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Elektroauto Erfahrungsberichte – E-Auto Fahrer:innen erzählen

Wie schön wäre es, endlich ein Elektroauto zu fahren. Wenn da nicht so viele offene Fragen wären. Was passiert, wenn ich mir den Alltag ganz anders vorstelle? Komme ich mit dieser neuen Technik überhaupt zurecht? Kann ich weiterhin mit dem Auto in den Urlaub fahren? Verzweifeln Sie nicht, denn hier finden Sie Antworten auf diese Fragen und auf viele weitere!

Theoretische Elektro-Ratgeber sind natürlich nützlich, doch die Elektroauto Erfahrungsberichte sollen Situationen aus der Praxis aufzeigen. Damit möchten wir gleichzeitig auch ein neues Format auf carwow vorstellen: Die Story!

Die persönlichen Erfahrungen der E-Auto Fahrer:innen sind wohl das Zünglein an der Waage, wenn es um Kauf oder Nicht-Kauf geht. Da jeder Mensch verschiedene Anforderungen an sein Elektroauto hat, möchten wir verschiedene Erzählungen weitergeben, beispielsweise den Alltag einer Mutter oder ein Urlaub mit dem Elektroauto. Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie immer mal wieder vorbei, um neue Geschichten zu lesen.

Inhaltsübersicht
Story #1: Mit dem Tesla Model S auf Reisen

Story #1: Mit dem Tesla Model S auf Reisen

Einfach mal die Seele baumeln lassen, keine Verpflichtungen haben. Das ist es, was Herr K. am Reisen so liebt. Während er der Sonne beim Aufgehen zusah und sich darüber freute, wo die nächste Etappe sie hinführen würde, hörte er seine Frau mit einem Gähnen neben sich aufwachen. So bequem wie ein richtiges Bett war es zwar nicht, doch das sich der Tesla sogar als Hotelzimmerersatz eignen würde, war auch für Herrn K. nicht unbedingt klar gewesen.

Schnell Zähne putzen, etwas essen und dann das Bett wieder in einen fahrbaren Untersatz verwandeln. Es konnte weitergehen …

Erinnern wir uns zurück, an eine Zeit, in der man fahren konnte wohin man wollte und die Welt einem offen stand. In dieser Zeit hat sich Herr K. mit seiner Frau überlegt, das es Zeit wird für ein kleines Abenteuer. Zwölf Länder sollten es sein, die sie mit dem Auto durchqueren wollten – doch nicht mit irgendeinem Auto – mit einem Elektroauto.

Durch ganz Europa wollten sie reisen, von Deutschland hinunter nach Griechenland. Alles mit dem Tesla und alles in nur 12 Tagen! Von der sogenannten Reichweitenangst war bei beiden nichts zu spüren, denn genau aus diesem Grund hatten sie sich für einen Tesla entschieden. In Sachen Reichweite ist der amerikanische Hersteller einfach bisher nicht zu schlagen – und dank der Supercharger-Ladestationen konnten sie sogar noch kostenlos Strom nachtanken.

Die Tesla Supercharger finden sich auf der Route von Deutschland bis nach Kroatien noch sehr häufig, der Weg weiter nach Griechenland ist dann aber eher schlecht ausgestattet. Das war allerdings kein Problem, denn normale Ladestationen findet man ganz einfach, indem man seine Route in das Navigationssystem eingibt. Hier werden einem dann alle auf der Route befindlichen Ladestationen angezeigt.

Die beiden packten also das Nötigste ein, und hatten die Idee, dass man zu zweit wohl auch im Model S ganz gut schlafen könnte – das spart Hotelkosten und gleichzeitig kann der Tesla dann über Nacht an einem Parkplatz problemlos aufladen, wenn eben mal keine Schnellladestation in der Nähe ist.

Eine passende Matratze war schnell gefunden, zusammenklappbar war sie auch noch und Schwuppdiwupp hatten die beiden einen Schlafplatz im Tesla Model S geschaffen. Die 12-Länder-Tour war aber bei weitem nicht die einzige Reise, die Herr K. mit seiner Frau im Tesla unternommen hat. Ungefähr 100 Mal hat er bereits sein Nachtquartier im E-Auto aufgeschlagen, unter anderem auch während der eRUDO (elektrisch rund um die Ostsee).

Wenn Sie sich jetzt fragen, ob es in der Nacht im Tesla nicht auch etwas kalt wird oder viel zu warm, dann kann Herr K. Ihnen folgendes sagen: Wenn das E-Auto in der Nacht an einer Ladestation angeschlossen ist, können Sie problemlos die Heizung oder die Klimaanlage angeschalten lassen – sehr praktisch.

Bei dieser Tour fährt man mit einem Elektroauto 20 Tage um die Ostsee – und wenn man Herr K. ist, dann macht man einen kurzen Abstecher zum Nordkapp “wenn man schon mal in der Nähe ist”. Rund 10.000 Kilometer hat er bei dieser Tour mit seinem Model S zurückgelegt.

Natürlich kann man keine 10.000 Kilometer am Stück fahren, doch mit einer Ladung kam der Tesla ca. 500 Kilometer weit und wie schon gesagt, Ladestationen finden sich genügend auf dem Weg. Man muss seine Route einfach im Vorhinein ein bisschen besser planen – dann funktioniert auch eine lange Reise mit dem E-Auto problemlos.

Auf die Frage, wie er das Fahren mit einem Elektroauto mit einem Wort beschreiben würde antwortete Herr K.: “Zukunft”. Mehr gibt es dazu wohl nicht mehr zu sagen … außer: Lassen Sie sich nicht davon abhalten, mit einem Elektroauto zu verreisen. Vor allem das Model S scheint recht robust zu sein. Das Fahrzeug von Herrn K. hat nach 130.000 gefahrenen Kilometern lediglich einen neuen Scheibenwischer gebraucht. Insgesamt ist er rund 50.000 Kilometer jährlich mit dem Model S unterwegs – inklusive Urlaubsfahrten.

Das einzige, was bei so vielen Kilometern irgendwann sicher auszutauschen ist, ist der Querlenker. Dann liegt der Tesla aber wieder auf der Straße wie ein Neuwagen.

Damit sagen wir: Bon voyage!