Peugeot e-2008 Testbericht

Vitamin E ist Trend. Der Neuauflage des SUV 2008 verpasste Peugeot bei der Entwicklung reichlich leistungsfördernde Vitamine.

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Was gut ist

  • Sehr gute Straßenlage
  • Gutes Raumangebot
  • Kraftvoll antretender Elektromotor

Was nicht so gut ist

  • Hohes Gewicht
  • Keine verschiebbare Rückbank
  • Hoher Preis

Peugeot e-2008: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Peugeot e-2008

n Sachen Cockpit, Infotainment, Sicherheit und beim Fahren präsentiert sich der neue 2008 viel fortschrittlicher als der Vorgänger. Und zum ersten Mal erhält man das französische Kompakt-SUV auch als e-2008, mit einem Elektromotor.

Vitamin E

Der e-2008, der sich in der 4,30-Meter-SUV-Klasse mit Elektro-SUVs wie dem Hyundai Kona Elektro oder dem Plattformbruder DS3 Crossback E-Tense misst, fährt vollelektrisch. Etwa zehn Prozent aller Kunden, so Peugeot, werden sich für diese Motorisierung entscheiden. Das ist sowohl vom Fahren als auch von den Kosten her eine gute Entscheidung: Die Mehrkosten für das Elektroauto sollen sich durch die geringeren Betriebs- und Wartungskosten nach einigen Jahren gegenüber dem etwa gleich starken Benziner amortisieren. Auch, weil vom Kaufpreis die staatliche Elektroprämie abgezogen werden darf.

SUV und Elektroauto, zwei Größen, die man immer öfter zusammen sieht. Das ist ja auch ganz schön praktisch: SUVs sind aufgrund ihrer geräumigen Innenmaße, dem erhöhten Sitz und der geländewagenähnlichen Optik beliebt, das Elektroauto überzeugt mit Umweltfreundlichkeit. Eine Kombination, die vor allem in Großstädten beliebt sein dürfte.

SUVs sind schwer und verbrennen viel? Das sind die Vorurteile, mit denen diese Riesen zu kämpfen haben. Gerade in der Stadt kommen zu diesem Image dann oftmals auch Sperrzonen für ältere Abgasnormen. Das macht keinen Spaß! Anders mit dem Elektroantrieb. Hier ist auch der SUV umweltfreundlicher unterwegs.

Vor allem in Großstädten wird die Abgasproblematik immer kritischer. Sperrzonen, Fahrverbote – Verbrennungsmotoren haben es immer schwieriger. Kein Wunder also, dass Elektroantriebe gerade in der Stadt immer attraktiver werden. Einkaufstouren, der Weg zur Arbeit, all das kann problemlos mit dem grünen Antrieb bestritten werden.

Wie es im neuen Peugeot e-2008 mit dem Elektromotor voran geht und wie es um die Ausstattung steht sowie über die Stärken und Schwächen des ersten Peugeot 2008 mit Elektromotor, lesen Sie in diesem Test mit ausführlicher Kaufberatung. Genauso über die vor dem Kauf wichtigen Fakten wie die Ladedauer und die in der Praxis erreichbare Reichweite. Lohnt der Verzicht auf den Auspuff?

Von den anderen 2008ern unterscheidet sich der Stromer optisch lediglich durch den Kühlergrill mit changierender Farbigkeit, das „e“ unter der ersten Dachsäule und das Typenschild am Heck.

Nachdem die Bundesregierung die Erhöhung der Elektroautoprämie erhöht hat, hat der Verzicht auf den Auspuff deutlich an Reiz gewonnen. Und auch der neue e-2008 liefert. Mit guten Platzverhältnissen, tollem Handling und kräftigem Elektromotor steht er seinen Alltag. Und der Elektro-SUV bereitet Fahrspaß, weil er mit dem E-Motor noch energischer und kraftvoller antritt als jeder Benziner oder Diesel im 2008.

Das bereitet besonders in der Stadt und auf der Landstraße, wie der erste Test bewies, viel Freude. Am Ende ist es daher nur eine Frage des Budgets und der eigenen Gegebenheiten: Kann man mit der gebotenen, im Vergleich zum Verbrenner noch geringeren Reichweite leben und besitzt man einen unkomplizierten Zugang zum Stecker, ist der Elektromotor vielleicht genau der richtige Antrieb.

Wie viel kostet der Peugeot e-2008?

Das Peugeot e-2008 Modell hat eine UVP von 37.900 € bis 40.750 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.333 € sparen. Die Preise beginnen bei 29.633 € für Barzahlung.

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Einen Vorteil bringen Elektroautos wie der Peugeot e-2008 vor allem bei den laufenden Kosten. Selbst bei gestiegenen Strompreisen bleiben die Verbrauchskosten noch geringer als bei vergleichbaren Verbrennern. Von der Kfz-Steuer sind sie ohnehin befreit.

Bei der Versicherung macht es kaum einen Unterschied, ob Sie im rein elektrischen e-2008 oder in einer Verbrennerversion des Peugeots sitzen. Die Einstufung beginnt in der Haftpflichtversicherung bei Typklasse 16 und endet für die Teil- oder Vollkasko schon jeweils bei Klasse 20.

Leistung und Fahrkomfort

Der Reiz des e-2008 geht nicht nur von seinem sanfteren ökologischen Fußabdruck aus, sondern auch von der Fahrfreude, die sein Handling und der 136 PS starke Elektromotor bereiten.

Im Sportmodus ist der Fahrspaß am größten und auch mit der Reichweite, die Peugeot für den 50 kWh großen Akku mit 320 km angibt, kann man gut leben, denn der neue e-2008 teilt mit den anderen 2008-Modellen die guten praktischen Anlagen.

Beim Sportmodus müssen Fahrer:innen jedoch mit geringerer Reichweite von knapp 250 Kilometern rechnen. Im Stadtverkehr hingegen sind 300 Kilometer realistisch, zumindest wenn die entsprechende Geschwindigkeit und ein stadttypischer Fahrstil gewählt werden.

Wer ein Elektroauto fährt, sollte immer mögliche Ladestationen im Kopf behalten. Denn die Suche nach solchen Stationen ist nicht so trivial, wie die nach einer Tankstelle. Über den Service Free2Move erhält man mit einem Ladepass Zugang zu mehr als 115.000 Ladestationen in Europa und mit dem Trip Planner kriegt man die optimale Route zur Ladestation unter Berücksichtigung der verbleibenden Reichweite angezeigt.

Wer noch umweltschonender unterwegs sein möchte wählt jedoch nicht den Sport- sondern den Ecomodus, dann ist der Wagen aber auch etwas langsamer unterwegs.

Mit dem handlichen Peugeot-Lenkrad und dem tiefen Schwerpunkt, der bei Elektroautos Standard ist, überzeugt der e-2008 auch in Kurven.

Der Elektromotor

Der Elektromotor ist der vom Peugeot e-208, mit dem sich der e-2008 viel Technik, Fahrassistenz und Infotainment teilt. Der Elektro-2008 fährt sich damit etwas erdiger als ein 2008 mit Verbrennungsmotor, indem er noch etwas satter auf der Straße liegt. Der Frontantrieb kommt samt Grip-Control-Paket mit einer Traktionskontrolle mit fünf Fahrmodi, darunter ein Schnee- und Geländemodus.

Zuerst hört man nichts. Der e-2008 startet lautlos. Das Einzige, was man beim Anrollen vernimmt, sind die Umgebungs- und Abrollgeräusche. Und dann legt der Elektromotor bei voll durchgedrücktem Gaspedal auf den ersten Metern so stark los, dass kein 2008 mit Benzin- oder Dieselmotor folgen kann. Selbst nicht der stärkste Benziner mit 155 PS im 2008 1.2 PureTech 155.

Nach dem Schalterdruck auf der Mittelkonsole, der den Sportmodus aktiviert, ist der Punch am eindrucksvollsten, denn jetzt stehen die vollen 136 PS Leistung und 260 Newtonmeter Drehmoment an den Vorderrädern zur Verfügung. Im Normalmodus, in dem es immer noch druckvoll voran geht, sind es 109 PS und 220 Nm und im Ecomodus, in dem der e-2008 spürbar verhaltener antritt, noch 81 PS und 180 Nm.

In 9,0 Sekunden beschleunigt der elektrisierte 2008 so in der Sportstellung aus dem Stand auf 100 km/h. Spätestens bei 150 km/h wird abgeriegelt, damit durch das Tempomachen nicht zu viel Ladung aus dem Akku abfließt.

Platz und Praxistauglichkeit

An den guten Platzverhältnissen im Innenraum, besonders im Fond, und im Kofferraum (Volumen: 405 Liter) ändert sich gegenüber den 2008-Modellen mit Verbrennungsmotor nichts, da das Akkupack im Fahrzeugboden untergebracht ist. Das macht den E-Peugeot zwar rund 350 Kilogramm schwerer, senkt aber den Fahrzeugschwerpunkt, sodass der neue e-2008 vom ersten Gefühl im Test sogar noch etwas satter als der 2008 mit Verbrennungsmotor auf der Straße liegt.

Auf der Rückbank sind zwei Passagier:innen gut untergebracht, mit einem Dritten wird es jedoch ungemütlich. Bei einer Schulterbreite von 45 Zentimetern sind die 1,32 Meter Innenbreite schnell ausgefüllt. Darüber hinaus dürfte der Getriebetunnel stören, der auch im Elektrowagen nicht fehlt.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Das ungewöhnliche 3D-i-Cockpit des 2008 mit dem kleinen Lenkrad und den Anzeigen darüber, die sich vom Fahrer hervorheben und damit schneller ablesen lassen (ein Vorteil auch für die Sicherheit), sind genauso vorhanden wie die sehr französisch und schick wirkenden Kippschalter in der Mittelkonsole. Und hochwertig verarbeitet und gut bedienbar wirkt das Ganze auch, bis auf kleine Schwächen im Detail (zweite Schalterreihe an der Mittelkonsole nicht intuitiv bedienbar, Klimaverstellung über den Touchscreen).

Der Peugeot 2008 mit dem Elektromotor lässt sich in jeder auch für die Verbrenner orderbaren Ausstattungslinie bestellen. Die Serienausstattung ist schon im Basismodell Active etwas üppiger als im Einstiegsbenziner. Bei den Extras, unter denen das große Glasdach und ein neues Soundsystem des französischen Herstellers Focal zu den Favoriten zählen, gibt es keine Einschränkungen gegenüber den Verbrennungsmotoren und damit gute Voraussetzungen, es mal rein elektrisch vorangehen zu lassen.

Die „GT-Line“ ist nicht nur sportlich, sie ist auch sehr schick: Carbon-Faser, Alu, Leder und eleganter schwarzer Kunststoff zeichnen das Cockpit aus. Es besteht aus einem digitalen Armaturenbrett, das die Informationen mit einem 3D-Effekt hervorhebt. Das Infotainment wird über einen zentralen Touchscreen mit 25-Zentimeter-Bildschirmdiagonale gesteuert. Für wichtige Informationen sind unterhalb des Touchscreens auch haptische Tasten angebracht.

Das Infotainment sichert die Fahrt! Über die MyPeugeot App oder das Menü auf dem Touchscreen kann man den Ladevorgang programmieren. Das Laden kann damit jederzeit gestartet oder gestoppt und der Status des Akkus abgerufen werden. Für das Laden bietet Peugeots Service Easy-Charge verschiedene Optionen an (verstärkte Steckdose oder Smart Wallbox).

Reichweite und Ladedauer

320 Kilometer soll der e-2008 im WLTP-Verbrauchszyklus schaffen. Der Stromverbrauch wird von Peugeot mit 17,8 kWh/100 km angegeben. Beides schafft der Stromer in der Praxis in der Regel nicht, denn der Gasfuß, das Streckenprofil und die eingeschalteten Verbraucher (vor allem die Klimaanlage) reduzieren häufig die Reichweite.

Streichelt man das Gaspedal und schaltet die Klimaanlage aus, kommt man weiter. Genauso mit starker Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung). Aktiviert man durch das Ziehen des Automatikwahlhebels den starken Rekuperationsmodus, lässt sich der e-2008 zumeist allein durch das vom Gas gehen ohne Druck aufs Bremspedal abbremsen. Bei diesem Prozess wird Energie in den Akku eingespeist. Am häufigsten im Stadtverkehr. Mit etwas Mitdenken beim Fahren kann eine Akkuladung so für eine Pendlerwoche ausreichen.

Ist der Akku leer, muss das SUV mit dem silbernen Löwen auf dem Grill wieder an den Stecker. Das dauert: kurz oder lang. Zwischen 30 Minuten für eine 80-Prozent-Ladung an der 100-kW-Schnellladesäule oder mehr als 24 Stunden am normalen Schukostecker für eine 100-Prozent-Ladung. Ist in der Garage eine leistungsfähige Wallbox installiert, vergehen dafür fünf Stunden beim dreiphasigen Laden mit 11 kW.

Um die Haltbarkeit des Akkus, für dessen Lebensdauer langsames Laden von Vorteil ist, muss man sich keine Sorgen machen. Auf die Batterie gibt Peugeot mit acht Jahren oder maximal 160.000 Kilometern Laufleistung mehr Garantie als auf das ganze Fahrzeug, bei dem die Garantie nach zwei Jahren abläuft.

Sicherheit und Schutz

An Assistenzsystemen hat der Peugeot e-2008 bereits ab Werk einiges zu bieten: Eine Berganfahrhilfe, eine Einparkhilfe hinten, einen Spurhalteassistenten, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Verkehrsschildererkennung. Gegen Aufpreis kann der Wagen zudem mit einer Bergabfahrhilfe, dem Park Assist (Parksystem mit Lenkautomatik bei Längs- und Querparklücken), einem passiven Totwinkelassistenten und vielem mehr ausgerüstet werden.

Die Sicherheitsbewertung im Euro NCAP teilt sich der Peugeot e-2008 mit der dort getesteten Version des Benziners mit dem 1.2 PureTech. So kommt er auf immerhin vier von fünf möglichen Sternen, wobei vorrangig der Insassenschutz von Erwachsenen und Kindern zu seinen Stärken zählt.

Nur mittelmäßig fiel das Ergebnis für ungeschützte Verkehrsteilnehmende aus, weil besonders die steifen Karosserieelemente um die Windschutzscheibe wie beispielsweise die A-Säulen Gefahren beim Aufprall bergen. Bei der Sicherheitsunterstützung konnten Spurhalteassistenz und Notbremssystem nicht vollends überzeugen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Beim Thema Zuverlässigkeit schneidet der Peugeot e-2008 bislang sehr gut ab. Probleme sind kaum bekannt. Lediglich ein einziger Rückruf betraf bislang die rein elektrische Version des SUVs. Dabei waren Fahrzeuge mit Produktionszeitraum zwischen Januar und Juni 2020 betroffen, bei denen die Gefahr für einen Kurzschluss der kleinen Batterie (nicht der Antriebsbatterie) unter der Motorhaube bestand.

Peugeot e-2008 FAQs

Die Antwort dürfte Speed-Fans ernüchtern: 150 km/h. Das ist bei Elektroautos aber normal.

Beim Peugeot e-2008 handelt es sich um ein Elektroauto. Der Wagen kommt ohne Verbrennungsmotor und kann ausschließlich mit Strom gefahren werden.

Peugeot gibt für den e-2008 eine maximale Reichweite von 320 Kilometern an. Dieser Wert kann in der Praxis abweichen. Ausstattung, gewählte Optionen, Bereifung, Außentemperatur, persönliche Fahrweise oder Streckenbeschaffenheit und einige weitere Faktoren beeinflussen die Reichweite des Wagens.

Peugeot gibt für den e-2008 eine Ladedauer von unter 24 Stunden an, wenn das Auto an einer 1,8-kW-Steckdose (Haushaltssteckdose) geladen wird. An einer 11-kW-Steckdose (heimische Wallbox) sieht das schon anders aus, hier reichen wohl 5 Stunden um von 0% auf 100% aufzuladen. Eine 100-kW-Schnellladesteckdose soll sogar nur 30 Minuten brauchen, um die Batterie von 0 auf 80% zu bringen.

Der Peugeot e-2008 wird in Spanien gefertigt. Er basiert auf der gleichen Plattform wie der 208 und der DS 3, der sogenannten CMP-Plattform des PSA-Konzerns.

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