Honda CR-V Testbericht
Der Honda CR-V verspricht ein zuverlässiger Familien-SUV mit effizientem Antrieb zu sein. Dank Hybrid-Technologie soll saubere Mobilität auf praktische Features treffen und das für einen Preis ab 46.900 Euro. Im Test zeigen wir, wo dieses Versprechen aufgeht und wo nicht.
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Was gut ist
Was nicht so gut ist
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Unser Fazit zum Honda CR-V
Größe und niedriger Spritverbrauch passen normalerweise nicht zusammen. Erst recht nicht, wenn es sich bei einem Fahrzeug um ein SUV handelt. In genau dieser Nische steht der Honda CR-V bereit. Die Baureihe, die 1996 zum ersten Mal auf den Markt kam, ist mittlerweile in der Mittelklasse der SUVs angekommen. Die Motorenauswahl ist überschaubar: Ein Vollhybrid, der mühelos zwischen den einzelnen Fahrmodi hin und her wechselt, ein Plug-in-Hybrid, der die Vorteile von elektrischem und konventionellem Fahren verbindet.
Der CR-V ist zwar top für Familien, aber man muss sich an einige technische Eigenheiten gewöhnen.
Der Honda CR-V ist der perfekte Familien-SUV, wenn du Platz, Komfort und clevere Details für die Familie suchst. Er fährt sich sehr komfortabel, der Innenraum glänzt mit praktischen Details und der Kofferraum ist riesig.
Die größte Schwäche ist die veraltete Technik: Sowohl im Antriebsstrang als auch im Infotainment. Die Infotainment-Software wirkt altmodisch und der Plug-in Hybrid Antrieb ist mit seiner elektrischen Reichweite und dem langsamen Laden nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Der CR-V ist teuer im Konkurrenzumfeld
Zwar ist der Honda CR-V ein ernstzunehmender Konkurrent in der stark besetzten Mittelklasse der SUVs, tritt er hier gegen Modelle wie Skoda Kodiaq, BYD Seal U DM i, Mazda CX60, VW Tayron und Mitsubishi Outlander an, von denen es ebenfalls Plug-in Varianten gibt, jedoch ist der CR-V im Vergleich auch recht teuer.
Wie viel kostet der Honda CR-V?
Das Honda CR-V Modell hat einen Listenpreis von 46.900 € bis 56.900 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 5.100 € sparen. Die Preise beginnen bei 44.620 € für Barzahlung. Der Preis für ein Honda CR-V Lagerfahrzeug beginnt bei 39.970 € auf Carwow.
Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Honda CR-V
| Ausstattungslinien & Preise des Honda CR-V | |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV AWD Elegance 5dr - Preis ab 49.500 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:PHEV 2WD Advance Tech 5dr - Preis ab 56.900 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV AWD Advance 5dr - Preis ab 52.900 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV AWD Advance Style 5dr - Preis ab 55.700 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV 2WD Elegance Styl 5dr - Preis ab 49.700 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV AWD Elegance Styl 5dr - Preis ab 52.300 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV 2WD Elegance Tech 5dr - Preis ab 54.400 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV 2WD Elegance 5dr - Preis ab 46.900 € |
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| 2.0 i-MMD Hybrid e:HEV AWD Elegance Styl 5dr - Preis ab 55.300 € |
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Leistung und Fahrkomfort
Zwei Varianten des gleichen Motors stehen beim CR-V zur Auswahl: ein 2,0 Liter Vierzylinder mit einer Leistung von 184 PS, mit Front- oder Allradantrieb. Beim Vollhybrid unterstützt ein kleiner Elektromotor den Verbrenner und spart so Sprit. Beim Plug-in-Hybrid kommt eine 17,7 kWh Batterie zum Einsatz, sodass diese Version rein elektrisch fahren kann und dabei stets die Front angetrieben wird, denn Allrad bietet nur der Vollhybrid.
Das Ziel der beiden komplexen Techniken ist es, Sprit zu sparen. Das gelingt ziemlich gut. Der Hersteller gibt Verbrauchswerte zwischen 6,2 und 6,7 Liter auf 100 Kilometer an. Rund 7 l/100 km hat der CR-V Plug-in Hybrid auf unseren Testfahrten verbraucht, wenn der Akku leer war. Je nach Fahrprofil lag der Verbrauch meist zwischen 6,6 und 7,5 Litern auf 100 km, was für ein SUV dieser Größe in Ordnung geht.
Sparsamer Vollhybrid mit Hang zum Aufheulen
Der Honda CR-V Vollhybrid kann kleine Strecken rein elektrisch fahren. Im sogenannten „Hybrid Drive” treibt der Verbrenner den Generator an, um Strom für den Elektromotor zu erzeugen. Von seinem Benzinmotor wird das SUV nur in Ausnahmefällen angetrieben, z.B. wenn es zwischen 80 und 120 km/h dahin geleitet. Von diesem steten Wechsel bekommen Fahrer:innen kaum etwas mit.
Die Beschleunigung mittels des Automatikgetriebes erfolgt reibungslos, die Innengeräusche sind niedrig, denn die Geräuschdämmung im CR-V ist sehr gut. Etwas nervig ist das Hybrid-typische Aufheulen des Motors trotzdem, wenn das Gaspedal durchgedrückt wird und die komplizierte Technik nicht schnell genug hinterherkommt. Je mehr sich das eigene Fahrverhalten anpasst, umso weniger kommt das vor. Trotzdem, gerade im Betrieb mit dem Tempomaten kommt es an langen Steigungen auf der Autobahn zu langen Dröhnkonzerten des Motors. Das muss man aushalten, wenn man sich den Honda CR-V zulegen möchte.
Die Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h beim Hybrid und 195 km/h beim Plug-in-Hybrid dürfte eher selten abgerufen werden. Der Honda CR-V Hybrid erzieht zur Gelassenheit.
Der Plug-in-Hybrid des CR-V ist die bessere Wahl
Die bessere Motorisierung ist der Plug-in-Hybrid, den ersten, den Honda jemals gebaut hat. Der Ottomotor ist der gleiche wie im Vollhybrid, nur dass sich der Honda CR-V p:HEV auch extern laden lässt. Das führt dazu, dass er eine durchschnittliche elektrische Reichweite von etwas mehr als 80 Kilometer erreicht, in der Stadt können es sogar 100 Kilometer sein. Hier spielt das Plug-in-Konzept seine Stärken durch Bremsenergie-Rückgewinnung aus. Der Realverbrauch ist schwierig zu entziffern, da der Anteil des elektrischen Verbrauchs nicht angezeigt wird, sondern lediglich der Benzinverbrauch, der zwischen 3 und 4 Litern auf 100 km im Test schwankte bei anfangs vollgeladener 17,7 kWh-Batterie.
Laut Honda gibt es keine Anzeige für den Stromverbrauch, weil: "Nur wenn man den CR-V ausschließlich über längere Zeit als reines E-Auto nutzt, wäre der elektrische Verbrauch von Interesse. Bei allen Mischbetrieben, auch wenn der Benzinbetrieb sehr gering ist, ist es immer ein Mischverbrauch und man kann nicht zwischen E-Verbrauch und Benzinverbrauch trennen.". Schade, denn bei anderen Plug-in Hybrid-Modellen wird der Gesamtverbrauch transparenter dargestellt.
Langsames Laden im Plug-in
Aufgeladen werden kann der CR-V mit maximal 6,8 kW, was ein unterdurchschnittlicher Wert für einen modernen Plug-in Hybrid ist. Außerdem gibt es keine Möglichkeit den Honda CR-V schnell zu laden, was wir auf unseren Testfahrten in der Tat vermisst haben. Das können andere moderne Plug-in SUVs mittlerweile besser.
Platz und Praxistauglichkeit
Platz und Praxistauglichkeit sind die Paradedisziplinen des CR-V. Auf den Vordersitzen sitzt man sehr bequem und sie bieten einen guten Halt während der Fahrt. Ablageflächen gibt es jede Menge. In den Türen befinden sich große Fächer, in der Mittelkonsole gibt es eine Ablagefläche für das Smartphone mit induktiver Lademöglichkeit und zwischen den Sitzen zwei große Cupholder.
Das Handschuhfach ist für die Größe des Fahrzeugs eher klein, reicht aber, um beispielsweise die Betriebsanleitung zu verstauen. Unter der Armablage befindet sich ein weiteres großes Fach, um Dinge zu verstauen. Clever ist das Brillenablagefach in der Dachkonsole, das aufgeklappt als Innenraumspiegel dient, um zum Beispiel sein Kind auf der Rückbank im Blick zu behalten.
Sehr viel Platz und Variabilität im Fond
Im Fond ist die Beinfreiheit (je nach Einstellung der verschiebbaren Rückbank) sehr gut, die Kopffreiheit reicht auch für große Menschen. Besonders clever ist, dass die Rückbank um 19 Zentimeter verschiebbar ist und die Rückenlehnen sich um bis zu 10,5 Grad neigen lassen. Das können sich andere Hersteller von Honda abschauen. Leider lassen sich die Rückenlehnen nicht vom Kofferraum aus umlegen. Der Griff zum Umlegen der Rückenlehnen befindet sich an den Seiten der Sitzflächen.
In den langen Fond-Türen, die sich um bis zu 90 Grad öffnen lassen, gibt es große Ablageflächen und an den Außensitzen Isofix-Vorrichtungen, die clever abgedeckt sind und woran Kindersitze leicht befestigt werden können.
Im Platzangebot bemerkt man die Länge von 4,71 Meter, die Breite inklusive der Außenspiegel von 2,2 Meter, die Höhe, inklusive der Antenne, von 1,68 Meter.
Großer Kofferraum
Mit aufgestellten Rücksitzen liegt das Ladevolumen bei mindestens 587 Litern, maximal bei 617 Liter. Erstaunlicherweise liegt hier der Plug-in-Hybrid vorne. Trotz zusätzlichen Batterien hat es Honda geschafft, hier noch einiges herauszuholen. Mit umgeklappter Rückbank kommt der Honda CR-V auf 1.634 bis 1.710 Liter. Auch hier liegt wieder der Plug-in-Hybrid vorn. Die Fläche des Kofferraums erreicht so eine Länge von 1,80 Meter. Ideal, um beispielsweise ein Fahrrad unterzubringen. Die Kofferraumklappe ist robust verarbeitet und Autofahrer:innen können einstellen, wie weit sie aufschwingt.
Die Ladekante ist niedrig und schließt eben mit dem Ladeboden ab. Gegen Aufpreis ist die Ladekante mit Chrom verkleidet, um Kratzspuren zu vermeiden. Den doppelten Ladeboden mit 72 Liter gibt es nur im Plug-in-Hybrid, dessen Batterien im Fahrzeugboden sitzen. Beim Vollhybrid befinden sie sich unter dem Kofferraum.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Die Verarbeitung im Innenraum ist sehr gut, die Bedienung verbindet analoge und digitale Elemente. Ein digitales Tachoelement und ein Display in der Mittelkonsole sind serienmäßig, wobei die Bedienoberfläche mittlerweile eher altmodisch wirkt.
In die Jahre gekommen wirkt auch der USB-A-Anschluss, der für Android Auto notwendig ist und die sehr umständliche Bedienung des Geschwindigkeitswarners. Diesen kann man nicht mithilfe eines Shortcuts am Lenkrad oder Bildschirm schnell ausschalten, sondern man muss sich mit mehreren Klicks durch Untermenüs navigieren, bis man zum Punkt "Display Verkehrszeichenerkennung" gekommen ist, um diesen Assistenten und somit den Warnton auszuschalten. Zu allem Überfluss muss dabei das Auto auch noch in „P“ stehen - unnötig kompliziert.
Gute Basisausstattung
Wirklich hervorheben muss man beim Honda CR-V, wie gut das SUV bereits in der Basisvariante ausgestattet ist. Serienmäßig sind unter anderem der neun Zoll große Touchscreen, Apple Car Play (kabellos), Android Auto (kabelgebunden, mit USB-A-Anschluss) und ein Wi-Fi-Hotspot. Hinzu kommen die kabellose Ladestation für das Smartphone, elektrische Verstellung und Heizung für die Sitze vorn sowie das beheizbare Lederlenkrad.
Ein serienmäßiges Panorama-Glasschiebedach erstreckt sich bis zum Heck und lockert das Interieur auf. Entgegen dem Trend, dass diese oft nur noch der Dekoration dienen, lässt es sich beim Honda CR-V öffnen und auch komplett mit einer Jalousie verdecken, damit es Sommer im Fahrzeuginneren nicht zu heiß wird.
In allen Ausstattungslinien gibt es eine Kombination aus Leder oder Kunstleder auf den Sitzen, ab der Ausstattungslinie „Advance“ sind sie vorne belüftet. Die verwendeten Kunststoffe im Innenraum sind hochwertig, die Innenausstattung lässt wenig zu wünschen übrig. Durch die grundsätzlich hohe Ausstattung gibt es nur noch wenig, was im Innenraum optional ist. Zum Beispiel das Soundsystem von Bose mit zwölf Lautsprechern oder die Sitzheizung hinten.
Funktionales Cockpit-Design
Der japanische Hersteller setzt auf eine Mischung von analoger und digitaler Technologie. Fahrer:innen blicken auf ein 10,2 Zoll großes Tachoelement, das sich den eigenen Wünschen anpassen lässt. Rechts am Lenkrad sitzen Schalter zum Einstellen von Tempomat und anderen Assistenzsystemen, links die Taste für die Sprachsteuerung oder Radio. Das Infotainment auf der Mittelkonsole lässt sich per Touch bedienen und besitzt eine gute Auflösung. Extra Schalter an der linken Seite führen zurück zum Start oder zum vorigen Menü. Direkt darunter sitzt der Drehregler für die Lautstärke des Radios. Die Klimaautomatik wird per Rädchen eingestellt und zeigt die Temperatur über ein kleines Display an.
Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm
Aktuell gibt es für den CR-V nur noch zwei Motoren, beide mit Hybrid-Technik. Der Honda CR-V e:HEV ist ein Vollhybrid, das heißt, der Verbrenner produziert hauptsächlich Energie für den Elektromotor. Das sorgt für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und CO₂-Ausstoß.
Der Blick auf die Herstellerdaten wirkt zunächst nicht sehr spektakulär. Der Honda CR-V e:HEV braucht im WLTP-Durchschnitt zwischen 6,2 und 6,7 Liter auf 100 Kilometer, je nach Ausstattung. Ein guter Wert für ein SUV dieser Größe. Anzumerken ist: Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern sind mit dem Honda CR-V diese Verbrauchswerte zu schaffen. Die Modellreihe belohnt vorausschauendes Fahren mit einer ordentlichen Sprit-Ersparnis. Der CO₂-Ausstoß liegt zwischen 139 und 151 Gramm pro Kilometer. Die Energieeffizienz hat Honda für sein SUV bisher noch nicht angegeben, die Abgasnorm ist Euro 6d.
Realverbrauch des Plug-ins geht in Ordnung
Zweite Motorvariante ist ein Plug-in-Hybrid. Rund 7 l/100 km hat der CR-V Plug-in Hybrid auf unseren Testfahrten verbraucht, wenn der Akku leer war. Je nach Fahrprofil lag der Verbrauch meist zwischen 6,6 und 7,5 Litern auf 100 km, was für ein SUV dieser Größe in Ordnung geht.
Hier arbeiten ein Benzin- und ein Elektromotor unter der Haube, die in Kombination als auch einzeln zum Einsatz kommen. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit sehr niedrigen 0,8 Litern auf 100 Kilometer an, wobei - wie zu Beginn des Tests geschrieben - der reale Gesamtverbrauch inklusive Stromverbrauch nicht angezeigt wird.
Die rein elektrische WLTP-Reichweite beträgt 82 km, im Stadtverkehr sind es sogar bis zu 105 km. Durch den Stop-and-go-Verkehr kann das SUV Energie zurückgewinnen. Der CO₂-Ausstoß liegt bei 18 Gramm pro Kilometer.
Sicherheit und Schutz
Die aktuelle Generation des Honda CR-V erreichte im Jahr 2024 vier von fünf Sternen. Das Vorgängermodell, das 2019 auf den Markt kam, erhielt die Höchstwertung von fünf Sternen der Euro NCAP, wobei die Kriterien mittlerweile strenger sind.
Auch hier erkennt man, dass der CR-V etwas in die Jahre gekommen ist, weil die Wertung der Assistenzsysteme mit 67 % die niedrigste der vier Kategorien ist. Insass:innen- und Kinder-Schutz sind mit 85 % und 86 % gut bewertet. Fußgänger:innen-Schutz ist mit 76 % solide.
Unter dem Begriff Honda Sensing vereint die japanische Marke ihre Sicherheitssysteme, dazu gehören ein aktiver Spurhalteassistent, der auch im Stau das Steuer übernimmt, weitere Systeme kontrollieren die Aufmerksamkeit oder helfen beim Einparken. Ein Kollisionswarner greift im Notfall ein, wenn der Aufprall nicht mehr zu verhindern ist. Selbst in die Parklücke fahren kann der Honda CR-V mit einem eigenen Assistenzsystem. Verkehrszeichenerkennung, ein Notrufsystem und höhenverstellbare Sicherheitsgurte runden das Angebot ab.
Leider gibt es die LaneWatch - den Toter-Winkel-Assistenten - mit Kameraüberwachung nur auf der Beifahrer:innen-Seite - nicht auch die Fahrer:innen-Seite. Honda sagt dazu: "Der tote Winkel auf der Beifahrerseite ist wesentlich größer als auf der Fahrerseite und erschwert oft die Einsicht wegen der Tür, dem Beifahrer und den B- und C-Säulen. Daher die Kameraüberwachung, insbesondere auf der Beifahrerseite." Etwas schade, denn es wäre auch für die Fahrer:innen-Seite praktisch, wie es bei manchen Konkurrenzmodellen verfügbar ist.
Zuverlässigkeit und Probleme
Beim Honda CR-V - insbesondere Plug-in Hybrid - gab es für den Produktionszeitraum von 2021 bis 2024 eine Rückrufaktion für Risse im Inneren der Hochdruck-Kraftstoffpumpe. Das kann zu einem Kraftstoffleck führen, weshalb es eine erhöhte Brandgefahr geben kann.
Die Vorgängergeneration ist für ihre Zuverlässigkeit und Laufleistungen weit jenseits von 200.000 Kilometer bekannt. Probleme bereitete vor allem der Diesel, den Honda allerdings nicht mehr im Programm hat.
Für die neue Generation des Honda CR-V bietet der Hersteller eine umfassende Garantie an. Sie umfasst den kostenlosen Ersatz oder die Reparatur bei jedem Defekt in den ersten drei Jahren oder innerhalb der ersten 100.000 Kilometer. Im gleichen Zeitraum, ohne Kilometerbegrenzung, ist das Fahrzeug gegen Korrosion auf Lackoberflächen abgesichert. Reparaturen an der Auspuffanlage wegen Rost übernimmt Honda in den ersten fünf Jahren. Für die Karosserie und tragende Teile gilt eine Korrosionsschutzgarantie bei unbegrenzter Laufleistung von zwölf Jahren. Andere wichtige Fahrzeugkomponenten sind zehn Jahre lang vor Funktionsausfall durch Durchrostung geschützt.
Im Anschluss bietet Honda zusammen mit der Allianz Versicherungs AG weitere Garantieleistungen an. Sie können für weitere zwölf bzw. 24 Monate vor unerwarteten Reparaturkosten schützen.
- Barkauf
- 44.620 €
- Gebrauchtwagen
- 39.970 €