Hyundai Santa Fe Testbericht

Der Hyundai Santa Fe vereint ein großzügiges Platzangebot mit einer verschiebbaren Rückbank und einem digitallsierten Cockpit. Das Fahrwerk ist komfortabel – mit der Top-Motorisierung stehen 200-Diesel-PS bereit.

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Wow-Wertung
8/10
Bewertet von Carwow nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Großes Platzangebot
  • Verschiebbare Rückbank
  • 5 Jahre Garantie

Was nicht so gut ist

  • Indirekte Lenkung
  • Hohes Gewicht
  • Nur ein Benziner

Hyundai Santa Fe: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Hyundai Santa Fe

Der Name Santa Fe verspricht Abenteuer. Vielseitigkeit und Platz für die ganze Familie wird hier groß geschrieben. Die vierte Generation des Hyundai Santa Fe, die sich in der populären 4,80-Meter-Klasse mit braven SUVs wie dem VW Tiguan Allspace oder Kia Sorento misst, hat ihren Charakter geändert.

Vielseitigkeit und Sicherheit auf der der Straße zählen im Familienalltag mehr als der Ausritt ins Gelände, den heute die meisten sowieso nur noch selten wagen – wo auch?

Der Hyundai Santa Fe hat sich an die neuen Erfordernisse und ans Markenbild angepasst. Er startet mit Hyundais neuem Familiengesicht und wurde komplett neu entwickelt, ist als Fünfsitzer oder Siebensitzer zu bestellen und misst jetzt 4,77 Meter vom Bug bis zum Heck. Der Abstand zwischen den Achsen wuchs und damit auch das Platzangebot im geräumigen Innenraum und im riesigen Gepäckraum.

Mit dem Schwestermodell Sorento von Hyundais Konzerntochter Kia teilt sich der Santa Fe das eher komfortable als sportive Fahrwerk und die bis zu 200 PS starken Motoren. Die Kraft gelangt, abhängig vom Motor, mit Front- oder Allradantrieb auf die Straße.

Head-up-Display und digitale Instrumente

Im Cockpit und Infotainment präsentiert sich der Santa Fe moderner als der Sorento, der schon mehr Produktionszeit auf dem Buckel hat. Im Santa Fe blickt der Fahrer, erstmals in einem Modell von Hyundai, auf ein Head-up-Display und auf digitale Instrumente.

Fazit: Der Hyundai Santa Fe bietet das, was man heute von einem SUV erwartet: hohen Alltagsnutzen und eine hohe Familientauglichkeit, großzügige Ausstattung und mehr als nur genug Platz. Von der dritten Sitzreihe sollte man sich im Santa Fe Seven jedoch nicht zu viel versprechen wie auch vom Temperament.

Der Santa Fe bewegt sich deshalb also zumeist ruhig und gelassen, wie es heute gut zu einem Familien-SUV ohne Abenteuer-Attitüde passt.

Wie viel kostet der Hyundai Santa Fe?

Das Hyundai Santa Fe Modell hat eine UVP von 54.800 € bis 65.400 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.897 € sparen. Die Preise beginnen bei 48.075 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 540 €.

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Leistung, Verbrauch und CO2-Ausstoß

Zum Einsatz kommen im Santa Fe die bereits vom Vorgänger bekannten Motoren mit 150 bis 200 PS Leistung in Verbindung mit Frontantrieb oder Allradantrieb und Schaltgetriebe oder Automatik.

Fährt man den Allradler, wechselt die Kraftverteilung situativ zwischen Vorder- und Hinterachse. Das geschieht sicher und unmerklich. Das Fahrwerk returniert den Belag zwar leicht straff, aber kommod. Auch, wenn der Santa Fe nach dem Druck auf die Sporttaste direkter reagiert, ist er kein Sportler. Eine sportliche Fahrweise hat hier leider nichts verloren. Dafür ist er mit 1,8 bis 2,1 Tonnen zu schwer, mit 1,70 Meter Höhe zu hoch und mit der eher indirekten Lenkung zu unhandlich.

Die Benziner

Der Vierzylinder-Benzinmotor im Santa Fe 2.4 GDI wird grundsätzlich mit der Sechsstufen-Automatik und dem Allradantrieb kombiniert.

Mit diesem Motor, der 238 Nm Drehmomentkraft an die vier Antriebsräder liefert, ist der Santa Fe mit einem Maximaltempo von 195 km/h flott unterwegs, allerdings zumeist lange nicht so sparsam wie ein Dieselmotor.

Die Diesel

Die Vierzylinder-Diesel im Santa Fe 2.0 CRDi und Santa Fe 2.2 CRDi, die beide mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet sind, erfüllen wie der Benziner die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Den Einstieg übernimmt der 2.0 CRDi mit Frontantrieb. Er produziert aus zwei Liter Hubraum 150 PS Leistung und schon zwischen 1.750 und 2.500 Umdrehungen 400 Newtonmeter Drehmoment. Dies aber nicht ohne Vierzylinderknurren und nicht immer leise.

In der Topmotorisierung 2.2 CRDi, die aus 2,2 Liter Hubraum 200 PS und 440 Nm mobilisiert, geht es laufruhiger und geschwinder voran. Und noch sicherer und komfortabler, denn der 203 km/h schnelle Topdiesel ist statt mit auch mit Allradantrieb und der neuen, von Hyundai im eigenen Haus entwickelten Achtstufen-Automatik bestellbar.

Der Hybrid

Beim Hyundai Santa Fe Hybrid handelt es sich um einen sogenannten selbstladenden Hybrid – auch Vollhybrid genannt. Das senkt den Verbrauch vor allem im Stadtverkehr, wo der Hyundai Bremsenergie zurückgewinnen kann, denn eine externe Lademöglichkeit besteht im Gegensatz zum Plug-in Hybrid nicht.

Die Auswahl besteht bei der Hybridversion dann noch aus der Antriebsart. Den Santa Fe Hybrid gibt es entweder mit Front- oder Allradantrieb. Beide Varianten verfügen über 230 PS und eine 6-Gang-Automatik. Ebenfalls identisch: die Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h.

Die Frontantriebsversion beschleunigt in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Santa Fe mit Allrad braucht 9,1 Sekunden. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 5,5 l/100 km (Frontantrieb) bzw. 6,1 l /100 km (Allrad).

Der Plug-in Hybrid

Der Hyundai Santa Fe Plug-in Hybrid nutzt ein ganz ähnliches System wie die reine Verbrenner- und die selbstladende Hybridversion. Den entscheidenden Unterschied beim Plug-in macht der Stecker und die damit verbunden Möglichkeit Hyundais SUV auch extern an der heimischen Wallbox, Haushaltssteckdose oder an öffentliche Ladesäulen mit Strom zu versorgen.

Das Duo beim Plug-in Hybrid besteht aus einem 1.6 Liter Turbobenziner, der mit seiner Einzelleistung von 180 PS den Löwenanteil der Arbeit übernimmt. Unterstützt wird er dazu von einem 91 PS Elektromotor. In Kombination schaffen beide gemeinsam insgesamt 265 PS – genug für den Alltag, doch aufgrund des hohen Gewichts hält sich die Sportlichkeit in Grenzen.

Platz und Praxistauglichkeit

Ein Plus von fünf Zentimetern Radstand kann beim Sitzen eine andere Welt bedeuten. So wie im Santa Fe nach dem Modellwechsel. Der Radstand hat in Hyundais SUV-Flaggschiff, das auf 4,77 Meter Länge und 1,89 Meter Breite gewachsen ist, auf 2,77 Meter zugelegt. Das schafft satt Platz im hinteren Fußraum und der gehobene Sitzkomfort für Langbeinige lässt sich mit der Neigungsverstellung der Sitzlehnen und der verschiebbaren Rückbank noch steigern.

Bei maximaler Horizontalverschiebung nach hinten steht auf der Rückbank die meiste Beinfreiheit zur Verfügung und bei vollständiger Verschiebung nach vorne der meiste Platz im Kofferraum. In der dritten Sitzreihe auf den Plätzen sechs und sieben, die nur ein gemütlicher Aufenthaltsort für kleine Kinder sind, geht es im Siebensitzer Santa Fe Seven eng zu und der Kofferraum schrumpft durch die ausgeklappten Zusatzsitze erheblich.

Im geräumigen Kofferraum können große Reisekoffer auch aufrecht stehen. Der 113 Zentimeter lange, 107 Zentimeter breite und 85 Zentimeter hohe Laderaum fasst 625 Liter. Wird die Rückbank flach gelegt, sind es 1.695 Liter. Der Santa Fe Seven bietet mit den zwei Zusatzsitzen aber fast genauso viel Platz fürs Gepäck: 547 bis 1.625 Liter. Anhänger dürfen zusätzlich bis zu 2,5 Tonnen wiegen.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Die wichtigsten Fragen, die man sich vor der Anschaffung eines Hyundai Santa Fe stellen muss, betreffen die Sitzanzahl und die Ausstattungslinie.

Santa Fe Seven

Der siebensitzige Santa Fe ist mit allen Motoren, aber nur in den Ausstattungsvarianten Style und Premium bestellbar. Er ist immer mit einer Niveauregulierung an der Hinterachse, einer manuellen Klimaanlage mit separater Regelung für die dritte Sitzreihe, Sonnenrollos an den hinteren Türfenstern und einer 220-Volt-Steckdose ausgerüstet.

Santa Fe Select

Den Einstieg beim Fünfsitzer markiert der Select, der am schwarzen Kühlergrill und den 17-Zoll-Leichtmetallrädern gleich zu erkennen ist. Die Ausstattung umfasst eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, den Licht- und Regensensor, die hinteren Parksensoren, das Radio mit 5-Zoll-Display und Bluetooth-Freisprecheinrichtung und den Tempomat (mit Automatik: adaptiv).
Für Sicherheit sorgen ein aktiver Spurhalteassistent, ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrraderkennung und ein Aufmerksamkeitsassistent.

Santa Fe Trend

Der Trend gibt sich durch Chromschimmer an Kühlergrill, der Dachreling und den hinten dunkel getönten Scheiben zu erkennen. Ebenso gehören das beheizbare Lenkrad, die beheizbaren Frontsitze, die vorderen Parksensoren, die Rückfahrkamera und das digitale 7-Zoll-Kombiinstrument mit zur Ausstattung.
Für gute Konnektivität sorgt das 7-Zoll-Infotainment mit Touchscreen und Digitalradioempfang. Die Einbindung des Smartphone, das sich, wenn neu genug, kabellos laden lässt, geschieht via Android Auto oder Apple Carplay.

Santa Fe Style

Der Trend macht zufrieden, der Style noch zufriedener mit dem elektrisch verstellbaren Fahrersitz, der Leder-Kunstleder-Polsterung, der Sitzheizung hinten, der Verkehrszeichenerkennung, der Navigation mit 8-Zoll-Touchscreen und dem Soundsystem mit zehn Lautsprechern vom amerikanischen Highend-Hersteller Krell. Vor dem Fahrzeug stehend, enttarnt man diese Variante an den Voll-LED-Scheinwerfern und den 18-Zoll-Rädern.

Santa Fe Premium

Diese Linie, die auf 19 Zoll großen Rädern gleitet, verfügt zusätzlich über dynamisches Abbiegelicht, LED-Nebelscheinwerfer, Head-up-Display, belüftete Vordersitze und eine elektrische Sitzverstellung auch auf der Beifahrerseite.
Die elektrische Heckklappe und das SmartSense-System sind ebenfalls gute Gründe, hier einzusteigen. Das Sicherheitspaket umfasst zusätzlich den Ausstiegsassistenten, den Insassenalarm (Kind oder Hund im Auto vergessen?), den Toter-Winkel-Warner und in der Automatikversion den aktiven Toter-Winkel-Assistenten und den aktiven Querverkehrswarner hinten.

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