Die besten Autos für Senioren

Ein Neuwagenkauf ist aufregend, doch wenn man spezielle Anforderungen an sein neues Auto stellt, wird aus der Freude schnell Frust. Gerade Senioren sind häufig auf ein eigenes Auto angewiesen, doch dieses sollte auch zu den altersbedingten Bedürfnissen passen. Wir haben die besten Autos für Senioren für Sie zusammengestellt.

Senioren sollten einfach in ihr Auto ein- und aussteigen können, auch auf langen Strecken bequem sitzen, problemlos den Kofferraum beladen und die Infotainment- und Assistenzsysteme intuitiv bedienen können. Deshalb haben wir folgende Kriterien für die Auswahl der besten Autos für Senioren zugrunde gelegt:

  • Sitzhöhe
  • Ladekantenhöhe
  • Komfort inkl. Bedienfreundlichkeit, Fahrkomfort
  • Sicherheit (Assistenzsysteme)

Die folgende Tabelle zeigt die besten Autos für Senioren im Hinblick auf die oben genannten Kriterien:

Die besten Autos für Senioren

Modell Sitzhöhe Ladekantenhöhe Komfort Bedienfreundlichkeit  Fahrkomfort Assistenzsysteme
Skoda Karoq 52 cm 68 cm ✔ teilweise mit Aufpreis
VW Tiguan 70 cm 74 cm ✔ teilweise mit Aufpreis
Nissan Qashqai 55 cm 77 cm mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis
Mercedes B-Klasse 47 cm 65 cm mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis
VW Golf Sportsvan 61 cm 66 cm ✔ teilweise mit Aufpreis
Audi Q2 62 cm 74 cm mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis
Opel Crossland X 65 cm 74 cm mittelmäßig mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis
BMW 2er Active Tourer 60 cm 67 cm mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis
BMW X1 62 cm 70 cm mittelmäßig ✔ teilweise mit Aufpreis

Skoda Karoq

Der Skoda Karoq macht in Sachen Seniorentauglichkeit eine richtig gute Figur. Mit 52 Zentimetern ist die Sitzhöhe fast schon ideal und auch die Höhe der Ladekante ist vollkommen in Ordnung. Natürlich gibt es in unserer Übersicht niedrigere Werte aber im Gesamten macht der Karoq seine Sache ziemlich gut. Die Türen des Kompakt-SUVs sind breit und hoch, im Inneren sind Haltegriffe angebracht und so kann man als älterer Mensch problemlos und bequem ein- und aussteigen. Lediglich die Schweller sind etwas hoch geraten, was die positive Stimmung etwas trübt.

Die Vordersitze bieten guten Seitenhalt, sind groß und sehr bequem. Eine Lordosenunterstützung ist außerdem vorhanden. Auch was den Fahrkomfort angeht, gibt sich der Karoq keine Blöße. Im Großen und Ganzen ist er gut gedämpft, innerorts sind ab und zu Unebenheiten spürbar, fährt man allerding ein wenig schneller wird es richtig komfortabel. Für lange Strecken ist der Karoq also bestens geeignet. 

Ebenfalls freuen dürften sich Senioren über eine einfache Bedienung des Infotainmentsystems, außerdem hat man bei Skoda die Anordnung von Lenkrad, Pedalen und dem Rest des Innenraums sehr ergonomisch gestaltet.

Auch in Sachen Sicherheit muss man sich keine Sorgen machen. Natürlich gibt es weitaus mehr Assistenzsysteme, wir finden aber, wirklich sinnvoll für ältere Menschen sind lediglich Tempomat, Parkassistent oder gegebenenfalls Rückfahrkamera, Totwinkelwarner und Notbremsfunktion mit Personenerkennung. Das alles gibt es auch im Karoq, wobei man für einiges einen teilweise hohen Aufpreis zahlen muss und anderes nur in höheren Modellvarianten erhält. Mit unseren Skoda Karoq Angeboten sparen Sie bares Geld und können damit das ein oder andere Extra mehr in Ihren Karoq bestellen.

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VW Tiguan

Wer es beim Ein- und Aussteigen besonders hoch mag, der liegt mit dem VW Tiguan richtig. Die Sitzhöhe liegt bei recht hohen 70 Zentimetern, die Ladekante befindet sich ebenfalls recht hoch, ist für ein Seniorenauto aber auch noch in Ordnung. Auf jeden Fall hat man im Tiguan einen sehr guten Überblick und kann es dank bequemer Sitze auch bei längeren Fahrten problemlos im Sitzen aushalten. Der Fahrersitz ist verstellbar und sehr ergonomisch designt, außerdem ausgezeichnet gepolstert. Abstriche muss man hier nur in Sachen Seitenhalt machen, da lässt der Wolfsburger ein paar Federn.

Der Komfort kann sich ebenfalls sehen lassen. Im Innenraum hört man wenige Fahrgeräusche, die Federung ist ebenfalls gut und das Fahrwerk ausgewogen und gut abgestimmt. Wenn man mal eine holprige Straße vor sich hat, muss man als Insasse nicht mit Rückenproblemen rechnen. Auch die Bremsen sind stark, reagieren schnell und sind belastbar. Ein wenig Feingefühl braucht man allerdings, doch das lernt man schnell.

Assistenzsysteme gibt es auch hier einige. Die Einparkhilfe ist serienmäßig, will man zusätzlich eine Rückfahrkamera, muss ein Aufpreis gezahlt werden. Das gleiche gilt für die automatische Geschwindigkeitsregelanlage ACC. Der Notbremsassistent ist wiederum kostenlos mit an Bord. Sparen Sie beim Kauf eines VW Tiguan durchschnittlich 5.284 Euro.

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Nissan Qashqai

Beim Nissan Qashqai können sich Senioren über großzügige Einstiegsöffnungen freuen, durch die man bequem ein- und aussteigen kann. Die Sitzhöhe ist wie beim Karoq optimal, dafür muss man sich beim Einladen in den Kofferraum mit einer Ladekante von 77 Zentimetern herumschlagen. Das ist das Maximum, was wir noch als seniorenfreundlich einstufen würden. Die Sitze sind langstreckentauglich und großzügig bemessen. Die Ergonomie ist gut, das Lenkrad lässt sich ausreichen verstellen.

In Sachen Fahrkomfort sind wir ein wenig zweigeteilt, denn die Geräuschdämmung im Innenraum ist im Vergleich nicht ganz so gut. Auch auf Gasbefehle reagiert der Nissan etwas verzögert, was beim Anfahren ein wenig Feingefühl erfordert. Die Federung ist etwas straff, was bedeutet, dass Unebenheiten häufig an die Insassen weitergegeben werden. Auch die Lenkung könnte etwas direkter sein.

Vergleichen Sie einfach Nissan Qashqai Angebote und sparen Sie Geld. Gerade deshalb, weil die wichtigsten Assistenzsysteme zwar im Qashqai verfügbar sind, allerdings gegen Aufpreis und teilweise erst in höheren Modellvarianten.

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Mercedes B-Klasse

Die B-Klasse ist bei Senioren beliebt, denn die großen Türausschnitte, die günstige Sitzhöhe und der bequeme Einstieg eignen sich gut für ältere Menschen. Im Gegensatz zu SUVs, bei welchen es oft Probleme mit zu breiten Schwellern gibt, hat man bei der B-Klasse hier nichts zu befürchten. Die Heckklappe ist auf Wunsch elektrisch bedienbar und sensorgesteuert und die Ladekantenhöhe ist mit 65 Zentimetern perfekt.

Ein bisschen tief ist allerdings die Sitzhöhe, wir finden sie gerade noch hoch genug für ein Seniorenauto. Wer sich für die optionalen Komfortsitze entscheidet, sitzt sehr bequem und kann auch lange Reisen problemlos durchhalten. 

Positiv fällt auch der Fahrkomfort auf, denn die B-Klasse ist gut gefedert und legt ein stabiles Fahrverhalten an den Tag. Die Lenkung ist präzise aber nicht nervös und die Bremsen packen gut aber nicht zu straff zu. In Sachen Bedienfreundlichkeit muss die B-Klasse ein paar Abstriche machen, denn man hätte das auch etwas weniger kompliziert machen können. Manche Funktionen verwirren mehr als das sie helfen und lenken beim Fahren ab.

Sicher kann man sich in der B-Klasse auf jeden Fall fühlen, vorausgesetzt man leistet sich die Assistenzsysteme. Es gibt alles, den neuesten Stand der Technik aber eben zu recht hohen Preisen. Sparen Sie deshalb durchschnittlich 3.945 Euro beim Kauf einer B-Klasse.

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VW Golf Sportsvan

Der Golf Sportsvan wird wohl von vielen schon als perfektes Auto für Senioren angesehen und falsch liegt man damit auch nicht. Die Sitzhöhe ist mit 61 Zentimetern richtig gut, die Ladekante ist ebenfalls auf hervorragender Höhe und somit rückenfreundlich. Weiter kommen hohe Türausschnitte älteren Menschen entgegen, denn das Ein- und Aussteigen ist damit problemlos möglich. Im Inneren herrscht ein großzügiges Raumangebot, auf den Komfortsitzen mit Lordosenstütze sitzt man sehr bequem, nur der Seitenhalt könnte ein wenig besser sein.

Was den Fahrkomfort angeht gibt es eigentlich ebenfalls nichts Negatives zu sagen. Man sitzt gemütlich, hat genügend Platz und auch die Lenkung funktioniert sicher und spricht gut an. Bei plötzlichen Bremsmanövern funktioniert die Bremsanlage kräftig und man muss nicht zu viel Druck aufbauen. Die Rundumsicht ist auch gut und man hat einen guten Überblick. Vergleichen Sie einfach VW Golf Sportsvan Angebote und sparen Sie beim Neuwagenkauf.

Die Bedienung der Instrumente und des Infotainmentsystems klappt ebenfalls einfach und intuitiv, hier sollten keine Fragezeichen auftauchen. Bei den Assistenzsystemen hat man die Wahl zwischen allem, was auf dem Markt aktuell verfügbar ist. Meistens kosten diese Systeme aber ordentlich extra.

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Audi Q2

Mit dem Kompakt-SUV der Ingolstädter fühlen sich Senioren ebenfalls recht wohl. Sitzhöhe und Ladekante sind für ältere Menschen passend, auch wenn sie im Vergleich zu unseren anderen Seniorenautos doch beide schon recht hoch sind. Die Übersicht im Q2 könnte besser sein, weshalb es ratsam ist auf Parksensoren oder besser noch die Rückfahrkamera zurückzugreifen. Das kostet zwar extra, lohnt sich aber und macht das Fahren angenehmer und sicherer. Mit uns sparen Sie beim Kauf eines Audi Q2 Geld, dass Sie dann in Assistenzsysteme stecke können.

Die Bedienung und Konnektivität sind gut und bedienerfreundlich. In der Basisversion gibt es recht konventionelle Instrumente, auf Wunsch natürlich auch ein Virtual Cockpit.

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Opel Crossland X

In den Crossland X lässt es sich einfach ein- und aussteigen. Die Sitzhöhe ist gut, wer den Kofferraum beladen möchte, muss Gepäck doch etwas weiter nach oben heben als bei anderen Fahrzeugen – doch das liegt immer noch im seniorenfreundlichen Bereich. Wer ultimativ bequem sitzen möchte, der kann das auf den ergonomischen Aktivsitzen, die aber erst in der Ultimate Ausstattung bestellbar sind. Die Standardsitze sind zwar ausreichend bequem aber es geht definitiv besser. Konfigurieren Sie sich Ihren perfekten Opel Crossland X – mit oder ohne Aktivsitzen.

In Sachen Komfort muss der Opel ein paar Punkte abgeben, denn man hätte die Lenkung doch etwas rückmeldefreudiger machen können und auch der Innenraum ist gerade für ältere Menschen ergonomisch nicht optimal. Fährt man über holprige Straßen, lässt der Crossland X einen das teilweise stark spüren, das Fahrwerk ist insgesamt etwas unharmonisch abgestimmt. Die Fahrleistung geht völlig in Ordnung und auch das Geräuschniveau im Inneren passt.

Was Senioren freuen wird: Die Bedienung ist intuitiv, das Cockpit einfach und aufgeräumt. Für die Sicherheit sorgen jede Menge Assistenzsysteme, die allerdings meist nicht für das Basismodell verfügbar sind. Die Zusatzkosten halten sich im Fahrzeugvergleich allerdings im Rahmen.

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BMW 2er Active Tourer

Die Werte bei Sitzhöhe und Ladekante liegen im guten Mittelfeld, gerade die Sitzhöhe ist sogar wirklich gut. Wie man das von BMW gewohnt ist, ist der Komfort schon im Basismodell auf recht hohem Niveau. Wer oft lange Strecken fährt oder häufig Probleme mit dem Rücken hat, dem seien die Sportsitze ans Herz gelegt. Diese sind bis zu den Schultern sehr gut gepolstert und bieten genügend Seitenhalt ohne dabei einzuengen. 

Einsteigen lässt es sich einfach und auch die Übersicht im BMW-Van ist gut. Ein paar Assistenzsysteme wären dennoch empfehlenswert und die meisten kann man schon für das Basismodell ordern. Natürlich gibt es das bei einem Premiumhersteller wie BMW nicht für lau, da muss man doch recht tief in die Geldbörse greifen.

Beim Fahren fühlt man sich sicher und wohl, Abrollgeräusche werden erst bei hohem Tempo präsent und dann gibt auch das recht straffe Fahrwerk ein paar Unebenheiten an die Insassen weiter. Sie können sich Ihren BMW 2er Active Tourer nach Ihren Wünschen zusammenstellen und durchschnittlich 9.414 Euro sparen.

Die Bedienung des 2er Active Tourers ist nicht optimal aber man findet sich gut zurecht und hat eine Mischung aus Knöpfen und Touchflächen vor sich. Nach kurzer Eingewöhnung sollten auch ältere Menschen damit keine Probleme haben. 

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BMW X1

Wer mit dem X1 unterwegs ist, kann es lange aushalten, denn die Sitze bieten einen guten Seitenhalt und sind bequem. Die Straßenlage des X1 ist gut und sicher, leider gibt es in Sachen Rundumsicht bessere Fahrzeuge, deshalb sollte man sich auch hier überlegen, ob Assistenzsysteme wie Parksensoren oder eine Rückfahrkamera noch ins Budget passen. Insgesamt überzeugen Fahrwerkabstimmung und Lenkung. Der Kompakt-SUV fährt ruhig und harmonisch und auch gegen die Bremsleistung können wir nichts einwenden.

Wer sich für die Basisversion entscheidet, sollte keine Probleme mit der Bedienung haben. Aber auch, wenn man sich für einige Extras entscheidet, hat man schnell den Dreh raus. Fordern Sie sich einfach BMW X1 Angebote an und vereinbaren Sie ein Probefahrt mit dem Händler.

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Neuwagenkauf: Tipps für Senioren

Egal ob Sie sich für den Kauf eines Neuwagens oder einen günstigen Jahreswagen entscheiden, es gibt einiges worauf Sie vor einem Kauf achten sollten:

  • Unbedingt eine Probefahrt/Sitzprobe machen
  • Am besten Automatikgetriebe wählen
  • Keine zu starke Motorisierung auswählen
  • Auf Versicherungskosten achten
  • Nur individuell sinnvolle Assistenzsysteme bestellen

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