Peugeot 208 Testbericht

Was für eine Veränderung – Der letzte große Wurf unter Peugeots kleinen Löwen war, man muss sich schon einige Jahre zurückerinnern, der Peugeot 205. An den erinnert der neue Peugeot 208, den es erstmals mit Elektromotor gibt, ums Heck und im Handling.

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Wow-Wertung
7/10
Zuletzt aktualisiert am: 24/09/2026
Timon Werner-Pachmayr
Senior Online-Redakteur Test

Was gut ist

  • Ansehnliches und funktionales Digitalcockpit
  • Leichtfüßiges Handling
  • Auch mit Elektromotor

Was nicht so gut ist

  • Durchschnittliches Raumangebot
  • Etwas kompakter Kofferraum
  • Zahlreiche Rückrufe
Die wichtigsten Daten
Fahrzeugtyp
Fließheck
Kraftstoffart
Benzin
Hubraum
1.199 ccm
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
309 Liter (2 Koffer)
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.055 mm x 1.745 mm x 1.460 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
102 - 116 g/km (C - D)
Verbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kraftstoff das Auto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
4,5 - 5,1 l/100km

Peugeot 208: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Unser Fazit zum Peugeot 208

Mit der bulligen Frontpartie samt markanter Motorhaubenwölbung und dreikralliger Lichtsignatur startet der Peugeot 208 schön-aggressiv. Vorne prangt am kleinen Löwen selbstbewusst der Modellname „208“. Mit 1,43 Meter Höhe steht der Kleinwagen satt auf der Straße und liegt entsprechend sicher in der Kurve. Die direkt abgestimmte Lenkung und die straffe, aber nicht unkomfortable Federung machen den 208 zu einem agilen Begleiter.

Gut, dass es den Peugeot 208 gibt, denn günstige Kleinwagen sterben langsam aus

Der Einstiegspreis liegt bei 24.480 Euro

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis beginnt der aktuelle 208 als TURBO 100 mit 101 PS in der Ausstattung STYLE bei 24.480 Euro. BUSINESS kostet 25.280 Euro, ALLURE 26.280 Euro. Der TURBO 100 ist ausschließlich mit 6-Gang-Schaltgetriebe erhältlich.

Das Modelljahr 2026 bringt einen effizienteren Benziner

Die wichtigste Neuerung ist der TURBO 100 mit 74 kW (101 PS). Der Dreizylinder mit 1,2 Litern Hubraum arbeitet nach dem Miller-Cycle-Prinzip und erfüllt die Abgasnorm Euro 6e-bis. Eine wartungsarme Steuerkette ersetzt den bisherigen Zahnriemen; hinzu kommen unter anderem ein überarbeiteter Zylinderkopf, neue Kolben und ein weiterentwickeltes Thermomanagement. Der Verbrauch liegt laut aktueller Preisliste bei 5,1 l/100 km.

Der Kofferraum bleibt für einen Kleinwagen ordentlich

Der 208 bietet mit Verbrenner und Hybrid 352 Liter Kofferraumvolumen, bei umgeklappten Rücksitzen sind es bis zu 1.163 Liter. Die Elektroversion muss wegen ihres Antriebs mit 309 Litern auskommen.

Fünf Antriebsvarianten decken unterschiedliche Bedürfnisse ab

Neben dem TURBO 100 stehen der HYBRID 110 mit 110 PS und der HYBRID 145 mit 145 PS zur Wahl. Beide Hybridmodelle sind mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Elektrisch gibt es den E-208 mit 136 PS und 156 PS. Damit reicht das Angebot vom klassischen Schalt-Benziner über die beiden selbstaufladenden Hybride bis zum reinen Elektroantrieb.

Das i-Cockpit bleibt das besondere Argument des 208

Mit dem i-Cockpit setzt sich der 208 weiterhin von vielen Kleinwagen ab. Das hoch angesiedelte Kombiinstrument und das tief positionierte, kompakte Lenkrad ermöglichen eine ungewöhnliche Sitzposition. Je nach Ausstattung kommt ein digitales 10-Zoll-Kombiinstrument hinzu; in der ALLURE-Ausstattung gehört es bereits zur Serienausstattung. Hochwertige Materialien, Klavierlack und die markanten Toggle Switches unter dem zentralen Bildschirm unterstreichen den aufwendigen Innenraum. Nicht jeder Fahrer findet allerdings sofort die ideale Sitzposition – Probesitzen bleibt deshalb empfehlenswert.

Mehr Sicherheit gehört ebenfalls zum Modelljahr 2026

Mit der Fahreraufmerksamkeitswarnung inklusive Driver-Monitoring-Kamera erhält der 208 eine weitere Assistenzfunktion. Zusammen mit dem modernen Infotainment und den verfügbaren Fahrassistenzsystemen bleibt der kleine Peugeot damit technisch auf der Höhe der Zeit. Die Kombination aus eigenständigem Design, agilem Handling und ungewöhnlich gestaltetem Cockpit bleibt seine größte Stärke.

Wie viel kostet der Peugeot 208?

Das Peugeot 208 Modell hat einen Listenpreis von 24.480 € bis 32.535 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 4.816 € sparen. Die Preise beginnen bei 21.609 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 199 €. Der Preis für ein Peugeot 208 Lagerfahrzeug beginnt bei 13.490 € auf Carwow.

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Leistung und Fahrkomfort

Eine weitere Besonderheit des Peugeot 208 steckt unter der Motorhaube: Beim Antrieb ist die Auswahl weiterhin erfreulich groß. Allerdings lohnt ein genauer Blick auf die Bezeichnung HYBRID. Die Varianten HYBRID 110 und HYBRID 145 sind keine klassischen Vollhybride, sondern Mild-Hybride mit 48-Volt-Technik. Der kleine E-Antrieb unterstützt den Benziner beim Anfahren und Beschleunigen und kann ihn im Schubbetrieb entlasten, fährt den 208 aber nicht wie ein Vollhybrid über längere Strecken allein elektrisch. Wer komplett elektrisch fahren möchte, findet mit dem Peugeot E-208 weiterhin eine eigene Variante.

Der neue TURBO 100 macht mit 101 PS ordentlich Dampf

Der neue TURBO 100 ist der klassische Vertreter im aktuellen Programm. Der 1,2-Liter-Dreizylinder bringt 101 PS und 205 Nm auf die Vorderachse und hängt an einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Besonders interessant ist dabei weniger die nackte Leistung als die technische Überarbeitung: Miller-Cycle, neues Thermomanagement, überarbeiteter Zylinderkopf und eine wartungsarme Steuerkette sollen den Dreizylinder effizienter und langlebiger machen. Gerade im leichten 208 dürfte der kleine Turbomotor deshalb eine angenehm muntere Figur abgeben.

Die Mild-Hybride bringen 110 oder 145 PS und schalten butterweich

Wer lieber entspannt durch den Verkehr gleitet, findet im HYBRID 110 und HYBRID 145 die passenden Begleiter. Der Mild-Hybrid 110 leistet 110 PS und 205 Nm, der stärkere 145er kommt auf 145 PS und 230 Nm. Beide kombinieren den 1,2-Liter-Dreizylinder mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die 48-Volt-Technik liefert dabei elektrische Unterstützung, wenn der Verbrenner gerade besonders viel Arbeit zu verrichten hat. Das macht die Kraftentfaltung im Alltag geschmeidiger und nimmt dem Fahrer gleichzeitig die Schaltarbeit ab.

Das geringe Gewicht spielt dem 208 in die Karten

Der 208 war schon bisher kein Schwergewicht – und genau das merkt man hinter dem Lenkrad. Das Grundrezept bleibt dasselbe: kompakte Abmessungen, wenig Masse und eine direkte Lenkung sind eine ziemlich gute Voraussetzung für Fahrspaß.

Beim Verbrauch haben die Mild-Hybride die Nase vorn

Auch an der Zapfsäule soll sich die elektrische Unterstützung bemerkbar machen. Der TURBO 100 kommt laut WLTP auf 5,1 l/100 km und 116 g CO₂/km. Für HYBRID 110 und HYBRID 145 nennt Peugeot jeweils 4,5 bis 4,6 l/100 km sowie 102 bis 105 g CO₂/km. Der Mild-Hybrid ist damit nicht nur ein Etikett auf dem Heck, sondern soll den Verbrauch gegenüber dem reinen Benziner tatsächlich drücken.

Der 208 fährt lieber flink als plüschig

Und wie fühlt sich das Ganze an? Nach wie vor angenehm leichtfüßig. Die direkte Lenkung lädt dazu ein, den 208 etwas beherzter durch Kurven zu werfen, während das straffe Fahrwerk für eine gute Verbindung zur Straße sorgt. Unkomfortabel wird es deshalb nicht. Der TURBO 100 passt gut zu Fahrern, die selbst Hand anlegen und den kleinen Löwen mit dem Schaltknüppel dirigieren möchten. Die Mild-Hybride sind dagegen die entspanntere Wahl: Doppelkupplungsgetriebe und elektrische Unterstützung machen aus dem agilen Kleinwagen einen unkomplizierten Alltagsbegleiter.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Der leichtfüßige Auftritt des Peugeot 208 hat seinen Preis – und der steht vor allem hinten auf dem Datenblatt. Der Kofferraum war schon beim bisherigen Modell kein Raumwunder und ist im Alltag eher für den Wocheneinkauf als für große Urlaubsambitionen ausgelegt. Das Kofferraumvolumen bleibt mit 352 - 1.163 Litern ziemlich begrenzt.

Vorne sitzt es sich gut, hinten wird es naturgemäß knapper

In der ersten Reihe finden auch größere Erwachsene eine angenehme Sitzposition. Im Fond geht es dagegen deutlich kompakter zu. Das ist angesichts der Kleinwagenabmessungen keine Überraschung, macht sich aber vor allem dann bemerkbar, wenn vorne bereits groß gewachsene Passagiere sitzen. Die fünf Türen erleichtern immerhin den Einstieg nach hinten und machen den 208 familienfreundlicher als ein Dreitürer. Auch ein Kindersitz lässt sich dadurch wesentlich bequemer montieren.

Der 208 nutzt seinen Platz eher für Komfort als für maximale Raumökonomie

Beim Raumgefühl zeigt sich eine interessante Eigenheit des Franzosen: Obwohl die Karosserie gegenüber dem Vorgänger gewachsen ist, entsteht daraus kein üppiges Platzangebot. Der 208 setzt seine kompakten Abmessungen vielmehr für den eigenständigen Innenraum und das markante i-Cockpit ein. Das passt zum Charakter des Autos: Er möchte kein kleines Raumwunder sein, sondern ein Kleinwagen mit einer gehörigen Portion Stil.

Gegen Polo und Co. muss sich der Peugeot beim Gepäck geschlagen geben

Im direkten Vergleich mit klassischen Konkurrenten wie dem VW Polo zeigt sich die Einschränkung besonders beim Kofferraum. Der Polo kommt auf 351 Liter und bietet damit ähnlich wenig Stauraum. Dafür punktet der Peugeot mit seinem ungewöhnlich gestalteten Innenraum und dem agilen Fahrverhalten.

Für wen ist der Peugeot 208 geeignet?

Der 208 passt vor allem zu Singles, Paaren und kleinen Familien, die überwiegend in der Stadt und im täglichen Pendelverkehr unterwegs sind und dabei keinen Kleinwagen von der Stange suchen. Für zwei Personen reicht das Platzangebot auch auf längeren Strecken gut aus; wer regelmäßig vier Erwachsene und viel Gepäck transportieren möchte, findet praktischere Alternativen. Die fünf Türen, die überschaubaren Außenmaße und die verschiedenen Antriebe machen den 208 dagegen zu einem unkomplizierten Alltagsauto – mit deutlich mehr Charakter, als es seine Klasse vermuten lässt.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Der Peugeot 208 macht es seinen Käufern nicht allzu schwer, denn bereits der Einstieg ist ordentlich ausgestattet. Der aktuelle STYLE bringt unter anderem einen 10-Zoll-Farbbildschirm mit, dazu DAB+, Bluetooth, Mirror Screen mit Apple CarPlay und Android Auto sowie die PEUGEOT Connect Box. Auch sieben Toggle Switches unter dem Bildschirm gehören zum serienmäßigen Auftritt.

Im Cockpit trifft französisches Design auf hochwertige Details

Der Innenraum bleibt eine der großen Stärken des 208. Weiche Oberflächen, glänzende Dekore und die markanten Kippschalter sorgen für deutlich mehr Atmosphäre, als man in einem Kleinwagen erwarten würde. Das i-Cockpit mit dem kleinen Lenkrad und dem darüber angeordneten Kombiinstrument ist dabei allerdings Geschmackssache: Wer die passende Sitzposition findet, dürfte es schnell schätzen, andere sollten vor dem Kauf unbedingt Probesitzen.

ALLURE bringt das digitale Cockpit serienmäßig

Wer mehr möchte, landet beim ALLURE. Hier gehört das digitale Kombiinstrument mit hochauflösendem 10-Zoll-Bildschirm zur Serienausstattung und lässt sich individuell konfigurieren. Ebenfalls serienmäßig sind unter anderem die Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallräder, der automatisch abblendende Innenspiegel und das PEUGEOT i-Connect mit 10-Zoll-HD-Touchscreen.

BUSINESS und GT setzen unterschiedliche Schwerpunkte

Zwischen STYLE und ALLURE positioniert Peugeot den BUSINESS, der unter anderem die Einparkhilfe vorn und hinten, das 10-Zoll-HD-Touchdisplay, eine 180-Grad-Rückfahrkamera und das 3D-Navigationssystem bietet. Ganz oben steht der GT. Er ergänzt den ALLURE unter anderem um das 3D-i-Cockpit, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Full-LED-Scheinwerfer, eine 180-Grad-Rückfahrkamera, schwarze Designelemente und ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem.

Das Infotainment lässt sich bis zur vernetzten Navigation aufrüsten

Wer sich für das optionale PEUGEOT i-Connect Advanced entscheidet, bekommt vernetzte TomTom-Navigation, Over-the-Air-Kartenupdates, natürliche Sprachsteuerung mit „OK PEUGEOT“ und die Möglichkeit, die Karte auf das digitale Kombiinstrument zu übertragen. Die Bedienung über die Toggle Switches bleibt dabei ein schönes Detail: Sie sehen schick aus und bringen wichtige Funktionen schnell unter die Finger.

Der 208 bleibt beim Innenraum einer der eigenwilligsten Kleinwagen

Genau diese Mischung macht den Reiz des 208 aus. Er versucht nicht, das klassische Kleinwagen-Cockpit möglichst unsichtbar zu gestalten, sondern setzt bewusst eigene Akzente. Dazu kommen zahlreiche Assistenz- und Komfortfunktionen, die je nach Ausstattung deutlich zulegen. Das Ergebnis ist ein Innenraum, der nicht nur funktionieren, sondern auch ein bisschen Spaß machen möchte – und damit ziemlich gut zum Charakter des kleinen Franzosen.

Wie hoch ist der Verbrauch des Peugeot 208?

Der neue Peugeot 208 TURBO 100 kommt laut WLTP auf einen kombinierten Verbrauch von 5,1 l/100 km. Damit zeigt sich der 101-PS-Dreizylinder für einen klassischen Benziner erfreulich genügsam. Noch sparsamer sind die beiden Mild-Hybride: Der HYBRID 110 und der HYBRID 145 werden jeweils mit 4,5 bis 4,6 l/100 km angegeben.

Die Mild-Hybride drücken den Verbrauch spürbar

Der Unterschied entsteht durch die 48-Volt-Technik, die den Benziner beim Anfahren und Beschleunigen elektrisch unterstützt. Einen Allradantrieb gibt es beim 208 nicht. Auch einen belastbaren Realverbrauch können wir auf Basis der vorliegenden Unterlagen nicht angeben. Im Vergleich innerhalb des aktuellen 208-Programms liegen die Mild-Hybride beim Normverbrauch jedenfalls unter dem TURBO 100. Wer regelmäßig viele Kilometer zurücklegt, findet damit eine interessante Alternative zum klassischen Benziner.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Im Euro-NCAP-Crashtest von 2019 erreichte der Peugeot 208 fünf Sterne und kam auf 91 Prozent beim Schutz erwachsener Insassen, 86 Prozent beim Kinderschutz und 71 Prozent bei den Sicherheitsassistenten. Die Bewertung ist allerdings veraltet und stammt noch aus dem Jahr 2019.

Die Assistenzsysteme sind für den Alltag gut gerüstet

Serienmäßig an Bord sind unter anderem Notbremsassistent mit Kollisionswarner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarnung. Der Notbremsassistent erkannte im damaligen Test andere Fahrzeuge zuverlässig; auch Fußgänger wurden erfasst. Mit dem Modelljahr 2026 kommt zudem die Fahreraufmerksamkeitswarnung inklusive Driver-Monitoring-Kamera serienmäßig hinzu. Damit ist der 208 für den täglichen Stadt- und Pendelverkehr umfassend ausgestattet.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Der Peugeot 208 II schlägt sich im TÜV-Report 2026 in den jüngeren Altersklassen ordentlich. Bei den zwei- bis dreijährigen Fahrzeugen bleiben 91,6 Prozent der untersuchten 208 II bei der Hauptuntersuchung ohne Mängel. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Fahrzeuge mit Mängeln allerdings deutlich an. Bei vier- bis fünfjährigen 208 II sind es noch 87,4 Prozent ohne Mängel, bei sechs- bis siebenjährigen 72,8 Prozent und bei acht- bis neunjährigen 67,5 Prozent.

Vor allem die Bremsen verdienen beim TÜV Aufmerksamkeit

Der TÜV-Report zeigt dabei ein recht klares Bild: Beim Fahrwerk fallen die 208 der verschiedenen Generationen insgesamt unauffällig auf. Kritischer sieht es bei der Beleuchtung und insbesondere bei den Bremsen aus. Der TÜV weist darauf hin, dass verschlissene Bremsscheiben bei allen drei Generationen zu den häufigeren Problemen gehören. Beim 208 II sind die Bremsscheiben bereits bei den jüngeren Fahrzeugen auffällig. Mit zunehmendem Fahrzeugalter nimmt der Anteil entsprechender Mängel weiter zu. Auch bei der Abgasanlage zeigen sich bei älteren Fahrzeugen häufiger Beanstandungen.

Die Rückrufhistorie des 208 ist umfangreich

Ein Blick in die KBA-Rückrufdatenbank zeigt ebenfalls, dass der Peugeot 208 über die Jahre immer wieder Gegenstand von Rückruf- und Korrekturmaßnahmen war. Über 40 Rückrufe musste der Peugeot 208 allein seit 2020 verzeichnen.

Der jüngste Fall vom Mai 2026 betrifft eine fehlerhafte Schraubverbindung am Querlenker und Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 2025.

Im März 2026 gab es seinen Rückruf aufgrund von Brandgefahr für Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 2023 bis 2026.

Zwei Jahre Herstellergarantie, danach kann PEUGEOT CARE greifen

Für den Neuwagen gibt Peugeot eine zweijährige Neufahrzeuggarantie. Darüber hinaus umfasst PEUGEOT CARE einen besonderen Schutz, der bei regelmäßiger Wartung nach den Vorgaben des Garantie- und Servicehefts aktiviert wird. Dieser Schutz kann bis zu sechs Jahre kostenlos umfassen und gilt gemäß den angegebenen Bedingungen für Fahrzeuge bis zu einem Alter von acht Jahren beziehungsweise bis maximal 160.000 Kilometer, je nachdem, was zuerst eintritt.

Peugeot 208 FAQs

Ein Peugeot 208 verfügt über ein Kofferraumvolumen von 309 Litern bei aufrechter Rücksitzbank.
Je nach gewähltem Antrieb bewegt sich die maximale Leistung des Peugeot 208 zwischen 101 und 146 PS.
Ein Peugeot 208 ist ausschließlich mit der Kraftstoffart Benzin erhältlich.
Ein Peugeot 208 hat 5 Sitze.
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