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Weg mit dem Dreck: Wie kann man Vogelkot vom Auto entfernen?

20. Dezember 2022 von

Alles Gute kommt von oben? Nicht, wenn es dabei um Vogelkot geht. Das Auto kommt frisch aus der Waschanlage und dann, am nächsten Tag, ist doch wieder ein dunkler Fleck auf der Karosserie zu sehen – Vogelkot. Die beflügelten Tiere sind meist skrupellos und lassen ihren Hinterlassenschaften sogar während des Fluges freien Lauf. Wie sie Vogelkot schonend von ihrem Auto entfernen können, erfahren Sie hier!

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Wie kann ich frischen Vogelkot schonend beseitigen?

Ist der Vogelkot noch relativ frisch, ist das Entfernen nicht allzu umständlich. Idealerweise wird der Lack mit fließendem, am besten lauwarmem Wasser abgespült. Das ist deutlich schonender als grobes Reiben und zudem auch noch etwas hygienischer. Schrubbt man wie wild auf dem Lack herum und hat nicht bedacht, dass der Vogelkot auch Steinchen oder Sandkörner enthalten kann, können unschöne Kratzer in der Karosserie entstehen.

Nach dem Abspülen bleibt oftmals ein dunkler Rand zurück, der bereits hartnäckiger mit der Karosserie verklebt ist. Dieser kann meist erfolgreich mit einem feuchten Tuch aufgeweicht werden. Anschließend sollten auch hier die dunklen Überreste abgespült und die Stelle mit einem weiteren Tuch wieder trocken gewischt werden.

Erst, wenn der Kot komplett entfernt wurde, empfiehlt sich ein Nachpolieren mit einem Mikrofasertuch. Wer möchte, kann beim Polieren direkt eine Auto-Hartwachspolitur verwenden und den Lack so zusätzlich pflegen – außer bei Mattlack, da ist das ganze etwas schwieriger.

Hier noch einmal alle Schritte zum Entfernen von Vogelkot im Überblick:

  • Kotfleck einweichen
  • Kotfleck abspülen
  • Reste mit einem Tuch abtupfen
  • Mit einem Mikrofasertuch nachpolieren

Alternativ eignen sich auch folgende Hausmittel: Beispielsweise können Sie Zeitungspapier auf den Kot legen, mit Wasser durchweichen und sodann das Präparat 10 bis 15 min einwirken lassen. Ebenfalls einen Versuch wert sind Babyfeuchttücher mit milden Reinigungssubstanzen.

Ansonsten besteht auch noch die Möglichkeit, eine Flüssigkeit mit 1:1-Mischungsverhältnis aus Essig und Wasser auf den Kotfleck zu geben; das Gemisch sollten Sie aber lieber nicht zu lange einwirken lassen, sonst ist nicht mehr der Vogel, sondern Ihre Wenigkeit schuld an dem kaputten Lack. Doch egal, für welche Variante Sie sich letzten Endes entscheiden: Finger weg von Bürsten oder Küchenschwämmen!

Was tun, wenn der Vogelkot bereits eingebrannt ist?

Der Vogelkot befindet sich schon länger auf der Karosserie und sieht nicht mehr unbedingt feucht aus? Dann wird es etwas komplexer. Den ersten Versuch, den Unrat zu entfernen, sollten Sie mit Einweichen wagen. Dazu wird ein nasses Tuch, ein nasser Lappen oder Schwamm auf den Fleck gelegt – lassen Sie alles etwa 15 Minuten einwirken, bevor Sie den Kot anschließend entfernen.

Sollte Wasser alleine nicht genügen, können auch Insekten-Reinigungsmittel, Autoshampoos oder Spülmittel verwendet werden. Diese Mittel kann man meist einfach auf den Kot sprühen und anschließend einweichen lassen. Im nächsten Schritt wird das Mittel wieder abgespült, die Stelle abgetrocknet und mit einem Mikrofasertuch poliert.

Aggressivere Mittel zur Kotreinigung sind beispielsweise:

  • Insekten-Reinigungsmittel
  • Scheibenreinigungstücher
  • Autoshampoo
  • Spülmittel
  • Spezialreiniger für Vogelkot

Warum ist Vogelkot so schädlich für das Auto?

Vögel sind mit einer ziemlich aggressiven Magensäure ausgestattet. Wer Würmer, Eistüten und Mäusekadaver verdauen möchte, muss ganz schön harte Mittel wählen. Blöd nur, dass Acryllacke auf dem Auto wasserbasiert sind und sich alles andere als gut mit solch säurehaltigen Hinterlassenschaften vertragen. Die Exkremente greifen den Autolack an und können der Karosserie langfristig schaden.

Vor allem auch dann, wenn zusätzlich zum Vogelkot starke Sonneneinstrahlung herrscht, können 20 bis 30 Minuten ausreichen und schon ist eine dünne Schicht des Lacks beschädigt. Wird der Unrat nicht schnell entfernt, kann die Säure tiefer in die Lackschicht eindringen und die Klarlackschicht im schlimmsten Fall von der Farbschicht trennen. Ist das einmal der Fall, reichen Do-It-Yourself-Maßnahmen nicht mehr aus – der Profi ist gefragt und das wird teuer.

Die KfZ-Versicherung hält sich bei Lackschäden wegen Vogelkot leider meist raus, wodurch die etwa 100 bis 250 Euro an Reparaturkosten an den Fahrzeughaltenden hängen bleiben. Doch ein Marderschaden ist meist noch teurer.

Notfallkit zum Vorbeugen von Lackschäden durch Vogelkot

Bei Vogelkot sollte man schnell sein! Je früher er entfernt wird, desto leichter geht er weg und hinterlässt keine Schäden. Daher kann es sinnvoll sein, eine alte PET- oder Sprühflasche mit Wasser und etwas Flüssigseife zu befüllen und immer im Auto mitzuführen – genauso sind auch ein paar weiche Mikrofasertücher hilfreich.

Das Notfallkit sollte folgende Bestandteile beinhalten:

  • PET- oder Sprühflasche mit Wasser und etwas Flüssigseife
  • Weiche Mikrofasertücher

Der perfekte Parkplatz, um Schäden durch Vogelkot erst gar nicht zuzulassen, ist schattig, da die Sonneneinstrahlung den Zersetzungsprozess des Lacks beschleunigen kann. Zu meiden sind zudem Parkplätze unter Dachrinnen, (Kirsch-)Bäumen und Straßenlaternen.