Toyota Proace City Verso Testbericht

Jede Menge Stauraum, optional sieben Sitze, zwei Radstände zur Auswahl: Der Toyota Proace City Verso spielt die Vorteile eines Hochdachkombis aus und gibt sich damit als praktischer Familienvan für die Stadt.

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Was gut ist

  • Gute Serienausstattung
  • Hohe Variabilität
  • Optional als 7-Sitzer

Was nicht so gut ist

  • Keine Automatik beim Diesel
  • Hoher Verbrauch
  • Wenig Fahrdynamik

Toyota Proace City Verso: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Toyota Proace City Verso

Wer den Toyota Proace City Verso sieht und sich in der Autowelt auskennt, wird schnell wissen, zu welcher Klasse das Modell zählt. Richtig! Es handelt sich um einen Hochdachkombi.

Erst 2020 kam der Toyota Proace City Verso nach seiner Vorstellung ein Jahr zuvor auf den Markt. Wie schon der Name suggeriert, platziert Toyota den Hochdachkombi als Lösung für die Stadt unterhalb des Kleinbusses mit ähnlichem Namen, dem Toyota Proace Verso.

Wer den Proace City Verso betrachtet, einsteigt oder sogar fährt, dem wird vieles bekannt vorkommen. Denn die Plattform teilt er sich mit vielen Geschwistermodellen. Dazu zählen der Citroen Berlingo, der Opel Combo Life und auch der Peugeot Rifter. Diese Kooperation zwischen dem PSA-Konzern und Toyota fand schon bei den größeren Kleinbusmodellen Anwendung.

Obwohl die Bauform des Hochdachkombis nicht exakt einem typischen Van entspricht, taugt er doch hervorragend zu diesem Fahrzeugtyp. Gemeinsamkeiten liegen in der hohen Dachlinie, die ein gutes Platzangebot zur Folge hat, oder den Schiebetüren, die es leicht machen, Kinder auf den Rücksitzen zu versorgen. Ist Ihnen der Proace City Verso dennoch zu klein, bietet sich womöglich der größere Bruder Toyota Proace Verso an.

Bald auch elektrisch

Wie geht es weiter mit dem Proace City Verso? Wenig überraschend wird er sich hinsichtlich der Elektromobilität weiter entwickeln. Nicht nur die Kooperationspartner haben bereits elektrische Versionen ihrer Fahrzeuge wie den Peugeot e-Rifter vorgestellt, auch Toyota präsentierte den Proace City Verso mit Elektroantrieb. Gegen Ende 2021 soll das Elektroauto dann in den Handel kommen.

Wie viel kostet der Toyota Proace City Verso?

Das Toyota Proace City Verso Modell hat eine UVP von 23.360 € bis 41.150 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 3.664 € sparen. Die Preise beginnen bei 20.879 € für Barzahlung.

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Der Toyota Proace City Verso ist in der Versicherung mittelmäßig eingestuft. Für alle Benzin- und Dieselmotoren gelten die gleichen Typklassen.

In der Haftpflichtversicherung wird die Typklasse 18 angesetzt, während es bei der Teil- und auch Vollkaskoversicherung die Typklasse 21 ist.

Leistung und Fahrkomfort

Ein Elektromotor ist für den Toyota Proace City Verso derzeit noch nicht verfügbar. Aktuell haben Sie die Wahl zwischen zwei Benzinvarianten, die sich jeweils bei Leistung und Getrieben unterscheiden, und einem Diesel.

Als Benziner kommt ein 1.2-Liter-Dreizylinder zum Einsatz, der wahlweise 110 oder 130 PS bietet. Für welchen Sie sich entscheiden, hängt vielleicht auch von ihren Getriebepräferenzen ab. Sie schalten lieber? Dann sind Sie beim kleineren Benziner mit 6-Gang-Handschaltung richtig. Die komfortablere 8-Gang-Automatik gibt es im stärkeren Bruder.

Durch das Leistungsplus von 20 PS rennt die 130-PS-Maschine zwar bis 200 km/h und nicht nur bis 174 km/h. Bei der Beschleunigung hat der Top-Benziner aber das Nachsehen: 12,3 Sekunden vergehen beim Sprint von 0 auf 100 km/h. Die 110-PS-Version schafft dies in einer halben Sekunde schneller.

Der Diesel leistet aus einem Hubraum von 1,5 Litern wahlweise 102 oder 130 PS. Ein Automatikgetriebe ist für den Diesel nicht verfügbar, der mit 5-Gang- oder 6-Gang-Schaltgetriebe kommt.

Eher komfortabel als dynamisch

Wer sich für einen Hochdachkombi entscheidet, der sollte sich fahrdynamisch wenig erwarten. Warum auch? - Man entscheidet sich für diese Fahrzeugklasse ja nicht wegen ihrer Sportlichkeit, sondern aufgrund ihrer Praxistauglichkeit.

Und so lässt sich mit dem Toyota Proace City Verso gemütlich cruisen - die leichtgängige Lenkung und die weiche Federung laden dazu ein. Und mit der Familie an Bord will man ja vor allem sicher und nicht unbedingt schnellstmöglich ans Ziel kommen.

In Kurven merkt man den relativ hohen Fahrzeugschwerpunkt des Hochdachkombis. Je schneller, desto mehr Karosserieneigung. Also immer schön sachte im Japaner.

Der Proace City Verso hat seine Wurzeln eben im Nutzfahrzeugsegment, das lässt sich nicht verbergen. Und das merken Sie auch an der Geräuschdämmung, die sicher nicht zu den besten im Pkw-Segment zählt.

Platz und Praxistauglichkeit

Mit der hohen Variabilität und dem starken Platzangebot eignet sich der Toyota Proace City Verso gut zum Familienauto. Zu seinen praktischen Fähigkeiten zählt auch, dass sich der Proace nicht zu schade ist, sich schmutzig zu machen. Schließlich liegt das in seiner Natur.

Die Herkunft als Nutzfahrzeug hat auch leicht abwischbare Materialien zufolge und so verzeiht das Toyota Familienauto das ein oder andere Malheur.

Nicht nur in verschiedenen Längen kann man den Proace City Verso bestellen. Es gibt ihn optional auch als 7-Sitzer. Damit erhält man die Möglichkeit, zwei zusätzliche Sitze im Kofferraum hoch zu klappen und so eine halbe Fußballmannschaft zum Spiel zu kutschieren.

Weitere Toyota 7-Sitzer gibt es mit dem Prius+, dem Land Cruiser oder dem Verso, der sogar bis zu neun Sitzplätze bereit hält.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Seit Jahren sind Hochdachkombis als günstige Alternativen zu klassischen Vans beliebt. Denn hier gibt es viel Auto für wenig Geld und optional sieben Sitze.

Abstriche muss man teilweise bei der Materialqualität machen, wo an manchen Stellen die Nutzfahrzeug-Herkunft durchschimmert. So erwarten Sie eher Plastikverkleidungen als feine Oberflächen. In diesem Segment ist das aber nicht ungewöhnlich - immerhin geht es ums Praktische und weniger um die Optik.

Und praktisch ist der Japaner allemal. Er bietet als Fünfsitzer nicht nur bis zu 1.672 Liter Kofferraumvolumen, sondern wartet in allen Versionen mit zahlreichen Verstaumöglichkeiten auf. Damit sind nicht nur etwa Getränkehalter gemeint, sondern z. B. auch Fächer unter dem Dach.

Digital-Display und Konnektivität

Entsprechend des Nutzfahrzeugcharakters ist der Hochdochkambi eher zurückhaltend digitalisiert worden. Aber auch der Proace City Verso hat bereits ein touchfähiges Infotainment-Display in 8 Zoll an Bord. Ebenso lässt sich das Smartphone per Android Auto und Apple CarPlay koppeln. Dinge, die heute zum guten Ton gehören.

Toyota bietet zudem auch die Möglichkeit, die Ausstattung aufzurüsten. Sei es beispielsweise mit einem Head-up-Display oder einem Panorama-Glasdach.

Bei der Sicherheit zeigt sich der Proace City Verso bereits ab Werk gut ausgestattet. Zum Paket gehören u. a. ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung oder die Verkehrszeichenerkennung.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Alle Motoren erfüllen die Euro-6d-Norm. Unterschiede tun sich natürlich beim Verbrauch auf. Kombiniert liegt dieser beim 110-PS-Benziner zwischen 5,3 und 5,5 Liter, während sich die 130-PS-Variante 5,4 bis 5,6 Liter gönnt.

Der CO2-Ausstoß beläuft sich auf 121-125 g/km (110 PS) bzw. 124-127 g/km (130 PS).

Die Dieselmotoren bleiben auf dem Papier unter der 5-Liter-Marke. Beim 102-PS-Diesel fließen zwischen 4,1 und 4,2 Liter in die Brennräume, 4,2 bis 4,3 sind es bei der stärkeren Variante.

Dem geringeren Verbrauch entsprechend sind auch die CO2-Werte im Vergleich zu den Benzinmotoren niedriger. 109 bis 111 Gramm pro Kilometer betragen die Emissionen beim kleinen Diesel, 111 bis 113 Gramm beim großen.

Sicherheit und Schutz

Für den Toyota Proace City Verso liegt eine NCAP-Sicherheitsbewertung aus 2018 vor. Getestet wurde das baugleiche Modell von Peugeot, der Hochdachkombi Rifter. Das Ergebnis hat auch für den Toyota Gültigkeit.

Insgesamt erreichte der Peugeot nur vier von fünf Sternen. Am Fußgänger:innenschutz lag es nicht - da erreichte das Modell noch vorzeigbare 91 Prozent der Maximalpunktzahl. Auch in der Kategorie Schutz von Kindern konnte sich der Peugeot noch 81 Prozent sichern.

Auf nur noch 68 Prozent kam der Japaner bei der Sicherheitsunterstützung, die sich auf die Assistenzsysteme fokussiert. Punktabzüge gab es speziell beim Notbremssystem, das bei Autobahn-Geschwindigkeiten Probleme hatte. Auch wurden die fehlenden Gurtwarner für die (optionale) dritte Sitzreihe kritisiert.

Am schlechtesten fiel das Ergebnis beim Fußgänger:innenschutz (58 Prozent) aus. Größtes Problem: Auf schneller fahrende Verkehrsteilnehmer:innen wie Radfahrer:innen reagierte die Notbremsautomatik nicht. Und auch bei Fußgänger:innen konnte das System nicht vollends überzeugen.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die Neufahrzeug-Garantie bei Toyota gilt drei Jahre bzw. bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern. Gegen Durchrostung gilt die Garantie - wie üblich - bis zu 12 Jahre.

Der letzte Rückruf für den Proace (Baujahr 2022) betraf fehlerhafte Bremssättel, wobei nur sehr wenige Fahrzeuge in Deutschland betroffen waren.

Toyota Proace City Verso FAQs

Der Toyota Proace City Verso wird in Frankreich hergestellt.

Nein, der Toyota Proace City Verso ist nur mit Vorderradantrieb erhältlich.

Bis dato ist der Toyota Proace City Verso nicht als Plug-in Hybrid oder Elektroauto erhältlich. Zur Wahl stehen zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren. 2022 soll allerdings eine Elektrovariante dazukommen.

Der Toyota Proace City Verso beginnt mit einem Startpreis von etwa 21.160 Euro. Damit ist das Modell etwa auf einem Niveau mit dem VW Caddy, der bei 21.723 Euro startet.

Der Toyota Proace City Verso ist nicht unbedingt fürs Camping gemacht. Wer einen Hochdachkombi zum Schlafen sucht, sollte lieber den Proace mit Kastenheck wählen. Bei diesem Modell fehlen dann bereits die Sitze im Rückraum und das Einbauen eines Bettes gestaltet sich daher vermutlich leichter.

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