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Volkswagen California Testbericht

Der California von VW ist der Klassiker unter den kompakten Campern. In ihm verbinden sich eine mobile Schlaf- und Kochgelegenheit eines Wohnmobils, die Handlichkeit eines Kleintransporters und der Alltagsnutzen eines Busses in einem Fahrzeug.

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Was gut ist

  • Hoher Komfort
  • Top Bedienbarkeit
  • Zahlreiche Assistenzsysteme

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Schwacher Einstiegsmotor
  • Fummelige Rollos

Volkswagen California: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Volkswagen California

Camper-Ausbauten der Kleinbusse von Volkswagen haben eine lange Tradition. Eine Tradition, die auch mit der Unternehmensgeschichte von Westfalia Mobil verbunden ist.

Erstmals 1950 arbeitete man bei Volkswagen mit dem späteren Ausbauer Westfalia zusammen. Das erste Produkt war der Ausbau eines Volkswagen T1 mit einer Camping-Ausstattung. Schon zwei Jahre später gehörte auch ein Vorzelt dazu.

Früher Westfalia, heute California

Ab 1988 stellte VW selbst ein Reisemobil vor, das ohne das Unternehmen Westfalia als California auf Basis des Volkswagen T3 schließlich 1990 in Serie ging und eine lange Modellgeschichte auch folgender VW California Modelle begründete.

In der vierten Generation gibt es nun auch den VW T6, auch bekannt als Multivan, ebenfalls mit dem Ausbau als Camper namens California. Außerdem nutzte die Wolfsburger Marke auch die größere Nutzfahrzeug-Basis des VW Crafter, um ein weiteres und größeres Wohnmobil-Modell mit dem Grand California anzubieten.

In erster Linie ist der VW California natürlich ein Wohnmobil. Doch ihn gibt es in vielen verschiedenen Konfigurationen mit unterschiedlicher Ausstattung – je nachdem, was gebraucht wird.

Wie auch beim VW Multivan, der die Basis des Californias stellt, ist der California von der Bauform ebenso ein Van. Dabei bietet er in den meisten Varianten nicht ganz so viele Sitze, denn schließlich fordern Kochstelle und Bett Platz ein. Bis zu sieben Sitzplätze sind im California allerdings möglich.

Der California ist ein ideales Familienauto für kleinere Familien, um in den Urlaub zu fahren. Der Camper bietet genügend Schlafplätze für bis zu zwei Erwachsene und ein bis zwei Kinder. Dazu zählt ein 1,2 Meter breites Bett sowie eine 2er- oder 3er-Sitzbank, die sich zur Liegefläche umklappen lässt. Hinzu kommt je nach Ausstattung ein Gaskocher oder eine vollwertige Küche mit Spülmöglichkeit.

Der Cali ist Cult. Seit dem Jahr 1990 ist der VW California, der damals auf der Basis des T3 präsentiert wurde, auf dem Markt. Schon Jahrzehnte zuvor begann die Geschichte des VW Campers. Heute ist Camping populär und der California einer der Protagonisten auf dem Markt in der Kompaktklasse.

Zu den populärsten Campern in der Kompaktklasse zählen neben denen von VW ein Pössl Campster/Vanster auf Citroen Basis, der Mercedes Marco Polo auf V-Klasse Basis oder der Ford Transit Custom Nugget.

Der Camper ist mit 4,95 Meter etwas länger, variabler, leichter und weit günstiger als der California. Der fast zwanzig Zentimeter längere Mercedes tritt edler und mit dem stärksten Motor im 300 d mit 239 PS an. Der nochmals um zwanzig Zentimeter längere Ford besitzt einen anderen Fahrzeuggrundriss als die Kontrahenten – mehr Infos dazu in den technischen Daten.

Die Rechnung geht auf

Hohe Qualität und ein guter Ruf haben einen hohen Preis. Einen zu hohen mittlerweile für manchen Campingfan. Trotzdem kann sich der hohe Preis eines VW California im Vergleich zu einem großen Wohnmobil rechnen. Für Menschen, die einen Bus für den Alltag, die Kinder und die Sportgeräte suchen und zugleich einen Camper mit vier Betten und Küche. Damit kann dem California die Rolle des Erstwagens zufallen, was den Zweitwagen einspart.

Wie viel kostet der Volkswagen California?

Das Volkswagen California Modell hat eine UVP von 54.461 € bis 88.870 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 9.433 € sparen. Die Preise beginnen bei 47.472 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 495 €.

Unsere 3 beliebtesten Volkswagen California Versionen sind:

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Für die Versicherung kommt es auf den Motor an. Dabei startet der VW California in der Haftpflichtversicherung mit Typklasse 16 oder 18 ziemlich günstig. Durchschnittlich fallen die Einstufungen für die Teilkasko durch die Typklassen 24 oder 26 aus. Für die Berechnung der Vollkaskoversicherung werden die Typklassen 21 oder 23 herangezogen.

Leistung und Fahrkomfort

Die 150 und 204 PS starken 2,0-Liter-Turbodiesel versenden 340 und 450 Newtonmeter an die Vorderräder oder mit dem Allradantrieb 4MOTION an die Vorder- und Hinterräder. Und auch der 110 PS starke Einstiegsdiesel mit Frontantrieb schaufelt noch 250 Nm an die Pneus.

Geschaltet wird mit dem Einstiegsmotor immer per Hand und mit dem Topmotor immer mit der Automatik. Nur im California mit 150 PS Leistung besteht die Wahlmöglichkeit zwischen dem 6-Gang-Schaltgetriebe und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Automatik fahren ist bequemer, aber auch das manuelle Schaltgetriebe lässt sich in optimaler Schaltposition präzise schalten und besitzt einen weiteren Reiz. Es spart rund 2.600 Euro beim Kauf.

Schneller am Ziel

Mit dem 204 PS starken TDI bewegt man den California trotz Anfahrschwäche am souveränsten. Mit dem Einstiegsmotor lässt es sich ähnlich gut gleiten, was zum Camper ja bestens passt. Die immer ans 5-Gang-Getriebe gekoppelte 110-PS-Variante lässt sich aber zum Beschleunigen deutlich mehr Zeit.

In beschaulichen 17,3 Sekunden fährt der California mit dem Basisdiesel von 0 auf 100 km/h und final 164 km/h. Mit der 150-PS-Maschine geht das Ganze etwa drei Sekunden flotter und maximal stehen 183 km/h auf dem Tacho.

Der stärkste VW California mit Frontantrieb erledigt das Gleiche in 10,9 Sekunden und mit maximal 203 km/h, was ähnlich flottes Reisen wie im normalen Auto ermöglicht. Dies ist auch ein Vorteil im Vergleich zu größeren Wohnmobilen. Die überholt ein California mit entspannten 150 km/h auf der Autobahn mal locker links. Damit ist man wegen seines Formats im California nicht nur mobiler, sondern auch schneller am Ziel.

Zudem fährt sich der California handlicher als ein großes Wohnmobil. Nach etwas Gewöhnung fast wie ein Auto, aber in aufrechter Sitzposition und mit mehr Überblick nach vorne.

Das Gefühl von Handlichkeit stellt sich auch dank des geglückten Fahrwerks ein. Das Wanken des hohen Aufbaus hält sich in Grenzen. Das Steuern mit der elektromechanischen Lenkung und das Bremsen unterscheiden sich kaum von dem im PKW. Ganz so flink wie der leichtere Pössl Campster lässt sich der California dennoch nicht bewegen.

Auf nasser Fahrbahn neigen die Vorderräder, die 2,5 Tonnen Gewicht von der Stelle bekommen müssen, im Fronttriebler zum Durchdrehen. Das liegt auch daran, dass die Reifen zumindest mit den zwei stärkeren Motorvarianten ordentlich Drehmoment auf die Straße bringen.

Platz und Praxistauglichkeit

Lieferbar ist VWs California 6.1 in den beiden möblierten Varianten Coast und Ocean. Die eine ist günstiger, die andere etwas komfortabler mit Features wie etwa dem elektrohydraulisch öffnenden Dachzelt statt dem mechanisch öffnenden. Der Coast und Ocean verfügen über Stauschränke und eine Küche samt Waschbecken. Das macht beide für Viel-und-oft-Camper zur ersten Wahl.

Die dritte California Variante Beach tritt ebenso mit einem Dachzelt an. Die Küche fällt kleiner aus, aber der Verzicht auf das Waschbecken und die Stauschränke verschafft dem California Beach einen fünften Sitzplatz auf der Sitzbank und eine breitere Laderampe. Damit ist er noch alltagstauglicher als der California Coast und Ocean.

Immer ohne Dusche

Die Vor- und Nachteile des Konzepts sind die in der 5-Meter-Camper-Klasse gewohnten. Dusche und Toilette hat ein California nicht mit an Bord, womit der Besuch auf dem Campingplatz mit seinen Sanitärfazilitäten für viele zum Pflichtprogramm wird. Auf dem Campingplatz muss man mit einem California aber nicht ausharren, weil sein Format auch für die Fahrt in die Innenstadt und die Parkplätze dort taugt. Das macht den größten Unterschied aus zwischen einem Camper und einem größeren Wohnmobil.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Als T6.1 präsentiert sich der California nach der Überarbeitung moderner denn je mit den Digitalinstrumenten (ein Extra) und dem größeren Touchscreen. Beim Multimediasystem wählt man zwischen der günstigeren Infotainmentvariante Discover Media mit dem 8-Zoll-Bildschirm und der teureren Variante mit dem Namen Discover Pro mit dem 9,2-Zoll-Bildschirm.

Mit der Überarbeitung erhielt der California frische Möbeldekors, neue Bedienschalter und Bodenbeläge. Der Innenraum wirkt mit verstellbarem LED-Ambientelicht wohnlicher. Bei dem sachlichen Chic, der soliden Verarbeitung und dem einfachen Handling der Campingkomponenten wie Gas- und Wasserzufuhr, Kühlbox, Standheizung und Dachzelt blieb es.

High Price Camping

Ein Pössl Campster, der von seiner Innenraumanmutung, seiner Dämmung, seinen Fahrassistenten und in manchem Detail etwas weniger überzeugt, dem VW aber von der Variabilität und vom Handling überlegen ist, kann die Hälfte eines VW California kosten – kein Wunder, warum er so beliebt ist.

Der Beach Camper steht mit dem Basismotor mit knapp über 52.000 Euro in der Preisliste. Der California Coast mit dem 110-PS-Motor, Frontantrieb und 5-Gang-Schaltgetriebe kostet stolze 60.000 Euro und der Ocean Edition mit 204 PS, Allradantrieb und 7-Gang-DSG noch stolzere 85.000 Euro.

Viele Stärken, wenige Schwächen

Der 25 Liter große Frischwassertank, der 30 Liter große Abwassertank und der zweiflammige Gasherd mit einer Abdeckung aus Sicherheitsglas finden sich jedoch nur im Coast und Ocean. Viele Nachteile offenbart keine der drei Varianten bis auf die Unterschiede, die sich aus der Möblierung ergeben.

Ein paar Nachteile gibt es aber doch. Durch das nachts heruntergelassene Rollo wird die Schiebetür blockiert. Wer innen eine Notentriegelung der Heckklappe sucht, findet keine. Die Zuladungsmöglichkeiten (mehr Infos dazu in den technischen Daten) können bei einem längeren Campingurlaub bei voller Besatzung schnell an ihre Grenzen geraten.

Die maximale Zuladung ist wie in vielen anderen Campern und Wohnmobilen im VW California nicht sehr hoch, weil der Innenausbau des Kastenwagens das Gewicht des Fahrzeugs nach oben treibt.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Verbrauchsarm ist der VW California aufgrund seiner schieren Größe und seines Gewichts natürlich nicht. Daher sind noch immer Diesel-Motoren die effizientesten Antriebe für den Camper. Auf dem Papier starten diese bei einem Verbrauch von knapp mehr als sechs Litern alle 100 Kilometer. In der Praxis sind es ein bis zwei Liter mehr.

Wer auch auf leicht unbefestigten Straßen, bei rutschigem Wetter oder im Matsch unterwegs sein will, kann zum Allradantrieb greifen. Der bringt wiederum einen zusätzlichen Mehrverbrauch von rund einem Liter pro 100 Kilometer mit sich.

Sicherheit und Schutz

Eine offizielle Sicherheitsbewertung durch den Euro NCAP existiert für den Volkswagen California nicht. Er basiert auf dem VW T6.1, für den es ebenfalls eine Lücke im NCAP gibt. Lediglich der alte T5 sowie der neue Multivan T7 wurden vom Euro NCAP bewertet und erhielten dabei vier und fünf Sterne.

Die meisten Fahrassistenten, die in einem Auto dieser Preisklasse in der Regel mit zur Serienausstattung gehören, kosten extra. Etwa der Spurhalteassistent, das Notbremssystem und der Kollisionswarner. Dinge wie der Parkassistent für den Anhängerbetrieb oder die Rückfahrkamera leisten im Camper gute Dienste, kosten aber auch extra. Das treibt den Preis nach oben.

Zuverlässigkeit und Probleme

Für die Zuverlässigkeit des VW Californias sind auch die Probleme des Multivans T6.1 relevant, der die Basis für den Camper-Ausbau bildet. Seit dessen Einführung 2019 war das Facelift-Modell des T6 nur von zwei Rückrufen betroffen. Bei Fahrzeugen im Bauzeitraum zwischen Juli 2019 und Mai 2021 war es bei einigen Modellen zu Wassereinbrüchen durch die hinteren Seitenfenster gekommen.

Der zweite Rückruf bezog sich auf einen bestimmten Reifen, der ab Werk an T6 und T6.1 Modellen zwischen 2016 und 2021 montiert wurde. Bei diesem Reifen gab es Probleme mit plötzlichem Luftverlust unter hohen Lasten.

Dazu gibt es bei Volkswagen zwei Jahre Garantie auf das gesamte Fahrzeug.

Volkswagen California FAQs

Der California 6.1 misst 4,90 Meter in der Länge ohne Anhängerkupplung und 5,00 Meter mit Anhängerkupplung.

Drei Grundmodelle stehen zur Wahl: Coast, Ocean und Beach. Alle drei Camper sind mit einem Aufstelldach und einer Küche ausgerüstet. Der Beach verzichtet jedoch auf Möbel und Schränke im Innenraum.

Ein günstiges Campervergnügen ist der VW California nie. Der niedrigste Preis für ein Beach Camper mit dem 110 PS starken Basisdiesel liegt bei knapp über 52.000 Euro, der höchste Preis für ein Ocean Edition mit dem 204 PS starken Diesel, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb bei knapp über 85.000 Euro.

Das richtet sich nach dem Einsatzzweck. Wird der California zumeist im Alltag und nur gelegentlich als Camper genutzt, dann ist die Version Beach vielleicht die beste Wahl. Benötigt man einen 7-Sitzer, heißt das passende Modell Beach Tour. Campt man häufiger, sollte man den möblierten Versionen Coast und Ocean den Vorzug geben.

Im California arbeiten immer Dieselmotoren. Die 2,0-Liter-Vierzylinder produziert 110, 150 oder 204 PS und ist mit einem 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe liiert.

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