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Wird tanken zum Luxus? Die 10 besten Tipps zum Kraftstoff sparen

09. September 2022 von

Wer momentan viel fahren muss, kommt ins Schwitzen, wenn die Tankanzeige sich in Richtung Reserve verschiebt. Bei der aktuellen Spritpreisentwicklung vergeht sogar dem passioniertesten Autofahrer der Spaß am Fahren. Um Sprit zu sparen, kann man aber selbst auch ein wenig nachhelfen.

⏰  Kurz zusammengefasst

Sie möchten wissen, welche Autos wenig verbrauchen? Wir haben Ihnen Angebote unserer top sparsamsten Benziner zusammengestellt:

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Nach Auslaufen des Tank-Rabatts wird Tanken für viele zum Luxus. Wer sparsam fährt spart sich aber nicht nur Geld, sondern stößt auch weniger Emissionen aus. Jeder kann also seinen Beitrag dazu leisten, dass weniger CO2 in der Atmosphäre landet. Was zum Sprit sparen beiträgt, sehen Sie in unserer Checkliste:

Spritspar-Checkliste
Auto ist gewartet und in gutem Zustand
Zusätzliche Verbraucher nur wenn nötig
Richtige Reifen und Reifendruck
Keine unnötigen Lasten transportieren
Bei Kälte, Schnee und starkem Wind bleibt
das Auto stehen
Kurzstrecken vermeiden
Wenn möglich, Fahrgemeinschaften bilden
Richtig schalten

Umwelt und Geldbeutel schonen: Wie kann ich Sprit sparen?

Autofahren wird immer teurer. Anfang des Jahres wurden die Spritpreise aufgrund der erhöhten CO2-Preise angehoben, und nun explodieren die Preise an den Tankstellen aufgrund der Krise in der Ukraine weiter. Es bleibt einem nichts anders übrig, als Sprit sparend zu fahren. Doch wie funktioniert das?


Mit Google Maps Sprit sparen

Seit Anfang August kann man sich bei Google Maps neben der Schnellsten auch die spritsparendste Route anzeigen lassen. Diese Route wird mit einem kleinen Blattsymbol angezeigt, und kann ausgewählt werden, wenn Spritsparen Priorität hat.

Doch wie funktioniert die Berechnung der entsprechenden Strecke? Da hat Google die Straßenneigung, Streckenlänge und Verkehrsstaus mit eingeplant, damit lässt sich nicht nur Sprit sparen, sondern auch der Schadstoffausstoß reduzieren.

Sprit sparendes Fahren: Übung macht den Meister

Wie man beim Autofahren aktiv Sprit sparen kann, lernt man meist nicht in der Fahrschule. Mit Benzin- und Dieselpreisen über zwei Euro pro Liter macht aber mittlerweile jedes bisschen gesparter Sprit bares Geld aus. Manche Angewohnheiten müssen Sie sicher ablegen, und sich bewusst an manche Tipps erinnern – dann klappt es mit dem Sparen!

1. Richtige Drehzahl beim Schalten

Am besten ist es, wenn Sie flott beschleunigen und mit dem hochschalten nicht zu lange warten. Bei einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min ist es Zeit für den nächsthöheren Gang. Haben Sie die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, sollten Sie mit niedriger Drehzahl das Tempo halten. Fängt der Motor an zu brummen oder zu ruckeln, dann ist die Drehzahl zu niedrig und Sie müssen wieder einen Gang höher schalten.

Hier ein Beispiel, um es etwas anschaulicher zu machen:

Wenn Sie 40 km/h fahren, sollten Sie in den vierten Gang schalten. Je höher der Gang, desto geringer der Verbrauch. Sie fahren dann niedrigtourig, weil die Drehzahl gering ist. Oftmals halten sich Gerüchte noch hartnäckig, dass der Motor beim niedrigtourigen Fahren Schaden nehmen könnte. Das war bei alten Motoren der Fall, moderne Aggregate haben hier kein Problem mehr.

2. Bitte kein Gasfuß

Vor allem auf Autobahnen oder Landstraßen ist es wichtig, dass die Drehzahl niedrig gehalten wird. Das bedeutet aber auch, dass Sie das Gaspedal nicht bis zum Anschlag drücken sollten. Wenn Sie mit Ihrem Auto fahren, was es hergibt, werden Sie eine Menge Sprit verbrauchen. Beim Fahren mit Höchstgeschwindigkeit befinden Sie sich im höchsten Gang, können Sie nicht mehr hoch schalten, wird der Spritverbrauch mit zunehmender Geschwindigkeit steigen.

Die optimale Geschwindigkeit liegt zwischen 100 und 130 km/h. Wenn Sie konstant dieses Tempo beibehalten, verbrauchen Sie am wenigsten. Ständiges Abbremsen und wieder Anfahren treibt den Verbrauch unnötig in die Höhe – denn schneller ans Ziel kommen Sie deshalb meistens nicht.

3. Vorausschauend Fahren hilft

Wer erst im letzten Moment bremst, muss später wieder ordentlich Gas geben – das verbraucht ziemlich viel Sprit und ist gleichzeitig unnötig. Fahren Sie vorausschauend, nutzen Sie die Wirkung der Motorbremse. Sehen Sie beispielsweise schon von der Ferne ein Stauende, schalten Sie runter, die Bremswirkung des Motors verlangsamt das Fahrzeug automatisch. Ausrollen verbraucht keinen Sprit, deshalb gehen Sie frühzeitig vom Gas und sparen Sie sich das Bremsen, wenn es nicht sein muss.

4. Kurze Strecken ohne Auto

Das Kurzstrecken für ein Auto aus verschiedenen Gründen auf Dauer schlecht sind, ist weithin bekannt. Gerade für den Spritverbrauch sind kurze Strecken aber sehr suboptimal. Wenn der Motor kalt ist, wird am meisten Sprit verbraucht. Fahren Sie nur kurze Strecken, wird der Motor nie auf die optimale Betriebstemperatur kommen, was also ständig zu hohen Verbrauch nach sich zieht.

Wenn möglich, sollten Sie für kurze Strecken lieber das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen.

Fahrzeugzustand und Beladung beachten

Der Wasserkasten vom letzten Einkauf hat sich noch nicht alleine aus dem Kofferraum in den Keller getragen? Macht ja nichts, der steht ja gut im Auto – für den Spritverbrauch ist allerdings jedes unnötige Kilo schlecht. Auch wenn das Auto technisch nicht einwandfrei funktioniert, kann das zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch beitragen. Es lohnt sich also, darauf zu achten.

5. Keine unnötigen Transporte

Wenn Sie nicht in der nächsten Zeit in den Urlaub fahren möchten, dann sollten Sie angebrachte Dachträger, Fahrradheckträger oder sonstige Aufbauten unbedingt abbauen. Die Aerodynamik wird erheblich schlechter, was den Spritverbrauch in die Höhe schießen lässt. Man kann sagen, dass pro 100 Kilogramm Gewicht der Verbrauch um 0,3 Liter pro 100 Kilometer steigt – das ist eine ganze Menge.

Deshalb entfernen Sie auch im Innenraum alles, was unnötig dort herumfliegt. Denn wie heißt es so schön: Kleinkram macht auch Mist.

6. Reifendruck prüfen

Sehr wichtig, um Sprit zu sparen, ist der richtige Reifendruck. Wenn der Druck zu niedrig ist, wird der Rollwiderstand erhöht. Dabei verformt sich der Reifen und es wird zusätzlich Wärme, also Energie, erzeugt, die aber verloren geht. Der Verbrauch steigt damit auch, und ein optimaler Reifendruck trägt außerdem zur Sicherheit bei. Deshalb prüfen Sie den Druck regelmäßig und halten Sie sich an die empfohlene Druckmenge.

7. Wartung zahlt sich aus

Wer regelmäßig zur Inspektion fährt, der hat nicht nur ein sicheres Auto, sondern auch eins, das nicht zu viel Sprit verbraucht. Wenn beispielsweise der Ölwechsel schon lange her ist, wird die Leistung des Motors sinken, der Verbrauch steigt dann. Auch ein verschmutzter Luftfilter oder kaputte Zündkerzen tragen dazu bei, dass mehr Kraftstoff verbraucht wird, als eigentlich nötig wäre.

8. Reifenwechsel ernst nehmen

Reifen wechseln ist für die meisten nicht die schönste Arbeit. Werkstätten sind meist voll und Geld kostet der Reifenwechsel dort auch. Warten Sie aber nicht zu lange, vor allem beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen. Die Winterreifen werden bei höheren Temperaturen schnell zu weich, das Fahrverhalten wird schwammig und dadurch steigt der Verbrauch. Die Faustregel ist von O bis O, also von Oktober bis Ostern sollten Winterreifen drauf bleiben, danach sind Sommerreifen die bessere Wahl.

Luxus kostet Sprit

Im Winter im Auto nicht frieren und im Sommer nicht schwitzen – bisher war das der Normalfall, jetzt könnte es Luxus werden. Gerade bei hohen Spritpreisen ist jeder Verbraucher, der nicht nötig ist, bares Geld wert. Auch ein laufender Motor ist weder gut für die Umwelt, noch für den Geldbeutel.

9. Unnötige Verbraucher abschalten

Unnötige Verbraucher sind all die elektrischen Geräte, die ausgeschalten werden können, ohne die Sicherheit zu gefährden. Das sind vor allem Klimaanlage und Standheizung. Natürlich braucht man gerade auf langen Fahrten ein angenehmes Klima im Inneren, begrenzen Sie aber die Einsatzdauer auf ein Mindestmaß. Wer mit geöffnetem Fenster anstatt Klimaanlage fährt spart nur dann etwas, wenn er sich im Stadtverkehr befindet. Auf der Autobahn ist ein offenes Fenster aufgrund des Fahrwiderstands meist genauso schlecht wie der Einsatz der Klimaanlage.

Auf Beleuchtung, Scheibenheizung oder Scheibenwischer sollten Sie allerdings nie verzichten, diese Verbraucher sind sicherheitsrelevant.

10. Motor ausschalten

Es ist nicht immer sinnvoll den Motor auszuschalten, aber vor allem wenn die Leerlaufzeit länger als 20 Sekunden dauert, ist es sparsamer den Motor auszuschalten. An Bahnübergängen wird dieses Vorgehen sogar vorgeschrieben. Moderen Autos sind mit der Star-Stopp-Automatik ausgestattet und machen das von ganz alleine. Wer das nicht hat, dreht einfach selbst am Schlüssel, wenn längere Standzeiten vorhersehbar sind.

Denn auch im Stand verbraucht der laufende Motor Sprit und stößt CO2 aus.

Auto stehen lassen, spart am meisten

Ganz allgemein ist es immer besser, das Auto gänzlich stehen zu lassen und wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, aufs Fahrrad zu steigen oder einfach einen Spaziergang zu machen. Damit tun Sie Ihrer Gesundheit, Ihrem Geldbeutel und auch der Umwelt etwas Gutes.

Wenn ohne Auto nichts geht, dann ist es immer besser, wenn man Fahrgemeinschaften bildet und nicht jeder einzeln mit einem Auto fährt. Gerade, wenn Ihre Arbeitskolleg:innen in Ihrer Nähe wohnen wäre es eine Idee, sich wöchentlich abzuwechseln und nur ein Auto zu bemühen.

Und wer sich seine Arbeitszeit relativ frei einteilen kann, tut gut daran die Rush-Hour-Zeiten zu vermeiden. Denn man verliert nicht nur Zeit, sondern verbraucht durch das ständige Anfahren und wieder Abbremsen auch eine Menge unnötigen Sprit.

Update zum Tank-Rabatt

Am 31. August endete der dreimonatige Tank-Rabatt. Damit wollte die Bundesregierung die Verbraucher:innen entlasten, doch die Spritpreise waren dennoch hoch, blieben aber unter der 2 Euro Grenze. Nun müssen Autofahrende schauen, wie Sie die Kosten alleine stemmen. Egal ob Diesel, Super oder Super Plus – für einen Liter Sprit sind jetzt deutlich über 2 Euro fällig.

Gerade beim Diesel werden sich viele nun nochmal überlegen, ob ein Diesel-Leasing oder gar ein Kauf noch Sinn machen.