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Ford Tourneo Connect Testbericht

Der Ford Tourneo Connect gehört als 5- oder 7-sitziger Hochdachkombi mit üppig Innen- und Kofferraum zu den geräumigsten und praktischsten Fahrzeugen in seiner Längenkategorie.

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Was gut ist

  • Sehr viel Platz
  • Praktische Schiebetüren
  • Sehr gute Sicherheitsvorsorge

Was nicht so gut ist

  • Keine alternativen Antriebe
  • Nicht ganz stimmiges Bedienkonzept
  • Head-up-Display nicht im Angebot

Ford Tourneo Connect: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Ford Tourneo Connect

Existiert eine praktischere und flexiblere Form von Fahrzeug als ein Hochdachkombi? Noch kompakt genug für die Stadt und voluminös für große Ladung, eignet er sich für Familien und Leute, die viel zu laden haben.

Ein trendiges SUV oder ein Lifestylekombi machen sicherlich optisch mehr her als ein kastiger und hoher Hochdachkombi, aber Fords Tourneo Connect bietet mehr Raum. Das hat er mit anderen Hochdachkombis wie einem Peugeot Rifter, Citroën Berlingo, Opel Combo-e Life oder VW Caddy gemeinsam.

Hochdachkombis haben es nicht gerade leicht auf dem Automobilmarkt: Man kann ihnen keineswegs absprechen, dass sie geräumig und praktisch sind – aber gerade diese zwei positiven Tugenden münden des Öfteren in die Wahrnehmung derartiger Spießigkeit, dass Autobauer trotz ausgeklügelter Design-Kniffe keine Image-Politur erreichen. Anders verhält es sich beim Ford Tourneo Connect – der zeigt nämlich, dass Praktikabilität und ansprechendes Design mit sportlichen Allüren nicht unbedingt Ausschlusskriterien sein müssen.

Hoher Komfort mit hohem Dach

Neben dem eigenständigen Design des Wagens besticht er trotz aller sportlichen Linien mit seiner Tauglichkeit als Packesel: Egal ob Sie ihn mit kurzem oder langem Radstand bestellen – den Ford Tourneo Connect können Sie mit bis zu 7 Sitzen ausstatten. Dieser enorme Platzvorteil ergibt sich unter anderem aus der Kooperation mit VW, denn Ford darf seinen Hochdachkombi auf der Erfolgsplattform MQB bauen. Also ist der amerikanische Praktiker nur ein leicht modifizierter VW Caddy? Keineswegs, denn Individualität liegt beim Tourneo Connect an der Tagesordnung.

Praktischer geht's nicht

Der Nutzwert von Fords Hochdachkombi ist genauso hoch wie das Dach mit 1,83 Meter. In beiden Versionen, im 4,50 Meter langen Tourneo Connect mit kurzem Radstand und im 4,85 Meter langen Grand Tourneo Connect mit langem Radstand, steht in allen Richtungen großzügig Platz zur Verfügung.

Die Kopffreiheit ist mit bis zu 1,15 Meter Kopfraum gigantisch, die Übersicht dank der hohen und großen Glasflächen besser als im Kombi und die Vielseitigkeit mit den ausbaubaren hinteren Sitzen und der flachlegbaren Beifahrersitzlehne so groß wie der Kofferraum, der es mit so ziemlich allem aufnimmt.

Raumwunder

Bis zu 3.100 Liter Gepäckraumvolumen und eine bis zu drei Meter lange Ladefläche machen Transporte möglich, die in einem SUV oder Kombi unmöglich sind. Serienmäßig tritt jeder Tourneo Connect mit zwei seitlichen Schiebetüren an. Die Option auf sieben Sitzplätze besteht sowohl im Tourneo Connect als auch im Grand Tourneo Conncect.

Das Maximum an Platz erkauft sich der Tourneo nicht mit einem Minimum an Sicherheit und rustikalem Nutzfahrzeugcharme. Die zahlreichen Fahrassistenten, die digital anzeigenden Instrumente und das moderne Infotainment sind die des fast baugleichen VW Caddy, mit dem sich der Ford die MQB-Basis, die Technik und die Motoren teilt.

Das von Volkswagen stammende Bedienkonzept kann man im Detail kritisieren und auch motorisch hat der Tourneo Connect nicht viel zu bieten. Drei Motoren mit maximal 122 PS Leistung stehen im Angebot. Benziner und Diesel, aber keine alternativen Antriebe oder moderne Hybrid- und Plug-in Hybridantriebe. Auch vom Preis, der auf Caddy-Niveau liegt, wirkt das Konzept überzeugend.

Wie viel kostet der Ford Tourneo Connect?

Das Ford Tourneo Connect Modell hat eine UVP von 29.420 € bis 36.340 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 4.907 € sparen. Die Preise beginnen bei 25.108 € für Barzahlung.

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In der Versicherung ist der Ford Tourneo Connect recht moderat unterwegs, wird mit den Haftpflichtversicherungsklassen 15 bis 17 noch recht niedrig eingestuft. Günstig bleibt es auch in der Vollkaskoversicherung mit den Typklassen 17 bis 20. Nur in der Teilkasko wird eine etwas höhere Einstufung vorgenommen. Dort sind die Typklassen 23 und 24 relevant.

Leistung und Fahrkomfort

Der Motor trägt den für Ford typischen Namen „EcoBoost“ oder „EcoBlue“, aber er stammt nicht aus Köln. Die Ford eigenen Dreizylinder, die in der zweiten Generation des Tourneo Connect arbeiteten, kommen in der dritten Generation nicht mehr zum Einsatz. Die Vierzylinder und Getriebe stammen allesamt von Volkswagen – leider keine alternativen Antriebe.

Steht Ford drauf, ist VW drin

Der 1.5 EcoBoost, der unter dem Motorkürzel „1.5 TSI“ im VW Caddy im Einsatz ist, bringt seine Leistung immer über die Vorderräder und wahlweise über ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder eine 7-Gang-Automatik auf die Straße. Das Drehmomentmaximum von 220 Nm ist bei 1.750 Umdrehungen produziert und steht bis 3.000 Touren an den Vorderrädern an. Die 114 PS Leistung stehen zwischen 4.500 und 6.000 Touren zur Verfügung.

Bei der Beschleunigung geht es ein Hochdachkombi etwas gemächlicher an. In 11,9 Sekunden sind die 1,5 Tonnen des Tourneo Connect 1.5 EcoBoost auf Tempo 100 beschleunigt. Mit Höchstgeschwindigkeit lassen sich Strecken allerdings mit hohen Reiseschnitten zurücklegen. Mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe und der 7-Gang-Automatik erreicht der Tourneo Benziner einer Geschwindigkeit von 181 und 182 km/h.

Kräftigerer Durchzug: im Diesel

Mit dem schwächeren Diesel kommt man mit einer Geschwindigkeit von 175 km/h nicht flotter voran, aber wer kräftigen Durchzug, gute Elastizität und niedrige Verbrauchswerte schätzt und den etwas raueren Motorlauf akzeptiert, kommt mit dem hubraumstärkeren Dieselmotor besser auf seine Kosten als mit dem Benziner.

Seine 280 Nm hat der 102 PS starke 2,0-Liter-Vierzylinder im Tourneo Connect 2.0 EcoBlue Diesel, der immer mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb ausgeliefert wird, schon bei 1.500 Umdrehungen beisammen.

Die motorische Idealbesetzung?

Sind einem die 13,5 Sekunden etwas zu lahm, die sich der schwächere Dieselmotor für den Sprint von 0 auf 100 km/h Zeit lässt, empfiehlt sich der 2.0 EcoBlue Diesel mit 122 PS Leistung und besserer Beschleunigung. Der produziert nicht nur 320 Nm Drehmoment, sondern spurtet in 11,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Mit der Automatik, die nur für den stärkeren Selbstzünder angeboten wird, dauert es nur 0,2 Sekunden länger. Mit dem Allradantrieb, der nur für diese Variante geliefert wird, vergehen 0,9 Sekunden mehr und der Tourneo geht mit Vierradantrieb in der Höchstgeschwindigkeit 175 statt 187 km/h.

Optimale Traktion: mit Allradantrieb

Das ist verkraftbar, denn die immer mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe kombinierte Allradvariante des Tourneo Connect bietet die beste Traktion auf nassen und verschneiten Fahrbahnen. Das Drehmoment wird hier, abhängig von den Straßenbedingungen, automatisch und kaum merklich zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt, ohne dass das Platzangebot im Innenraum unter dem 4WD-Antriebsstrang leidet.

Das macht diese Variante für Menschen, die in bergigen Regionen wohnen oder oft abseits der Straße unterwegs sind, interessant. Kunden, die öfter ruppige Wege unter die Räder nehmen, können ihr Fahrzeug zudem ab Werk mit einem soliden Unterfahrschutz für den Motor ausstatten lassen.

Das automatische Start-Stopp-System, das den Verbrauch und die Abgasemissionen senkt, gehört bei allen drei Motorisierungen zum Standard wie eine Lenkung und ein Fahrwerk in solider VW-Manier. Es macht das Fahrverhalten so sicher, wie es einem Familienauto gut zu Gesicht steht.

Platz und Praxistauglichkeit

Die Kastenform und die Maße sorgen für Platz – Der Ford Tourneo Connect und der Grand Tourneo Connect gehören als Hochdachkombis zu den geräumigsten und praktischsten Fahrzeugen. Große Koffer, sperrige Kinderwagen und lange Sportgeräte lassen sich über die tiefe Ladekante und die breite Ladeöffnung mühelos einladen und im großen Gepäckraum verstauen und ganz lange Gegenstände dank dem umklappbaren Beifahrersitz mitnehmen.

Den Ford Tourneo erhält man als kürzere Variante mit 4,50 Meter Länge und 2,76 Meter Radstand und als 4,85 Meter lange mit fast drei Meter Radstand. Den Unterschied zum Kombi oder SUV machen das luftige Raumangebot, der viele Platz über dem Kopf, die seitlichen Schiebetüren und der große, mit den ausbaubaren Sitzen sehr variable Gepäckraum.

Sowohl der kürzere Tourneo als auch der längere Grand Tourneo sind mit sieben Sitzplätzen zu bestellen, die in der längeren Variante mehr Sinn machen, weil mehr Innenraum- und Kofferraumlänge zur Verfügung steht.

Ablagen existieren hier wie dort reichlich. Nur zwei statt drei Isofix-Kindersitzbefestigungen auf der Sitzbank stellen Familien mit drei Kindern nicht zufrieden.

Pluspunkt: Kopffreiheit & Ladehöhe

Die Kopffreiheit ist gigantisch. Nur auf den optionalen Plätzen sechs und sieben des Tourneo 7-Sitzers senkt sich der Dachhimmel stärker ab. Auf den anderen fünf Plätzen misst der Kopfraum mindestens 1,09 Meter, was extrem luftig ist.

Im Kofferraum setzt sich das fort. In einem SUV ist der Laderaum manchmal nicht mehr als 70 Zentimeter hoch, aber im Ford Tourneo Connect bis zu 1,20 Meter. Die Ladekante verläuft in 56 Zentimeter Höhe sehr tief über dem Boden, was das Einladen bequem macht. Eine praktisches, separat zu öffnendes Heckfenster, das Citroën für den Berlingo und Peugeot für den Rifter anbietet, bietet der Tourneo Connect nicht.

Pluspunkt: zwei Schiebetüren

Muss öfter viel und hoch geladen werden, bietet der Tourneo Conncet beste Möglichkeiten hierfür mit der großen Ladeöffnung und den sehr hilfreichen Schiebetüren. Die in jeder der vier Ausstattungsvarianten serienmäßigen Seitenportale erleichtern sowohl das Einpacken als auch den Ein- und Ausstieg in schmalen Parklücken. Zudem verhindern sie in Querparklücken, dass beim plötzlichen Ausstieg Blechschaden am eigenen und fremden Fahrzeug entsteht.

Pluspunkt: wahre Kofferraumgröße 

Den großen bis riesigen Kofferraum haben der Ford Tourneo Connect und der Grand Tourneo Connect mit den anderen Hochdachkombis wie dem Citroën Berlingo, Peugeot Rifter, Renault Kangoo, Opel Combo-e Life und dem Produktionsbandbruder VW Caddy gemeinsam (beide werden im VW-Werk in Posen/Polen produziert).

Im Grand Tourneo Connect mit 2,97 Meter Radstand ist der Laderaum schon in der 5-sitzigen Grundkonfiguration deutlich länger als ein Durchschnittskofferraum. Soll richtig viel oder langes transportiert werden, ist es mit bis zu 3.100 Liter Gesamtvolumen und der nach dem Umklappen der Beifahrersitzlehne drei Meter langen Ladefläche möglich (inklusive in den optionalen Sitz-Paketen).

Aufgepasst: unterschiedliche Zuladung

Reicht auch das noch nicht, können bis zu 100 Kilogramm auf dem Dach transportiert oder bis zu 1,5 Tonnen schwere Anhänger angehängt werden. Die maximale Zuladung hängt von dem Motor (Benziner oder Diesel), dem Getriebe (Schaltgetriebe oder Automatik), der Kraftübertragung (Front- oder Allradantrieb) und dem Umfang der Ausstattungslinie ab (Basismodell, Sport, Titanium und Active). Sie schwankt zwischen 375 Kilogramm (wenig) und 618 Kilogramm (viel).

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Flankiert wird das gigantische Raumangebot von modernem Infotainment. VWs MQB-Plattform macht´s möglich. Von der profitiert nicht nur der im Jahr 2020 vorgestellte VW Caddy V, sondern auch die 2022 präsentierte dritte Ford Tourneo Connect Generation.

Im Innenraum und in der Innenausstattung machen im Tourneo Connect und Caddy nur die Details den Unterschied. Beispielsweise das Logo auf dem Lenkrad und die Sitzbezüge. Die Schalter im Interieur, die Bedienstruktur, das Cockpit und die Displays sind die gleichen.

Analoge oder digitale Instrumente?

Die wichtigste Entscheidung im Ford Tourneo Connect, was die Anzeigen und die Bedienung betrifft, fällt bei der Wahl des Cockpits und Infotainments.

Im Basismodell zeigen analoge Rundinstrumente das Tempo und die Drehzahl an und die Multimedia läuft über einen acht Zoll großen Touchscreen. Das optionale Digitalcockpit ist die modernere Technologie. Mit den vier verschiedenen Ansichten erfährt man schnell mehr über den Status seines Fahrzeugs („Summary“: wichtige Fahrinfos, „Classic“: klassische Rundinstrumente, „Navigation“: große Navikarte direkt hinter dem Lenkrad, „ Fahrerassistenz“: Statusübersicht aller aktiven Assistenzsysteme).

Optional permanent online

Das große Infotainment mit dem 10-Zoll-Touchscreen agiert bestens vernetzt, indem es die Navi via Daten-Cloud über den Verkehr in Echtzeit, nahe Tankstellen inklusive der aktuellen Kraftstoffpreise und über freie Parkplätze und deren Parkgebühren informiert.

Über eine App lässt sich der Fahrzeugstatus auch über das Smartphone aus der Ferne abfragen, etwa die Verriegelung der Türen, der Tankstand oder die Parkposition. Punktabzüge gibt es bei dieser Infotainmentvariante jedoch für die von VW übernommene Slider-Bedienung. Der Kontaktslider für die Klimatemperatur und Radiolautstärke ist unbeleuchtet und lenkt bei der Bedienung zu sehr vom Verkehrsgeschehen ab – modern ist nicht immer besser.

Ein weiterer Minuspunkt ist nur einer, wenn man genau ein Extra erwartet: ein Head-up-Display. Im Citroën Berlingo oder Opel Combo-e Life steht es im Angebot, im Tourneo Connect nicht.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Ob man sich für einen Benzin- oder Dieselmotor im Ford Tourneo Connect entscheidet, hat einen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, den CO2-Ausstoß, die Energieeffizienz, aber nicht auf die Abgasnorm. Alle Motoren erfüllen die 6d-Norm.

Wenig verbrauchen, Diesel fahren

Am sparsamsten und energieeffizientesten fährt man im Tourneo Connect mit dem in zwei Leistungsstufen angebotenen Dieselmotor, der die Energieeffizienzklasse A-B erfüllt. Die 4,9 bis 5,0 Liter Diesel, die Ford für den Tourneo Connect 2.0 EcoBlue Diesel mit 102 und 122 PS im WLTP-Durchschnitt angibt, lassen sich auch im Alltag realisieren, wenn mit mildem Gasfuß und vorausschauend gefahren wird. Fährt man anders, liegt der Verbrauch zumeist nicht viel höher.

Der Stickoxidausstoß der Dieselmotoren soll mit dem „Twin-Dosing“-System eingedämmt werden, indem AdBlue vor den beiden Abgaskatalysatoren eingespritzt wird. Das funktioniert auch in Kombination mit regenerativ gewonnenem Biodiesel und synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen.

Weniger sparsam: der Benziner

Der 1,5-Liter-Turbobenziner, der in der Energieeffizienzklasse B eingestuft ist, stößt mehr CO2 als die Dieselmotoren aus, weil er mit 6,4 bis 6,8 Liter Super, die im WLTP-Zyklus alle 100 Kilometer aus dem 50 Liter großen Tank fließen, mehr verbraucht.

In der Praxis sind es wahrscheinlich ein, zwei Liter mehr als im Werksverbrauch und ein paar Gramm mehr als in den vom Werk angegebenen CO2-Emissionen, die im kombinierten Mittel zwischen 146 und 155 g/km landen. Mit dem 2,0-Liter-Dieselmotor mit 102 und 122 PS Leistung sind es nur 130 bis 144 g/km.

Über den Verbrauch und den Schadstoffausstoß entscheidet kaum, ob man im kürzeren Tourneo Connect oder im längeren und schwereren Grand Tourneo Connect unterwegs ist. Im etwa 70 Kilogramm mehr wiegenden Grand Tourneo mit Benzinmotor liegt der Kraftstoffverbrauch im Schnitt nur um 0,1 Liter über dem des Tourneo mit kurzem Radstand.

Sicherheit und Schutz

Die Sicherheit und Sicherheitsausstattung wissen zu überzeugen. Im Tourneo Connect arbeiten bis zu 19 Assistenzsysteme. Hierzu zählen serienmäßig das Notbremssystem mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, der Fahrspur- und Fahrspurhalteassistent, der Berganfahrassistent, die Parksensoren vorne und hinten, der Müdigkeitswarner und der Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer.

Ebenso ein Fortschritt: Serienmäßig ist im Tourneo Connect ein Airbag mit an Bord, der sich zwischen den Vordersitzen öffnet, wenn die beiden vorne sitzenden bei einem Unfall drohen zusammenzustoßen.

Optional stehen der adaptive ACC-Tempomat, der Toter-Winkel-Assistent mit Notbremsfunktion und die Verkehrsschilderkennung im Angebot. Andere Assistenzsysteme wie den im Hängerbetrieb hilfreichen Anhänger-Rangierassistenten hat Ford in Paketen gebündelt. Im 114-PS-Benziner und 122-PS-Diesel mit 7-Gang-Automatik ermöglichen die Fahrassistenten das teilautomatische Fahren im Level 2. 

5-Sterne-Sicherheit

Der Insassen- und Fußgängerschutz des Ford Tourneo Connect ist direkt vergleichbar mit dem des VW Caddy, da beide Fahrzeug fast baugleich sind. Der Caddy erzielte im Euro NCAP-Crashtest eine 69-Prozent-Wertung im Fußgängerschutz und eine 82- und 84-Prozent-Wertung im Kinder- und Erwachsenenschutz. Im Gesamtergebnis erzielte der VW die maximale Wertung von fünf Sternen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die dritte Generation von Fords Tourneo Connect wurde Mitte 2022 im Markt eingeführt. Das lässt noch nicht viele Schlüsse auf die Zuverlässigkeit und Probleme des Fahrzeugs zu. Wie abgesichert man im Ford Tourneo Connect unterwegs ist, darüber entscheidet jedoch ebenso die vom Hersteller gewährte Garantie.

Zwei Jahre Neuwagengarantie inklusive Mobilitätsgarantie sind immer inklusive, was nicht besonders großzügig erscheint, denn andere Hersteller bieten fünf oder sogar bis zu sieben Jahre Garantie. Die Garantiezeit lässt sich jedoch verlängern.

Die Garantieverlängerung und die Wartung sind mit der „Ford Flatrate+“ bei einem finanzierten oder geleasten Tourneo Connect für einen monatlichen Aufpreis inklusive. Die „Ford Protect Service Pläne“ bieten Festpreise für Inspektionen am Fahrzeug für bis zu vier Jahre ab Erstzulassung.

Ford Tourneo Connect FAQs

Zum Marktstart ist die dritte Generation des Ford Tourneo Connect nur in den höheren Ausstattungslinien Titanium und Active zu bestellen. Der Tourneo Connect Titanium startet zu einem Preis von 29.420 Euro und die längere und geräumigere Variante, der Grand Tourneo Connect, bei 32.220 Euro. Die Preise des Tourneo Connect Active mit Offroad-Optik liegen bei 33.080 und 35.460 Euro.

Der Tourneo Connect, der in seiner kurzen und langen Variante als 5- oder 7-Sitzer angeboten wird, steht seit Mitte 2022 beim Ford Händler.

Der Ford Tourneo Connect zählt für große Familien und Menschen mit großem Platzbedarf mit seinem großen Innen- und Kofferraum zu den praktischsten Fahrzeugen auf dem Markt.

Der Ford Tourneo Connect ist kein Wohnmobil, aber auf der im Grand Tourneo nach dem Herunterklappen der Sitzbanklehnen 2,24 Meter langen Ladefläche kann man auch eine Nacht verbringen.

Der Ford Tourneo wird im polnischen Posen gebaut. Dort läuft er gemeinsam mit dem VW Caddy vom Band.

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