Renault Clio Testbericht

Der Renault Clio ist ein klassischer Kleinwagen mit französischen Tugenden: schick, kompakt und flott mit guten Motoren.

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Was gut ist

  • Gelungenes Fahrwerk
  • Ordentliche Platzverhältnisse
  • Gefälliger Dreizylinder

Was nicht so gut ist

  • Schlechte Übersicht nach hinten
  • Hohe Ladekante
  • Sperrige Mittelkonsole

Renault Clio: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Renault Clio

Der Clio löste 1990 die zweite Generation des Renault 5 (“R5”) ab. Somit ist er tatsächlich schon seit stolzen 30 Jahren auf dem Markt. Und das mit Erfolg: Bis zur Neuauflage in fünfter Generation anno 2019 hatte sich der kleine Franzose bereits rund 15 Millionen mal verkauft.

Im Februar 2020 verdrängte der Clio V dann mit 24.914 Neuzulassungen sogar erstmalig den VW Golf von der Spitze der Zulassungsstatistik. Auch, wenn VW zu diesem Zeitpunkt Corona-bedingt mit Lieferschwierigkeiten und daraus resultierenden Produktionsstopps zu kämpfen hatte, bedeutet Platz 1 in der Zulassungsstatistik doch zumindest einen symbolischen Meilenstein. 

Auf Erfolgskurs

Dieser Erfolg des Clio in der fünften Generation zeigt, wie präsent der kleine Franzose inzwischen im Kleinwagensegment angekommen ist. Sportlich und flott bietet er mit modernem Interieur und sparsamen Motoren Konkurrenten wie VW Polo, Opel Corsa und Ford Fiesta die Stirn.

Den Renault Clio gibt es mit Benzin-Motoren von 67 PS bis 130 PS, als Diesel mit 85 PS oder 115 PS, als Gas-Variante in Kombination mit Benzin-Motor mit 100 PS und seit neuestem auch als Hybrid mit einer Systemleistung 140 PS, aber einem recht kleinen Akku.

Als reines Elektroauto ist der Clio nicht geplant. Wozu auch? Die Rolle des E-Autos ist in der Modellpalette mit dem äußerst erfolgreichen Renault Zoe und dem neuen Twingo Electric schon gut besetzt.

Die fünfte Generation des Renault Clio sieht dem Vormodell sehr ähnlich - ganz getreu dem Motto „Evolution statt Revolution“, was man gut verstehen kann. Denn der Clio verkauft sich seit 1990 ausgesprochen gut. Fast 15 Millionen Exemplare des französischen Kleinwagens wurden bis zur Neuauflage 2019 verkauft.

Von den Karosseriemaßen wirkt der Clio V fit und sportiv. Seine Konkurrenten heißen auch in der Neuauflage Ford Fiesta, Opel Corsa, Peugeot 208, Seat Ibiza und VW Polo. Die Länge wuchs um 1,2 Zentimeter und die Höhe sank um drei Zentimeter – gut für Agilität und Optik.

Kompakt, dynamisch und auch noch sicher

Sicher, modern, wendig, kommunikativ, komfortabel – der Renault Clio hat in der Vier-Meter-Klasse in seiner fünften Generation einiges zu bieten. Er wartet mit sparsamen Motoren, modernem Infotainment und verbesserter Interieur-Qualität auf. Das Raumangebot des Clio V präsentiert sich so erwachsen wie in keiner Generation zuvor. Kompaktere Außenmaße bei gleichzeitig mehr Platz im Innenraum und kurze Überhänge dank eines verlängerten Radstandes - die behutsam veränderten Proportionen stehen dem Clio V ganz ausgezeichnet.

Abzuraten ist jedoch von der Basisversion mit der kleinsten Motorisierung: Hier sind noch nicht mal ein Radio oder der Touchscreen an Bord. Der Fokus liegt hier wohl eher auf der Nennung eines Eyecatcher-Einstiegspreises von 13.744 Euro. 

Weiter muss ebenso kritisch angemerkt werden, dass der 1,2 kWh kleine Akku im Hybrid keine tatsächlich nennenswerte Reichweite leisten kann, aber ausreicht, um im Stadtverkehr weitgehend emissionsfrei voranzukommen.

Trotz dieser kleinen Mankos ist der Clio aber spritzig, sparsam, sicher und modern, und dabei nicht teuer.

Wie viel kostet der Renault Clio?

Das Renault Clio Modell hat eine UVP von 17.800 € bis 28.750 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 3.789 € sparen. Die Preise beginnen bei 14.861 € für Barzahlung.

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In der Versicherung gehört der Renault Clio nicht zu den günstigsten. Für einen Kleinwagen ist die Einstufung der Haftpflichtversicherung motorabhängig in die Typklassen 18 bis 19 recht hoch. Gleiches gilt für die Vollkasko mit Typklasse 20 oder 21. Recht durchschnittlich bleibt es bei der Teilkasko mit den Typklassen 18 bis 20.

Leistung und Fahrkomfort

Der Renault Clio ist kompakt geblieben, fährt sich aber mit seinem harmonisch und gleichzeitig leicht straff abgestimmten Fahrwerk wie ein Größerer. Dabei zeigt er sich nicht nur dynamisch im Durchzug, sondern auch zuverlässig fahrstabil und punktet mit guter Geräuschdämmung. Die sensible ESP-Regelung in Kombination mit einer auffallend angenehmen Fahrstabilität bescheren ihm eine agile und dynamische Performance.

Das Lenkgefühl und das Ansprechen des Motors lassen sich erstmals im Clio mit Fahrprogrammen variieren: Zur Auswahl stehen die Fahrmodi Eco, Sport und MySense. Hiermit lassen sich Lenkwiderstand, die Gaspedalkennlinie, die Schaltstrategie oder auch die Klimaanlage individuell konfigurieren. Hinsichtlich der Fahrwerksabstimmung finden sich im Kleinwagensegment jedoch ebenbürtige Wettbewerber: Der Ford Fiesta punktet beispielsweise mit sehr gutem Federungskomfort.

Der Renault Clio wird in der fünften Generation erstmals als Hybrid mit 140 PS Systemleistung angeboten, als Dreizylinder-Benziner mit 999 Kubikzentimeter Hubraum von 67 PS bis 91 PS oder als Vierzylinder mit 1,3 Liter Hubraum und 130 PS. 

Darüber hinaus stehen auch Diesel-Motoren mit wahlweise 85 PS oder 115 PS zur Auswahl sowie eine Gas-angetriebene Variante in Kombination mit dem Benzin-Motor, die 100 PS leistet.

Der 130 PS Vierzylinder Otto-Motor entstammt der Renault-Nissan-Allianz und hat sich mittlerweile auch in vielen Mercedes-Modellen bewährt. Alle im Clio verbauten Motoren zeigten in Vergleichstests sparsame Verbräuche bei gleichzeitig gutem Durchzug – natürlich je nach PS der eine mehr, der andere etwas weniger.

Die Benziner

Angeboten werden Benziner, deren Leistungsspektrum zwischen 67 und 130 PS liegt. Zumeist kommt vorne ein Dreizylindermotor mit Schaltgetriebe zum Einsatz. Den Vierzylinder mit 130 PS fährt man bequem mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und den Hybrid mit einer stufenlosen CVT-Automatik, die auch für die 91-PS-Maschine zur Verfügung steht.

Der Dreizylinder leistet im Clio entweder 67, 91 oder 100 PS (in Kombination mit Gas). Die beiden schwächeren Motoren sind für den Stadtverkehr ausreichend. Kräftigen Durchzug darf man hier aber nicht erwarten.

Die 100-PS-Motorisierung in Kombination mit Gasantrieb, die dank des Turboladers ihr maximales Drehmoment von 160 Nm bei 2.750 Umdrehungen mobilisiert, hat da mehr zu bieten. Der Dreizylinder, der sich außer bei hohen Drehzahlen nicht in den Vordergrund drängt, beißt auch schon bei niedrigen Drehzahlen fein an.

Dadurch kann man den 1,0-Liter-Benziner mit dem gut zu schaltenden 5-Gang-Getriebe auch schaltfaul fahren. Das sorgt für einen niedrigen Verbrauch, der im kombinierten Mittel von Renault mit 4,9-5,1 Liter Super/100 km angegeben wird. Von einem runden Liter mehr sollte man in der Praxis aber ausgehen.

Flotter und souveräner als im Clio TCe 100 geht es mit dem 130 PS starken Clio TCe 130 EDC voran. Der Vierzylinderturbo mit 1,3 Liter Hubraum produziert schon bei 1.600 Umdrehungen sein Maximaldrehmoment von 240 Nm. Damit geht es im 1,2 Tonnen leichten Franzosen dann mit bis zu 200 km/h und mit 5,2 Liter Superbenzin in der Werksangabe immer noch sparsam voran. Dieser Motor aus dem Hause Renault-Nissan ist auch in vielen Mercedes-Modellen verbaut und erntete bis dato dermaßen viel Lob, dass er als leuchtendes Gegenbeispiel zum aktuellen Downsizing-Trend im Klein- und Kompaktwagen-Segment zitiert werden kann. 

Der Hybrid

Seit Anfang 2020 wird der Renault Clio auch als Hybrid angeboten. Ein 1,6-Liter-Benziner macht den Clio im Verbund mit zwei Elektromotoren und einer 1,2 kWh-Batterie zum Vollhybrid, der 40 Prozent weniger verbrauchen soll als ein reiner Benziner.

Dabei ist einer der beiden Elektromotoren mit 15 kW für den Start des Benziners zuständig, während der zweite Elektromotor mit 36 kW für den Vortrieb z.B. im Stadtverkehr sorgt. Zwar kann der Clio Hybrid mit dem kleinen 1,2 kWh-Akku nur wenige Kilometer am Stück elektrisch fahren, dies ist aber bei allen Vollhybriden typisch. Im Stadtverkehr übernimmt jedoch der Elektroantrieb häufig, so dass der Benzinverbrauch auf rund 4 Liter pro 100 Kilometer durch Stadt und über Land reduziert werden kann. 

Wer am Benzin sparen will, muss jedoch vorher investieren: Und zwar mindestens 22.079 Euro im Vergleich zu der ansonsten günstigsten Einstiegsmöglichkeit in den Clio mit 13.744 Euro.

Ein weiterer Nachteil: Der Platzbedarf der Akkus kostet den Kofferraum rund 86 Liter Fassungsvermögen. Statt 340 Liter Kofferraumvolumen bleiben nur 254 Liter übrig, während das Gewicht gleichzeitig um 200 Kilogramm von 1.117 kg bei der kleinsten Einstiegsversion auf 1.313 kg beim Hybrid klettert.

Die Diesel

Der Clio ist auch als Diesel verfügbar, hier hat man die Wahl zwischen 85 oder 115 PS Leistung. Diesel sind im Bereich der Kleinwagen mittlerweile selten geworden, Renault will seinen Kunden aber die Wahl lassen und löst sich deshalb noch nicht ganz vom Dieselmotor.

Platz und Praxistauglichkeit

Der Renault Clio ist in fünfter Generation ein typischer Kleinwagen, der als Fließheck angeboten wird. Vor dreißig Jahren trat er die Nachfolge des Klassikers “R5” an und verkauft sich seitdem äußerst erfolgreich.

Im Kleinwagen-Segment muss sich der Renault Clio gegen Wettbewerber wie VW Polo, Opel Corsa, Ford Fiesta oder auch den Landsmann Peugeot 208 behaupten.

Der Renault Clio wird grundsätzlich und überwiegend als Fließheck gebaut und verkauft. Seit Mitte 1999 gab es jedoch auch eine Stufenheck-Variante namens Renault Thalia und später den Renault Clio Symbol, der eher in Osteuropa erfolgreich war.

Der Renault Clio bildet seit 2013 die Basis für den Kompakt-SUV Renault Captur. Auch der Dacia Sandero basiert in erster Generation auf dem Clio III und in zweiter Generation auf dem Clio IV. Die Verflechtung der Marken Renault und Dacia erkennt man ferner auch daran, dass der Dacia Logan II MCV auf dem Dacia Sandero der zweiten Generation und somit auch indirekt wiederum auf dem Renault Clio basiert.

Kleiner Fünftürer mit französischem Chic

Das Überraschende am kompakter gewordenen Format des kleinen Franzosen ist das gewachsene Raumangebot. Auf den Vordersitzen kommt man bequem unter, hinten ist der Platz zwar Kleinwagen-typisch begrenzt, aber in der Neuauflage doch optimiert genutzt. Die hohe Mittelkonsole dominiert den Bereich zwischen  Fahrer:in und Beifahrer:in, sorgt aber auch für Staufläche. Da der Clio ausschließlich als Fünftürer ausgeliefert wird, steigt man hinten fast so bequem ein wie vorne. Ein optischer Clou hierbei: Die hinteren Türgriffe sind vom Design her in die C-Säule integriert, so dass der pauschal fünftürige Clio auf den ersten Blick wie ein Dreitürer aussieht.

Da die Vordersitze ausgedünnt wurden, stehen auf der Rückbank fast drei Zentimeter mehr Kniefreiheit zur Verfügung. Damit darf man auch als größerer Erwachsener hinten einsteigen. Zählt man zu den Sitzries:innen, muss man aber vielleicht den Kopf etwas einziehen – ein akzeptabler Tribut an die optisch attraktive Flachheit. Sind die vorderen Sitze auf 1,85 Meter große Personen eingestellt, bleibt hinten aber immer noch genug Platz für rund 1,75 Meter große Passagier:innen.

Neben den Sitzverhältnissen spielt im Innenraum auch immer das Ambiente eine mehr oder minder wichtige Rolle. Der Kleinwagen aus Frankreich punktet hier mit angenehmem Ambiente und qualitativ ansprechenden Oberflächen. Selbst im Fond werden den Insass:innen weiche Armauflagen geboten. Damit setzt sich der Clio positiv von Wettbewerbern wie z.B. dem Audi A1 ab. Auch für ausreichend Staufächer ist gesorgt: Rund 26 Liter Nützliches oder auch Unnützes können griffbereit verstaut werden.

Was am Clio allerdings zu bemängeln ist, ist die breite C-Säule, die die Sicht nach schräg hinten zu sehr behindert. Da ist schnell mal ein Radfahrer im Stadtverkehr übersehen, wo Kleinwagen wie der Clio doch meist verkehren.

Aber zurück zu positiveren Aspekten: Der Kofferraum baut hinten nicht ab – im Gegenteil: Im Vergleich zum Vorgänger legte er im Volumen mit 340 Liter deutlich zu (vorher 300 Liter). Im Vergleich: Der Gepäckraum des VW Polo schluckt 351 Liter und der des Ford Fiesta nur 292 Liter. Der solide, herausnehmbare doppelte Kofferraumboden ist ein Vorteil, da hiermit eine ebene Ladefläche oder ein tiefer Laderaum hergestellt werden kann. Aus letzterem resultiert jedoch ganz automatisch eine höhere Ladekante.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Cockpit präsentiert der kleine Renault eine neue Clio Welt. Das Armaturenbrett bietet mit weichen Oberflächen eine angenehme Haptik und die Bedienung über den bis zu 9,3 Zoll großen Hochformat-Touchscreen verläuft weit intuitiver als im Clio IV. Ohne großes Nachdenken findet man drumherum auch noch richtige Tasten und Schalter zum Bedienen.

Nur beim Clio Basismodell LIVE muss man mit karger Ausstattung ohne Radio, Klimaanlage und Touchscreen zurechtkommen. Aber immerhin sechs Airbags, LED-Scheinwerfer, elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent und Lichtsensor sowie Verkehrszeichenerkennung sind beim Grundpreis von 13.744 Euro schon serienmäßig mit inbegriffen.

Die fünfte Auflage des französischen Kleinwagens präsentiert sich ansonsten mit modernem Infotainment und angenehmen Neuigkeiten.

Der Bildschirm des Easy Link-Infotainments misst in der Diagonale 7 Zoll (18 Zentimeter) oder 9,3 Zoll (23,6 Zentimeter). Das Hochformat ist nicht nur ungewöhnlich, sondern der Bildschirm auch einer der größten in der Kompaktklasse.

Über den entspiegelten Monitor werden neben den Multimedia- und Navigationsfunktionen auch die Multi-Sense-Fahrprogramme angesteuert. Diese lassen den Motor, die Automatik und die Lenkung je nach Belieben komfortabler oder sportlicher ansprechen. Das Multi-Sense-System von Renault bietet darüber hinaus acht verschiedene Beleuchtungsfarben für das Ambiente im Interieur an.

Software- oder Navi-Updates holt sich das System ganz modern „over the air” an Bord. Mit der Smartphone-App „MY Renault” lässt sich der Clio aus der Ferne orten oder von außen ein Navigationsziel eingeben. Hinzu kommen die Adressensuche über Google und Verkehrsmeldungen, Wetternachrichten, Benzinpreise oder Gefahreninfos in Echtzeit. Integriert ist außerdem ein automatischer Notruf bei einem Unfall.

In der optionalen Mittelkonsole vorn befindet sich auch eine induktive Ladestation für Smartphones.

Mit dem Soundsystem von Bose ist im Clio mehr Musik drin. Das System beschallt den Innenraum mit neun Lautsprechern, darunter ein Subwoofer in der linken hinteren Seitenverkleidung, der die gesamte Fahrzeugkabine als Resonanzkörper nutzt.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Der Vierzylinder mit 130 PS mit Doppelkupplungsgetriebe glänzt mit souveränem Durchzug und verwöhnt dabei auch die Ohren mit fast sportlichem Sound - und bleibt dabei noch ausgesprochen sparsam mit kombinierten 5,5 Litern Super laut Hersteller. Diese Herstellerangabe bestätigte auch der NCAP-Green-Test 2020 mit einem hervorragenden dritten (selber Motor TCe 130 im Captur) und vierten Platz (TCe 100 im Clio). Allerdings ruckelt das Doppelkupplungsgetriebe beim Anfahren oft merklich.

Als Hybrid startet ein 15 kW-Elektromotor den Benziner, der noch einen zweiten Elektromotor mit 36 kW für den Antrieb z.B. im Stadtverkehr parat hat. Im Cityverkehr funktioniert das Umswitchen zwischen Elektro- und Verbrennerantrieb auch ganz harmonisch. Aber viele Kilometer sind mit dem kleinen 1,2 kW-Akku naturgemäß nicht leistbar, das ist das leidige Manko der meisten Vollhybride. In einer weiteren Fahrsituation zeigt der Clio Hybrid ebenfalls Mut zur Lücke: Im Falle einer Beschleunigung aus 70 km/h - z.B. um auf der Landstraße einen LKW zu überholen, was ja kein unübliches Szenario ist - legt der Clio erstmal eine kleine Gedenkpause ein, bevor er durchzieht. Aber ansonsten klappt das Zusammenspiel von Elektro- und Verbrennerantrieb wirklich harmonisch.

Sicherheit und Schutz

Mit seiner neuen Plattform hat der Clio an Sicherheit gewonnen, weil schon im Basismodell ein Notbremssystem, eine Verkehrszeichenerkennung sowie ein Spurhalteassistent ohne Aufpreis an Bord sind. Die Sicherheitssysteme teilt sich der Clio V wie auch die neu entwickelten Motoren in Zukunft mit den Schwestermodellen von Dacia und Nissan.

Der Clio erreicht in der fünften Generation Bestwerte beim NCAP-Crashtest: Volle fünf Sterne, wobei er die hierfür erforderlichen Punktegrenzen sogar übertraf. 

Der Sicherheit des Clio V dienen die vielen Fahrerassistenzsysteme. Das Spektrum der Assistenten umfasst den serienmäßigen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, den Fernlichtassistenten und die Verkehrszeichenerkennung. Ebenso sind die Einparkhilfen vorne und hinten, die Rückfahrkamera sowie ein Easy-Park-Assistent erhältlich.

Verfügbar ist außerdem der Toter-Winkel-Warner, der Spurhaltewarner, der Spurhalteassistent und das geniale 360-Grad-Rundumsichtsystem, das den unübersichtlichen Heckbereich des Clio mit vier Kameras entschärft. Neu im Clio ist ebenfalls der Autobahn- und Stauassistent. Das teilautomatisierte System kann auf mehrspurigen Straßen zeitweise komplett die Regie übernehmen, beschleunigen, bremsen und dem vorausfahrenden Fahrzeug folgen.

Mit dem adaptiven Tempomat mit Stop & Go-Funktion, der zwischen 0 und 170 km/h arbeitet, bremst das System im Stau und zäh fließenden Verkehr bis zum Stillstand ab und fährt selbstständig wieder an, sobald sich das vorausfahrende Fahrzeug in Bewegung setzt. Vergehen bis dahin mehr als drei Sekunden, muss man als Fahrer:in jedoch kurz das Gaspedal antippen.

Schade ist, dass Renault den Autobahn- und Stauassistenten sowie den adaptiven Tempomat nur für den Clio TCe 130 mit der 7-Gang-EDC-Automatik anbietet. 

Zuverlässigkeit und Probleme

Natürlich hat der Renault Clio schon einige Rückrufaktionen auf dem Buckel. Schließlich befindet sich das Modell bereits in der fünften Generation. Doch die gute Nachricht dahinter ist, dass dieses aktuelle Modell erst von zwei Rückrufen betroffen war, die 2019 recht früh im Modellzyklus abgeschlossen wurden.

Seither sind keine weiteren Probleme zum Clio bekannt, was für dessen Zuverlässigkeit spricht. Im Rahmen der beiden Rückrufe wurde einerseits ein Fehler mit der Parkposition des Automatikgetriebes behoben, andererseits wurde ein Defekt an der Lenkunterstützung beseitigt.

Renault Clio FAQs

Der Clio der fünften Generation wird an drei Standorten produziert: In Bursa in der Türkei, in Flins (Frankreich) und in Mesto (Slowenien).

Der neue Renault Captur basiert auf der Renault-Nissan CMF-B-Plattform, die mit dem neuen Renault Clio der fünften Generation eingeführt wurde, und die Implementierung diverser neuer Sicherheits-Features ermöglicht. Auch die im September 2019 vorgestellte zweite Generation des Nissan Juke nutzt diese, genau wie der Dacia Sandero zukünftig.

Den Renault Clio gibt es in Deutschland seit 1990, also inzwischen seit nunmehr 30 Jahren. Er löste damals den Klassiker “R5” ab, den Renault 5.

Der Clio als reines Elektroauto ist bisher nicht geplant. Wer jedoch einen Kleinwagen als reines E-Auto von Renault sucht, dem bzw. der sei der Renault Zoe empfohlen, das derzeit meistverkaufte Elektro-Auto in Deutschland.

Beim Renault Clio der zweiten bis vierten Generation (bis 2019) gab es ein Modell namens RS, wobei “RS” für “Renault Sport” steht. Nach dem Motto “kleines Auto, große Power” ließ beispielsweise der Clio IV RS mit 201 PS seine Konkurrenten Opel Corsa OPC (192 PS) und Ibiza Cupra (180 PS) beim Sprint von Null auf 200 km/h locker hinter sich. Auch in der fünften Generation wird der Clio als Sondermodell RS angeboten. Für 18.511,26 Euro hat er 16-Zoll-Leichtmetallräder, eine sportliche Front- und Heckschürze im RS-Look, eine Chrom-Auspuffblende, getönte hintere Scheiben, eine Sondermetallic-Lackierung und vieles mehr serienmäßig an Bord. Die Produktionsstückzahl ist allerdings auf 1.000 Fahrzeuge limitiert.

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