Autokauf möglich Unsere Autohäuser sind telefonisch und online erreichbar

Elektroauto brennt: Wie sicher ist ein E-Auto bei einem Unfall?

Immer wieder sieht man in den Nachrichten beängstigende Bilder von brennenden Elektroautos, und es stellt sich dann zwangsläufig die Frage nach der Sicherheit der beliebten E-Autos. Die Brandgefahr nach einem Unfall wird dadurch stark verzerrt dargestellt. Schon eines vorab: Fahren Sie beruhigt weiter E-Auto!

Wenn unser kleiner Spoiler Sie bereits überzeugt hat, und Sie weiterhin einen Elektroauto-Kauf planen, dann haben wir hier ein paar top Modelle für Sie zusammengestellt:

Top Elektro-Modelle
Modell Angebote ab
Skoda Enyaq iV 27.410 € Angebote vergleichen
Renault Zoe 18.210 € Angebote vergleichen
VW ID.3 21.925 € Angebote vergleichen
Fiat 500 Elektro 13.937 € Angebote vergleichen
Opel Corsa-e 17.987 € Angebote vergleichen

Ein Unfall, bei dem sich das Fahrzeug entzündet, ist immer enorm gefährlich für Insassen und Rettungskräfte. Die Gefahr eines solchen Szenarios ist gering, doch Ausnahmen bestätigen die Regel und da gibt es keinen Unterschied zwischen Elektroauto und Verbrennermodell.

Inhaltsübersicht
Elektroauto Brandgefahr: Wie hoch ist das Risiko,
dass ein E-Auto brennt?
E-Auto Akku: Die Schwachstelle bei einem Unfall?
Elektroauto brennt: Was ist zu tun?
Unfall mit E-Auto: Eine Sache für die Profis
Sind Elektroautos sicher?
Tesla brennt

Elektroauto Brandgefahr: Wie hoch ist das Risiko, dass ein E-Auto brennt?

Gleich zu Anfang möchten wir klarstellen: Ein Elektroauto brennt grundsätzlich nicht häufiger als ein Verbrenner – auch wenn manchmal der Eindruck entstehen könnte. Aufgrund der hohen Nachfrage nach E-Autos sind sie auch in den Medien präsenter und gerade der E-Auto Hersteller Tesla ist fast täglich in den Nachrichten vertreten. Das führt unter anderem dazu, dass vergleichsweise oft von brennenden Elektroautos berichtet wird. Oder wie oft haben Sie Berichte über brennende, “normale” Autos gehört?

Ein Brand bei einem E-Auto kann aber natürlich im schlechtesten Fall schon mal vorkommen. Der Grund für die spektakulären Bilder brennender Autos ist, dass bei einem Brand der E-Auto Batterie lange Flammen entstehen können, die bei einer höheren Temperatur verbrennen. Ist die Batterie beschädigt worden, kann es außerdem sein, dass erst einige Stunden nach einem Unfall ein Brand entsteht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Brand bei einem Elektroauto weder häufiger, noch heftiger ausfällt als bei einem Verbrennermodell. Die Art und Weise, wie ein E-Auto im Fall der Fälle brennt, ist einfach eine andere.

E-Auto Akku: Die Schwachstelle bei einem Unfall?

Bereits im Jahr 2019 musste Audi den e-tron zurückrufen, weil es zeitweise zu einer Brandgefahr aufgrund eines Wasserlecks hätte kommen können. Durch eine fehlerhafte Dichtung am Niedrigvoltkabel bestand die Gefahr, dass Feuchtigkeit in den Lithium-Ionen-Akku eindringt, was ein Laden nicht mehr möglich macht. Im schlimmsten Fall hätte es zu einem Kurzschluss oder einem Brand kommen können. Doch wie Audi damals selbst angab, war das Risiko für einen Brand des E-Autos sehr gering.

Der letzte Satz geht allerdings häufig unter, man hört dann nur noch “E-Autos sind gefährlich”, “Die Akkus in E-Autos können brennen”, oder ähnliche, besorgte Stimmen. Doch das ist den Autoherstellern bewusst und die Sorge der möglichen Kundschaft wird sehr ernst genommen, denn Vorurteile gegenüber der Elektromobilität sind auf Dauer schlecht für das Image der gesamten Antriebsform.

Um die Brandgefahr der Hochvoltbatterie bei einem Unfall so niedrig wie möglich zu halten, hat man umfangreiche Maßnahmen zum Schutz des Akkus entwickelt:

  • Beim Auslösen des Airbags wird die Stromversorgung automatisch getrennt
  • Lade- und Entladevorgänge werden mit einer Software überwacht
  • Besonders stabiler Aufbau der Akkupakete
  • Akku ist durch spezielle Materialien vor Einschlägen von Fremdkörpern geschützt

Außerdem müssen Elektroautos die gleichen Kriterien bei Crashtests erfüllen, wie konventionelle Verbrennermodelle. Hier wird natürlich ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf den Akku gelegt. Bisher ist jedes E-Auto sowohl beim europaweiten NCAP-Crashtest, als auch bei Tests des ADAC nicht negativ aufgefallen.

Natürlich kann es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen dennoch zu Unfällen kommen, die jeglicher Regel und jeglichen Testszenarios entbehren, und dabei einen Brand auslösen. Die einzige kritische Stelle ist wohl ein seitlicher Einschlag, der den Akku verformen könnte, doch auch hier müsste der Einschlag enorm heftig sein.

Sollte dieser, sehr unwahrscheinliche Fall auftreten, wäre das “worst case Szenario” eingetreten: der sogenannte Termal Runaway. In diesem Fall brennt die Antriebsbatterie und muss von der Feuerwehr mit einer großen Menge Wasser gelöscht werden. Das ein Elektroauto durch Selbstentzündung, ohne das es eine äußere Einwirkung gab, zu brennen beginnt, ist enorm selten.

Elektroauto brennt: Was ist zu tun?

Wenn ein Brand eingetreten ist, bedeutet das nicht automatisch, dass es sich um den Thermal Runaway handelt, es muss also nicht zwangsläufig sofort die Batterie brennen. Um das zu verhindern, wird die Feuerwehr versuchen, das Feuer mit einer sehr großen Menge an Wasser zu löschen und gleichzeitig den Akku zu kühlen, damit dieser nicht ebenfalls Feuer fängt.

Wenn das Auto zu brennen beginnt, dann sollten Sie folgendes tun:

  • Sofort das Auto verlassen
  • Großen Abstand zum Fahrzeug aufbauen
  • Den Notruf alarmieren und darauf hinweisen, dass ein E-Auto verwickelt ist
  • Sich dem Fahrzeug solange nicht nähern, bis es von der Feuerwehr freigegeben wurde

E-Auto Unfall: Eine Sache für die Profis

Die Feuerwehr muss keine besonderen Gefahren fürchten, wenn sie zu einem Löscheinsatz eines E-Autos gerufen wird. Die Sicherheitsvorkehrungen sind die selben wie bei einem klassischen Autobrand, gefährliche Dämpfe von brennenden Kunststoffen sind auch bei Verbrennermodellen eine Gefahr. Ein Problem ist allerdings die große Wassermenge, die zum Löschen und Kühlen benötigt wird.

Wenn ein Unfall in städtischer Gegend passiert ist, kann das Wasser meist recht einfach über einen nahegelegenen Hydranten zum Unfallort geleitet werden. Bei einem Unfall auf der Autobahn ist das Wasserproblem ein größeres, deshalb: Teilen Sie während des Notrufs unbedingt mit, dass ein Elektroauto in den Unfall verwickelt war, denn die Feuerwehr kommt dann mit einem zusätzlichen Einsatzwagen, der nach einer passenden Wasserquelle sucht.

Natürlich führt das Löschfahrzeug Wasser mit, doch es handelt sich hierbei um “nur” 2.000 Liter – um den Brand eines E-Autos zu löschen, sind allerdings ungefähr 11.000 Liter Wasser nötig! Das diese Lösung aufgrund des enormen Wasserverbrauchs nicht von Dauer sein kann, ist auch der Feuerwehr bewusst. Aktuell ist es nach dem Löschvorgang gängige Praxis, ein Elektroauto in einen mit Wasser gefüllten Container zu heben, damit sich das Fahrzeug nicht nochmal entflammt. Nach 24 Stunden ist die Gefahr gebannt und das Auto kann aus dem Tank gehoben werden.

Sind Elektroautos sicher?

Ja! Ein Elektroauto ist genauso sicher oder unsicher wie ein Verbrennermodell, denn bevor ein Fahrzeug zugelassen wird, muss es verschiedenste Testszenarien überstehen, da sind auch E-Autos keine Ausnahme. Ein Unfalltest, der aufgrund von Sicherheitsmängeln nicht bestanden wurde, sorgt dafür, dass das Fahrzeug nicht auf deutschen Straßen zugelassen wird.

Aus diesem Grund gibt es objektiv gesehen keinen Grund, sich in einem Elektroauto unsicherer zu fühlen. Einsatzkräfte sind im Falle eines Unfalls mittlerweile speziell für die Brände an Elektroautos geschult und haben diese genauso gut im Griff, wie normale Autobrände. Des Weiteren geht die Entwicklung bei Elektroautos immer weiter und heutige Modelle sind mit besserer Technik ausgestattet, um einem Unfall so gut es geht vorzubeugen.

Was aber auf jeden Fall gilt: Finger weg vom Akku! 400 bis 600 Volt sind für jeden Menschen tödlich, deshalb nicht versuchen, selbst Hand anzulegen, sondern die Profis ihre Arbeit machen lassen.

Tesla brennt

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte über brennende Teslas, was nicht nur Vorurteile gegenüber dem Hersteller, sondern auch gegenüber der gesamten Elektromobilität stark verbreitete. Einige Brände gingen damals auf ein Softwareproblem zurück, das Tesla mittlerweile gelöst hat. Insgesamt bleibt Tesla laut Statistik sogar unterhalb des als normal geltenden Faktors für Fahrzeugbrände. Weil allerdings in den Medien so gut wie jeder Vorfall aufgegriffen wird, erscheint es so, als würde ein Tesla nicht sicher sein.

Eigentlich ist es genau umgekehrt, denn Tesla Modelle erhalten bei NCAP-Crashtests regelmäßig die Höchstwertung und auch der ADAC konnte bisher keine Mängel nachweisen. Sehen Sie sich regelmäßig unsere Tesla News an, um auf dem Laufenden zu bleiben.