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Nissan Leaf Testbericht

Die meisten Menschen haben beim Gedanken an ein Elektroauto einen BMW i3 oder einen Tesla vor Augen. Dabei dominiert seit Jahren ein anderer Stromer die Verkaufszahlen: der Nissan Leaf.

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Was gut ist

  • Alltagstaugliche Reichweite
  • Fairer Preis
  • Kraftvoller Antrieb

Was nicht so gut ist

  • Ladezeit (an der Steckdose)
  • Einfache Materialqualität
  • Kopffreiheit im Fond

Nissan Leaf: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Nissan Leaf

Zugegeben, besonders spektakulär sieht der Nissan Leaf nicht aus. Eher bieder und eigenwillig zugleich, so wie viele der ersten Elektroautos zu ihrer Zeit. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Nissan Leaf ein echter Kassenschlager ist. Als die Deutschen noch immer Elektroautos mit dem nur mäßig erfolgreichen BMW i3 in Verbindung brachten, war der Leaf schon längst ein Bestseller. Seit seinem Marktstart im Dezember 2010 verkaufte der japanische Hersteller bisher weltweit 490.000 Einheiten (Stand Oktober 2020).

Der Nissan Leaf war der erste Elektroauto-Erfolg

Drei Jahre lief die erste Generation des Nissan Leaf vom Band, bis sie 2013 zum ersten Mal überarbeitet wurde. 100 Verbesserungen führte der Hersteller durch, 2015 folgten neue, ergiebigere Akkus. Die aktuelle zweite Generation, intern ZE1 genannt, bei der die Reichweite deutlich stieg, verkauft der japanische Hersteller seit 2017. Anfang 2019 folgte noch eine e+ genannte Version mit mehr Leistung und einer größeren 62 kWh Batterie.

Genau richtig

Nicht zu klein, nicht zu groß – das ist es, was den Nissan Leaf ziemlich genau umschreibt. Er ist ein typisches Auto der Kompaktklasse, das eigentlich alle Ansprüche erfüllt, die Käufer:innen an einen vielseitigen Pkw stellen. Es gibt genug Platz für vier bis fünf Personen, der Kofferraum reicht mit seinen 435 Litern auch für einen größeren Einkauf. Trotzdem bleibt der Nissan Leaf mit viereinhalb Metern Länge überschaubar, was sich bei der Parkplatzsuche bemerkbar macht. Perfekt also für Singles, Paare und kleine Familien. Und als Bonus fährt der Nissan Leaf rein elektrisch.

Das ist nur konsequent, Studien zeigen, dass die meisten Autonutzer:innen gerade einmal 22 Kilometer pro Tag fahren. Wozu also ein Verbrenner, der teurer im Unterhalt ist und wesentlich mehr Verschleißteile besitzt? Die meisten Alltagsstrecken schafft ein Stromer wie der Nissan Leaf spielend. Er ist die perfekte Alternative für die meisten Gelegenheiten. Je nachdem wie das eigene Fahrprofil aussieht, gibt es den Nissan Leaf in in zwei Versionen. Die Basisvariante schafft mit ihrer 40 kWh Batterieeinheit eine kombinierte Reichweite von 270 Kilometer, die seit 2019 verfügbare Variante mit 62 kWh Akku kommt auf 385 Kilometer im Schnitt.

Verbessert in der zweiten Generation

Für den Nissan Leaf der ersten Generation sprachen das alltagsgerechte Gesamtpaket und der faire Preis, dagegen die zu kurze Reichweite. Nur wenige Autofahrer:innen empfanden hierzulande die ungewöhnliche Form des Fünftürers und den schlicht gehaltenen Innenraum als Einladung, sich den Stromer anzuschaffen.

Das änderte sich mit der zweiten Generation von Nissans Elektroauto. Das neue Modell wirkt äußerlich harmonischer und bietet mit mindestens 150 PS mehr Leistung. Weitere Varianten steigern dies noch auf 217 PS. Vor allem die Reichweite überzeugt – je nach Akkugröße liegt sie zwischen 389 (40 kWh) und 528 Kilometer (62 kWh) im Stadtverkehr. Seit Dezember 2017 ist die neue Leaf-Generation auf dem Markt.

Im Vergleich zum Vorgängermodell bereitet der zweite Leaf wegen eines Gaspedals, das nicht nur zum Gas geben, sondern auch zum Bremsen dient, mehr Fahrspaß. Zur gründlich renovierten Technik kommen eine aufgewertete Sicherheitsausstattung – der Leaf fährt teilautonom – und ein verbessertes Platzangebot. Und das zu einem interessanten Preis.

Der Nissan Leaf: ein Elektroauto-Schnäppchen

In seiner zweiten Generation kommt der Nissan Leaf der Vorstellung, eines leicht zu bedienenden und im Alltag gut nutzbaren Elektroautos mit ausreichend Reichweite schon sehr nah. Nur die lange Ladezeit an der normalen Steckdose und ein paar Kleinigkeiten stören.

Zu viel Gediegenheit sollte man sich im einfach gehaltenen Innenraum nicht erwarten. Das funktioniert nicht bei diesem Preis. Der ist weiterhin fair und hat angesichts der verbesserten Technik und Reichweite noch stark an Attraktivität gewonnen. 9.000 Euro Elektroprämie gibt es obendrauf.

Dies dürfte in Summe sicherlich mehr Menschen als bisher über ein Elektroauto wie den Nissan Leaf nachdenken lassen. 

Wie viel kostet der Nissan Leaf?

Das Nissan Leaf Modell hat eine UVP von 33.400 € bis 43.400 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 9.304 € sparen. Die Preise beginnen bei 24.383 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 400 €.

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Für ein Fahrzeug in der Kompaktklasse wird der Nissan Leaf recht hoch in der Versicherung eingestuft. In der Haftpflichtversicherung liegt der Leaf bei Typklasse 18 und in der Teilkasko bei 20. Teuer wird es auch in der Vollkasko mit der Klasse 23.

Leistung und Fahrkomfort

Dass es den Nissan Leaf nur als Elektroauto gibt, hat Vorteile. Der kompakte Stromer wurde von Anfang an für diesen Antrieb konzipiert, im Gegensatz zu vielen direkten Konkurrenten wie etwa dem VW e-Golf. Deswegen müssen beim Verstauen der Batterien keine Kompromisse gemacht werden. Wer einen Diesel, Benziner oder Hybrid bevorzugt, findet bei Nissan mit dem Micra, Juke oder Qashqai Alternativen.

Flotte Elektromotoren

Aktuell gibt es den Nissan Leaf in zwei Leistungsstufen. Das Basismodell stellt 150 PS zur Verfügung, die Alternative e+ ist mit 217 PS deutlich sportlicher unterwegs. Sie bietet auch mehr Reichweite, denn nur hier gibt es die größeren 62 kWh Akkus, die im Stadtverkehr eine maximale Reichweite von 528 Kilometer erzielen. Das maximale Drehmoment wuchs von 254 auf 320 beziehungsweise 340 Nm. Das reicht um den Leaf in 7,9 Sekunden (e+: 6,9 Sekunden) von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen – ganz schön flott für ein Sparmobil.

Besonders eindrucksvoll sind die ersten Meter, da der E-Motor sofort loslegt. Deshalb lässt der brave Leaf auch Sportwagen beim Kavalierstart an der Ampel hinter sich – die dann später wieder vorbeiziehen. Denn auf der Landstraße verebbt die Kraft und auf der Autobahn fährt der Nissan so schnell wie das Vormodell: mit maximal 144 km/h beziehungsweise 157 km/h in der Variante mit 62 kWh Batterie.

Mehr ist aber auch kaum sinnvoll, denn fährt man mit höherem Tempo, ist der Akku schnell leer und es geht wieder an die Ladesäule.

Ein Fahrverhalten - ein Gaspedal zum Bremsen

Den Nissan Leaf fährt man am besten nur mit einem Pedal: dem E-Pedal, das der Japaner sich vom BMW i3 abgeschaut hat.

Ein Knopfdruck genügt und es ist aktiviert. Geht man vom Gas, verzögert der Nissan, weil er die aus dem Bremsmanöver gewonnene Energie in den Akku speist. Das nennt sich im Fachjargon “Rekuperation”.

Deshalb lässt sich der Stromer mit nur einem Pedal beschleunigen, bremsen und anhalten. Wie sich das anfühlt? Hat man sich daran erst einmal gewöhnt, möchte man das Gaspedal zum Bremsen nicht mehr missen. Außerdem reduziert sich mit dem klugen Pedal der Bremsverschleiß.

Auch bezüglich Handling und Komfort hat Nissan den Leaf in der zweiten Generation verbessert. Die Lenkung arbeitet nicht sonderlich direkt, aber gefühlvoller. Für mehr Fahrfreude sorgen die etwas steifere Karosserie, der niedrige Schwerpunkt, den man der Batterie im Fahrzeugboden zu verdanken hat und die straffe Abstimmung des Fahrwerks.

Ein Komfortgewinn ist die Stille. Der Leaf gehört zu den Flüsterern auf der Straße. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bricht sich der Wind an der windschnittigen Karosserie (cW-Wert: 0,28) leiser als bisher.

Platz und Praxistauglichkeit

Mehr Länge, mehr Breite, mehr Platz – das Wachstum um vier Zentimeter von 4,45 auf 4,49 Meter in der Länge und um drei Zentimeter von 1,77 auf 1,79 Meter in der Breite kommt den Platzverhältnissen auf fünf Sitzplätzen zugute. Im Kofferraum legte der Leaf nur leicht zu.

Das Cockpit und der Innenraum wirken sachlich und der schwarze Kunststoff nicht von höchster Güte – irgendwo muss gespart werden, wenn der Preis attraktiv sein soll.

Auch die Digitalinstrumente des ersten Modells sind deswegen im aktuellen Leaf verschwunden. Als Fahrer:in blickt man hinter dem neuen Lenkrad auf einen analogen Tempoanzeiger und ein digitales Info-Display, das über den Kraftfluss und den Ladezustand des Akkus informiert. Über den 7-Zoll-Touchscreen wird das Infotainment bedient, was weitgehend intuitiv funktioniert.

Zu viert fährt es sich, wenn es sich nicht um vier große Erwachsene handelt, bequem. Die Vordersitze bieten genug Seitenhalt. Hoch Gewachsene fühlen sich in der ersten Reihe aufgrund der Sitzposition möglicherweise eingeengt, doch das war im Leaf schon immer so.

In Sitzreihe zwei ist es nicht viel besser, hier rücken große Menschen dem Dachhimmel ziemlich nah. Die Beinfreiheit auf den Rücksitzen, die sich auch beheizen lassen, entspricht dem, was man in der Kompaktklasse erwarten darf.

Eine Revolution findet auch im Kofferraum nicht statt. Der erste Leaf bot ein Volumen von 355 bis 370 Liter. Im neuen Nissan Leaf, bei dem die Ladekante ziemlich hoch sitzt, darf mit 435 bis 1.176 Liter etwas mehr eingepackt werden. Die maximale Zuladung liegt bei 395 bis 450 kg.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Nissans Leaf ist in den vier Ausstattungen Nissan Vista, Acenta, N-Connecta und Tekna orderbar, wobei es noch die e+-Versionen mit größerem Akku zusätzlich gibt.

Im Einstiegsmodell, in dem die Klimaanlage, die Lenkradfernbedienung, das CD-MP3-Radio mit Bluetooth-Schnittstelle und das 7-Zoll-TFT-Display mit zum Lieferumfang gehören, fällt vor allem auf, dass die Sicherheitsausstattung schon sehr komplett ist – das ist löblich und sollte im Basismodell immer so sein.

Der Acenta ist mit dem Lederlenkrad und dem Multimediasystem mit Digital-Radio (DAB), Bluetooth, Freisprechanlage und Sprachsteuerung noch besser ausgerüstet. Über Apple Carplay oder Android Auto geht es ins Internet. Die Rückfahrkamera weist den Weg aus der Parklücke und das EV-Telematiksystem den Weg zur nächsten Ladestation.

Ab der Ausstattung N-Connecta verfügt der Leaf über den ProPILOT und zusammen mit dem tollen Around View Monitor über Parksensoren vorn wie hinten sowie eine Bewegungs- und Müdigkeitserkennung. Der N-Connecta und das Topmodell Tekna sind von außen an den glänzend schwarz lackierten B-Säulen zu erkennen.

Der Tekna besitzt zusätzlich LED-Scheinwerfer, beheizbare Außenspiegel, die Sitzheizung vorn und hinten sowie das im Winter angenehme beheizbare Lenkrad. Dem Topmodell Tekna bleiben zudem die beigen oder schwarzen Alcantara-Ledersitze und das Bose Soundsystem mit sieben Lautsprechern und Subwoofer vorbehalten.

Und das Preis-Leistungs-Verhältnis? Hierzu nur zwei Tipps: Schon das Einstiegsmodell ist mit der Klimaanlage und viel Sicherheit ausgestattet, also eine vernünftige Wahl. Wer auf neue Technik steht, fährt mindestens den N-Connecta, denn ab dieser Ausstattungslinie ist der ProPILOT mit dabei.

Reichweite und Ladedauer

Das Strom tanken an normalen Ladestationen und der Haushaltssteckdose dauert lang.

Die rund acht und 16 Stunden sprechen für eine Übernachtung des Leaf in der heimischen Garage, denn am Haushaltsstecker wird der Leaf pro Stunde nur mit 2,3 kW und beim Wechselstromladen mit 6,6 kW versorgt, beim Gleichstromladen am CHAdeMO-Schnelllader aber mit bis zu 50 kW. Damit ist er in 40 Minuten wieder zu 80% voll geladen.

Die Akkukapazität des ersten Leaf lag bei 24 oder 30 kWh. Das reichte in der Papierform für eine Tour von 200 oder 250 km Länge. Nun liefert der Lithium-Ionen-Akku 40 kWh an die Vorderräder und erst nach 389 km soll das Herumstromern im Stadtverkehr ein Ende haben, 270 km Reichweite gibt Nissan bei einem kombinierten Mix an. Fällt die Wahl auf den e+ mit 62 kWh Akku, erhöht sich die kombinierte Reichweite auf 385 km oder maximal 528 km in der Stadt. Vorausgesetzt man gibt nicht viel Gas, nutzt nicht die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und es ist nicht kalt, denn auch ein kalter Winter reduziert die Reichweite eines Elektroautos.

Die Performance der Konkurrenz liegt auf dem Niveau des Basismodells des Nissan Leaf. Ein Hyundai Ioniq Electric läuft 311 km, ein BMW i3 285 bis 307 km.

Und die Haltbarkeit der Batterie? Nissan gibt auf den Akku bis zu einer Laufleistung von 160.000 km acht Jahre Garantie.

Sicherheit und Schutz

Im Leaf wurde bereits in der Grundausstattung Wert auf die Sicherheit der Personen im Stromer gelegt. Zu den Standardfeatures gehören immer sechs Airbags, das ESP und viele Assistenzsysteme. Serienmäßig inklusive sind der autonome Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, die Berganfahrhilfe, der aktive Spurhalteassistent mit korrigierendem Bremseingriff, der Fernlicht- und Toter-Winkel-Assistent, der Querverkehrswarner und die Verkehrszeichenerkennung.

In den höheren Ausstattungslinien kommen eine Bewegungs- und eine Müdigkeitserkennung sowie ein adaptiver Geschwindigkeits- und Abstandsassistent hinzu.

Der im dritten Ausstattungslevel (N-Connecta) serienmäßige ProPILOT, der teilautonomes Fahren im einspurigen Autobahnverkehr möglich macht, ist neu. Das System hält automatisch den Abstand zum Vorausfahrenden und sorgt dafür, dass der Leaf mittig in der Spur bleibt. Der Fahrhelfer bremst zudem ab. Wenn notwendig, sogar bis zum Stillstand.

Nach dem Anhalten bleibt der Leaf dann an Ort und Stelle, selbst wenn der Fahrer den Fuß nicht auf der Bremse hat. Rollt der Verkehr innerhalb von drei Sekunden wieder an, fährt das Fahrzeug automatisch wieder los.

Der ProPILOT Park, ein nur für das Topmodell lieferbares Extra, entschärft das durch die breiten C-Säulen und die schmale Heckscheibe unübersichtliche Heck. Sobald das System eine passende Lücke entdeckt, muss der Fahrer nur noch den Schalter drücken und die Füße von den Pedalen nehmen.

Der Einparkpilot übernimmt dann mit Hilfe von vier Kameras und zwölf Ultraschallsensoren das komplette Parkmanöver. Das heißt: nicht nur das Lenken, sondern auch das Bremsen und Gas geben.

Zuverlässigkeit und Probleme

Positiv am Nissan Leaf ist auch seine enorme Zuverlässigkeit hervorzuheben. In der zweiten Generation gab es lediglich einen einzigen Rückruf für Modelle, die zwischen Juli und September 2019 gebaut wurden.

Dabei gab es Probleme mit der Aktivierung der Parkbremse, was dazu führte, dass Fahrzeuge ungebremst wegrollen konnten.

Nissan Leaf FAQs

Die Reichweite des Nissan Leaf ist von vielen Faktoren abhängig. Zur Zeit bietet ihn Nissan mit zwei Batteriegrößen an - 40 kWh oder 62 kWh. Bei einem Mix aus Stadt, Landstraße und Autobahn schafft die Basisversion eine Reichweite von 270 Kilometern, die größere Variante 385 Kilometer. Maximal sind bis zu 389 beziehungsweise 528 Kilometer möglich, vor allem in der Stadt, wo durch den Stop-and-Go-Verkehr rekuperiert werden kann. Die Reichweite ist allerdings auch von Faktoren wie kalte Temperaturen oder die Benutzung von Stromfressern wie Sitzheizung, Klimaanlage, Radio ect. abhängig.

Im Gegensatz zu einem Auto mit Benzin- oder Dieselmotor lässt sich die Frage des Preises einer “Tankladung” bei einem Elektroauto wie dem Nissan Leaf nicht so einfach beantworten. Er ist abhängig davon, wo geladen wird: An der heimischen Wallbox? An der Haushaltssteckdose? An einer öffentlichen Ladesäule? An einer kostenlosen Ladestation? Auch die Zahlsystematik unterscheidet sich: Es kann ein monatlicher Betrag vereinbart sein, andere rechnen nach Zeit oder Menge ab, es gibt Abo-Modelle oder ein Grundbetrag wird mit dem tatsächlich geladenen Strom kombiniert. Dabei können die Preise pro kWh bis zu 50 Cent betragen. Ein Orientierung bietet der durchschnittliche Preis für Haushaltsstrom. Gehen wir von 30 Cent pro kWh aus, würde es 12 Euro kosten, das Basismodell des Nissan komplett zu laden.

Die Ladedauer der aktuellen Elektroautos finden Sie bei uns.

Trotz steigender Strompreise gibt es immer mehr kostenlose Ladestationen. Vor allem Discounter, Möbelhäuser und Baumärkte stellen sie als Service für ihre Kundschaft zur Verfügung. Bei Lidl gibt es derzeit 180 Ladesäulen, weitere 80 sind geplant. Ebenso kostenlos laden können Sie den Nissan Leaf unter anderem bei Kaufland, Aldi Süd, Globus, Ikea, Bauhaus und McDonalds. Wo sich die “Umsonst”-Ladesäulen befinden, verraten Apps wie “Mehr-Tanken”.

Der Nissan Leaf wird in drei Fertigungsstätten hergestellt. Im britischen Nissan-Werk in Sunderland, in Smyrna, Tennessee (USA), und im japanischen Oppama.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage durch die Subventionierung von Elektroautos kommt es auch beim Nissan Leaf derzeit zu längeren Wartezeiten. Wir haben eine Liste der Lieferzeiten aller aktuellen Elektroautos für Sie zusammengestellt.

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