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Honda Honda e Testbericht

Der Honda e fährt sich hervorragend, macht richtig Spaß und sieht auch noch toll aus. Das erste Elektroauto des japanischen Herstellers ist ein echter Hingucker, denn hinter dem Charme vergangener Zeiten verbirgt sich neueste Technik.

Wow-Wertung
7/10
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Unsere Fachleute vergeben diese Wertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.
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Was gut ist

  • Begeisterndes Design
  • Gokart-Handling
  • Gute Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Niedrige Reichweite
  • Kompakter Kofferraum

Honda Honda e: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Honda e

Hach, was ist der schick! Das ist sicher der erste Gedanke, den viele hatten, als der Honda e als ”Urban EV Concept” zum ersten Mal im September 2017 vorgestellt wurde. Die Vergangenheit traf auf die Zukunft: Ein Elektroauto im Look der Siebzigerjahre, dessen Karosserie an den ersten Honda Civic erinnert oder auch den VW Golf II.

Bis heute ging bei Honda in Großserie gar nichts rein elektrisch, nun setzt es einen Paukenschlag: Der neue Honda e ist so klein und doch so großartig. Zwar wurde Hondas erstes Elektroauto gegenüber der im September 2017 auf der IAA präsentierten Studie Honda Urban Concept etwas vernünftiger, mit höherem Dach und vier statt zwei Türen, trotzdem bleibt der Japaner auch als Serienmodell unser aller Darling – wen betört der Blick des e aus den LED-Kulleraugen nicht?

Die erinnern an Hondas ersten Civic von 1972 mit seinen Rundscheinwerfern, und auch das Interieur des Honda e atmet mit dem Holzlook an der Armaturentafel den Geist der 1970er, obwohl es höchst modern ist.

Honda e: Wer schön sein will, muss zahlen

Honda orientierte sich mit dem e an anderen Modellen mit Retro-Flair, wie dem Fiat 500 oder dem Mini. Nicht nur außen sind die Formen nostalgisch, auch innen zeigt der Honda ein Interieur mit dunklem Holz wie an Omas Schrankwand. Im Gegensatz zu den Konkurrenten ist der Honda e aber eine Neuentwicklung und nicht nur eine Wiederauflage eines bekannten Klassikers. Den Kleinwagen gibt es nur als Stromer mit klassischem Fließheck, preislich orientiert er sich jenseits der 30.000 Euro eher an der Kompakt- oder unteren Mittelklasse – wer schön fahren will, muss eben zahlen.

Stromer und Kleinwagen, das ist eigentlich eine ganz natürliche Kombination. Hier kann ein Elektroauto wie der Honda e all seine Stärken ausspielen: Er ist klein, wendig und passt in jede Parklücke. Mit 9,20 Meter ist der Wendekreis geradezu rekordverdächtig. Dann stört auch die eher überschaubare Reichweite des Honda e von 222 Kilometer nur wenig. Im Straßenverkehr lässt sich schließlich am besten Energie zum Laden der Batterien durch Rekuperation zurückgewinnen.

Das Design des Honda e erinnert nicht ohne Grund an den ersten Honda Civic: Zu einem Kleinwagen gehört das Fließheck einfach dazu. Bei der elektrischen Konkurrenz in diesem Segment ist es genauso: VW Corsa-e, Renault Zoe, Fiat 500E, Mini Cooper SE schließen alle mit einem steilen Heck ab. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Auto bleibt kompakt, die Zuladung des Kofferraums ist größer als beim Stufenheck. Ein Stauraumwunder macht aber auch ein Fließheck nicht aus Honda e und seinen Mitbewerbern. 

Ganz nah am Zeitgeist ist der Honda e, wenn es um seinen Antrieb geht: Er wurde von Anfang an als Elektroauto konzipiert, konventionelle Motoren sind nicht geplant. Das zeigt sich vor allem bei der Rekuperation, wo der Honda e besser ist als viele seiner Konkurrenten. Auf der Konsole zwischen den Sitzen gibt es einen Knopf, der einen Modus aktiviert, mit dem sich der kleine Japaner nur mit einem Pedal fahren lässt. Er bleibt dann sogar stehen, wenn das Gaspedal ganz losgelassen wird. Da lässt sich auch der eher kleine Akku mit 35,5 kWh verschmerzen, der in beiden Versionen des Honda e zum Einsatz kommt.

Viel Spaß, wenig Reichweite

Der Preis ist abzüglich der E-Prämie attraktiv. Das Design ist klasse, der Fahrspaß hoch und auch vom Infotainment und der Fahrassistenz erfüllt der Honda e alle Ansprüche an einen modernen Kleinwagen. Im Innen- und Kofferraum liefert Hondas erster elektrischer Kleinwagen zwar etwas weniger Raum, als man bei 3,90 Meter erwartet und auch eine relativ kurze Reichweite, aber das ist das Konzept. Kompakt und leicht bedeutet auch mehr Fahrspaß, von dem der Honda e so viel liefert wie kaum ein Konkurrent.

Wie viel kostet der Honda e?

Das Honda Honda e Modell hat eine UVP von 39.900 € bis 40.500 €.

Sowohl in der Haftpflichtversicherung als auch der Teilkasko ist der Honda e äußerst günstig unterwegs. Das liegt an den niedrigen Einstufungen mit den Typklassen 13 und 16. Etwas höher bemessen wird die Vollkaskoversicherung, weil hier die Klasse 25 die Grundlage bildet.

Leistung und Fahrkomfort

Beim Fahren gibt es wenig zu meckern. Der Honda e bremst vehement, vergisst trotzdem nicht den Komfort und parkt, wenn man sich für den richtigen Motor entscheidet, serienmäßig auf Knopfdruck automatisch ein. Die nicht leisen Abroll- und die Windgeräusche, die sich durch den flüsterleisen Elektroantrieb ganz natürlich in den Vordergrund spielen, stören da nicht wirklich.

Überhaupt verhält sich der Honda e nicht nur spritzig und agil mit kleinem Wendekreis, sondern auch überraschend ruhig auf der Straße. Nur bei kurzen Stößen machen sich geringes Gewicht und kurzer Radstand durch leichtes Springen bemerkbar.

Und auch die zwei Elektromotoren haben den putzigen 1,5 Tonner aus Japan gut im Griff. Wie sich die beiden Motoren voneinander unterscheiden und welche Unterschiede im Preis und in der Ausstattung bestehen, darüber lesen Sie mehr in dieser Kaufberatung.

Der Motor: e wie “elektrisierend”

Im Honda e entwickelt der E-Motor 136 PS (100 kW) und beschleunigt den Kleinen in 9,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der stärkere Motor leistet 154 PS (113 kW) und ist 0,7 Sekunden flotter. Egal, für welchen der beiden Motoren man sich entscheidet, am maximalen Drehmoment von 315 Newtonmeter und der Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h ändert sich nichts, am Preis aber schon. 

Der besonders kompakte und leichte Lithium-Ionen-Akkupack besitzt eine Kapazität von 35,5 kWh und wird durch Rekuperation (Energierückgewinnung durch Bremsen oder vom Gas gehen) in Fahrt aufgeladen. Der Grad der Energierückgewinnung lässt sich mit den zwei Wippen am Lenkrad regeln. Im stärksten Grad lässt sich der Honda e fast ausschließlich mit dem Gaspedal fahren, denn beim vom Gas gehen verzögert er so massiv, dass der Tritt auf das Bremspedal zumeist unterbleiben kann. Das sogenannte One-Pedal-Driving macht im Honda e richtig Spaß.

Platz und Praxistauglichkeit

Und das Sitzen auf kompakten 3,90 Meter Länge? Was Kleinwagen bedeutet, bekommt man vor allem hinter den Rücksitzen und im Kofferraum des Viertürers zu spüren. Vorne sitzt man im smarten Viersitzer noch recht luftig, auch wenn die Sitze etwas mehr Kontur vertragen könnten. dennoch ist der Seitenhalt gut.

Dahinter kommt man flott aufs Thema Bein- und Kopffreiheit zu sprechen. Wenn es angenehm sein soll, ist man dort als Erwachsener nicht zu lang gewachsen oder Kind. Aber auch mit dem Kinderwagen kann es bei nur 171 Liter Kofferraumvolumen eng werden – ausprobieren! Immerhin reicht das für den Einkauf und das Umlegen der Rückbank gelingt spielend.

Auch die Batterie wurde im Honda e bewusst kompakt gehalten im Vergleich zu anderen neuen Stromern wie dem Peugeot e-208, Opel Corsa-e und Mini Cooper SE. Das spart Platz, Gewicht und kostet Reichweite, die offenbart für welches Einsatzgebiet der Honda e konsequent konstruiert wurde: die Stadt. Die direkte Lenkung, der Hinterradantrieb, die 50:50-Gewichtsverteilung und der wendige Wendekreis von 9,2 Metern sorgen für die pure Freude am Honda fahren.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Mehr „heute“ geht mit der Optik von gestern kaum. Geentert wird der Honda e über die versenkten Türgriffe. Die funktionieren besser als beispielsweise bei Tesla und fahren schon mit dem Schlüssel in der Tasche automatisch heraus.

Innen blickt man auf eine riesige Monitorwand von drei Bildschirmen, einen Innenspiegel, der auf Knopfdruck zum Bildschirm wird, und auf Außenspiegel, die Monitore sind. Die ersetzen im Honda e die konventionellen Rückspiegel, und das platzsparend – auch daraus resultiert die voll citytaugliche Schmalheit von 1,75 Meter. Dazu lassen sie sich sehr gut einstellen. Doch muss man die Kameras, welche die Außenspiegel ersetzen, vor dem Losfahren bei Regen einmal frei wischen, sonst sieht man nichts.

Auf den drei Bildschirmen laufen alle wichtigen Fahr-, Navigations- und Multimedia-Informationen ein. Auf welchem Bildschirm, entscheiden Fahrende mit einem Fingerwisch. Ein paar Schalter finden sich trotzdem noch drum herum. Zur Freude von Pragmatiker:innen auch noch die Schalter der Belüftung und Klimaanlage, die sich ganz konventionell auf direktem Weg einstellen lassen. Mit dem vernetzten Sprachassistenten gelingt das Bedienen genauso gut. Anfangs ist die Display-Landschaft noch etwas gewöhnungsbedürftig, doch befasst man sich mit dem korrekten Einstellungen, wird das Cockpit zur Augenweide.

Die Ausstattung: e wie “Elektroprämie”

Die Rechnung ist bei der Bestellung eines Honda e ganz einfach: Den Leistungsunterschied von 18 PS zwischen dem Einstiegsmodell Honda e und der stärkeren Variante Honda e Advance lässt sich Honda mit mehr als 4.000 Euro zusätzlich bezahlen, liefert dafür aber auch einige interessante Features mit.

Das Basismodell Honda e

An Ausstattung lässt sich schon das Basismodell Honda e nicht lumpen. Die automatisch ausklappbaren Türgriffe sind genauso Serie wie die Kamera-Monitor-Außenspiegel. Die machen das Fahrzeug durch ihre Flachheit – ein Riesenunterschied zum Audi e-tron mit seinen sperrigen und aufpreispflichtigen Digitalspiegeln – gerade mal zwei Millimeter breiter.

Das LED-Licht, die elektrische Parkbremse und die Alarmanlage sichern den Honda e wie die reichlich vorhandene Fahrassistenz. Zu den serienmäßigen Fahrassistenzsystemen zählen der aktive Spurhalteassistent, der Fernlichtassistent, der adaptive ACC-Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, der Kollisionswarner mit aktivem Bremseingriff und Fußgängererkennung, der Spurhalteassistent, die Verkehrszeichenerkennung, die Rückfahrkamera sowie die Parksensoren vorn und hinten.

Serienmäßiges Panoramadach

Praktischer machen den Honda e, der 16-Zoll-Räder montiert hat, der vorab programmierbare Ladezyklus, die Einstellung der Innenraumtemperatur über das Smartphone und das Ladekabelfach unter dem Kofferraumboden. Wohlfühl- und Komfortgefühle kommen unter dem serienmäßigen Panoramaglasdach mit dem schlüssellosen Zugangssystem, der Klimaautomatik, der Sitzheizung vorn und der Ambientebeleuchtung auf.

Das 12,3-Zoll-Touchscreen-Infotainment Connect, das auch über das mit Leder ummantelte Multifunktionslenkrad gesteuert werden kann, hat mit sechs Lautsprechern, der Navi, dem DAB- und Internetradio, der Apple CarPlay- und Android Auto-Smartphone-Integration, der Bluetooth-Freisprechanlage mit Sprachsteuerung und genügend Anschlüssen (2 x USB vorn, 2 x USB hinten und HDMI-Anschluss) allerhand zu bieten.

Mehr PS im Honda e Advance

Mehr Anschlüsse und Sound hat das Multimediasystem im Honda e Advance mit acht Lautsprechern, 376 statt 180 Watt Leistung, Subwoofer-Unterstützung sowie mit der 230-Volt-Steckdose zu bieten.

Im e Advance, der auf 16 oder 17 Zoll steht, umfasst die Serienausstattung zusätzlich den Ausparkassistenten, der das Fahrzeug ohne das Eingreifen Fahrender einparkt, und den Toter-Winkel-Assistenten. Das bei winterlichen Temperaturen angenehme beheizbare Lenkrad, die Enteiserfunktion für die Windschutzscheibe und der Innenspiegel mit an- und abschaltbarem Kamerasystem runden das üppige Ausstattungsangebot des Honda e Advance ab.

Der hat für einen Kleinwagen einen hohen Preis. Liegt der Honda e noch auf dem Preisniveau eines Peugeot e-208 oder Opel Corsa-e liegt, ist der Advanced deutlich darüber. 

Reichweite und Ladedauer

Im Sportmodus reagiert der Elektromotor noch spontaner auf den Tritt aufs Gaspedal. Dann steigt allerdings auch der Stromverbrauch und die Reichweite sinkt. Wer es ruhiger angeht, kommt weiter. Honda verspricht für den 136-PS-Motor eine nach dem WLTP-Zyklus ermittelte Reichweite von 222 km. 

Der e Advance mit dem 154-PS-Aggregat kommt mit 16-Zoll-Rädern genauso weit und mit 17 Zoll auf der Felge reicht es von Ladepunkt zu Ladepunkt für 210 km. Die reale Reichweite hängt von der Last, der Streckentopographie und anderen Faktoren ab. In der Stadt, wo der Honda e häufig rekuperiert, kommt man im e am weitesten, bevor es wieder an die Ladesäule, die Wallbox oder die Steckdose geht.  

Das dauert? Nicht immer lange. Mit 7,4 kW ist der Akku in rund vier Stunden und mit 2,3 kW an der Steckdose in knapp 19 Stunden wieder zu 100 Prozent voll. Am Schnelllader mit 50 und 100 kW geht es weit flotter. Der Akku, dessen Ladesteckdose unter der Klappe auf der Fronthaube sitzt, ist dann in einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent fit.

Zum Laden hat sich Honda auch sonst einige gute Gedanken gemacht. Das Ladegerät, „Honda Power Charger“, lässt sich mit dem Smartphone verbinden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Ladespezialisten Ubitricity wird es möglich sein, den Honda e mit einem speziellen Kabel mit einem mobilen Messgerät an Laternenmasten zu laden. Mit dem „Honda Power Manager“ kann die in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energie in Zukunft das Haus mit Strom versorgen oder in Zeiten hoher Nachfrage den Strom wieder in das Stromnetz zurückfließen lassen: Bei geringerer Stromnachfrage kann der Akkupack dann wieder mit der My Honda+ App günstig aufgeladen werden.

Sicherheit und Schutz

In der Euro NCAP Sicherheitsbewertung konnte der kleine Honda nicht überzeugen. Es reichte bloß für vier von fünf Sternen mit mageren Bewertungen in den Einzelkategorien.

Beim Insassenschutz schnitt der Honda e noch zufriedenstellend ab, wobei nur der Schutz für Kinder eine gute Bewertung erhielt, während es bei Erwachsenen schon etwas haperte.

Vergleichsweise schlecht lief es für den Honda e beim Thema passive Sicherheit, denn für ungeschützte Verkehrsteilnehmende, etwa Personen, die zu Fuß unterwegs sind, gab es ein erhöhtes Verletzungsrisiko auf Hüfthöhe entlang der gesamten Breite der vorderen Motorhaubenkante.

Mit den Assistenzsystemen konnte der Elektro-Kleinstwagen das Ergebnis nicht mehr rausreißen. Die serienmäßigen Systeme wie Spurassistenz oder Notbremssystem erhielten nur durchschnittliche Bewertungen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Besser steht es um die Zuverlässigkeit des Honda e, denn trotz der vielen Technik, die im Elektroauto verbaut ist, gibt es kaum Probleme mit dem Fahrzeug. Diesen Eindruck untermauert auch die Statistik über Rückrufaktionen. Nur ein einziger Fehler mit dem Sitzbelegungssensor zur Überwachung der Sicherheitsgurte führte bislang dazu, dass Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum zwischen August 2019 und November 2020 zurück in die Werkstätten gerufen wurden.

Honda e FAQs

Der Honda e ist in zwei Versionen erhältlich. Die Basisvariante mit 136 PS kostet mindestens 33.850 Euro, die Topausstattung Advance mit 154 PS schlägt mit 38.000 Euro zu Buche. Dies ist allerdings der Preis ohne die aktuellen Förderungen. Die betragen beim Honda e 9000 Euro und gelten noch bis Ende 2025, so dass der japanische Kleinwagen derzeit für rund 25.000 Euro zu haben ist. Auf carwow erhalten Sie Honda e Angebote ab 24.423 Euro.

Wie viel 100 Kilometer mit einem Elektroauto kosten, ist von vielen Faktoren abhängig: Wo wird geladen? Zu Hause oder an einer Ladestation? Wie schnell? Gibt es ein Abomodell? Eine Flatrate? Am ehesten vergleichbar ist eine einfache Rechnung: Der Honda e verbraucht laut Hersteller 17,8 kWh auf 100 Kilometer. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde sind das 5,34 Euro auf 100 Kilometer.

Die Reichweite beider Modelle des Honda e beträgt maximal 222 Kilometer nach dem Testzyklus WLTP. Darauf haben aber verschiedene Faktoren einen Einfluss: Temperatur, Geschwindigkeit, wie viel rekuperiert wird und ob viele Stromfresser wie Klimaanlage, Radio ect. genutzt werden. Auch die Größe der Reifen spielt eine Rolle. Mit 17-Zoll-Felgen im Modell Advanced sinkt die Reichweite auf 210 Kilometer.

Der Honda e ist schnellladefähig, das heißt per CCS2-DC-Anschluss an einer Ladesäule mit 100 kW können die Batterien innerhalb von 30 Minuten 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität laden. Bei 50 kW sind es 31 Minuten. Mit einem Typ-2-AC-Anschluss kommt der Honda e auf eine Ladeleistung von 7,4 kWh. In 4,1 Stunden ist er voll aufgeladen. An einer Haushaltssteckdose dauert es 18,8 Stunden.

Eine Wärmepumpe kann vor allem im Winter die Reichweite eines Elektroautos verbessern, da sie die Heizung unterstützt, die zusätzliche Energie kostet. Der Honda e besitzt allerdings keine. Erste Erfahrungsberichte zeigen aber, dass sich das nur unwesentlich auf die Reichweite des Kleinwagens auswirkt.