige Ladung des e-up! ermöglicht eine Reichweite von bis zu 258 Kilometern. Dies hängt jedoch von vielen Faktoren wie der Fahrweise, dem Wetter und der Ausstattung des Fahrzeugs ab.

Die Ladedauer hängt von der Art des Ladegeräts ab. An einer Schnellladesäule lädt der VW e-up! mit maximal 37 kW in 48 Minuten wieder auf 80 Prozent. An einer Wallbox sind bis zu 7,2 kW möglich, wodurch es 5 Stunden und 30 Minuten dauert, den e-up! wieder auf 100 Prozent zu laden.

Die Reichweite des e-up! ist im Vergleich zu anderen Elektroautos eher klein, was an der geringen Batteriegröße des Kleinstwagens liegt. Das vorgesehene Einsatzgebiet des Volkswagen e-up! ist schließlich der Stadtverkehr.

Der e-up! eignet sich am besten für kürzere Strecken und Stadtfahrten. Auf längeren Strecken ist es notwendig, häufiger zu laden und auf der Autobahn wird die Reichweite geringer, weil das Fahrzeug weniger Bremsenergie zurückgewinnen kann.

Der e-up! kann mit einer normalen Steckdose geladen werden, jedoch dauert es länger als mit einer speziellen Ladestation oder Wallbox. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Ladekabel für den Anschluss an eine normale Steckdose zu kaufen, aber im Alltag ist es empfehlenswert, eine Wallbox oder öffentliche Ladestation zu nutzen, um die Ladedauer zu verkürzen.

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