Japanische Automarken: Beliebte Modelle, Geschichte und Zukunftsvisionen

30. Juli 2021 von

Die japanischen Autohersteller gelten als zuverlässig, innovativ und vor allem sind sie bekannt für futuristisches Design. Deshalb sind die Modelle aus Fernost auch in Europa sehr beliebt. Gerade auch deshalb, weil das Preis-Leistungsverhältnis oft besser ist als bei den europäischen Herstellern.

⏰  Japanische Automarken im Überblick

Honda: Voll in den Alltag integriert

Menschen begeistern und clevere Alltagslösungen im Bereich Mobilität finden, das war die Vision von Soichiro Honda. Daraus entstanden qualitativ hochwertige Motorräder, für die die Firma in erster Linie bekannt ist. Doch auch Honda Automobile sind aufgrund ihrer modernen Designs und innovativen Technologie mittlerweile auf der ganzen Welt beliebt.

Da kommt Honda her: Firmenhistorie

Der Gründer Soichiro Honda wurde in einem kleinen Dorf in Japan geboren und ging für seine Lehre als Mechaniker nach Tokio. Danach zog es ihn zurück in sein Heimatdorf, wo er eine eigene Werkstatt eröffnete. Im Jahr 1937 gründet er nach anfänglichen Rückschlägen das Unternehmen Honda Technical Research Institute. Nach dem Krieg im Jahre 1946 suchte Honda nach Mobilitätslösungen und stattete Fahrräder mit übrigen Motoren aus – das erste Honda Motorrad war geboren.

In den nächsten Jahren entwickelte sich Honda zum größten Motorradhersteller der Welt, das Honda Automobil ließ noch bis Anfang der 60er Jahre auf sich warten. Der Erfolg auf vier Rädern stellte sich dann 1967 mit dem Kleinwagen Honda N360 ein. Ab dann nahm die Erfolgsgeschichte seinen Lauf.

Beliebte Honda-Modelle

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Da will Honda hin: Zukunftsvision

“Ein blauer Himmel für unsere Kinder”, das ist das Prinzip, nachdem bei Honda gearbeitet wird. Die Umwelt hat höchste Priorität bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge. Der CO2-Ausstoß der Honda Modelle soll weiter reduziert und das Recycling verbessert werden. Elektromobilität steht ebenfalls im Fokus und man arbeitet bei Honda an neuen Ladetechnologien für zukünftige Modelle.

Lexus: Premiummodelle aus Japan

Die Geschichte von Lexus ist noch nicht alt, denn der Hersteller ist erst seit 1989 als Premiummarke von Toyota auf dem Markt. Das Deutschlanddebüt feierte die Marke mit dem LS 400, einem Oberklassemodell. Als erster Hersteller, der Fahrzeuge mit Hybridantrieb anbietet, erlangt Lexus nur wenig später mehr Bekanntheit.

Da kommt Lexus her: Firmenhistorie

Toyota entschied sich Anfang der 90er Jahre, seine Premiummodelle nicht unter dem Namen Toyota in Europa anzubieten. In den USA wurden diese Modelle unter dem Markennamen Lexus bereits erfolgreich verkauft, sodass man sich dann für den Eintritt in den europäischen Markt entschied. Der Name Lexus soll den Luxus, den diese Modelle bieten, betonen.

Beliebte Lexus-Modelle

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Da will Lexus hin: Zukunftsvision

Die Automodelle von Lexus zeichnen sich vor allem durch ihr besonderes Design aus. Eine beeindruckende Kunst, wie man es beim Hersteller selbst nennt. Lexus möchte auch zukünftig Beeindruckendes erschaffen und das scheinbar unmögliche möglich machen. Eleganz, Schlichtheit und Detailliebe sind es, die heutige und auch zukünftige Lexusmodelle auszeichnen sollen.

Mazda: Effizient und zuverlässig

Mazda hat es in seiner bereits 100-jährigen Geschichte geschafft, Vorreiter zu sein und gleichzeitig schon tot geglaubtes wiederzubeleben. Das erste Serienauto mit Zweischeiben-Kreiskolbenmotor war ein Mazda und wer dachte, dass ein Roadster mit zwei Sitzen keine Anhänger mehr findet, musste sein Urteil nach dem Marktstart des MX-5 schnell revidieren. Mazda denkt mit, ist zuverlässig und standfest.

Da kommt Mazda her: Firmenhistorie

Anfangs hatte die Firma Mazda, die von Jujiro Matsuda 1920 gegründet wurde, nicht im geringsten etwas mit Autos zu tun – die Firma hatte sich der Veredelung von Kork verschrieben. In den 30er Jahren kamen Dreiräder und LkWs dazu, die im Laufe der 50er Jahre weiter ausgebaut wurden. Erst 1960 wurde in Japan der erste Mazda Pkw, der Mazda R360 – ein kleines Coupé – auf den Markt geworfen. Und spätestens mit dem Marktstart des Roadster MX-5 im Jahr 1989 hatte Mazda den Sprung in die Automobilwelt geschafft.

Beliebte Mazda-Modelle

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Da will Mazda hin: Zukunftsvision

Mazda möchte sich über kurz oder lang im Premiumsegment platzieren. Dafür ist es nötig, eine neue Plattform zu entwickeln, mit welcher sowohl Premium-Mittelklasse-Limousinen als auch große SUVs möglich sind, die gegen die Modelle der deutschen Premiumhersteller konkurrieren sollen. Aber auch das Angebot an Elektro- und Hybridfahrzeugen soll weiter ausgebaut werden.

Mitsubishi: Kraftvoll und robust

Das Markenlogo, die drei Diamanten oder Rauten, symbolisieren die drei wichtigsten Firmenwerte des Herstellers: Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Anstand und Gerechtigkeit, globale Handelspartner. Die Gesellschaft soll dementsprechend materiell und auch geistig bereichert werden, Außerdem soll offen und fair mit Geschäften verfahren und auch eine globale Perspektive nicht vergessen werden.

Da kommt Mitsubishi her: Firmenhistorie

Gegründet wurde die Firma Mitsubishi bereits im Jahr 1917 von Iwasaki Yataro, der mit dem Model A angeblich das erste Serienauto Japans auf den Markt brachte. Allerdings war der Bau Handarbeit und viel zu teuer, weshalb man das Model A bald wieder einstellen musste. Das Logo des Herstellers sind drei Diamanten, die sich im Familienwappen Yataros finden. In den nächsten Jahrzehnten hatte Mitsubishi aufgrund des Krieges und Krisen in Asien zu kämpfen. Anfang 2005 wurde eine Kooperation zwischen Mitsubishi und dem PSA-Konzern geschlossen, 2016 stieg Nissan ein, nachdem Mitsubishi aufgrund eines Abgasskandals kurz vor der Pleite stand.

Beliebte Mitsubishi-Modelle

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Da will Mitsubishi hin: Zukunftsvision

Die Zukunft sieht Mitsubishi in rein elektrischen Antrieben, vor allem auf SUVs soll gesetzt werden. Auch das Design soll moderner, einzigartiger und kundenorientierter werden. Zusammen mit der Allianz mit Renault und Nissan könnte das ein erfolgreicher Weg werden.

Nissan: Technologischer Vorreiter

Durchdachte Modelle zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis, das ist es, was Nissan ausmacht. Aber auch die Tatsache, dass Nissan Trends schon umsetzt, wenn andere Hersteller noch zurückhaltend sind. Das zeigt vor allem die Einführung des Leaf im Jahre 2010, als sonst noch keine Elektroautos auf dem Markt etabliert waren. Der Erfolg sollte den Japanern Recht geben!

Da kommt Nissan her: Firmenhistorie

Die Gründung fand bereits 1914 durch  Masuijro Hashimoto statt, der auch im selben Jahr schon seinen ersten Pkw baute, der DAT genannt wurde. Die Nachfrage war leider noch nicht groß, deshalb musste die Firma auf Geheiß der Regierung Lkws für die kaiserliche japanische Armee bauen. Auch während des zweiten Weltkrieges waren hauptsächlich Nutzfahrzeuge vom Band gelaufen. Erst ab 1947 durften wieder Pkws hergestellt werden. In den 1980er Jahren war Nissan bereits ein Global Player und als Antwort auf Premiumfahrzeuge anderer japanischer Hersteller, wurde Ende der 80er Jahre in Amerika die Marke Infiniti eingeführt. In Europa konnte sich die Nissan-Premiummarke allerdings langfristig nicht durchsetzen.

Beliebte Nissan-Modelle

Meistverkaufte Nissan-Modelle
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Da will Nissan hin: Zukunftsvision

Bis vor Kurzem war die Zukunft von Nissan in Europa noch ungewiss. Wir müssen zwar nicht vollständig auf den Hersteller verzichten, doch Nissan wird in Zukunft stark rationalisieren und möchte nur noch mit zwölf neuen Modellen vertreten sein. Der Ariya als neues E-Auto und der Z-Sportwagen sind Beispiele für zukünftig geplante Modelle des Herstellers.

Suzuki: Bodenständig und wertig

Wer sich für ein Modell der Marke Suzuki entscheidet, wird sich hoffentlich begeistern, ein bodenständiges Auto bekommen, das wertig und sportlich ist. Denn das sind die Werte, die Suzuki der Kundschaft mit seinen Autos vermitteln will. Die täglichen Bedürfnisse der Kundschaft stehen im Vordergrund, vor allem im Kleinwagenbereich hat Suzuki sich einen Platz erkämpft.

Da kommt Suzuki her: Firmenhistorie

Bereits 1090 wurde die Suzuki Look Works Firma – eine Webstuhl-Manufaktur – von Michio Suzuki in Hamamatsu in Japan gegründet. Bis es zum ersten Automobil kam, vergingen noch einige Jahre, im Jahr 1952 wurde dann erstmals ein Zweirad mit 2-Takt-Motor auf den Markt gebracht, im Jahr 1955 schaffte es dann der erste Pkw mit dem Namen Suzulight in die Serienproduktion. Ab diesem Zeitpunkt konzentrierte man sich vor allem auf Kleinwagen, aber auch der Allradantrieb wird ein Markenzeichen des Herstellers werden.

Beliebte Suzuki-Modelle

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Da will Suzuki hin: Zukunftsvision

Die Zukunft von Suzuki auf dem deutschen Markt war noch bis vor zwei Jahren ungewiss. Doch man hat sich für ein Verbleiben entschieden und möchte mit neuen Modellen und einer nachhaltigen Strategie punkten und weitere Kundschaft erreichen.

Toyota: Eine gute Mischung

Toyota nimmt die Herausforderungen der Autowelt an und will kreativ und durch kontinuierliches Optimieren bessere Arbeit leisten. Aber es geht auch darum, Respekt gegenüber allen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern zu zeigen und vor allem das Teamwork zu stärken, denn nur gemeinsam kann Großes entstehen.

Da kommt Toyota her: Firmenhistorie

Es scheint üblich, dass die japanischen Hersteller alle erst später in den Automobilmarkt einstiegen, so auch Toyota. Bereits 1897hatte Sakichi Toyoda eine Firma gegründet, allerdings hatte er den ersten serienreifen, vollautomatischen Webstuhl aus Holz erfunden. Erst sein Schwiegersohn wagte im Jahr 1935 den Schritt in die Autoindustrie und baute einen Prototyp mit 3,4-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor. In den 1960er Jahren hatten Toyota-Modelle schließlich den europäischen Markt erreicht und nochmal zehn Jahre später startete der Hersteller in Deutschland.

Beliebte Toyota-Modelle

Meistverkaufte Toyota-Modelle
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Da will Toyota hin: Zukunftsvision

Elementare Ziele bei Toyota sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit , deshalb ist die Entwicklung innovativer Technologien das größte Firmenziel. Bis ins Jahr 2050 soll der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Flotte um 90 Prozent gesenkt werden. Dabei soll Hybrid die Kerntechnologie werden, doch auch an Brennstoffzellen forscht das Unternehmen, damit man für die Zukunft gerüstet ist.