Mazda CX-5

Schicker SUV mit effizienten Motoren

8,3
Wow-Wertung
Das ist die mittlere Bewertung der führenden Autozeitungen.
  • Agiles Handling
  • Kultivierte Motoren
  • Guter Komfort
  • Etwas träge Automatik
  • Kein starker Benziner
  • Kein Hybrid

24.990 € - 39.790 € Preisklasse

5 Sitze

5,0 - 7,1 l/100km

Test

Die erste Generation des CX-5 war ein voller Erfolg für Mazda. Seit Mai 2017 ist die zweite Generation des CX-5 auf dem Markt und der Erfolg erfährt seine verdiente Fortsetzung.

Die Produktphilosophie der zwei Generationen ähnelt sich so sehr wie deren Design. Auch der neue Mazda CX-5 setzt auf sparsame Motoren, den Verbrauch senkenden Leichtbau und eben jene elegante Formgebung, die Mazda KODO nennt. Das sichert dem attraktiven Mazda, der sich Erfolgstypen wie dem Nissan Qashqai und Hyundai Tucson gegenüber sieht, wohl auch in Zukunft eine gute Position auf dem Markt der immer beliebter werdenden Kompakt-SUVs.

Bei der Länge von 4,55 Meter und dem Radstand von 2,70 Meter lässt sich der Familienalltag bequem bewältigen. Die Anmutung und die Materialqualität wirken beim neuen Modell deutlich edler. In Fahrt bemerkt man dann auch das straffer abgestimmte, aber trotzdem komfortable Fahrwerk.

Dieses leistet seinen Beitrag zur Fahrsicherheit genauso wie die auf den neusten Stand gebrachte Sicherheitstechnik. Vorne im Motorraum tun dagegen meist die bekannten Benzin- und Dieselmotoren Dienst. Lediglich der 2,5-Liter-Benziner mit 194 PS ist neu.

Bei einem SUV stehen ein gutes Raumangebot und eine hohe Variabilität ganz oben auf der Wunschliste. Da dürfen sie auch ruhig stehen, denn er bietet genug Platz und Kofferraum.

Das Interieur

Vorne gibt es beim Sitzen und bei der Bein- und Kopffreiheit keinen Anlass zur Kritik. Dahinter ebenso wenig, da es sich auf der Rückbank mit der jetzt besseren Beinauflage bequemer als im alten CX-5 sitzen lässt. Solange man zu viert unterwegs ist, denn für den fünften Passagier wird es – ganz normal im Kompakt-SUV – hinten eng. Außerdem wird dem fünften Insassen im Winter nicht so schnell warm. Die Sitzheizung erwärmt auf der Rückbank nur die äußeren Plätze und nicht den Büßerplatz in der Bankmitte.

Die Bedienung glückt intuitiv. Das Cockpit neigt sich leicht zum Fahrer hin. Der Schalthebel liegt, da die Mittelkonsole um einige Zentimeter höher baut als beim Vorgänger, besser in der Hand. Das neue Head-up-Display projiziert während der Fahrt alle wichtigen Infos direkt auf die Windschutzscheibe und die USB-Anschlüsse in den vorderen und hinteren Mittelarmlehnen sitzen auch am rechten Platz.

Zudem wirkt das Ambiente edler. Bei der Materialqualität, mit den weichen Kunststoffen und dem hochwertigen Leder, macht der neue CX-5 auch von der Anmutung des Innenraums mehr her.

Der Kofferraum

Erstmals lässt sich die Lehne der Rückbank in der Neigung verstellen. Das ermöglicht entweder eine relaxte Sitzposition oder ein wenig mehr Platz im Gepäckraum. Allerdings ist die Bank nicht stufenlos verstellbar, sondern nur in zwei Positionen.

Werden die Rückbanklehnen ganz flach gelegt, geizt der CX-5 nicht mit Platz. Dann darf im Heckbereich bei einem Volumen von 1.620 Liter gut eingepackt werden. Ist man fünfsitzig unterwegs, reicht der Platz unter der im Sports-Line serienmäßigen, etwas langsam arbeitenden elektrischen Heckklappe für 506 Liter Gepäck.

Eine drei Zentimeter tiefere Karosserie und ein straffer abgestimmtes Fahrwerk zeigen große Wirkung. Die steifere Karosserie und das G Vectoring-System, das situativ und stabilisierend Kraft an den Reifen wegregelt, steigern die Agilität. Die Lenkung arbeitet präzise. Manchmal vergisst man bei flotter Fahrt deshalb, dass man im CX-5 höher sitzt und 1,4 Tonnen an der Backe hat. Trotzdem verbesserte sich der Komfort in der zweiten Generation. Am Ende ergibt das einen guten Kompromiss.

Keinen Kompromiss macht der CX-5 bei der Stille. Für eine eindrucksvoll verschwiegene Geräuschkulisse sorgen die dickeren Scheiben und Dämmmatten, die präziseren Karosseriepassungen und die hinter der Motorhaube versenkten Scheibenwischer. Damit arbeiten selbst die naturgemäß rauer laufenden Dieselmotoren akustisch im Hintergrund.

Im Motorraum des CX-5 arbeiten die vom Vorgänger bekannten, leise und kultiviert laufenden Vierzylinderbenziner und -diesel sowie der neue 2,5-Liter-Benziner. Um die Gänge zu verwalten, sind das Sechsgang-Schaltgetriebe oder die Sechsstufen-Automatik an Bord.

Die Benziner

Der Zweiliter-Benziner hat als Einstiegsmodell keinen leichten Job, denn trotz des Leichtbaus müssen im CX-5 mit diesem Motor 1.400 kg in Bewegung gehalten werden. 165 PS Leistung und 210 Newtonmeter Drehmoment, die eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ermöglichen, sind dafür zwar nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel.

Deshalb bietet Mazda nun einen weiteren Benzinmotor im CX-5 an. Den 2,5-Liter-Vierzylinder mit 194 PS, der stets mit Allradantrieb und der 6-Stufen-Automatik kommt. Das neue Aggregat hievt den SUV in 9,2 Sekunden von 0 km/h auf 100 km/h und erreicht maximal 195 km/h. So schlägt der Benziner mit einem Normverbrauch von 7,1 l/100 km zu Buche.

Die Diesel

Wer in Deutschland SUV fährt, setzt auch heute zumeist auf einen Dieselmotor. Weil der Dieselmotor mehr Kraft und Durchzug bietet und dabei auch noch weniger verbraucht. Im CX-5 kommt ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 oder 175 PS zum Zuge. Beide Motoren arbeiten dank der guten Dämmung zumeist nur im Hintergrund. Der Verbrauch geht dafür mehr als nur in Ordnung. Sechs, sieben Liter im 100-km-Takt machen die Diesel zu den attraktivsten Motoren im Mazda CX-5.

Die Assistenten sorgen dafür, dass man im neuen CX-5 sicherer durch die Welt fährt als im alten CX-5. Der City-Notbremsassistent ist jetzt nicht mehr nur stadtaktiv, sondern überwacht den Raum vor dem Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h.

Der Radartempomat sorgt im Stau dafür, dass der rechte Fuß Pause machen kann, indem das System selbstständig abbremst und wieder beschleunigt. Außerdem sorgen der aktiv in die Lenkung eingreifende Spurhalteassistent und der Toter-Winkel-Assistent für eine verbesserte Überwachung, was die Fahrt im Mazda noch ein gutes Stück sicherer macht.

Da gibt sich der CX-5 aber noch lange nicht zufrieden. Wer mit den neuen LED-Scheinwerfern mit blendfreiem Fernlicht abends besser sieht und wer sich an die Verkehrszeichenerkennung hält, fährt sicherer. Der Allradantrieb, der die Kraft variabel zwischen den Achsen und Antriebsrädern verteilt, sichert bei Nässe und Schnee die Traktion, denn mit vier Antriebsrädern steht in glatten Momenten mehr davon zur Verfügung als mit nur zwei Antriebsrädern.

Auch ganz profane Dinge sorgen für ein Plus an Sicherheit: Beispielsweise die Schulterlinie des Fahrzeugs, die im Vergleich zum Vorgänger etwas abgesenkt wurde oder die A-Säulen, die jetzt den Blick nicht mehr so stark durchkreuzen und dadurch die Übersicht des neuen Modells verbessern.

Im Euro-NCAP Crashtest schnitt der CX-5 mit der Maximalbewertung von 5 Sternen ab.

Die vier Ausstattungsvarianten Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line stehen im CX-5 zur Wahl. Im Basismodell ist schon einiges inklusive, bei den anderen Ausstattungslinien aber weit mehr.

Das Einstiegsmodell Prime-Line umfasst den Berganfahrassistenten, den City-Notbremsassistenten, die elektronische Parkbremse, das Reifendruck-Kontrollsystem und die Front-/ Seiten-/ Kopf- und Schulter-Airbags. Ebenso gehören das Start-Stopp-System, die elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegel, die Voll-LED-Scheinwerfer, der höhenverstellbare Fahrer- und Beifahrersitz, der Tempomat, die Klimaanlage und ein Audiosystem mit Radio, USB-/AUX-Anschluss und Lenkradbedientasten zum Serienumfang.

Im CX-5 mit der Center-Line-Ausstattung kommen zusätzlich zur Prime-Line die elektrisch anklappbaren Außenspiegel, der automatisch abblendende Innenspiegel, die abgetönten hinteren Scheiben, der Licht- und Regensensor und die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen hinzu. Darüber hinaus sind noch das Sportlederlenkrad, die Klimaautomatik, die Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bluetooth, zwei USB-Ladeanschlüsse hinten und das Touchscreen-Infotainment mit dem Zugang zum Internetradio- und Social-Media-Anwendungen via Smartphone an Bord.

Den Unterschied zwischen Center- und Exclusive-Line machen die Ausparkhilfe, die Scheibenwischerenteiser, der Spurwechselassistent Plus, die automatisch beim Türschließen einklappenden Außenspiegel, die Einparksensoren vorne und hinten, das DAB-Radio, die Lenkradheizung und die Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. Darüber hinaus unterscheidet sich die Exclusive-Line äußerlich durch die LED-Nebelscheinwerfer, -Rückleuchten und -Tagfahrlichter sowie das dynamische Kurvenlicht.

Wer in der Sports-Line einsteigt, fährt luxuriös, denn dann wird das Ausstattungspaket zusätzlich zur Exclusive-Line noch um den City-Notbremsassistenten Plus, die Müdigkeitserkennung, den aktiven Spurhalteassistenten, die elektrische Heckklappe und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen ergänzt. Ebenfalls mit an Bord sind das schlüssellose Zugangssystem, das Matrix-LED-Licht mit Fernlichtautomatik, die Rückfahrkamera, das Head-up-Display, das SD-Navigationssystem und das Bose-Soundsystem mit 10 Lautsprechern. Wer Vollausstattung wünscht, sitzt im CX-5 Sports-Line daher am allerbesten.

Zusammenfassung

Der Mazda CX-5 setzt sich von vielen seiner Konkurrenten durch seine Agilität ab. Zudem ist der japanische Kompakt-SUV in seiner zweiten Auflage komfortabler geworden. Edler und reifer im Innenraum und in den Details obendrein. Den Umfang der Sicherheitsausstattung hat Mazda erheblich ausgebaut.

Bei den Motoren hat sich nicht so viel getan, aber die bewährten Verbrenner, die mit Front- oder Allradantrieb bestellt werden können, machen den CX-5 auch so zu einer guten Partie. Alternative Antriebe, die es bei der Konkurrenz im SUV schon gibt, befinden sich aber noch nicht im Angebot.

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