Cupra Leon Sportstourer Testbericht

Der Cupra Leon Sportstourer vereint praktische Dinge wie einen großen Kofferraum mit einer sportlichen Optik, die Emotionen weckt. Wie dynamisch sich der Kombi am Ende wirklich gibt, entscheidet vor allem die Motorenwahl. 150 oder doch lieber gleich 310 PS?

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Was gut ist

  • Sportliche Note
  • Klasse Fahrwerk
  • Große Motorenauswahl

Was nicht so gut ist

  • Geringes Stauraumvolumen
  • Unpraktische Touchslider
  • Wenig Kofferraumvolumen

Cupra Leon Sportstourer: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Cupra Leon Sportstourer

Der Cupra Leon Sportstourer ist unmittelbar mit der Geschichte des SEAT Leon Sportstourer verbunden, der früher nur Leon ST genannt wurde. Denn den SEAT Leon ST gibt es bereits ziemlich lange als attraktive Alternative zu Volkswagens Golf Variant.

In den letzten Jahren hat Cupra verstärkt an Alleinstellungsmerkmalen gearbeitet, womit sich auch die Neuwagenpreise verändert haben. Günstiger sind Cupra-Modelle nicht mehr unbedingt. Im Falle des Cupra Leon übersteigt der Listenpreis sogar den des VW Golfs. Doch sind die Cupras teils auch mit stärkeren Motoren ausgestattet und nur bedingt vergleichbar.

Denn egal ob reine 310-Verbrenner-PS oder 245 PS, die sich aus dem Zusammenspiel von Benzin- und Elektromotor ergeben: Die leistungsstarken Derivate stürmen nach vorne. Sie wollen auffallen und Performance verkörpern.

Ein wenig mehr die rationale statt emotionale Seite spricht der e-Hybrid mit 204 PS an. Und auch den Benziner gibt es gezähmt, ob mit 150 oder 190 PS.

Mit der Ausgliederung der Marke vereinfachte sich für Cupra das mit den Alleinstellungsmerkmalen. Klar, der Cupra Leon Sportstourer ist im Herzen noch immer SEAT und kann seine Ähnlichkeiten nicht verbergen.

Doch das exklusive Markenlogo, die bronzefarbenen Optik-Akzente und teils hochwertige Materialien tragen dazu bei, dem Cupra Leon Sportstourer mehr eigene Identität zu verschaffen. Und das, obwohl man ihn am Ende doch noch immer als Topmodell des SEAT Leon Sportstourer einordnen könnte.

Wie viel kostet der Cupra Leon Sportstourer?

Das Cupra Leon Sportstourer Modell hat eine UVP von 33.840 € bis 50.065 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 6.190 € sparen. Die Preise beginnen bei 29.309 € für Barzahlung.

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In der Haftpflichtversicherung ist der Cupra Leon Sportstourer ein echtes Schnäppchen. Die Typklassen 11 bzw. 12 versprechen niedrige Beiträge, denn es handelt sich um die zweit- bzw. drittgünstigste Einstufung.

Teil- und Vollkaskoversicherung liegen leider nicht auf diesem Niveau. In der Teilkasko heißt es je nach Motorisierung Typklasse 21 bzw. 23 - eine mittelmäßige Einstufung. Ebenfalls im Mittelfeld ist die Vollkasko (Typklasse 19 oder 21) angesiedelt.

Generell gilt: Bei der Teil- und Vollkaskoversicherung kommen Sie mit den Plug-in-Varianten günstiger weg. Bei den reinen Verbrenner-Versionen wird's teurer.

Leistung und Fahrkomfort

Die Cupra-Modelle zeichnen sich durch eine präzise Lenkung und eine ordentliche Portion Fahrdynamik aus. Denn für das gemütliche Cruisen gibt es im VW-Konzern genügend andere Modelle. Wer will, dass der Sportstourer die Muskeln anspannt, wählt den Fahrmodus Sport oder Cupra.

Bei den Motoren haben Sie die Qual der Wahl. Sie müssen sich beim Cupra Leon Sportstourer zwischen Benzinern in fünf verschiedenen Leistungsstufen und zwei verschiedenen Plug-in Hybrid-Varianten entscheiden.

Beginnen wir mit dem Top-Verbrenner: Der 310 PS starke Zweiliter-Turbo, der auch im Kompaktmodell des Leon zum Einsatz kommt, beschleunigt den Sportstourer in der VZ- bzw. VZ-Cup-Version in nur 4,9 Sekunden auf 100 km/h. Das liegt daran, dass er im Kombi mit 10 PS mehr kommt. Wichtiger aber ist, dass er über einen Allradantrieb verfügt, um die Leistung auf die Straße zu bringen.

Ohne Allrad verfügt der 2.0 TSI des VZ bzw. VZ Cup über 300 PS und verliert beim 0-auf-100-Sprint (5,9 Sek.) eine Sekunde auf den größeren Brüder. Am Drehmoment von 400 Nm und an der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ändert sich nichts.

Von bescheidenen 150 bis stolzen 310 PS

Die goldene Mitte stellt wohl der Vierzylinder in der 245-PS-Variante mit 370 Nm Drehmoment dar. Das reicht immer noch für einen Sprint auf Landstraßentempo in 6,6 Sekunden.

Die restlichen Benzinmotoren liegen unterhalb der 200-PS-Marke und lassen es ruhiger angehen. Hier haben Sie die Wahl zwischen einer 190-PS- und einer 150-PS-Version. Letztere ist auch als Mildhybrid namens "1.5 eTSI" erhältlich.

Der 2.0 TSI mit zwei Litern Hubraum und 190 PS sprintet in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Mildhybrid 1.5 eTSI mit 1,5 Litern Hubraum schafft es in 8,9 Sekunden, der 1.5 TSI in 9,2 Sekunden.

Zwei Plug-in-Hybride

Die Hybridvarianten verfügen über die gleichen Spezifikationen wie im Cupra Leon, haben beim Sportstourer aber natürlich etwas mehr Gewicht zu bewegen. Daher benötigen beide Leistungsvarianten etwas länger zum Beschleunigen als das im Kompaktwagen der Fall wäre.

So kommt der 245 PS starke Plug-in auf ein Leergewicht von 1.660 Kilo, beim 204-PS-Derivat sind es 1.638 Kilogramm. Die stärkere Version beschleunigt in 7,0 Sekunden auf 100 km/h, die schwächere in 7,7 Sekunden. Bei der Vmax liegen nur 5 km/h zwischen den beiden: Bis 225 km/h rennt der Top-Hybrid, bis 220 km/h der kleinere Bruder.

Die e-Hybrid-Varianten eignen sich besonders, wenn man häufiger in der Stadt unterwegs ist oder im urbanen Umfeld pendelt. Dabei sinkt zwar das Kofferraumvolumen auf 470 Liter (statt 620 Liter) für die Unterbringung der Batterie, doch die ermöglicht elektrische Reichweiten von bis zu 70 Kilometern.

Zählen nur viel PS zu einem möglichst günstigen Preis, ist die kleinere Variante, der Cupra Leon, vielleicht die besser Wahl. Der Kompaktsportler schleppt weniger Gewicht mit sich herum als der Kombi, bietet allerdings dafür keinen Allradantrieb, weswegen der Kombi wenigstens auf der Geraden der schnellere von beiden ist.

Platz und Praxistauglichkeit

Der Cupra Leon Sportstourer macht nicht nur unheimlich viel Spaß beim Fahren, sondern bietet alles für praktische Belange. Die Platzverhältnisse für Mitfahrende sind dem Kompaktsegment angemessen.

Der Kofferraum des Cupra Kombi geht darüber hinaus und bietet 470 Liter Volumen (Plug-in-Hybride) bzw. 620 Liter (Benziner). Mit umgelegter Rückbank lässt sich der Kofferraum auf 1.450 Liter erweitern. Viel im Vergleich zum normalen Leon (380 Liter), doch ziemlich wenig verglichen mit der SEAT-Alternative.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Innen ist die VW-Herkunft nicht zu übersehen: So trohnt in der Mitte ein touchfähiges Infotainment-Display (Serie: 10 Zoll), dessen gewöhnungsbedürftige Slider-Bedienung bereits aus anderen VW- und Skoda-Modellen bekannt ist. Auf Höhe der Zeit: Fahrzeugfunktionen lassen sich auch per Sprache bedienen.

Etwas, woran sich in digitalen Cockpits die Geister scheiden: die Klimasteuerung. Setzen manche Hersteller noch auf eine eigene Bedienleiste mit Knöpfen, lässt sich die Temperatur im Cupra über Slider unterhalb des Multimediadisplays steuern. Geht, könnte aber auch besser sein.

An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. An wichtigen Stellen wurde Kunststoff mit angenehmer Haptik verwendet. An Stellen, die etwas verborgener sind, wartet Hartplastik. Das macht die Konkurrenz aber auch nicht anders.

Knopfdruck für mehr Sportlichkeit

Eine schöne Spielerei ist der Fahrmodus-Knopf auf dem Lenkrad. Er ist natürlich am Cupra-Logo zu erkennen. Damit können Sie schnell die dynamischste Auslegung des Fahrzeugs aktivieren. Für Sportlichkeit sorgen zudem innen wie außen die typischen, kupferfarbenen Details.

Platz nehmen können Sie auf einem Gestühl, das mit einer Stoff-Kunstleder-Kombination bespannt ist. Optional gibt es auch eine Lederausstattung mit Kontrastnähten.

VZ und VZ Cup mit umfangreicher Ausstattung

Zum Standard beim Cupra gehören Ambientebeleuchtung, virtuelles Cockpit, Sportschalensitze ebenso wie ein schlüsselloses Zugangssystem, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Voll-LED-Paket und ein 10-Zoll-Touchscreen.

Der Cupra Leon Sportstourer existiert neben der Standardausstattung auch als leistungsstärkere Variante VZ. Dazu bringt der VZ auch noch etwas Zusatzausstattung. Hierzu gehören 19-Zoll-Leichtmetallräder und motorabhängig ein beheizbares Multifunktionslenkrad sowie das Fahrassistenz-Paket XL.

Das sportliche Highlight ist mit Abstand die VZ Cup-Version, die in Verbindung mit dem 300-PS- bzw. 310-PS-Motor zu haben ist. Hier erwarten Sie glanzgedrehte 19-Zoll-Leichtmetallräder, Seitenschweller im eigenen Look und spezielle Schalensitze.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Den niedrigsten Normverbrauch haben wenig überraschend die zwei Plug-in-Versionen. Für den e-Hybrid mit 204 PS gibt Cupra zwischen 1,2 und 1,3 l/100 km (WLTP kombiniert) an, beim 245-PS-Bruder sind es 1,3 bis 1,4 Liter. Entsprechend niedrig sind auch die CO2-Emissionen: 27 bis 30 g/km bzw. 29 bis 31 g/km.

Man kann es nicht oft genug sagen: Mit einem Plug-in-Hybrid sparen sie hauptsächlich dann, wenn die 10,4-kWh-Batterie geladen ist. Im besten Fall fahren Sie so bis zu 70 Kilometer rein elektrisch.

Zwischen 6,0 und 6,5 Litern liegt der WLTP-Verbrauch des 1.5 TSI mit 150 PS. Die Mildhybrid-Version eTSI hat hier nur einen geringfügigen Vorteil und kommt auf 6,0 bis 6,4 l/100 km. Darüber schließt sich der 2.0 TSI (190 PS) an: Zwischen 6,8 und 7,1 Liter fließen in die Brennräume.

Je mehr Leistung, desto höher der Verbrauch. Da macht auch der Sportstourer keine Ausnahme. Der 2.0 TSI mit 245 PS genehmigt sich zwischen 7,2 und 7,7 l/100 km.

Die beiden Top-Versionen knacken bereits die 8-Liter-Marke: 7,6 bis 8,0 Liter nennt Cupra für die 300-PS-Variante, 8,2 bis 8,6 Liter für den Allradler mit 310 PS. Wer das sportliche Potenzial ausreizt, hat wohl schnell eine 10 vor dem Komma.

Sicherheit und Schutz

Mit vorbildlichen fünf Sternen (Höchstwertung) schnitt der Cupra Leon bei der NCAP-Sicherheitsbewertung ab. Das Ergebnis hat auch für die Kombivariante, den Sportstourer, Gültigkeit.

Das Resultat im Einzelnen: 91 Prozent erreichte der Leon beim Insass:innenschutz. Geringe Abzüge gab es u. a. beim Frontalaufprall, wo der Schutz der Brust auf der Fahrer:innenseite als gering bewertet wurde.

Beim Schutz von Kindern kam der Leon auf 88 Prozent. Wie bei vielen Fahrzeugmodellen gab es Abzüge für die fehlende Isofix- bzw. i-Size-Vorrichtung auf dem mittleren Platz der 2. Sitzreihe. Beim Crashtest hingegen schrammte der Cupra nur knapp an der vollen Punktzahl vorbei, während er bei der Einbauprüfung von Kinderrückhaltesystemen zu 100 Prozent glänzen konnte.

Bei den ungeschützten Verkehrsteilnehmer:innen verbuchte das Modell 71 Prozent. Ein Kritikpunkt: Das Notbremssystem erkennt keine Fugänger:innen hinter dem Auto.

Bei der Sicherheitsunterstützung, die sich auf die Assistenzsysteme konzentriert, hieß das Ergebnis: 80 Prozent der Gesamtpunktzahl. Hier konnte der Cupra Leon grundsätzlich überzeugen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die vierte Generation des Seat Leon, auf dem auch der Cupra Leon Sportstourer basiert, ist erst seit 2020 auf dem Markt. Langzeiterfahrungen fehlen daher.

Für den Cupra Leon Sportstourer der Baujahre 2020 bis 2022 findet sich beim Kraftfahrt-Bundesamt ein Rückruf hinsichtlich des Trenngitters im Gepäckraum. Bei einem Unfall besteht die Möglichkeit, dass sich die Ladung im Gepäckraum in Richtung des Trenngitters verlagert und sich die Halterung aufgrund schlechter Vernietung des Trenngitterhalters von der Karosserie löst. Lösung: Die Nieten des Trenngitterhalters werden nachgezogen.

Zu den Hybridversionen des Leon (Baujahre 2020 bis 2022) gab es einen Rückruf, der die Hochvoltbatterie betraf. Aufgrund eines Fehlers an der Sicherung kann im Fall eines Kurzschlusses die Gefahr eines Stromschlags und eines Brandes erhöht sein. An den betroffenen Fahrzeugen wird eine zusätzlich schützende Isoliermatte über den Schaltkasten der Hochvoltbatterie angebracht.

Cupra Leon Sportstourer FAQs

Die unverbindliche Preisempfehlung des Leon Sportstourer startet bei 33.840 Euro. Der 310-PS-Allradler in der VZ-Cup-Variante knackt die 50.000-Euro-Marke.

Cupra hat neben dem Cupra Leon Sportstourer noch die elektrische Kompaktklasse “Cupra Born”, den SUV “Cupra Formentor”, die Kompaktklasse “Cupra Leon” und den Kompakt-SUV “Cupra Ateca” im Sortiment.

Mit einer Länge von 4,66 Meter, einer Breite von 1,80 Meter und einer Höhe von 1,46 Meter ist der Cupra Leon Sportstourer kein kleines Auto. Der Platz wird auch im Innenraum gut genutzt, sodass der Cupra Leon Sportstourer eine gute Mischung aus sportlicher Leistung und Familienauto ist.

Bei Cupra geht es, wie der Name schon sagt, vornehmlich um Luxus und Sportlichkeit. Die Cupra-Modelle sind nicht nur eigene Modelle, sondern ein Stück weit auch die “geupgradeten” Versionen der Seat Modelle.

Cupra ist eine Marke der spanischen Marke Seat. Sie ist eine Weiterführung der Seat-Modelle und ist für die sportlicheren Derivate verantwortlich.

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