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Die besten Autos für Vielfahrer

Was macht ein gutes Auto für Langstrecken aus? Ist es ein geringer Verbrauch? Ist es ein umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen? Oder doch eher ein komfortables Fahrwerk, damit nicht nur viel, sondern auch lange am Stück ohne Schmerzen in Rücken und Gesäß gefahren werden kann?

Wir würden sagen, dass all diese Faktoren wichtig sind, wenn Sie viel Auto fahren und auf der Suche nach einem neuen, treuen Begleiter sind! Darum erhalten Sie hier eine Zusammenstellung von zehn Modellen, die sich für diesen Zweck besonders eignen.

Die Modelle für Vielfahrer:innen im Überblick:

Die besten Autos für Langstrecken
Modell Angebote ab
Skoda Octavia Combi 19.750 € Angebote vergleichen
Audi A4 29.222 € Angebote vergleichen
BMW 5er 41.721 € Angebote vergleichen
VW Tiguan 26.231  € Angebote vergleichen
VW Golf Variant 25.381 € Angebote vergleichen
Seat Leon ST 19.322 € Angebote vergleichen
BMW X1 27.312 € Angebote vergleichen
Mercedes-Benz
C-Klasse T-Modell
42.627 € Angebote vergleichen
Opel Insignia ST 24.040 € Angebote vergleichen
Ford Fiesta 12.266 € Angebote vergleichen

Welche Kriterien sollte ein Auto für Vielfahrer erfüllen?

1. Sparsame Motoren

Viel fahren = viel verbrauchen? Ja, doch das muss nicht unbedingt teuer werden. Niemand, der viel fährt, wünscht sich, dass der Verbrauch und die damit verbundenen Kraftstoffkosten ein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Ein Motor, der nicht zu viel säuft, bietet also den gewünschten Spareffekt. Dieselmotoren eignen sich ganz besonders, aber auch Erdgasmodelle und Hybride sind in bestimmten Fällen eine gute Wahl.

2. Nützliche Assistenzsysteme

Wir haben vier zentrale Technikgehilfen ausgesucht, deren Vorhandensein eine Rolle bei der Bewertung spielt, nämlich ein Head-up-Display, ein Toter-Winkel-Warner, ein Spurhalteassistent, ein Müdigkeitswarner und eine Freisprechanlage. Sie beeinflussen Fahrkomfort und -sicherheit maßgeblich.

3. Komfortables Fahrwerk

Ob das Fahrwerk den Fahrkomfort negativ oder positiv beeinflusst, ist ebenso ausschlaggebend. Wer viel Strecke vor sich hat, möchte nicht schon nach der ersten Bodenwelle die Straße in Gesäß und Nacken spüren. Aber zu sehr wabern wegen schwammiger Dämpfer sollte der Wagen natürlich auch nicht.

4. Genug Platzangebot

Wie steht es um das Platzangebot in den jeweiligen Autos? Personen, die viel Auto fahren, brauchen nicht nur Platz für ihre Gliedmaßen, sondern eventuell für temporär Mitreisende oder Gepäck.

All dies haben wir für Sie bei jedem Auto übersichtlich zusammengestellt. Und nun, ohne weitere Umschweife, die 10 besten Autos für Vielfahrer:innen im Ranking!

1. Skoda Octavia Combi

Zugegeben – dass der Skoda Octavia Combi in diesem Ranking auftaucht, dürfte für niemanden eine Überraschung sein. Das Aushängeschild des tschechischen Autobauers verkauft sich wie warme Semmeln und überzeugt die Kundschaft in den wichtigen Kategorien wie Fahrkomfort, Assistenzsysteme und Verbrauch – schluckt der Octavia Combi als Diesel doch nur maximal 4,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Bei uns ist der Octavia Combi aus folgenden Gründen auf dem ersten Platz gelandet:

Neben den herkömmlichen Benzinern und Dieseln, die im Vergleich zu anderen Modellen des Fahrzeugtyps wirklich wenig verbrauchen, hat Skoda noch einen Plug-in Hybriden namens iV und ein Erdgasfahrzeug mit dem klingenden Namen G-Tec im Angebot. Mit dem Plug-in-Hybriden sind sensationelle Verbräuche von 1,4 Litern auf 100 Kilometer möglich, rein elektrisch kommt er bis zu 60 Kilometer weit.

Für alle, die viel fahren müssen, ist allerdings weiterhin der Diesel das Maß aller Dinge. Hier ist der 2.0 TDI mit 150 PS besonders empfehlenswert, da er durchzugsstark und verbrauchsarm ist. An praktischen Helferlein für die Langstrecke mangelt es dem Skoda auch nicht, natürlich gibt es die meisten aber nur gegen Aufpreis. Platzprobleme kommen ebenfalls nicht auf, der Skoda Octavia Combi beweist, dass man es auch auf langen Strecken mit ihm aushalten kann.

Skoda Octavia Combi
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid, Erdgas
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid / Erdgas:
3,7–4,4 / 1,4 /
3,4–3,5 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

2. Audi A4

Er ist der Klassiker bei Dienstwagen schlechthin: Wohl nicht ohne Grund kommt der Audi A4 als Limousine bei vielen Unternehmen als Firmenwagen zum Einsatz. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Audi – und die Ingolstädter glänzen mit penibler Verarbeitung, moderner Technik sowie ausgeklügelten Fahrassistenzsystemen. Das nach Fahrsicherheit und -komfort gierende Herz des gemeinen Vielfahrenden kann sich wahrlich an Müdigkeitswarner, Spurwechselassistent, Verkehrszeichenerkennung und Co. ergötzen.

Quasi selbstverständlich ist aber auch, dass sich Audi die Technik gebührend bezahlen lässt. Durch Ausstattungspakete können allerdings einige Details zusammengezogen werden, was sich positiv auf den eigenen Kontostand auswirkt. Leider ist der A4 nicht als Hybrid zu haben, eine Erdgasmotorisierung gibt es ausschließlich für die Kombivariante namens Avant.

Die Verbrauchswerte der Dieselmotoren können sich dafür aber mit durchschnittlich 4,0 bis 6,1 Litern auf 100 Kilometer durchaus sehen lassen. Sportliches Fahren ist mit dem A4 dank eines relativ straff abgestimmten Fahrwerkes auch möglich, es ist aber nicht zu straff, sodass nicht jede Bodenwelle in Mark und Bein übergeht.

Audi A4
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel
Verbrauch Diesel: 4,0–6,0 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  Serie
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

3. BMW 5er

Fällt das Wort “Niere”, denken vermutlich die meisten an das Organ und nur Kenner an die markanten und BMW-typischen Nieren am BMW 5er. Also atemberaubend schickes Design scheinen die BMW-Verantwortlichen wohl drauf zu haben, genauso wie auch die Implementierung von feinsten Technologien. Alle möglichen technischen Helfer gilt es bei Interesse optional zu kaufen. BMW tut allerdings gut daran, im Gegensatz zu anderen Autoherstellern, das Cockpit nicht von vorne bis hinten mit berührungssensitiven Bildschirmen “durchzudigitalisieren” – man hält am bewährten iDrive-Konzept fest, welches durch seine intuitive Bedienbarkeit nicht zu sehr vom Straßengeschehen ablenkt.

Das optional erhältliche Live-Cockpit verleiht den Fahrzeugführenden darüber hinaus die Fähigkeit, die Kombiinstrumente digital und in selbst bestimmter Anordnung anzeigen zu lassen. Motoren gibt es für den 5er nahezu wie Sand am Meer, besonders vielfahr-freundlich sind allerdings nur die Diesel und die Plug-in Hybride. Die glänzen mit niedrigen Verbräuchen zwischen 4,1 und 5,2 Litern beim Diesel und 1,2 bis 2,2 Litern beim Hybriden sowie mit langer Haltbarkeit.

BMW 5er
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid:
4,1–5,2 /
1,3–2,2 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

4. VW Tiguan

Böse Zungen mögen behaupten, der Volkswagen Tiguan sei ein Streber. Aber wer nach etwas strebt, der möchte es besser machen, nicht wahr? Der Tiguan ist einfach ein Allrounder, ein Alleskönner. Platz? Hat er genug, denn mit ausreichend Raum für alle Sitze und einem Kofferabteil für 615 Liter Gepäck verfügt er über ein Platzangebot, das sich gewaschen hat. Komfort? Kann er auch! Und das zeigt das SUV mit den bequem gepolsterten Sitzen und der komfortablen und erhöhten Sitzposition, die Fahrer:innen über den Straßengeschehnissen thronen lässt.

Geringe Verbrauchswerte? Auch das ist für den Tiguan eine einfach zu nehmende Hürde. Die vielfahr- und langstreckentauglichen Dieselmotoren zeigen allesamt einen Durchschnittsverbrauch von 4,5-4,6 Litern auf 100 Kilometer. Für Freunde des grünen Daumens hat VW tatsächlich auch einen Plug-in-Hybriden in der Auswahl, der im Schnitt 1,5 Liter verbraucht und 50 Kilometer rein elektrisch fährt. So ist es fein!

Wer nach Assistenzsystemen sucht, wird beim VW Tiguan natürlich auch fündig. Allerlei Technik (vornehmlich gegen Aufpreis) lässt sich dazubestellen: Neben einem Toten-Winkel-Warner, bei VW “Blind Spot”-System genannt, aktiver Hinderniserkennung im Frontbereich (in VW-Fachsprache: Front Assist) und Verkehrszeichenerkennung, kann man den Tiguan auch per Fernbedienung einparken lassen. Also wenn das nicht vorbildlich ist!

VW Tiguan
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid:
4,5–4,6 /
1,5 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

5. VW Golf Variant

Für alle, die einen VW haben wollen, denen der SUV-Trend aber sauer aufstößt, hält der deutsche Autobauer aus Wolfsburg einen wahren Geheimtipp parat: Den Volkswagen Golf Variant. Sprechende Namen kommen bei der Kundschaft immer gut an und beim Golf Variant spricht die Modellbezeichnung wirklich Bände: “Variant” ist nicht nur eine schnöde Floskel, sondern wirklich Programm! Seine Variabilität stellt er beispielsweise mit dem pfiffigen Ladebodensystem unter Beweis, wobei der Ladeboden des ohnehin schon endlos wirkenden Kofferraums auch als vertikaler Raumteiler verwendet werden kann.

Varianz zeigt der Variant ebenso bei der Motorenauswahl: Die wirkt auf den ersten Blick erschlagend. Das Familienauto kann man mit Benzin, Diesel, Erdgas und als Mildhybrid oder Plug-in-Hybrid betreiben. Vorbildlich! Für Vielfahrer dürften sich die Hybriden sowie die Diesel-Modelle anbieten, denn dann ist der Kombi flott unterwegs und weist genauso flotte Verbräuche auf. Technische Helferlein sind für den Golf Variant darüber hinaus auch kein Fremdwort. “Hallo Volkswagen”, das reicht, um den Sprachassistenten aus seinem Versteck zu locken und ihn mit Hinweisen wie “Mir ist kalt” zum Erhöhen der Innentemperatur zu bewegen.

VW Golf Variant
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid,
Mildhybrid,
Erdgas
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid /
Mildhybrid
/ Erdgas:
4,3–5,4 / 1,1–1,3 /
5,7–6,1 /
4,1–4,3 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

6. Seat Leon ST

Spanisches Temperament gepaart mit deutschem Technik-Know-how – klingt womöglich erst einmal nach einer wilden Mischung, macht sich im Seat Leon ST allerdings vorzüglich! In dem Kombi aus dem Hause Volkswagen lässt es sich als Vielfahrer:in durchaus aushalten, sogar mehr als das: Spurhalteassistent sowie Müdigkeitswarner sind beim Leon ST Teil der Serienausstattung, ein Warnlicht für Fahrzeuge im Toten Winkel kann im Rahmen eines Paketes hinzugekauft werden.

Man könnte meinen, VW wolle die Hauptmarke am besten positionieren und spendiere den Tochterfirmen ausschließlich veraltete oder weniger ausgereifte Technik. Aber beim Seat Leon ST ist das überhaupt nicht der Fall: Er wartet mit der weitgehend gleichen Motorenpalette wie der Golf Variant auf. Einen voraussichtlichen Glücksgriff für alle, die viel Auto fahren, dürfte der 2.0 TDI mit 150 PS darstellen, der mit 4,0 Litern im Schnitt auf 100 Kilometern ein Statement abliefert. Für Landstraßenschwärmer eignet sich sicherlich auch der Erdgasmotor, der 4,1 bis 4,3 Liter nicht schluckt, sondern eher inhaliert. Mit alledem stachelt der Kombi einen gesunden Konkurrenzkampf unter Brüdern mit dem Volkswagen Golf Variant an.

Seat Leon ST
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid,
Mildhybrid,
Erdgas
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid /
Mildhybrid / Erdgas:
4,3–5,4 / 1,1–1,3 /
5,7–6,1 /
4,1–4,3 Liter
Head-up-Display: ❌  nicht verfügbar
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  Serie
 Müdigkeitswarner: ✅  Serie
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
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7. BMW X1

Freunde der Premium-Marken aufgepasst! Wer viel Auto fährt und gerne einen BMW anschaffen würde, der hat nun Grund genug, seinen Gelüsten nachzugeben. Denn das Kompakt-SUV aus München strotzt nur so vor Vielfahrer-Qualitäten. Genau wie der 5er verfügt der BMW X1 über das ausgereifte iDrive-Bedienkonzept, das die Aufmerksamkeit von Fahrer:innen nicht zu sehr beanspruchen will, damit die Augen das Straßengeschehen verfolgen und nicht das Infotainmentsystem.

Apropos Technik: Der Fahrkomfort wird mithilfe diverser Assistenzsysteme wie einem Spurhalteassistenten und einer Müdigkeitserkennung spürbar aufgewertet. Leider sind die Aufpreise recht hoch, satte 2.000 Euro verlangt BMW beispielsweise für die Installation eines Head-up-Displays. Wer nicht in Scheinen denkt und zunächst die technischen Daten im Blick hat, dürfte sich aber am X1 erfreuen.

Die Bayern spendieren dem SUV klasse Motoren, die Diesel und der Plug-in-Hybrid sind dabei besonders hervorzuheben. Langlebig und verbrauchsarm, so stellt es sich der Vielfahrer vor. Der Plug-in-Hybrid kann seine Vorteile vor allem dann ausspielen, wenn der Weg zur Arbeit knapp 50 Kilometer beträgt. Dann kann mit einer Zwischenladung der gesamte Weg elektrisch zurückgelegt werden.

BMW X1
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid:
4,9–6,1 /
1,7–1,9 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ❌  nicht verfügbar
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Auf allen Plätzen
gut
Angebote vergleichen

8. Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell

Das T in T-Modell steht nicht etwa für Turbo, sondern für die Begriffe Touristik und Transport. Alleine hieraus lassen sich bereits die zentralen Tugenden des Mercedes-Benz C-Klasse T-Modells herauslesen: Er hat Platz und zwar viel! Die deutsche Autofirma verpasst der ohnehin schon eleganten C-Klasse ein Kombiheck und verbindet somit Premium-Feeling mit Design und Funktionalität.

Mit 490 Litern Kofferraumvolumen beweist der Wagen echte Nehmerqualitäten und Ambitionen als Familienauto. Die (optionalen) Sicherheitsassistenten sind umfangreich und auf dem höchsten Niveau. Zudem kommt das Bedienkonzept für die C-Klasse nicht von irgendwoher, sondern wurde kurzerhand aus der luxuriösen S-Klasse übernommen, was für verheißungsvolle Erlebnisse bei der Handhabung sorgt.

Ein solches Erlebnis dürfte das enorme Zentraldisplay sein, welches Smartphone-Integration erlaubt und entsprechend Aufpreis kostet. Der ganze Schnickschnack liest sich unglaublich verführerisch und macht seine Sache an sich auch ganz gut, lenkt aber aufgrund fummeliger Bedienung mehr von der Straße ab, als beispielsweise das iDrive-Konzept von BMW.

Da für Vielfahrer:innen der Benzinmotor zu vernachlässigen ist, betrachten wir die Dieselaggregate und den Plug-in-Hybrid-Motor genauer: eine Empfehlung stellt unter anderem der C220d dar, weil er mit 5,0 Litern auf 100 Kilometern und sehr guten Fahrleistungen überzeugt. Die Hybridvariante gibt es – und das ist heutzutage eine Seltenheit – auch in Verbindung mit einem Dieselaggregat. Fast 100 Kilometer rein elektrische Reichweite, das ist ein Wort (oder besser: eine Zahl), Mercedes!

Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel,
Plug-in-Hybrid
Verbrauch Diesel /
Plug-in-Hybrid:
5,0–5,3 /
1,1–1,3 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Komfortabel bis
ausgewogen
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

9. Opel Insignia ST

Wer glaubt, der Insignia wäre ein verstaubtes Langweilerauto, der liegt krachend daneben: Im neuen Blechkleid und mit der 2020 erfolgten Modellpflege, die das Äußere ein Stück näher an den aktuellen Opel Corsa heranbringt, wirkt der Opel Insignia eher wie ein luxuriöses Familienauto!

Seltene Features: Spurhalteassistent und Freisprechanlage erfinden das Rad zwar nicht neu, sind dafür aber ab der Einstiegsvariante serienmäßig enthalten. Andere technische Leckereien gibt es für entsprechendes Entgelt obendrauf. Auf Seiten des Fahrwerks ist nichts Aufregendes zu berichten – was ausgesprochen gut ist! Denn der Opel Insignia Sports Tourer federt entgegen seines Namenszusatzes “Sports” entspannt alles weg, was für Schmerzen in der Gesäßregion sorgen könnte.

Die Empfehlung für Personen, die viele Strecken zurücklegen müssen: Der 2.0 Liter Diesel mit 174 PS. Leicht grummelig, aber dennoch zurückhaltend (zumindest was den Verbrauch anbelangt) befördert er den Kombi von A nach B. Schade ist aber, dass Opel hier keine Alternativen für Hybrid- oder Elektroautoliebhaber in petto hat.

Opel Insignia ST
Antriebsvarianten: Benzin, Diesel
Verbrauch Diesel: 5,0–5,7 Liter
Head-up-Display: ✅  optional
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  Serie
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  Serie
Fahrwerk und -komfort:
Komfortabel bis
ausgewogen
Platzangebot: Auf allen Plätzen
sehr gut
Angebote vergleichen

10. Ford Fiesta

Ein Überraschungsgast in diesem Ranking ist der Ford Fiesta. Im Gegensatz zu den mit üppig Raum versehenen Kandidaten wartet der Fiesta mit geringeren Außenmaßen auf und schafft es somit als Kleinwagen in die Liste der besten Autos für Vielfahrer:innen. Als Kompakter ist er nicht nur als Stadtauto, sondern auch für den gepäckarmen Pendelverkehr geeignet. Zumindest dürfte die Aktentasche allemal im 292 Liter fassenden Kofferraum Platz finden.

Den noch gelungeneren Überraschungseffekt erzielt der Fiesta mit der Tatsache, dass er ausschließlich Benzinmotoren mit angenehmen Verbräuchen von 5,3 bis 6,4 Litern unter der Haube trägt. Zum Leidwesen der Dieselmotoren wurden die Selbstzünder größtenteils aus dem Kompakt- und Kleinwagensegment verbannt, da Absatzzahlen und Wirtschaftlichkeit in keiner gelungenen Korrelation standen. Äußerst gelungen ist hingegen das Bedienkonzept sowie die Sicherheitsausstattung des Fiesta.

Wer den Amerikaner noch von früher kennt, der weiß, dass die Anordnung der Bedienelemente und die überwältigende Anzahl an Knöpfchen dem intuitiven Fahren lange Zeit eine Abfuhr erteilt haben. Doch damit ist jetzt Schluss: Statt Schalter zu suchen, werden Schalter gefunden. Das Plus an Sicherheit gibt es zwar in der Regel gegen Vorlage einer höheren Summe Geld, aber wer will, kann seinen Fiesta reichhaltig ausstatten. Einzig auf ein Head-up-Display muss verzichtet werden.

Ford Fiesta
Antriebsvarianten: Benzin
Verbrauch Benzin: 5,3–6,4 Liter
Head-up-Display: ❌ nicht verfügbar
 Toter-Winkel-Warner: ✅  optional
 Spurhalteassistent: ✅  optional
 Müdigkeitswarner: ✅  optional
 Freisprecheinrichtung: ✅  optional
Fahrwerk und -komfort:
Ausgewogen bis
sportlich
Platzangebot: Vorne sehr gut,
hinten beengt
Angebote vergleichen

Für wen lohnt sich welcher Antrieb?

Ist es nun also egal, welcher Antrieb für Langstrecken gewählt wird? Wir haben nochmal ausführliche Erklärungen zu den Antriebsarten für alle, die viel fahren:

Der Diesel: Meister der Langstrecke

Der Dieselmotor ist im wahrsten Sinne des Wortes der Dauerbrenner unter den Vielfahrerautos. Zwar vor nicht allzu langer Zeit in Verruf geraten, aber seitdem weiterentwickelt, ist ein Diesel immer noch die erste Wahl, wenn es darum geht, viel zu fahren. Das Umweltargument ist zwar relevant, aber seit dem Dieselskandal haben sich die Autohersteller größtenteils bemüht, effektivere Abgasreinigungssysteme einzubauen.

Klar, sauber sind Dieselabgase immer noch nicht, allerdings haben sie mit Blick auf die alternativen Antriebstechnologien immer noch einen Preisvorteil und – das muss man ihnen lassen – verbrauchen wirklich wenig Treibstoff. Dieselwagen sind für Langstreckenfahrten immer noch am geeignetsten, weil man viele Kilometer für vergleichsweise wenig Geld an der Tankstelle schafft. In der Stadt, auf dem Land und auf der Autobahn ist man mit einem Diesel gut beraten, hat aber auch mit Einschränkungen wie Dieselfahrverboten zu kämpfen. Vorteil: Die Spritpreise für Diesel sind erschwinglicher als die für Benzin. Wenig Verbrauch + geringere Kosten für den Kraftstoff = weniger Ausgaben. Eine einfache Rechnung.

Erdgas – selten aber gut

Erdgasautos sieht man nicht oft auf den Straßen. Naja, das weiß man beim Hinschauen oft gar nicht so genau, weil die Autohersteller selten den Habitus pflegen, ihre Erdgasfahrzeuge mit entsprechend symbolisierenden Buchstaben zu versehen, wie sie es beispielsweise mit Hybrid- oder Elektrofahrzeugen tun. Dabei eignen sich mit Erdgas betriebene Autos ganz hervorragend für den Vielfahreinsatz! Zwar sollte beim Betrieb auf eine moderate Fahrweise geachtet werden, da sie – im Gegensatz zu ihren Verbrennerkollegen – weniger dynamisch sind und einen exponentiell wachsenden Verbrauch bei steigender Geschwindigkeit zeigen. Wer allerdings viel Landstraße bei gleichbleibender Geschwindigkeit fährt, der dürfte im Erdgasauto seine große Liebe gefunden haben!

Erdgasautos reduzieren Emissionen um etwa 80 % im Vergleich zu Benzin- und Dieselmotoren. Grünes Autofahren rückt damit schon in greifbare Nähe, ohne dass der Geldbeutel zu sehr an Volumen abnimmt. Ein weiterer Vorteil: Geht Ihnen unterwegs das Erdgas aus, können Sie Ihr Fahrvergnügen trotzdem beibehalten, da jedes Erdgasauto über einen zweiten Tank mit Benzinfüllung verfügt. Sollte keine Tankstelle weit und breit Erdgas im Programm haben, können Sie Ihren Wagen also auch mit Benzin betanken!

Plug-in Hybrid: Für viele kurze Strecken

Zahlreiche Autobauer reiten auf der Trendwelle mit und fluten Ihre Modellpalette mit Plug-in-Hybrid-Motoren. Warum das so ist? Hybrid ist nicht nur Trend, sondern auch äußerst praktisch!

Ein Plug-in-Hybrid ist das perfekte Auto für Freiheitsliebende: Eine gewisse Strecke kann lokal emissionsfrei mit der integrierten Batterie zurückgelegt werden, danach geht es mit dem Verbrennermotor sorgenlos weiter. Alle, die viel Auto fahren, haben in Plug-in-Hybriden sowohl ein Stadtauto als auch ein Langstreckenfahrzeug und damit erst recht kein Reichweitenproblem. Natürlich lassen sich die Autohersteller die neue Technologie redlich entlohnen – dementsprechend tief ist bei einem Plug-in-Hybriden der Griff in die Spendierhosen-Tasche.

Vorteil: Haben Fahrer:innen Hin- und Rückwege von insgesamt knapp 100 Kilometern zu bewältigen, können Sie vollkommen emissionslos über die Strecke düsen – die Elektromotoren schaffen oft etwa 50 bis 60 Kilometer pro Ladung und können beim Zwischenaufenthalt einfach geladen werden.