VW ID. Buzz 2022: Preise, technische Daten und Verkaufsstart

28. Juni 2021 von

VW lässt mit dem ID.Buzz den legendären Bulli wieder aufleben. Marktstart soll 2022 sein. Jetzt ist ein Testwagen gesichtet worden, der zwar noch getarnt seine Runden dreht, doch schon in der Buzz-Karosserie! Wir haben Bilder und aktuelle Infos für Sie.

Zur ID.-Familie wird schon bald auch der ID. Buzz gehören. Ein Erlkönig im neuen ID.-Blechkleid ist uns vor die Kamera gefahren. Nun kann man vom Design schon einiges mehr erkennen. Lesen Sie weiter für mehr Details.

  • VW ID.Buzz auf Testfahrt gesichtet
  • Bilder der echten Karosserie
  • Design ähnlich aber weniger rund
  • Cargo-Version geplant
  • Bis zu 550 Kilometer Reichweite

Bis es endlich so weit ist, können Sie sich andere elektrifizierte Familienbusse und Vans ansehen und Angebote vergleichen:

Preise und Verkaufsstart

Die Premiere des ID.Buzz rückt näher und ist für das Jahr 2022 geplant. Den Elektro-Bulli wird es in zwei Ausführungen geben, einmal als Familienbus und einmal als Cargo-Version, mit weniger Sitzplätzen und mehr Laderaum. Ob beide Versionen im nächsten Jahr vorgestellt werden, ist noch unklar. Auch unklar sind noch die Preise für den ID.Buzz. Wir gehen davon aus, dass die Elektro-Version ein gutes Stück mehr kosten wird, als der aktuelle T7 Mutivan.

Deshalb schätzen wir den Einstiegspreis auf ca. 55.000 Euro.

Motoren und Fahrverhalten

Wer als Familienbus überzeugen will, muss auch eine ausreichend große Reichweite bieten – und das soll der ID.Buzz auch tun. Maximal 550 Kilometer sollen mit einer Stromladung zurückgelegt werden können, nach 30 Minuten an der Schnellladesäule soll wieder 80 Prozent Akkukapazität erreicht sein. 150 kW-Ladeleistung sind dafür möglich.

Das soll sich bereits unter dem oben gezeigten Blechkleid des alten T6-Modells befinden – dem müssen wir wohl einfach Glauben schenken.

Bestätigt wurden mittlerweile verschiedene Batteriekapazitäten. Von 48 kWh bis 111 kWh soll es Akkus geben. Es ist wahrscheinlich, dass die stärker motorisierten Versionen zwei Elektromotoren unter der Haube tragen werden. Die Einmotorigen Versionen bekommen voraussichtlich eine Leistung von 200 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 160 km/h beschränkt, um die Batterie zu schonen.

Technische Daten und Außendesign

Nachdem jetzt endlich ein Erlkönig in der ID.-Karosserie seine Testrunden dreht, kann man einen Vergleich mit dem Studienfahrzeug anstellen. Sieht man sich die Front an, erkenntm an die Ähnlichkeit schon – auch, wenn man sich entschieden hat, den Buzz breiter auszuführen, als in der Studie. Die Scheinwerfer sind ähnlich, aber nicht ganz so schmal gestaltet. Ob Sie beim Abbiegen in die jeweilige Richtung “schauen”, ist bisher nicht bekannt.

Das Heck ist ebenfalls ähnlich, doch offensichtlich nicht ganz nach der Studie gestaltet. Der Kofferraumdeckel zieht sich nicht bis ganz nach unten und auch die Heckscheibe ist nicht in den Kofferraumdeckel integriert, so wie es beim Studienfahrzeug der Fall ist. Die Heckleuchten sind ebenfalls breiter ausgeführt und es scheint so, als ob es keine dreigeteilten Fenster geben würde, auch wenn das hintere noch verklebt ist.

Der Buzz ist in der Studienversion 4,94 Meter lang, 1,98 Meter breit und 1,96 Meter hoch. Wie die Maße des Serienfahrzeuges sind, ist noch nicht bekannt. Wir denken aber, dass es ungefähr dabei bleiben dürfte.

Innenraum und Kofferraum

Der Buzz soll ein Raumwunder mit bis zu acht Sitzen und zwei Kofferräumen werden. Das Lenkrad wurde völlig neu durchdacht, denn das Innere ist nicht mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern mit einer Art Touchpad und zugeordneten Feldern. Wir zweifeln noch daran, dass dieses Feature Einzug in die Serienversion hält.

Auf den Erlkönig-Bildern zu sehen ist ein provisorischer Innenraum, der mit allerhand technischem Equipment ausgestattet ist, das für die Tests benötigt wird. Ein AR-Head-up-Display (Augmented Reality) soll ebenfalls vorhanden sein, dort könnten dann Informationen des Navis 7 bis 15 Meter vor den Wagen direkt auf die Fahrbahn projiziert werden.

Der Einstieg ist recht hoch, wie man es bei einem Bus eben gewöhnt ist. An einem Lenkrad kann man sich beim Studien-Fahrzeug aber momentan nicht festhalten, denn es ist im Stand eingefahren. Erst, wenn man auf das beleuchtete VW-Logo am Armaturenbrett drückt, beginnt das Lenkrad sich auszufahren – das wird mit Sicherheit nicht in Serie gehen.

Der Innenraum ist großzügig und sehr hell, da der Studien-Buzz ein großes Sonnendach bekommen hat und mit hellen Materialien ausgestattet wurde. Die Sitze sind weich, schmal und bieten keinen Seitenhalt, was den Charakter eines Wohnzimmers auf Rädern noch mehr unterstützt. Sportliches Fahren ist mit dem Buzz nicht möglich, dafür ist er aber auch nicht gedacht.

Die Sitzbänke sind sehr flexibel, beispielsweise können die Vordersitze gedreht und flach umgeklappt werden. Aus der Mittelkonsole kann man ein Tablet klappen, über das man das Infotainment-System bedienen kann. Einen Innenspiegel gibt es in der Studienversion ebenfalls nicht mehr, hier blickt man in einen Bildschirm.

Vor allem auf der Rückbank hat man den Eindruck in einer Lounge zu sitzen, denn der Raum ist multifunktional und variabel nutzbar. Einige Funktionen des neuen Innenraumdesigns des neuen T7 Multivans könnten auch im Buzz verbaut werden.

Zwei Kofferräume bietet der Buzz, unter der Fronthaube finden 200 Liter Platz, im Heck zwischn 660 und satten 4.600 Liter.