Auto verkaufen: Diese Unterlagen brauchen Sie!

31. März 2022 von

Irgendwann ist es soweit, das treue Gefährt hat ausgedient und wird durch ein neueres Auto ersetzt. Auf den Schrottplatz muss das Altfahrzeug deshalb aber noch lange nicht, man verkauft sein Auto. Damit der Autoverkauf reibungslos verläuft, sollten Sie alle wichtigen Unterlagen griffbereit haben. Welche das sind, erfahren Sie bei uns.

⏰  Kurz zusammengefasst

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Welche Dokumente benötige ich, um mein Auto zu verkaufen?

Erstmal Glückwunsch! Denn wenn Sie sich hierüber Gedanken machen, scheinen Sie ein gutes Inserat und gute Bilder Ihres Fahrzeugs gemacht zu haben, und haben eine:n Käufer:in gefunden. Ein Fahrzeug zu verkaufen ist meist keine übereilte Entscheidung – manchmal muss man das Auto schnell verkaufen, das ist aber eher die Ausnahme.

Planen Sie deshalb auch ein bisschen Zeit ein, alle Unterlagen zusammenzusuchen, die Sie für den Verkauf brauchen – vor allem bedarf es gewisser Vorbereitung, wenn Sie ein finanziertes Auto verkaufen wollen.

Folgende Dokumente brauchen Sie, um das Auto umzumelden und natürlich für den Autoverkauf – egal ob Sie ihr Auto im Inland oder im Ausland verkaufen:

  • Kaufvertrag
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Allgemeine Betriebserlaubnis für Umbauteile (falls vorhanden)
  • Kennzeichen
  • Scheckheft
  • Aktueller HU-Prüfbericht

Gerade das Scheckheft ist ein wichtiger Punkt, der gerne mal in Vergessenheit gerät. Wer sein Auto regelmäßig zur Inspektion gebracht hat und dies auch nachweisen kann, erhöht nicht nur die Chancen das Fahrzeug zu verkaufen, sondern kann auch einen höheren Preis verlangen.


Was muss in einem einem Auto-Kaufvertrag stehen?

Egal ob es sich um einen Privatverkauf handelt, oder das Auto an ein Autohaus verkauft wird – ein Kaufvertrag ist unbedingt notwendig. Auch ein Probefahrtvertrag ist sinnvoll, und bietet beiden Seiten Sicherheit. Wenn beide Seiten den Vertrag unterschrieben haben, ist ein rechtskräftiger Verkauf zustande gekommen. Jeder Vertragspartner erhält ein Exemplar ausgehändigt. Als Verkäufer:in können Sie schon im Vorhinein alle wichtigen Daten eintragen, damit wird am Verkaufstag Zeit gespart.

Folgende Angaben gehören in einen Kaufvertrag:

  • Name und Kontaktdaten von Käufer und Verkäufer
  • Personalausweis- oder Reisepass-Nummer von Käufer und Verkäufer
  • Fahrzeug-Identifizierungsnummer
  • Kaufpreis
  • Nummer von Fahrzeugschein und -brief
  • Zubehörteile
  • Datum und Uhrzeit
  • Unterschriften von Käufer und Verkäufer

Wenn Sie Ihr Fahrzeug inklusive Winterreifen, einer passenden Dachbox oder ähnlichem verkaufen, dann sollten diese Punkte unter dem Punkt Zubehör einzeln aufgeführt werden.

Welche Unterlagen bekommt der Käufer beim Verkauf?

Neben dem von Ihnen unterschriebenen Kaufvertrag sollten Sie dem Käufer alle verfügbaren Rechnungen von Reparaturen oder gekaufte Ersatzteile mitgeben. Je mehr zur Historie des Fahrzeugs nachweisbar ist, desto besser. Auch alle vorhandenen HU-Protokolle und – falls vorhanden – die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Umbau- oder Zubehörteile, die sich am Auto befinden.

Übrigens, wenn die Hauptuntersuchung kurz nach dem Verkauf fällig wird, oder der TÜV schon überzogen wurde, wird sich nur schwer eine kaufwillige Person finden. Ein aktueller TÜV ist also Voraussetzung. Natürlich können Sie ein Auto ohne Tüv auch verkaufen, da wird man aber weniger Geld bekommen.

Wenn Sie eine umfangreiche Historie mit allen Belegen anführen können, steigert dies den Wert Ihres Autos, denn alles ist – im besten Fall – für den Käufer oder die Käuferin nachvollziehbar. Natürlich sollten auch Unterlagen mitgeliefert werden, die einen eventuell verursachten Wertverlust belegen.

Welche Dokumente sollten Sie behalten?

Alle Dokumente, die Sie persönlich betreffen, haben in den Händen anderer nichts verloren. Dazu zählen der Kaufvertrag, den Sie vom vorherigen Besitzer ausgehändigt bekommen haben, Steuerbescheide zur Kfz-Steuer oder auch Versicherungsunterlagen. Sollten Sie zu Inhalten dieser Papiere gefragt werden, müssen Sie keine Auskunft geben, denn es spielt für den Verkauf des Fahrzeugs keine Rolle.

Auto nicht angemeldet verkaufen – geht das?

Sie müssen Ihr Auto nicht mit Kennzeichen verkaufen, wenn Sie das nicht möchten. Ein abgemeldetes Fahrzeug darf allerdings nicht auf öffentlichen Plätzen parken – Sie benötigen also eine Garage oder einen Stellplatz auf einem privaten Grundstück.

Wenn Sie Ihr Auto vor dem Verkauf abmelden, wird von der Zulassungsstelle der Fahrzeugschein einbehalten, Sie erhalten stattdessen eine Abmeldebescheinigung. Diese müssen Sie dann beim Verkauf dem Käufer oder der Käuferin vorlegen.

Ein Auto in angemeldetem Zustand zu verkaufen, ist oftmals nötig, hinterlässt aber ein mulmiges Gefühl – verständlich. Am besten informieren Sie sofort nach der Übergabe des Fahrzeugs Ihre Versicherung und die Zulassungsstelle über den Verkauf. Hierzu füllen Sie eine Verkaufsmitteilung aus. Wenn diese Mitteilung der Versicherung und Zulassungsstelle vorliegt ist klar, dass nun eine andere Person für mögliche Verkehrsverstöße haften muss.