Hybrid-SUV 2026: Unsere Testsieger

Welches ist der beste Plug-In Hybrid SUV 2026? Wir haben SUV Hybrid Modelle verglichen und getestet und zeigen dir unsere Testsieger zum besten Preis.

Hybrid-SUV leasen
Hybrid SUV
Irene Wallner
Irene Wallner
Lead Consumer Editor
Zuletzt aktualisiert am: 29/09/2026

Hybrid-SUV: Unsere Testsieger

Wenn du dich mit einem Elektro-SUV noch nicht ganz anfreunden kannst, dann ist ein Hybrid-SUV ein guter Kompromiss. So kannst du umweltbewusst unterwegs sein und musst nicht auf Platz, Flexibilität und Leistung verzichten.

Wir haben eine Auswahl an Hybrid-SUVs zusammengestellt - sowohl Plug-in als auch Vollhybridmodelle -, die durch Ausstattung, Preis-Leistungsverhältnis oder Effizienz positiv auffallen und mit einem guten Gesamtpaket überzeugen.

BYD Atto 2

1. BYD Atto 2 - Fast 1.000 km Reichweite möglich

E-Prämie möglich
7/10
BYD Atto 2 Testbericht
Mit dem Atto 2 DM-i bietet BYD sein kompaktes SUV nicht mehr nur elektrisch, sondern auch als Plug-in-Hybrid an. Dabei setzt der Hersteller auf seine sogenannte DM-i-Technik, bei der der elektrische Antrieb möglichst häufig die Hauptarbeit übernimmt. Der 4,33 Meter lange Atto 2 bleibt dabei angenehm kompakt und bietet mit 425 Litern Kofferraum trotzdem genügend Platz für den Alltag.

Besonders interessant ist die stärkere Boost-Version. Ihre 18,3-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 90 Kilometer rein elektrische WLTP-Reichweite, in der Stadt sollen sogar bis zu 150 Kilometer möglich sein. Zusammen mit dem 45-Liter-Benzintank steigt die Gesamtreichweite auf bis zu 1.000 Kilometer. BYD gibt für diese Variante außerdem einen gewichteten Verbrauch von lediglich 1,8 Litern auf 100 Kilometer an. Die günstigere Active-Version kommt dagegen auf 40 Kilometer elektrische Reichweite und rund 930 Kilometer Gesamtreichweite.

Damit positioniert sich der Atto 2 DM-i vor allem als Hybrid-SUV für Fahrerinnen und Fahrer, die im Alltag viel elektrisch unterwegs sein wollen, auf längeren Strecken aber nicht von der Ladeinfrastruktur abhängig sein möchten. Gerade mit regelmäßig geladener Batterie lässt sich ein großer Teil der täglichen Fahrten ohne laufenden Benzinmotor erledigen.

Was gut ist

  • Gute Platzverhältnisse
  • Wertiger, aufgeräumter Innenraum
  • Leises, komfortables Fahrverhalten

Was nicht so gut ist

  • Teils schwache DC-Ladeleistung
  • Indirekte Lenkung
  • Nervöser Aufmerksamkeitsassistent
Volkswagen T-Roc

2. VW T-Roc - SUV-Hybrid für den Alltag

9/10
Volkswagen T-Roc Testbericht
Der VW T-Roc gehört zu den kompakteren Hybrid-SUVs, ist mit der neuen Generation aber spürbar erwachsener geworden. Die Karosserie ist auf rund 4,37 Meter gewachsen, wodurch vor allem die Passagiere auf der Rückbank mehr Platz erhalten. Auch der Kofferraum fällt mit 475 Litern ordentlich aus und kann bei umgeklappten Rücksitzen auf bis zu 1.350 Liter erweitert werden. Damit eignet sich der T-Roc nicht nur für den Stadtverkehr, sondern auch als Familienauto und komfortabler Begleiter auf längeren Strecken.

Beim Antrieb setzt Volkswagen inzwischen konsequent auf Elektrifizierung. Die 1,5-Liter-Mildhybride leisten 116 oder 150 PS und sind serienmäßig mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Frontantrieb ausgestattet. Zusätzlich gibt es einen 170 PS starken Vollhybrid, der kurze Strecken und Rangiermanöver teilweise elektrisch bewältigen kann, ohne dass das Auto extern geladen werden muss.

Der T-Roc ist damit vor allem für Menschen interessant, die ein effizientes SUV suchen, sich aber nicht mit Ladekabel und Ladeplanung beschäftigen möchten.

Was gut ist

  • Effiziente Motoren
  • Gute Platzverhältnisse
  • Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Relativ hoher Preis
  • Kurze Garantie
  • Kein Diesel oder Handschalter
XPENG L03

3. XPeng L03 - E-Auto mit Range Extender

9/10
XPENG L03 Testbericht
Beim XPeng L03 muss man beim Begriff Hybrid etwas genauer hinschauen. Die EREV-Version ist kein klassischer Plug-in-Hybrid, bei dem Benzin- und Elektromotor die Räder antreiben. Stattdessen werden die Räder des 4,65 Meter langen SUV-Coupés ausschließlich elektrisch angetrieben. Ein 1,5-Liter-Benziner arbeitet lediglich als Generator und kann unterwegs Strom für die Batterie erzeugen. Technisch handelt es sich damit um einen seriellen Hybrid beziehungsweise ein Elektroauto mit Range Extender.

Die dafür eingesetzte LFP-Batterie besitzt eine Kapazität von 37,25 kWh und soll mehr als 200 Kilometer rein elektrisches Fahren ermöglichen. Mit vollem Akku und gefülltem Tank nennt XPeng für den L03 EREV eine kombinierte Reichweite von rund 1.000 Kilometern. Aktuelle europäische Konfigurator-Daten nennen sogar 215 Kilometer elektrische und 1.017 Kilometer kombinierte WLTP-Reichweite. Damit unterscheidet sich der L03 deutlich von vielen klassischen Plug-in-Hybrid-SUVs, deren elektrische Reichweite erheblich kürzer ausfällt.

Das Konzept dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die im Alltag möglichst wie mit einem Elektroauto fahren möchten, bei langen Strecken aber weiterhin die Möglichkeit zum schnellen Nachtanken schätzen. Durch die große Batterie könnte der Benziner bei vielen Alltagsfahrten tatsächlich komplett außen vor bleiben.

Was gut ist

  • Schnelles 400-Volt-Ladesystem
  • 7 Jahre Garantie
  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Was nicht so gut ist

  • Ohne Schalter geht’s nicht besser
  • Durchschnittliche Reichweite
  • Mäßig Kofferraum & Zuladung
Kia Sportage

4. Kia Sportage - vom Voll- bis zum Plug-in Hybrid

8/10
Kia Sportage Testbericht
Der Kia Sportage gehört zu den vielseitigeren Hybrid-SUVs, denn Käuferinnen und Käufer können zwischen unterschiedlichen Elektrifizierungsstufen wählen. Der Vollhybrid kombiniert einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit einem Elektromotor und kommt auf 239 PS Systemleistung. Daneben gibt es einen Plug-in-Hybrid, der mittlerweile sogar 288 PS und 380 Nm Systemdrehmoment bereitstellt. Für den Vollhybrid stehen je nach Version Front- oder Allradantrieb zur Verfügung, und auch beim Plug-in-Hybrid umfasst das aktuelle Angebot Varianten mit Front- und Allradantrieb.

Für kurze Strecken ist vor allem der Plug-in-Hybrid interessant. Seine 13,8-kWh-Batterie ermöglicht je nach Ausführung etwa 63 bis 66 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite. Offiziell werden bei regelmäßig geladener Batterie 2,9 Liter auf 100 Kilometer für die Frontantriebsvariante angegeben; mit leerem Akku steigt der WLTP-Verbrauch jedoch auf 6,1 Liter. Genau hier zeigt sich, wie wichtig regelmäßiges Laden bei einem Plug-in-Hybrid ist.

Trotz Hybridtechnik bleibt der Sportage ein geräumiges Familien-SUV. Je nach Motorisierung fasst der Kofferraum 526 bis 587 Liter, bei umgeklappter Rückbank sind bis zu 1.776 Liter möglich. Der Vollhybrid bietet dabei sogar besonders viel Stauraum, während der Plug-in-Hybrid auf bis zu 1.715 Liter kommt. Damit verbindet der Sportage seine Hybridantriebe mit den klassischen Stärken eines mittelgroßen SUV: viel Platz, Komfort und einer großen Auswahl an Antriebsvarianten.

Was gut ist

  • Gute Grundausstattung
  • Attraktives Design
  • Wahlweise mit Allradantrieb

Was nicht so gut ist

  • Hoher Verbrauch
  • Kleine Motorenauswahl
  • Reichlich Kunststoff
Cupra Formentor

5. Cupra Formentor - Sportlicher Hybrid-SUV Vertreter

E-Prämie möglich
8/10
Cupra Formentor Testbericht
Der Cupra Formentor verbindet die erhöhte Sitzposition eines SUV mit einer flachen, coupéartigen Karosserie. Dadurch wirkt er deutlich sportlicher als viele klassische Familien-SUVs. Trotz der dynamischen Form bietet der Innenraum vorne und hinten ordentliche Platzverhältnisse. Beim Kofferraum müssen Käuferinnen und Käufer der Plug-in-Hybridversion allerdings Kompromisse eingehen: Wegen der Batterie sinkt das Volumen von maximal 450 auf 345 Liter. Bei umgeklappter Rückbank stehen im eHybrid bis zu 1.415 Liter zur Verfügung.

Besonders interessant sind die beiden Plug-in-Hybridvarianten mit 204 und 272 PS. Ihre größere Batterie ermöglicht nach WLTP eine elektrische Reichweite von 117 bis 126 Kilometern. Viele tägliche Fahrten lassen sich dadurch komplett elektrisch bewältigen. Geladen wird mit bis zu 11 kW an einer Wallbox oder mit maximal 50 kW an einer Schnellladesäule.

Der stärkere eHybrid beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und zeigt damit, dass ein Hybrid-SUV nicht nur effizient, sondern auch ausgesprochen dynamisch sein kann.

Was gut ist

  • Aufregendes Design
  • Gute Platzverhältnisse
  • Leistungsstarke Motoren

Was nicht so gut ist

  • Überschaubares Kofferraumvolumen
  • Eingeschränkter Platz im Fond
  • Kein Fünfzylinder mehr

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Wie finde ich ein passendes Hybrid-SUV für mich?

Wenn es um die Frage nach einem für dich passenden Hybrid-SUV geht, solltest du dir erstmal überlegen, welche Art von Hybrid du möchtest: Mild-, Voll- oder Plug-in Hybrid. Die unterschiedlichen Hybridarten sind auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgelegt und auch unterschiedlich teuer.
Am meisten kostet sicher ein Plug-in Hybrid Modell und Mildhybrid-Technologie findet sich mittlerweile in den meisten SUVs.

Weiter ist natürlich auch Größe, Preis und Ausstattung wichtig - denn oft reicht ein kleiner SUV, bei Großfamilien ist ein 7-Sitzer eine Überlegung wert.

Kommende Premieren bei Hybrid-SUVs

Viele Hersteller setzen wieder vermehrt auf Hybridmodelle - vor allem, weil Plug-in Hybride unter bestimmten Voraussetzungen für die E-Auto Förderung qualifiziert sind.

Suzuki hat Anfang Februar den neuen Across vorgestellt - ein Plug-in Hybrid, der wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr 2026 Marktstart feiern wird. Außerdem wird wohl im dritten Quartal 2026 der neue Hyundai Tucson kommen.

Mercedes hat im Frühjahr 2026 den neuen GLB als Mildhybrid neben der elektrischen Version gebracht. Der Toyota RAV4 in der sechsten Generation wird ebenfalls im Frühjahr mit Plug-in Antrieb erwartet.

Erst gegen Ende 2026 wird die Vorstellung des neuen BMW X5 erwartet, der zusätzlich als Plug-in Hybrid kommen wird. Das war nur eine Auswahl an Hybrid-SUVs, die für 2026 angekündigt sind.

Häufige Fragen zu SUV Hybrid Modellen

Welcher Hybrid der beste für dich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Erstmal solltest du wissen, ob du einen Mild-, Voll- oder Plug-in Hybrid möchtest. Wenn es ein Plug-in Hybrid sein soll, dann wäre beispielsweise der VW Tiguan eHybrid mit bis zu 125 km Reichweite eine gute Wahl. Als Vollhybrid kommt unter anderem der Toyota Yaris Hybrid in Frage und Mildhybrid-Modelle gibt es mittlerweile von fast jedem Hersteller.

Hier stechen vor allem die chinesischen Hersteller heraus, aber auch deutsche Modelle können sich sehen lassen:

Lynk & Co 08: ca. 200 km
GWM Wey 05: ca. 158 km
Leapmotor C10: ca. 145 km
VW Golf eHybrid: ca. 143 km
Audi A3 Sportback TFSI e: ca. 141 km

Der GWM Wey 05 schafft bis zu 158 Kilometer rein elektrisch im WLTP-Zyklus. Das gelingt dank einer Batterie, die mit 40 kWh beinahe so groß ist wie in kleinen Elektroautos.

Wenn du nach einem Plug-in-Hybrid-SUV mit einer elektrischen Reichweite von 100 km oder mehr suchst, hast du einige attraktive Optionen. Diese Modelle schaffen im WLTP-Zyklus mehr als 100 km rein elektrisch:

GWM WEY 03 2.0 PHEV AWD DCT: bis zu 139 km

Mercedes-Benz GLC Coupé 400 e 4MATIC 9G-TRONIC: bis zu 130 km

VW Tayron 1.5 eHybrid OPF DSG: bis zu 126 km

CUPRA Formentor 1.5 e-HYBRID DSG: bis zu 125 km

Skoda Kodiaq 1.5 TSI iV PHEV DSG: bis zu 123 km

Nachdem ein Hybridauto hauptsächlich als Benziner fährt und nur zusätzlich einen Elektromotor verbaut hat, wird die Kfz-Steuer wie bei einem Benziner berechnet. Hier findest du alle Infos zur Berechnung der Kfz-Steuer.

Hybrid-SUVs bei Carwow kaufen

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