VW ID. Buzz und Buzz Cargo: Bestellstart ab dem 20. Mai!

19. Mai 2022 von

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Endlich war es soweit – der VW ID. Buzz und die Transporter-Version Buzz Cargo starten in den Vorverkauf. Am 20. Mai ist es soweit, der Allrounder kann bestellt werden. Für den Buzz werden mindestens 64.581 Euro fällig.

Zur ID.-Familie gehören ab jetzt der ID. Buzz und die Transporter-Version Buzz Cargo. Ab dem 20. Mai sind die beiden Allrounder nun bestellbar, die ersten Fahrzeuge werden im Herbst ausgeliefert. Lesen Sie weiter für alle Details.

  • Bestellstart für Buzz und Cargo ab 20. Mai
  • ID. Buzz ab 64.581 Euro
  • ID. Buzz Cargo ab 54.430 Euro
  • Komplett tierfreies Material im Innenraum
  • Ikonisches Design modern gestaltet
  • Bidirektionales Laden wird möglich sein
  • Bis zu 424 Kilometer Reichweite möglich
  • Erste Auslieferungen im Herbst 2022

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Preise und Verkaufsstart

Nach der Doppelpremiere des ID. Buzz und Buzz Cargo im März diesen Jahres, hat VW nun den Bestellstart für die beiden Allrounder bekannt gegeben. Ab dem 20. Mai werden die Auftragsbücher geöffnet. Der Einstiegspreis ohne Berücksichtigung der Umweltprämie für den ID. Buzz Pro liegt bei 64.581 Euro, der Buzz Cargo ist ab 54.430 Euro erhältlich.

Im Herbst 2022 sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden.

Technische Daten und Außendesign

Der ID. Buzz bringt die Ikone, den T1, wieder zurück – und transformiert ihn ins 21. Jahrhundert. Die kurzen Überhänge sind maßgeblich für dieses Erscheinungsbild verantwortlich. Die Gesamtlänge von gerade einmal 4,71 Metern bietet trotzdem einen Radstand von enormen 2,99 Metern – das Design folgt der Funktion, wie schon beim ersten Bulli. Die Breite der beiden Buzz beträgt 1,99 Meter, die Höhe variiert je nach Ausstattung zwischen 1,94 und 1,98 Meter.

Wenn man diese Maße mit dem neuen Multivan T6 vergleicht, fällt auf, dass der Buzz gute 20 Zentimeter kürzer ist, der Radstand aber fast identisch ist. Somit kann der ID. Buzz kleinere Parklücken nutzen, bietet innen aber fast genauso viel Raum.

Die Formen sind retro, aber klar und sind so gestaltet, dass der Buzz eine hervorragende Aerodynamik aufweist. Der cw-Wert beim Buzz beträgt 0,285, beim Buzz Cargo sind es 0,29. Damit kann der Energieverbrauch gesenkt und die Reichweite erhöht werden.

Der Wendekreis des Buzz ist ebenfalls vergleichsweise klein, in gerade einmal 11,1 Metern kann er wenden.

Die Scheinwerfer des ID. Buzz sind vollumfänglich mit LEDs ausgestattet, in der Top-Version kommen IQ.-Light – LED-Matrixscheinwerfer zum Einsatz. Diese sind als Streifen ausgeführt und verbinden die Scheinwerfer. Mittig integriert erkennt man wieder eine Hommage an den T1: Das sehr groß ausgeführte VW-Logo. Am Heck werden die Rückleuchten horizontal angeordnet und ebenfalls über eine Lichtleiste verbunden.

Im Laufe des Jahres wird dann die Cargo-Version auch mit längerem Radstand zu erhalten sein. Sowohl der Buzz als auch der Buzz Cargo werden in Zweifarblackierungen erhältlich sein – klassisch wie damals.

Innenraum und Kofferraum

Standardmäßig bringt VW den Buzz als 5-Sitzer auf den Markt. Die Rücksitzbank lässt sich in der Länge verschieben und der Buzz ist schon serienmäßig mit zwei Schiebetüren versehen. Natürlich gibt es auch die klassisch nach oben öffnende Heckklappe, die einen großen Stauraum freigibt. 1.121 Liter passen hinein, wenn man den Gepäckraum bis zur Oberkante der Lehnen der zweiten Sitzreihe belädt. Klappt man die zweite Sitzreihe um, kann man satte 2.205 Liter einladen.

Im ID. Buzz und der Cargo-Version wird erstmals bei VW vollständig auf Materialien tierischen Ursprungs verzichtet – der Innenraum ist voll vegan. Zum Einsatz kommen Ersatzstoffe mit ähnlichen Eigenschaften. Das Lenkradkreuz ist aus Polyurethan gefertigt, ist aber ebenso hochwertig wie Leder. Sitzbezüge, Bodenbeläge und Innenhimmel sind unter anderem aus Rezyklate gefertigt – das sind Materialien aus recycelten Produkten.

Optional kann außerdem eine Ambientebeleuchtung geordert werden, die in 30 verschiedenen Farben stimmungsvoll leuchtet.

Details sind im Buzz ein wichtiges Element. Beispielsweise der kleine Buzz, der sich an verschiedenen Stellen im Inneren wiederfindet, genauso wie ein kleiner Smiley, der einem selbst auch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Extra für den Buzz entwickelt wurde die sogenannte Buzz Box. Sie ist im oberen Bereich als Ablagefach konzipiert, kann aber auch herausgenommen werden und bietet Platz für nützliche Dinge wie Eiskratzer oder Flaschenöffner.

Die Buzz Box gibt es natürlich auch für den Buzz Cargo. Hier ist sie anders gestaltet, und für den Arbeitseinsatz ausgelegt. Sie bietet ein großes Fach für Laptop oder ein Klemmbrett und einen weiteren Cupholder.

Der moderne Elektro-Transporter Buzz Cargo ist serienmäßig mit drei Sitzplätzen im Fahrerhaus ausgestattet. Ein Fahrersitz und eine Doppelsitzbank finden sich vorne. Wer das nicht will, wird optional auch einen Einzelsitz bestellen können. Hinter den Sitzen befindet sich eine fest angebrachte Trennwand zum Laderaum, die man ebenfalls optional auch mit Fenster und Durchladeöffnung erwerben kann.

Die Größe des Laderaums beträgt 3,9 m³, was genug Platz für zwei Europaletten bietet. Das zulässige Gesamtgewicht für den Buzz Cargo liegt bei 3.000 Kilogramm, die maximale Zuladung bei 650 Kilogramm. Natürlich kann man die Ladung auch ordnungsgemäß sichern, und zwar über Verzurrösen im Boden und Schienen in den Seitenwänden.

Damit das Ein- und Ausladen einfach funktioniert, ist der Cargo mit einer sehr weit öffnenden Heckklappe und einer Schiebetür auf der Beifahrerseite ausgestattet. Auch eine zweite Schiebetür kann man auf Wunsch bestellen.

Motoren, Akku und Fahrverhalten

Der ID.Buzz und der Buzz Cargo kommen als Europaversion mit einer 77 kWh-Batterie auf den Markt. Diese versorgt einen 150 kW leistenden Elektromotor mit Hinterradantrieb. Geladen werden kann der Akku an einer 11 kW-Wallbox oder mit einem entsprechenden CCS-Stecker auch an einer Schnellladestation mit einer Leistung von bis zu 170 kW. Wer das tut, kann den Buzz innerhalb von 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent aufladen.

Der Buzz wird künftig bidirektional laden können, es wird immer wieder Over-the-air-Updates dafür geben. Auch eine spezielle DC-BiDi-Wallbox von VW wird angeboten werden.

Die Höchstgeschwindigkeit des Buzz liegt bei 145 km/h, was aber nicht heißt, dass der Buzz kein agiles Fahrzeug ist. Aus dem Stand kann er ein maximales Drehmoment von 310 Nm aufbauen.

Wer als Familienbus überzeugen will, muss auch eine ausreichend große Reichweite bieten – und das tut der Buzz. Maximal 421 Kilometer sind mit einer Stromladung möglich.

VW wird dem ID. Buzz die neueste ID. Software gönnen, und die Funktion Plug & Charge anbieten. Das bedeutet, dass sich der Buzz per Ladestecker an einer Schnellladesäule authentifiziert, und alle erforderlichen Daten automatisch austauscht – man braucht also an vielen Ladesäulen dann keine Ladekarte mehr.