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MG 5 Testbericht

Endlich ein Elektro-Kombi! So werden viele auf den MG5 reagieren, denn unter der Vielzahl der mittlerweile angebotenen E-Autos finden sich vor allem Kleinwagen, SUVs, teils auch Vans und Kleinbusse. Nur bei der klassisch-praktischen Bauform Kombi werden kaum rein elektrische Fahrzeuge geboten.

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Was gut ist

  • Klasse Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schnelles Infotainmentsystem
  • Gute Material- und Verarbeitungsqualität

Was nicht so gut ist

  • Keine Ladeplanung
  • Geringe Kameraauflösung
  • Hohe Ladekante

MG 5: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des MG5

MG hat die Nische erkannt und bringt mit dem MG5 den bis dato ersten und einzigen Elektro-Kombi auf den Markt. Herrlich zurückhaltend und doch modern sieht der MG5 aus und das ist auch gut so, denn er glänzt mit inneren Werten. Am spitz zulaufenden Frontdesign mit der dunklen Zierleiste, dem Fehlen eines Kühlergrills und dem zentral angeordneten Ladeanschluss ist er als Elektroauto zu identifizieren.

Ansonsten gibt es im MG5 genau das, was man von einem Kombi erwartet: Platz für Mitfahrende und Gepäck im Kofferraum. Mit einer Länge von 4,60 Metern platziert MG das Modell mitten im Kompaktsegment und nur wenige Zentimeter unterhalb eines VW Golf Variant oder Skoda Octavia Combi.

Besonders interessant wird der MG5 durch die preisliche Einordnung, denn er ist weitaus günstiger als die sonst gängigen Kompakt-SUVs und sogar günstiger als ein VW ID.3. Damit bekommen Sie bei MG schon vom Platzangebot her viel mehr Auto für weniger Geld.

Qualitative Abstriche lässt sich der Kombi dennoch nicht anmerken. Die Verarbeitung ist gelungen, die Materialien sehen gut aus und fassen sich schön an. Wer sucht, findet bloß im Fond, oben an den Türverkleidungen oder auf dem Armaturenbrett günstigeres Hartplastik, das allerdings optisch ordentlich aussieht.

Im gewissen Rahmen verzichten Sie beim MG5 auch auf technologische Eigenschaften, die ein Großteil der Kundschaft ohnehin nicht nutzt und die den Preis in die Höhe treiben. Während moderne Elektro-SUVs mit Dingen wie Rückfahrassistenten um sich schmeißen, bleibt der Kombi erwartungsgemäß bodenständig.

Das ist auch gut so, denn als Familienauto muss auch der Preis stimmen. In der Bauform als Kombi ist der MG5 bislang ohnehin konkurrenz- und alternativlos. Denn für kleine Familien, die gerne rein elektrisch unterwegs sein möchten, finden sich sonst bloß vergleichsweise teure Kompakt-SUVs oder Hochdachkombis wie die des Stellantis-Konzerns rund um den Opel Combo-e Life. Diese wiederum offenbaren aufgrund ihrer Verbrenner-Basis Schwächen bei der Reichweite.

Wie viel kostet der MG5?

Das MG 5 Modell hat eine UVP von 35.490 € bis 39.990 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 7.071 € sparen. Die Preise beginnen bei 28.419 € für Barzahlung.

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In der Haftpflichtversicherung lässt sich der MG5 günstig bewegen dank seiner Einstufung in der Klasse 14. Etwas höher fällt die Versicherungsklasse für Vollkasko mit 24 aus. In der Mitte liegt die Einstufung der Teilkasko-Klasse 21.

Leistung und Fahrkomfort

Viel Auswahl gibt es bei den Motoren und Akkuvarianten des MG5 zwar nicht, doch die braucht es auch nicht unbedingt. Dazu sind auch die Reichweiten-Unterschiede zwischen den Versionen vergleichsweise gering.

Etwas ungewöhnlich für Elektroautos ist, dass die kleinere Batterieversion in Kombination mit dem stärkeren Elektromotor kommt. Bei einer Batteriekapazität von 50,3 kWh leistet der MG5 bis zu 177 PS. Eine bessere Reichweite bietet allerdings die etwas schwächere Version mit 156 PS und der größeren 61,1 kWh Batterie.

Von der Ampel zieht der MG5 dank des starken Drehmoments von 280 Newtonmetern rasant weg und verschafft der Anti-Schlupf-Regelung reichlich Arbeit. Das kann daher auch über die Leistung auf dem Datenblatt hinwegtäuschen, die zwar nicht exorbitant hoch, aber ausreichend ausfällt und sich in der Praxis noch dynamischer anfühlt.

In 8,3 Sekunden meistert der Kombi daher die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h - das kann sich sehen lassen. Erst bei 185 km/h regelt der MG5 elektronisch ab, was für ein Elektroauto durchaus beachtlich ist. Denn zahlreiche andere Elektromodelle schieben dem ganzen schon deutlich früher einen Riegel vor und sind mit derartigen Höchstgeschwindigkeiten nur in den extra leistungsstarken und extra teuren Sportversionen verfügbar.

Ob Sie im leistungsstärkeren Modell mit der kleineren Batterie oder im leistungsschwächeren Modell mit der größeren Batterie sitzen, ist für den Alltag beinahe unerheblich. Entscheidend ist Ihre persönliche Präferenz: Möchten Sie mehr Leistung oder mehr Reichweite? Insofern ergibt dann auch die augenscheinlich ungewöhnliche Kombination aus kleiner Batterie und höherer Leistung sowie umgekehrt wieder Sinn.

Dabei vermittelt der MG5 auch bei Höchstgeschwindigkeit immer Souveränität, Sicherheit und bleibt angenehm leise im Innenraum. Nur im oberen Bereich der Windschutzscheibe und an den A-Säulen machen sich die Luftumwirbelungen etwas bemerkbar. Wahrnehmbar ist das unter anderem, weil nun mal kein Verbrenner-Geräusch den Wind übertönt.

Sportlich auch beim Fahrwerk

Auf der Straße liegt der MG5 ebenso satt ganz unabhängig vom Untergrund. Obwohl der Kombi kein SUV und erst recht kein Geländewagen ist, meistert er auch unebene Schotterstraßen problemlos. Denn im Profil fällt die erstaunlich große Bodenfreiheit auf, die den Kombi leicht aufgebockt wirken lässt und an geländetaugliche Alternativen wie den VW Golf Alltrack erinnert - nur ohne Plastikbeplankung.

Von Elektroautos sind wir mittlerweile einen tiefen Schwerpunkt und ein etwas härter abgestimmtes Fahrwerk gewohnt, um das Mehrgewicht der Batterie auszugleichen. Das alles kommt der Fahrdynamik des Kombis zugute.

Um Kurven zirkelt der MG präzise und unaufgeregt ohne auffällige Wankbewegungen. Die Sitze bieten ihrerseits ausreichend Seitenhalt und das Lenkrad einen angenehmen Kompromiss aus Komfort und Rückmeldung der Lenkung. Ja, auch wer zwischendurch sportlich Kurvenräubern möchte, kommt im MG auf seine Kosten.

Kein One-Pedal-Driving

Einzig die Spreizung zwischen den drei verfügbaren Fahrmodi, Eco, Comfort und Sport könnte stärker differenziert ausfallen. Die Auswahl ist denkbar einfach über einen der beiden Schalter getroffen, die auf der Mittelkonsole sitzen. Der andere bestimmt über die drei verschiedenen Rekuperationsstufen, bei denen die Unterschiede deutlicher ausfallen.

Trotzdem hätten entweder mehr verfügbare Stufen oder eine noch stärkere Rekuperation in der dritten und höchsten Stufe dem MG5 gut getan. Wer weit vorausschauend fährt, kann in dieser Stufe gut ohne Bremspedal verzögern, doch zumeist bleibt das Bremspedal ein viel genutzter Begleiter.

Das hat gute und schlechte Seiten: Denn der MG5 fährt sich weniger innovativ als das bereits viele andere - allerdings meist auch höherpreisige - Elektroautos tun, bei denen die Rekuperation besser einstellbar ist oder automatisch intelligent gewählt wird, sodass das Bremspedal gar nicht mehr oder bloß noch zum Anhalten verwendet werden muss. One-Pedal-Driving gibt es mit dem MG5 also nicht.

Zur guten Seite zählt, dass sich der MG5 dadurch angenehm intuitiv und einfach bewegen lässt. Wer schonmal einen Verbrenner mit Automatikgetriebe gefahren ist, wird sich auch im MG sofort zurechtfinden und wohl fühlen.

Alle technischen Daten des MG5 ansehen

Platz und Praxistauglichkeit

Noch mehr als bei anderen Bauformen stehen beim Kombi das Platzangebot und die Variabilität im Vordergrund. Schließlich sind das die Stärken eines Kombis.

Dabei lässt sich der MG5 gut mit dem Golf Variant vergleichen und sortiert sich dementsprechend unter den Kompakt-Kombis ein. Der MG ist mit einer Länge von 4,60 Metern nur wenige Zentimeter kürzer. Baut mit seinen 1,54 Metern auch aufgrund der Bodenfreiheit und der Dachreling etwas höher auf und steht bei 1,82 Metern Breite einen Hauch kantiger auf der Straße.

Mit Ecken und Kanten beim Platzangebot

Trotzdem kann der MG5 dem Golf nicht ganz die Stirn bieten. Das liegt zum einen daran, dass das Platzangebot etwas geringer ausfällt, zum anderen aber auch an der praktischen Nutzbarkeit.

Das Kofferraumvolumen von 479 Litern bei aufrecht stehender Rückbank geht in Ordnung, fällt bei der Verbrenner-Konkurrenz oder den elektrischen SUVs wie einem Skoda Enyaq iV allerdings großzügiger aus. Das bleibt auch so, nachdem die Rückbank umgeklappt wird und sich die Kofferraumkapazität auf 1.367 Liter erweitert.

Dabei offenbart der MG5 kleinere Schwächen in der Variabilität. Die Rückbank lässt sich leicht umklappen und auch die Hutablage einfach entnehmen und platzsparend im Kofferraum ablegen. Noch besser wäre es allerdings, wenn sie unter den Ladeboden passen würde.

Die umgelegten Sitze lassen eine leichte Kante entstehen, die das Hineinschieben von Gegenständen erschwert - sei's drum. Doch die Rückbank bildet auch umgeklappt keine ebene Fläche, sondern steht etwas nach oben.

Der Ladeboden ist in zwei Stufen einstellbar, jedoch bleibt auch in der höheren Stufe stets eine deutliche Ladekante über die Gepäck beim Ein- und Ausladen gewuchtet werden muss. An der elektrischen Heckklappe und einer Durchlademöglichkeit wird zugunsten des Preises ebenfalls gespart. Das sind zwar alles Kleinigkeiten, über die viele hinwegsehen werden, doch immerhin ist der Kofferraum die Königsdisziplin des Kombis.

Das Ladekabel findet unter dem Ladeboden genügend Platz, um vernünftig aufgeräumt verstaut zu werden.

Platz für die Familie

Vorne sitzt es sich großzügig und bequem im MG5. Auch hinten lässt sich am Platzangebot im Rahmen der Möglichkeiten eines kompakten Kombis nichts aussetzen. Vier Erwachsene finden im Auto bequem Platz. Hinten ist der Platz zwischen Fußboden und Sitz etwas schmaler, wie wir es schon von Elektroautos kennen. Das erschwert es, die Füße darunter zu schieben. Allerdings ist das auch gar nicht nötig, weil die Beinfreiheit sehr gut ist.

Bei der Kopffreiheit wird es für Erwachsene hinten erst ab einer Körpergröße von rund 1,85 Meter langsam eng. Auf dem leicht erhöhten Mittelsitz ist es nochmal etwas weniger. Doch der sollte ohnehin nur für kurze Fahrten herhalten, weil es eng um die Schultern der Mitfahrenden wird. Dazu sollten Erwachsene beim Einstieg aufpassen, um sich nicht am Dachholm den Kopf zu stoßen.

Wichtiger ist allerdings, dass Kindern hier immer ausreichend Platz geboten wird. Auch die typischen ISOFIX-Halterungen finden wir wie gewohnt auf der Rückbank zur Befestigung von Kindersitzen.

Alles aufgeräumt

Bei den sonstigen Ablagemöglichkeiten punktet der MG5. Der fehlende Mitteltunnel vorne wird geschickt genutzt, um ein großzügiges Ablagefach in der ersten Etage der Mittelkonsole unterzubringen. Hier finden sich auch die Anschlüsse mit zweifach USB, um das Handy aufzuladen und einfach 12V-Steckdose.

Weitere Staufächer finden sich natürlich links und rechts an den Türen sowie unter der Mittelarmlehne. Nur direkt auf der Mittelkonsole hätte sich noch ein weiteres kleines Fach abseits der beiden Getränkehalter als praktisch erwiesen.

Gute Übersicht mit kleiner Ausnahme

Richtig gut ist auch die Übersicht im MG5, die bei vielen Elektro-SUVs insbesondere aufgrund dicker C-Säulen viel zu kurz kommt. Beim Kombi gelingt der Schulterblick dank zusätzlicher Fenster hinten und schmaler Säulen sehr gut. Vorne ist der Kombi ebenfalls gut einsehbar, obwohl die Motorhaube anfangs schwierig in der Länge einzuschätzen ist.

Abhilfe verschaffen dafür sämtliche Kamerasysteme, die nicht nur hinten, sondern auch vorn und seitlich angebracht sind. Beim Blinken in langsamer Fahrt wird automatisch auf die entsprechende Kamera umgeschaltet.

Zusätzlich generiert das System aus den Kamerabildern eine Vogelperspektive, die allerdings das Bild leicht verzerrt und daher wenig vertrauenswürdig wirkt. Gleiches gilt für die Auflösung der Kamerabilder, die besser sein könnte.

Je nach Sitzposition kann der Blick auf die Ampel oder Verkehrsschilder eingeschränkt werden, weil direkt hinter dem Innenspiegel Sensoren angebracht sind und dadurch ein breites schwarzes Feld den Blick raubt.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Innenraum ist dem MG5 das Preissegment keineswegs anzusehen. Selbst günstigere Materialien sehen optisch hervorragend aus und sind erstklassig verarbeitet. Alle Flächen, die potentiell mit den Händen in Berührung kommen, sind unterschäumt und fassen sich wertig an.

Das gilt schon für die Comfort-Versionen, die mit schwarzen Stoffbezügen kommt und umso mehr für den Luxury, bei dem Sie zwischen schwarzen oder grauen Kunstleder-Bezügen wählen.

Herzstück des Interieurs ist der zentrale Touchscreen, der 10,25 Zoll misst. Ohnehin ist das Infotainmentsystem eine der großen Stärken des MG5. Denn es ist aufgeräumt minimalistisch, kommt mit wenigen Menü-Ebenen zurecht und agiert entsprechend direkt und schnell. Dazu sind auch Android Auto und Apple CarPlay mit an Bord.

Dankbar nehmen wir auch die haptischen Tasten unterhalb des Displays an, die ansprechend groß und damit leicht zu bedienen sind. Sie decken nochmal die wichtigsten Funktionen wie die Lautstärke oder Klimatisierung ab. Nur während einer laufenden Navigation bleibt die Klima-Taste bei Druck ohne Funktion und reagiert erst nach einem Umweg über den Homescreen.

Besser als die teurere Konkurrenz verhält sich der MG zudem bei den Informationen zu Ladesäulen. Im Navigationssystem kann nach Ladeleistungen gefiltert werden und es werden zahlreiche Details zu den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten an der jeweiligen Ladesäule angezeigt.

Für echte Langstrecken-Kompetenz fehlt allerdings noch die Ladeplanung. Bei der Navigation für längere Fahrten, die mit einer Akkuladung allein nicht möglich sind, plant das System keinerlei Ladestopps vor. Fahrende müssen dies komplett selbst übernehmen.

Verbesserungspotenzial für das Digitalinstrument

Optisch ansprechend hat MG das digitale Kombiinstrument gestaltet. Die außenliegenden Anzeigen für Geschwindigkeit auf der linken Seite und die jeweils abgerufene oder wieder eingespeiste Leistung auf der rechten Seite sehen hochwertig aus und sind mit schuppenartiger Animation ebenso kreativ wie ansehnlich.

Im mittleren Bereich lässt sich zwischen verschiedenen Ansichten hin- und herschalten. Dazu zählen Informationen über Fahrassistenzsysteme, Ladezustand, Reifendruck, Energiefluss und und und...

Leider lassen sich die Informationen nicht individuell miteinander kombinieren. So ist es nicht möglich, die Aktivität der Assistenten zu beobachten und zeitgleich den Verbrauch einzusehen. Dazu fehlt eine Integration der Navigation im 7-Zoll-Digitalcockpit, sodass abseits der Sprachansage der Blick immer auf das zentrale Display gleitet.

Reichweite und Ladedauer

Die Reichweite der verschiedenen Versionen des MG5 reicht abhängig von Batteriekapazität und Reifengröße für 310 Kilometer beim 50,3 kWh Akku in Verbindung mit 17-Zoll-Bereifung bis zu 400 Kilometer für die 61,1 kWh Batterie in Kombination mit den 16-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Tatsächlich bleiben diese Werte auch im Praxistest realistisch und der MG5 kann die WLTP-Verbrauchswerte innerorts sogar deutlich unterbieten. Im Stadtverkehr pendelt sich unser Verbrauch bei 16,0 kWh/100km ein. Wer noch zurückhaltender fährt, wird sogar in Richtung 15,0 kWh/100km kommen. Knapp 400 Kilometer wären somit drin.

Auf der Autobahn spielt der MG5 seinen aerodynamischen Vorteil als Kombi aus und verbraucht weniger Strom als die meisten Elektro-SUVs, deren Verbrauchswerte dort deutlich ansteigen. Wer bei zurückhaltenden 120 bis 130 km/h bleibt, muss nicht viel mehr als 20 kWh/100km kalkulieren.

Ist die Ladung aufgebraucht geht es entweder an die heimische Wallbox, wo der MG5 serienmäßig mit 11 kW in 6,5 Stunden von 0 auf 100 Prozent auflädt. Oder Sie steuern auf Reisen idealerweise eine Ladesäule an, welche die maximale Ladeleistung des Kombis von 87 kW bereitstellt. Dann reduziert sich die Zwangspause auf bloß noch 40 Minuten für eine Ladung bis 80 Prozent.

Das sind keine weltbewegend innovativen Leistungen, sie reichen aber völlig aus für den Alltag in einem Auto, dass sich nicht in erster Linie an Langstreckenfahrende richtet. Zumal die hiesige Ladestruktur noch immer häufig auf 50 kW Leistung limitiert ist. Urlaub mit dem MG5 geht trotzdem.

Beim MG5 ist die Ladebuchse direkt an der Front angebracht. Das hat in den meisten Fällen Vorteile, weil es egal ist, ob die Ladesäule sich links oder rechts vom Auto befindet. Es kann aber auch Nachteile haben, wenn am entfernten Ende zur Ladesäule dadurch ein langes Kabel benötigt wird, um nicht entgegen der Fahrtrichtung zu parken.

Der MG5 dreht den Spieß um

Nicht nur das Fahrzeug kann an der Ladesäule geladen werden. Dank vehicle-to-load (V2L) kann auch das Auto selbst zum Ladegerät umfunktioniert werden, um beispielsweise die E-Bikes im Urlaub mit bis zu 2,2 kW wieder aufzuladen.

Solche Funktionen finden sich bislang noch nicht bei vielen anderen Elektroautos und schon gar nicht im Preissegment des MG5 - eine angenehme Überraschung!

Sicherheit und Schutz

Crashtest-Ergebnisse wie eine NCAP-Wertung existieren für den MG5 bislang nicht. Im Fahreindruck vermittelt der elektrische Kombi allerdings stets Sicherheit. Dazu gefällt die kräftig zupackende Bremse des MG, der auch an der Hinterachse über Scheibenbremsen verfügt, während viele andere Elektroautos hier bereits wieder auf Trommelbremsen zurückgreifen.

Für die Sicherheit sollen auch zahlreiche Assistenzsysteme sorgen. Dazu zählen Notbremsassistenz mit Auffahrwarnung. Die adaptive Tempo- und Abstandsregelung arbeitet zuverlässig, um das Tempo dynamisch anzupassen, wenn andere Fahrzeuge vorausfahren. Dabei lässt sich der Abstand, der gehalten werden soll, individuell einstellen.

Der Stauassistent erweitert diese Funktion, um das Fahrzeug bei Bedarf bis zum Stillstand abzubremsen. Zum erneuten Anfahren nach einigen Sekunden des Stehens muss dann allerdings wieder das Pedal betätigt werden. Dazu verfügt der MG5 über LED-Scheinwerfer, die automatisch bei Gegenverkehr abblenden.

Der Spurhalteassistent funktioniert im Test auf der Autobahn gut, verliert auf Landstraßen und im Stadtverkehr jedoch öfter die Linienführung oder bleibt nicht mittig in der Spur, sondern fährt Kurven am Scheitelpunkt nah zur inneren Fahrbahnmarkierung. Dazu erhalten wir mehrfach die Warnung, die Hände am Lenkrad zu behalten, weil das Fahrzeug hierbei offenbar sehr präzise Punkte voraussetzt oder mehr Druck erfordert. Ein leichtes Auflegen der Hände am Lenkradkranz reicht nicht.

Die Verkehrszeichenerkennung zeigte bei digitalen Schildern oder solchen Verkehrszeichen, die nur für andere Spuren galten, einige Schwächen.

Künftige Software-Updates durch MG könnten allerdings die letzten Fehler bei der Spurhalteassistenz und Verkehrszeichenerkennung noch bis zur Serienproduktion ausmerzen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Aufgrund der Neuheit des Modells sind bislang keine Probleme oder Rückrufaktionen für den MG5 bekannt. Im Vorserienmodell stürzte bei schnellem Einstieg und Versetzen in den Drive-Modus des Öfteren das Infotainmentsystem inklusive der Assistenzsysteme ab und startete nicht korrekt, was durch einen simplen Neustart des Fahrzeuges allerdings behoben werden konnte. Für die Serienproduktion ist mit derlei Fehlern nicht mehr zu rechnen.

Beim MG5 ist als Elektroauto von einem zuverlässigen Fahrzeug auszugehen, denn im Vergleich zu Verbrenner-Fahrzeugen gibt es bei E-Autos weniger Verschleißteile und damit weniger potentielle Fehlerquellen.

Bei MG profitieren Sie zudem von 7 Jahren Herstellergarantie bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometern. Derartig lange Garantien gibt es bei nur sehr wenigen anderen Herstellern wie KIA.

Im ersten Jahr bekommen Sie außerdem eine kostenlose Pannenhilfe. Darüber hinaus lohnt es sich, die Wartung von einem offiziellen MG-Partner durchführen zu lassen. Denn in diesem Fall verlängert sich die Pannenhilfe jeweils bis zum nächstfälligen Service für bis zu 7 Jahre.

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