Fiat Centoventi Concept 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
20. März 2019

Die Fiat Centoventi Studie wurde in Genf vorgestellt. Das Concept Car ist dem Panda nicht unähnlich, der also in Zukunft elektrisch werden könnte. Lesen Sie, was bisher bekannt ist.

Auch Fiat wird in Zukunft nicht an der Elektrifizierung vorbeikommen. Ein Studienfahrzeug namens Centoventi wurde auf dem Genfer Autosalon 2019 vorgestellt. Es erinnert an einen Panda, den man vielleicht bald als Elektroauto kaufen kann. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist.

Fiat hat mit dem Centoventi ein völlig neues Konzept vorgestellt, denn der Fiat der Zukunft soll individualisierbar, günstig und elektrisch sein. Ob das alles umsetzbar ist, wird sich zeigen. Wir sagen Ihnen, was zum Studienfahrzeug bisher bekannt ist und wie man sich bei Fiat das neue Fahrzeug vorstellt.

Preise und Verkaufsstart

Ob und wann der Centoventi, oder E-Panda auf den Markt kommt, bleibt bisher noch das Geheimnis des Herstellers. Nachdem Fiat aber angekündigt hat, dass in Genf 2020 ein Elektro-Fiat 500 zu sehen sein wird, steigen die Chancen auf einen elektrischen Panda wie den Centoventi beträchtlich. Das wäre wünschenswert, denn die Italiener hinken in Sachen Elektroautos ziemlich hinterher.

Motoren und Fahrverhalten

Da der Centoventi ein Auto für Jedermann sein soll und somit auch preislich erschwinglich bleiben sollte, ist Minimalismus angesagt. Das sieht man auch an der Reichweite, die lediglich 100 Kilometer betragen soll. Mehr als Kurzstrecken sind hier also nicht drin.

Allerdings hat sich Fiat auch für den Wunsch nach weiteren Strecken etwas einfallen lassen. Es soll fünf Akku-Module geben, die je nach gewünschter Reichweite eingesetzt werden können. Je nach Akku-Pack kann man mit dem Centoventi dann bis zu 500 Kilometer zurücklegen. Die entsprechend großen Akkus soll man dann beim Händler mieten können.

Technische Daten und Außendesign

Der Name Centoventi spielt auf das diesjährige Firmenjubiläum an, denn zu Deutsch heißt es 120. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass das Concept Car ein wenig aussieht wie ein Querschnitt durch die Firmengeschichte. Die Front erinnert an den Ur-Panda, der Fiat-Schriftzug soll beleuchtet sein, was wiederum auf Modernität verweist und die Ladestandsanzeige links daneben ist an das 80er Jahre Logo des Herstellers angelehnt.

Insgesamt soll der Centoventi ein stark individualisierbares Fahrzeug werden, jedoch nicht was die Außenlackierung angeht. Fiat hat wohl bisher nur eine Farbe angedacht, um Einfachheit zu gewährleisten. Wer es ein wenig bunter möchte, kann wohl die gummierten Stoßfänger in verschiedenen Farben bestellen. Auch ein Roll- oder Panoramadach könnte auf der Optionsliste stehen.

Wie bei den meisten Konzeptfahrzeugen gibt es auch beim Centoventi einige Details, die es sicher nicht in die Serienversion schaffen werden. Dazu zählen vor allem die sich gegenläufig öffnenden Türen und der Bildschirm am Heck, über den momentan noch Botschaften an den Hintermann gesendet werden können.

Innenraum und Kofferraum

Richtig individuell wird es jetzt im Innenraum. Diesen soll man laut Fiat sehr persönlich einrichten können – die modulare Bauweise ermöglicht es. Fiat plant einen gelöcherten Armaturenträger, an den man nach Belieben die verschiedensten Sachen anbringen kann. Von Getränkehalterungen über Action-Cams oder auch Bluetooth-Boxen, alles soll möglich sein.