GWM Ora 03 Testbericht

Der originelle Elektroflitzer GWM Ora 03 überzeugt in der Verarbeitung, mit üppiger Komfort- und Sicherheitsausstattung und im Handling, aber noch nicht ganz bei Feinabstimmung, Infotainment und Ladetempo.

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Wow-Wertung
7/10
Bewertet von Timon Werner nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Gute Qualitätsanmutung & Ausstattung
  • 5-Sterne-Sicherheit
  • 5 Jahre Garantie

Was nicht so gut ist

  • Mickriger Kofferraum
  • Lange Ladezeiten
  • Verbesserungswürdiges Infotainment

GWM Ora 03: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des GWM Ora 03

Der GWM Ora 03 ist ein Versprechen aus China: Das Akronym „ORA“ steht für „Open“ („offen“), „Reliable“ (verlässlich) und „Alternative“ (alternativ). Der Ora 03 ist das erste Modell der Submarke Ora in Deutschland (einer Konzernmarke von Great Wall Motor), und hebt sich vom Design von der Konkurrenz ab.

Im Vergleich zum Volkswagen ID.3 mutet das ganze Auto ein bisschen billiger an. An gewissen Stellen im Innenraum wirkt der Ora aber hochwertiger.

Im Innenraum bietet der 4,24 Meter lange Fünftürer und Fünfsitzer auf den Sitzen mehr Platz als die ebenfalls im Retrolook antretenden Kleinwagen Fiat 500e und Honda e. Besonders im Fond. Von der Qualitätsanmutung hält der Ora 03 mit. Bei der Komfort- und Assistenzausstattung hat er manchmal sogar mehr zu bieten, vom adaptiven Tempomat bis zur Massagefunktion. 

Bereits das Einstiegsmodell 03 300 verfügt ab Werk über mehr Fahrassistenz als mancher Konkurrent, angefangen vom 360-Grad-Rundumsichtsystem bis zum Querverkehrwarner. Da verwundert es nicht, dass der Ora 03 im wichtigsten Sicherheitstest, im Euro NCAP Crashtest, die Maximalwertung von fünf Sternen erhielt.

Den Kofferraum erlebt man nicht als Sternstunde. Das Kofferraumvolumen fällt mit 228 Liter für die Länge bescheiden aus. Kritik erntet der Ora 03 auch bei der Infotainment-Bedienung (unklare Bedienmenüs, zu kleine Beschriftungen) und auch bei der Fahrassistenz herrscht noch Raum für Verbesserung. Die bevormundende Fahrtüberwachung nervt manchen genauso wie der Sprachassistent. 

Laden erfordert etwas mehr Geduld als bei der Konkurrenz. Mit maximal 64 kWh Ladeleistung benötigt der GWM Ora 03 mit der 48 oder 63 kWh großen Batterie plus/minus 45 Minuten, um die Batterie von 15 auf 80 % Ladestand zu bringen – die Konkurrenz lädt mit bis zu 170 kWh. Die Reichweite landet mit einem Verbrauch von 16,5 bis 16,8 kWh/100 km bei 310 km mit der kleinen und 420 km mit der großen Batterie. 

Der schwere Batteriepack im Fahrzeugboden des 1,6-Tonners sorgt für eine souveräne Straßenlage. Die Lenkung arbeitet direkt. Die 171 PS Leistung und der Schub von 250 Newtonmeter Drehmoment stehen ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Durch den kräftigen Schub und das Handling kommt Fahrfreude auf wie im elektrischen Mini. Kein Wunder, der Mini steht in seiner nächsten Generation auf der gleichen Plattform wie der Ora 03.

Gute Verwandtschaft? Gute Voraussetzungen für einen Erfolg? Der Erstling 03, dem Ora selbstbewusst fünf Jahre Garantie mitgibt, besitzt gute Anlagen dafür, aber einige noch nicht ausgereifte Details trüben das positive Gesamtbild noch.

Wie viel kostet der GWM Ora 03?

Das GWM Ora 03 Modell hat eine UVP von 38.990 € bis 49.490 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 14.454 € sparen. Die Preise beginnen bei 26.480 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 199 €.

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Der GWM Ora 03 wird für die Haftpflichtversicherung in Typklasse 17 eingestuft. Damit bleiben die laufenden Kosten für die Versicherung vergleichsweise gering. In der Teilkasko ist die Einstufung mit Typklasse 21 etwas höher, aber noch überschaubar. Gleiches gilt für die Vollkaskoversicherung mit Klasse 19.

GWM Ora 03: Reichweite und Ladedauer

Die eigene Fahrweise, die eingeschalteten Verbraucher und die Wetterbedingungen entscheiden über die Reichweite. Die erste Entscheidung über den möglichen Aktionsradius fällt aber schon bei der Bestellung.

Bloße Theorie: 653 km Reichweite

Zwei Batterien stehen zur Wahl: Mit 48 kWh und 63 kWh Kapazität, von denen sich 45,4 und 59,3 kWh nutzen lassen. Das genügt bei einem Stromverbrauch zwischen 16,5 und 16,8 kWh für 310 km (48 kW) und 420 km (63 kW) Reichweite. Im reinen Stadtverkehr sollen sogar 462 und 653 km möglich sein. So viel zur Theorie. Wer fährt schon 653 km im reinen Stadtverkehr?   

In der Realität liegt der Stromverbrauch höher als im WLTP-Werksverbrauch. Ist man in der Stadt und auf der Landstraße unterwegs, sollte man mit plus/minus 20 kWh/100 km rechnen und auf der Autobahn mit Werten von 25 bis 30 kWh. Fährt man dort, sind mit 63 kW um die 250 km Reichweite realistisch. Streunert man im Sparmodus, kann es mit dem größeren Akku, der sich grundsätzlich wegen der größeren Reichweite empfiehlt, auch 300 km weit mit einer Ladung gehen.

In unserem Praxistest kam der Ora Pro+ mit 59,3 kWh Batteriekapazität (netto) auf eine reale Reichweite von 291 Kilometern bei einem Durchschnittsverbrauch von 17,9 kWh/100 km. Die Route führte zum großen Teil über die Autobahn - angesichts mehrerer Zwischenspurts können wir nicht gerade von einer reichweitenschonenden Fahrweise sprechen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Praxistest lag aufgrund von Staus und Baustellen aber nur bei 60 km/h.

Lange Ladedauer

Dann geht’s wieder ans Aufladen. Dabei lässt sich der ehemals Funky Cat genannte Ora 03, eher gemütlicher Kater als flotte Katze, relativ viel Zeit mit maximal 67 kW Ladeleistung. Ein Wert von gestern. Die Systeme von Cupra Born und VW ID.3 arbeiten mit maximal 170 und 135 kW erheblich flotter.

Im carwow Praxistest schaffte der Ora zumindest die angegebene Ladeleistung von 67 kW bzw. übertraf sie an der DC-Ladesäule um 2 kW und kam in der Spitze auf 69 kW. An der Ladekurve ließ sich dabei nichts aussetzen: Die Ladeleistung ging schnell nach oben, blieb konstant auf einem hohen Niveau und flachte dann langsam ab.

An der Wallbox vergehen mit der kleinen und großen Batterie etwa fünfeinhalb oder sechseinhalb Stunden, um den Stromspeicher von 0 auf 100 % zu bringen. Am Schnelllader (CCS) beträgt die Ladedauer 43 oder 48 Minuten, um die Batterie von 15 auf 80 % Ladestand zu bringen. Im Cupra Born dauert das Ganze, um von 5 auf 80 % aufzuladen, lediglich 30 Minuten.

Ergebnis aus unserem Praxistest: Für den Sprung von 0 auf 80 Prozent nahm sich der Ora an der DC-Ladestation 53 Minuten Zeit, von 20 auf 80 Prozent vergingen 42 Minuten.

Leistung und Fahrkomfort

Den Ora 03 erhält man zum Marktstart mit einem einzigen Motor, der seine ordentliche Kraft über eine 1-Gang-Automatik und die Vorderräder auf die Straße überträgt.

Ohne Startknopf

Der Schlüssel steckt beim Start in der Tasche. Den Startschalter sucht man vergebens. Die Katze erkennt Dich. Das System läuft bereits, wenn die Besitzer:in das Fahrzeug entert. Einfacher geht’s nicht. Auf die Bremse steigen, „D“ einlegen und schon geht’s los. Flüsternd leise und fahrdynamisch.

Denn 171 PS Leistung und 250 Newtonmeter Drehmoment im Elektroauto haben nicht die gleiche Wirkung wie in einem Benziner mit gleicher PS- und Nm-Zahl, der erst mit höheren Drehzahlen richtig wach wird. 

Die Kraft des Elektromotors baut sich unmittelbar massiv auf. Die Leistung steht sofort zur Verfügung und spontan beim Zwischenspurt. Da kommt munter Fahrfreude auf, weil dem lediglich 1,6 Tonnen Gewicht gegenüber stehen – viel Gewicht für ein Kleinwagen, aber wenig für ein Elektroauto.

Weil die Beschleunigung auf den ersten Metern vehement ist, hat sie gefühlt mehr Wucht, als es die nackten Daten erwarten lassen. In 8,2 Sekunden beschleunigt der GWM Ora 03 mit dem leichteren 48-kWh-Stromspeicher von 0 auf 100 km/h und in 8,3 Sekunden mit dem schweren 63-kWh-Akku. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist man 10 km/h flotter als im Mini Cooper SE unterwegs, der eine Geschwindigkeit von 150 km/h erreicht und dessen nächste Generation zusammen mit dem Ora 03 in China vom Band läuft.

Fahrverhalten: Mini

So spaßig und fahrfreudig wie im Mini geht die Leistung auf die Straße. Da kommen nur wenige Verbrenner in dieser Größenklasse heran. Der Grund? Die für die Fahrdynamik vorteilhafte Gewichtsverteilung ergibt sich im Ora 03 aus dem Konzept. 

Der schwere Batteriepack im Fahrzeugboden sorgt für einen tiefen Fahrzeugschwerpunkt, der die Fuhre satt auf der Straße liegen lässt. Durch das gokart-artige Fahrgefühl kommt auf flott mäandernden Landstraßen und im wuseligen Stadtverkehr Fahrfreude auf. Nur auf der Autobahn setzt die Straffheit dem Geradeauslauf etwas zu.

Der GWM Ora 03 sich spielerisch wie sein Brüderchen Mini. Die Lenkung arbeitet relativ direkt. Wie sich das Handling in seinen Feinheiten anfühlt, entscheidet sich in den fünf Fahrmodi. Die Bremsen lassen sich gut dosieren, packen gut zu und lassen den Kleinen schnell stehen. Die elektronischen Regelsysteme fangen die Fuhre gut auf. 

Mach mich nicht nass

Nur bei Nässe ist die Elektronik an der Vorderachse überfordert wie in fast jedem Elektroauto dieser Leistungskategorie, das nur auf eine Antriebsachse setzt. Bei Vollgas auf nasser Fahrbahn ringen die vorderen Pneus um die Traktion. Die Traktionskontrolle muss drosseln, regeln und es richten. So ist das nun einmal, wenn sich Leistung bei Nässe plötzlich an einem Radsatz entlädt. Mit einem Allradantrieb würde es besser klappen, aber der ist was für die Großen. Was hilft? Fuß vom Gas.

Mit dem, was mit der Feder-Dämpfer-Abstimmung und den breiten Pneus im Format 215/50 R18 im GWM Ora 03 an Komfort rüber kommt, kann man angesichts des spielerischen Handlings und Fahrverhaltens gut leben.

Platz und Praxistauglichkeit

Im GWM Ora 03 fährt eine gute Dosis VW Käfer und aus der seitlichen Perspektive auch ein wenig Mini und Opel Adam mit. Im Vergleich zu denen besitzt der Ora zwei zusätzliche Türen, die den Alltag komfortabler machen. Die hat der Ora 03 auch Retromodellen wie dem Fiat 500e und Mini Cooper SE voraus.

Pro Fond

Die Platzverhältnisse sind in Oras Kompakten deutlich großzügiger als in einem Kleinwagen. Sie entsprechen dem, was man angesichts von 4,24 Meter Länge, 1,83 Meter Breite und 1,60 Meter Höhe erwartet. Das Platzangebot profitiert vom Fahrzeuglayout. Die kurzen Fahrzeugüberhänge und 2,65 Meter Radstand lassen sowohl eine ordentliche Beinfreiheit auf der Sitzbank als auch einen großen Kofferraum zu. Allerdings nicht beides zusammen.

Der Ora 03 ist eindeutig fondlastiger konstruiert. Kinder sitzen hier hinten sowieso gut. Lange Beine darf man auf der Sitzbank im Fond ebenso haben. Damit sitzen auch Erwachsene hinten gut. Allerdings nur so lange sie nicht zur Spezies Sitzriese zählen. Ist der Oberkörper lang gebaut, kommt die Innenseite des Dachs nahe oder man geht auf Kontakt zum Dachhimmel. Oder zum Panoramaglasdach, das den Innenraum mit Licht flutet.

Erste Reihe

Auf den Vordersitzen genießt man das ab dem Ausstattungslevel 400 Pro+ serienmäßige Panoramadach weniger, aber ebenfalls reichlich Platz. Die Sitzeinstellungen und Verstellwege der Vordersitze ermöglichen fast jedem, seine Sitzposition zu finden. In den Fächern der Türverkleidung, im Handschuhfach oder in der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen lässt sich etwas ablegen. In wie weit man sich durch die Mittelkonsole in der Schulterfreiheit eingeschränkt fühlt, hängt vor allem von der eigenen Statur ab.

Willkommene Sehhilfen 

Der Heckabschluss des Ora ist für jede Fahrer:in, egal ob groß oder klein gewachsen, unübersichtlich. Auch bei Regen: Die Heckscheibe verschmutzt recht schnell, trotzdem wurde auf einen Heckscheibenwischer verzichtet. Da helfen die bereits im Basismodell Ora 03 300 serienmäßige 360-Grad-Rundumsichtkamera und hinteren Parksensoren beim Rangieren ungemein.

Chinese mit Ladehemmung

Ganz hinten geht dem Ora dann der Raum aus. Was an Beinfreiheit im Fond mehr geboten wird, wird hinten an Laderaumlänge weniger geboten. 228 Liter Kofferraumvolumen und Platz für drei Getränkekisten sind angesichts des Formats wenig. 

Zwar bietet ein Fiat 500e mit 185 Liter nochmals 20 Prozent weniger Kofferraumkapazität, aber das darf er auch bei nur 3,63 Meter Länge. Ein vergleichbar langer VW ID.3 bietet mit 385 Liter fast 70 % mehr Kofferraumvolumen als der GWM Ora 03. Am Ende hat die brave Vernunft des Oras dann doch ein Ende. 

Wenn die Ladefläche durch das Umklappen der zweigeteilt umklappbaren Rückbanklehne erweitert wird, stört die Stufe am Boden genauso wie die hohe Ladekante beim Einladen. Mit 355 kg maximaler Zuladung kann man auskommen. Dass sich die Sitzbanklehnen auch vom Kofferraum aus flachlegen lassen, kann man dem Chinesen mit eindeutiger Ladehemmung positiv anrechnen.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Steht der Ora für neue chinesische Qualitäten? Die ersten Importautos aus China wussten in Qualität und Verarbeitung nicht zu überzeugen. Da hat sich mit den Jahren einiges zum Positiven gewandelt. Sichtbar hier. Im Cockpit und Interieur präsentiert sich der GWM Ora 03 mit einer ansprechend wirkenden Verarbeitung und gut anzufassenden Kunststoffoberflächen. 

Das Infotainment überzeugt jedoch nicht ganz. Mancher Menüpunkt erschließt sich einem nicht gleich. Die Schriften der Bedienfelder auf dem zentralen Touchscreen fallen deutlich zu klein aus. Dies erfordert Konzentration und lenkt den Blick vom Verkehrsgeschehen ab.  

Viele Tasten finden sich mit der Touchscreen-lastigen Bedienung nicht mehr im Cockpit. Vieles kann über die Sprachsteuerung erledigt werden, die per Taste am Lenkrad oder über den Zuruf „Hey Ora!“ aktiviert wird. Wenn sie einen versteht. Vorteil: Der Sprachassistent lernt dazu und die Sprache seiner Fahrer:in mit der Zeit kennen. 

Über Sprache lässt sich etwa die Klimaanlage regulieren, die Sitzmassage aktivieren, das Seitenfenster nach oben fahren oder die Heckklappe oder das Schiebedach öffnen. Wenn man die richtigen Sprachbefehle gibt. 

Big Brother is watching you

Genervt ist man von der Überwachungs-Technologie im Ora. Eine an der A-Säule installierte Kamera überwacht die Aufmerksamkeit am Lenkrad und die Elektronik das eingehaltene Tempo und den Fahrstil. Samt Ermahnung. So viel Verkehrserziehung kommt nicht bei jedem gut an.

Der Ausstattungsumfang und die Innenausstattung schon viel mehr. Bereits im Einstiegsmodell, das auf 18-Zoll-Pneus rollt, zählen die Klimaautomatik, die Sitze mit veganem Lederbezug, der Smart Key, das Navigationssystem und reichlich Fahrassistenten mit zur Serienausstattung. 

Im 300 und 400 Pro kommen im Innenraum die 6- und 4-fach elektrisch verstellbaren Vordersitze, der automatisch abblendende Innenspiegel, die Sitzheizung in den Vordersitzen, das beheizbare Lenkrad, die hintere Mittelarmlehne samt Getränkehalter und die induktive Smartphone-Ladestation hinzu.

Im 400 Pro+ legt die Ausstattung nochmals zu mit der Massage-Funktion der Vordersitze, dem Panorama-Glasschiebdach und der sensorgesteuerten elektrischen Heckklappe. Der GT tritt äußerlich, drinnen und mit dem Launch-Control-Modus sportiver an und bietet noch etwas mehr Komfort (beleuchtete Make-up-Spiegel) und das Maximum an Fahrassistenz.

Sicherheit und Schutz

Angesichts der großen Zahl an Fahrassistenten verwundert es nicht, dass der GWM Ora 03 im wichtigsten Test der Sicherheit, dem Euro NCAP Crashtest, so gut abschnitt.

Positiv: Die meisten Assistenzsysteme gehören schon im Basismodell zur Serienausstattung. Zu den serienmäßigen Assistenzsystemen zählen die Parksensoren hinten, die 360-Grad-Kamera, der Aufmerksamkeits- und Müdigkeitsassistent, der Fernlichtassistent, der Toter-Winkel-Warner, der adaptive Tempomat, der Stauassistent, der Spurhalteassistent und der Querverkehrsassistent mit Notbremsfunktion.

Höchster Assistenzlevel: GT

Im zweiten Ausstattungslevel 300 Pro und 400 Pro verändert sich die Sicherheitsvorsorge nicht. Erst im dritten Level 400 Pro+ kommen die Parksensoren vorne, der automatische Rückfahrassistent und der automatische Parkassistent hinzu. Im vierten Level GT herrscht der höchste Assistenzlevel mit dem zusätzlichen Autobahnassistenten und dem Querverkehrsassistenten vorne mit Notbremsfunktion.

Manche Assistenzsysteme überzeugten zum Marktstart noch nicht ganz in der Feinabstimmung, das Sicherheitsniveau aber sofort. Im Euro NCAP Crashtest fuhr der GWM Ora 03 die Maximalwertung von fünf Sternen ein. Eine 92- und 83-Prozent-Wertung gab es im Erwachsenen- und Kinderschutz, eine 74-Prozent-Wertung im Fußgängerschutz und eine 93-Prozent-Wertung für die Fahrassistenz.

Zuverlässigkeit und Probleme

Kann man die Probleme und die Zuverlässigkeit eines neuen Autos einer hierzulande ganz neuen Automarke schon heute bewerten? Nein. Der Hersteller scheint sich seiner Sache aber sicher zu sein. Das Vertrauen von Great Wall Motor, der Mutterfirma von Ora, ins eigene Konzernprodukt manifestiert sich in einer überdurchschnittlich langen Garantiezeit. Fünf Jahre Garantie gewährt man. Ohne Kilometerbegrenzung. Das sind drei Jahre mehr als VW für den ID.3 gewährt. 

Auf die Hochspannungsbatterie gibt Ora acht Jahre Garantie bis zu einer Laufleistung von 160.000 km. Trotzdem überzeugte die Ladetechnik im ADAC-Test nicht. Der Ladestecker verursachte, als er während des Ladevorgangs herausgezogen wurde, einen Funkenflug. Grund? Der Stromfluss wurde beim Entfernen nicht gekappt, was in E-Autos heute normal ist. 

Ein Fauxpas, der bald nach dem Verkaufsanlauf von Ora behoben sein wird. Dies kann man von einem in Deutschland neuen Hersteller erwarten, der 2023 plant über 200 Händler 6.000 Fahrzeuge abzusetzen.

GWM Ora 03 FAQs

Hinter der Automarke Ora steckt der chinesische Automobilhersteller Great Wall Motor (GWM). Der Ora 03 ist das erste Modell von Ora in Deutschland.

Der GWM Ora 03 steht seit Januar 2023 in Deutschland im Handel. Zuerst hieß er Ora Funky Cat und wurde anschließend in GWM Ora 03 umbenannt.

Der GWM Ora 03 startet mit sehr guter Basisausstattung und dem 48-kWh-Akku zu einem Preis von 38.990 Euro und mit dem 63-kWh-Akku als 400 Pro bei 44.490 Euro.

Der GWM Ora 03 steht mit zwei Batteriekapazitäten im Angebot. Mit 48 kWh und 63 kWh Kapazität. 

Der einzige Elektromotor, der zum Marktstart im GWM Ora 03 arbeitet, produziert 171 PS, die über die Vorderräder auf die Straße gelangen.

Der GWM Ora 03, der sich mit der neuen Mini-Generation die Plattform teilt, wird wie diese in China gebaut.

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