Toyota Aygo X Testbericht

Klein, wendig, quirlig – mit diesen drei Attributen lässt sich der Toyota Aygo wohl am besten beschreiben. Selbstbewusst sagt der Aygo “I go” und bereichert somit seit 2005 das Produktportfolio des japanischen Autoherstellers.

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Was gut ist

  • Schickes Crossover-Design
  • Platzsparender Stadtflitzer
  • Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Was nicht so gut ist

  • Plastiklastiger Innenraum
  • Rückbank eher für Kleingewachsene
  • Etwas müdes Automatikgetriebe

Toyota Aygo X: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Toyota Aygo X

Bis 2021 wurde er auf seinem Weg von den Modellen Peugeot 107 und 108 sowie vom Citroen C1 begleitet. Dieses furiose Dreiergespann wurde jedoch von Seiten der französischen Kooperationspartner nicht weitergeführt, sodass uns der Toyota Aygo nun als einziger aus dem Bunde erhalten bleibt. Seine Neuauflage heißt Toyota Aygo X und führt das Erbe der Kleinstwagen tapfer weiter.

Das X steht für Crossover

Aus dem ehemaligen Winzling macht Toyota einen Winzling mit Crossover-Optik. Was das nun schon wieder heißen soll? Der Aygo X liegt dezent höher auf der Straße und wurde mit massigen Kotflügeln sowie Ansätzen eines Unterfahrschutzes ausgestattet, die seiner Präsenz auf den städtischen Straßen durchaus schmeicheln. Aber trotz der SUV- und Geländewageneinflüsse ist und bleibt der Aygo X vorrangig ein kleiner Flitzer für dicht besiedelte Städte, in denen er vor allem mit seiner geringen Größe und seiner angenehmen Höherlegung für die Straßensicht punkten kann.

Ein Aygo für das Gelände? Klar, dass kleine Offroad-Autos existieren und überzeugen können, zeigt beispielsweise der Suzuki Jimny eindrucksvoll. Auch mit den Crossover-Allüren fühlt sich der Aygo aber im urbanen Raum besonders wohl, das zeigen auch die poppigen Farbkombinationen, die für den Stadtflitzer geordert werden können.

Ein Kleinwagen für die Stadt

Das Hauptmerkmal, um als Auto zu diesem Fahrzeugtypen zugerechnet werden zu können, dürfte recht eindeutig sein: Der Aygo ist klein, ein Winzling, daher wundert es nicht, dass er als Kleinwagen eingestuft wird. Natürlich ist mit einem Aygo X die Unterdimensionierung noch lange nicht abgeschlossen – wer es noch kleiner will, wurde früher beim Toyota IQ und heute noch bei smart fündig. Wer aber lieber vier Sitze und vier Türen haben will, um auch mal einen etwas größeren Einkauf oder mehr als nur eine Person durch die Gegend zu kutschieren, ist mit dem Toyota Aygo X hervorragend bedient.

Wer im Toyota Aygo X Platz nimmt, dürfte schnell verstehen, wieso es sich um ein Stadtauto handelt – die großen Scheiben ermöglichen eine fabelhafte Rundumsicht, die erhöhte Sitzposition ist optimal, um das Straßengeschehen im Auge zu behalten, und die kompakte Länge des Autos lässt keine Parkplatzsorgen aufkommen. Mit dem Aygo X sind Sie in der Stadt maximal flexibel.

Ohne SUV-Anleihen geht es auch bei Kleinwagen nicht mehr. Toyota legt den Aygo als Mini-Geländewagen neu auf. Das bringt viele Vorteile: mehr Platz, bessere Rundumsicht und neue Sicherheitssysteme. Teurer ist der Toyota Aygo X allerdings auch.

Darf's ein bisschen mehr SUV sein? Dürfte wohl die Frage sein, die sich Autokäufer:innen beim Anblick des neuen Toyota Aygo X stellen dürften. Aus dem Kleinwagen ist ein Mini-SUV geworden. Sieben Jahre liegt das letzte Modell zurück, der neue fährt elf Millimeter höher über die Straße. Was nicht wirklich viel ist und im Gelände kaum Vorteile bringen dürfte, aber darum geht es bei SUVs ja auch nicht. Der Aygo ist jetzt ein Crossover und trägt zur Bestätigung dessen das X gleich im Namen.

Größer ist er ebenfalls geworden - mit einer Länge von 3,70 Meter ist er fast um 24 Zentimeter gewachsen. Auch in der Breite hat er 13 Zentimeter zugelegt, das Dach liegt fünf Zentimeter höher. Das dürfte daran liegen, dass er auf der Plattform des Toyota Yaris entwickelt wurde. Der Aygo X bleibt trotzdem das kleinste Auto im Portfolio des japanischen Herstellers. Mit dem Aufstieg in neue Größendimensionen kommt aber auch ein neuer Preis. Der Toyota Aygo ist mit mindestens 15.390 Euro 2.000 Euro teurer als sein Vorgänger. Die SUV-Anleihen haben ihren Preis.

Fazit: besser, aber teurer

Gelungen, kann man da nur sagen! Die Wiedergeburt des Toyota Aygo X als SUVchen gefällt. Noch immer ist er wendig und praktisch, jetzt aber mit mehr Platz und einer besseren Sicht auf die Straße. Die Verarbeitung stimmt, das Design ist frisch, nur der Preis dürfte einigen schwer im Magen liegen. Die Verwandlung in ein SUV lässt sich Toyota mit 2.000 Euro mehr bezahlen als beim Vorgänger. 15.390 Euro kostet der Aygo X nun mindestens. Dafür bekommt die Kundschaft aber einiges. Und für knapp unter 20.000 Euro sogar einen Kleinwagen in Vollausstattung.

Wie viel kostet der Toyota Aygo X?

Das Toyota Aygo X Modell hat eine UVP von 15.890 € bis 24.030 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 1.658 € sparen. Die Preise beginnen bei 14.773 € für Barzahlung.

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Kleinwagen sind oftmals eine preissensible Angelegenheit. Da sollten auch die laufenden Kosten der Versicherung berücksichtigt werden. Beim Toyota Aygo X geht das ganz gut auf, weil er mit der Typklasse 16 in der Haftpflichtversicherung noch vergleichsweise günstig unterwegs ist. Gleiches gilt für die noch niedrigere Einstufung der Teilkasko bei Klasse 15 und die ebenfalls nur wenig höhere Typklasse 18 für die Vollkasko.

Leistung und Fahrkomfort

Die Aygos nach 2008 mussten allesamt ein großes Erbe antreten. Warum? Weil der Aygo zusammen mit seinen baugleichen Kollegen von 2005–2008 im Umweltranking als bestes Nichthybridfahrzeug die Messlatte ganz schön hoch gelegt hat. Ehrlich gesagt hat er es dank seiner Größe und seines Gewichts aber auch denkbar leicht, Lorbeeren in Sachen Kraftstoffverbrauch zu sammeln. Ein solches Ranking bleibt dem Aygo X neuerdings verwehrt – nichtsdestotrotz braucht er sich mit seinem Motor nicht zu verstecken.

Als Elektroauto wie den Fiat 500e gibt es den Toyota Aygo X bisher aber noch nicht. Der japanische Hybrid-Pionier hat den E-Trend verschlafen und wird im Lauf der nächsten Monate die ersten Stromer vorstellen. Gleichzeitig ist es aber auch eine bewusste Entscheidung. Kleine Elektroautos sind deutlich teurer und besitzen nur eine geringe Reichweite. Den Aufpreis wollen nicht alle zahlen.

Der Benziner

Einziger verfügbarer Motor beim Toyota Aygo X ist ein 1,0 Liter Dreizylinder mit 72 PS. Wahlweise mit Fünf-Gang-Schalter oder stufenlosem Getriebe. Beide sind mit Durchschnittswerten unter fünf Liter Benzin besonders sparsam. Eine nachträgliche Elektrifizierung ist aber durchaus möglich. Den Yaris, auf dessen Plattform der Aygo aufbaut, ist als Hybrid erhältlich. Bisher gibt es aber keine Pläne in diese Richtung. Für die meisten Kleinstwagen lohnt sich der Aufpreis nicht.

Auswahl mag zwar etwas anderes sein, aber man kommt nicht umhin, Toyota ein Lob für die Konsequenz auszusprechen, die hier an den Tag gelegt wird: Es gibt genau einen Motor, keinen mehr und keinen weniger – gut, einer weniger wäre tatsächlich etwas witzlos, doch widmen wir unseren Blick lieber dem 72-PS-Motörchen, das im Aygo X werkelt: ein 1,0-Liter-Benziner, der den Aygo X in 15,5 – 15,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt. Geschwindigkeits- und Beschleunigungsrekorde stellt der Kleinwagen damit zwar nicht auf, aber für ein Mitschwimmen in der Stadt und auf der Autobahn reicht es allemal.

Platz und Praxistauglichkeit

Das Design bleibt Kleinwagen-typisch freundlich. Die Front bedient das in dieser Klasse übliche Kindchenschema. Große Scheinwerfer, die sich oben hin verjüngen, ein großer Kühlergrill, der wie ein lachender Mund wirkt, so strahlt der Toyota Aygo X die anderen Verkehrsteilnehmenden an. Passend dazu gibt es das Mini-SUV gegen Aufpreis mit Faltdach. Das bietet sonst nur noch der Fiat 500. Die Konkurrenz ist also klar: schicke Kleinwagen, die Spaß machen. Passend dazu gibt es den Toyota Aygo X mit zweifarbiger Lackierung, die mit den schwarzen Elementen wie Dach, Radkästen und Teile des Hecks kontrastiert. Planken an den Seiten sollen SUV-Charakter verstärken.

Hinten wird es ziemlich eng

Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Toyota den neuen Aygo X nur noch als Fünftürer an. Wobei die hinteren Einstiegsluken doch sehr klein geraten sind. Hinzu kommt: Statt absenkbaren Fenstern gibt es nur einen Klappmechanismus. Vorne sitzt es sich für diese Klasse noch angenehm, aber natürlich beengter als in der Kompaktklasse. Die Sitzposition liegt 55 Millimeter höher als im Vorgänger. Das spendet zumindest ein bisschen SUV-Feeling.

Nehmen auf den Vordersitzen große Menschen Platz, heißt es dahinter Knie anziehen und den Kopf dazwischen verstauen. Lange ist das nicht auszuhalten. Die zweite Sitzreihe geht wirklich nur für Kinder oder die absolute Kurzstrecke. Da der Aygo X aber die meiste Zeit in der Stadt unterwegs sein dürfte, geht auch das in Ordnung. Der Kofferraum ist für ein Auto dieser Größe durchaus beachtlich. 269 Liter sind es, wenn der Toyota Aygo X dachhoch beladen wird, das sind 60 Liter mehr als im Vorgänger. Nach dem Umklappen der Rückbank sind es 829 Liter. Zum Vergleich: Ein aktueller VW Polo kommt auf 351 bis 1.125 Liter. Einziger Nachteil: Die Ladekante des Kofferraums ist relativ hoch und im Laderaumboden gibt es eine Stufe.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Ungewöhnlich ist der Innenraum des Aygo X, der von der aktuellen Toyota-Optik abweicht. In der Mittelkonsole thront ein oranges Ei - ein Zierring, der sich bis zum Nebensitz erstreckt. In seiner Mitte: Das sieben oder neun Zoll große Display, mit dem sich die wichtigsten Funktionen des Aygo X bedienen lassen. Die Software ist aus dem Toyota Yaris Cross bekannt und überzeugt durch Schnelligkeit. Mittlerweile obligatorisch: Das Smartphone kann per Apple CarPlay und Android Auto gekoppelt werden, in den höheren Versionen auch kabellos. Updates erfolgen Over-the-Air, Verkehrsinfos können in Echtzeit empfangen werden.

Unter dem Bildschirm sitzt ganz klassisch die Bedieneinheit für die Klimaanlage. Dankenswerterweise mit zwei vertrauten Drehreglern. An den Türen überrascht Toyota ein weiteres Mal: Hier ist lackiertes Blech zu sehen. Eine weitere Anlehnung an den Fiat 500. Sonst gibt es den üblichen Kunststoff-Materialmix. Die Hartplastik-Landschaft ist aber nichts Ungewöhnliches für diese Klasse.

Für einen Kleinwagen bietet der Aygo X in der Topversion nahezu eine Vollausstattung mit Features, die es sonst nur in höheren Klassen gibt. Dazu gehören unter anderem eine Schlüsselerkennung, Klimaautomatik, Lederlenkrad, eine kabellose Smartphone-Schale und die Cloud-basierte Navigation. Besonderes Schmankerl für Musikfans ist das Soundsystem von JBL mit 300 Watt.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Der Dreizylinder macht seine Sache gut, 72 PS sind mehr als genug für einen Kleinwagen knapp über einer Tonne Gewicht. Der Motor ist drehfreudig, klingt mitunter aber sehr angestrengt. Dafür stimmt der Verbrauch: 4,7 Liter auf 100 Kilometer sind es laut Hersteller, das macht umweltfreundliche 104 Gramm CO₂ pro 100 Kilometer. Da der Aygo X nur mäßig gedämmt ist, ist das im Innenraum deutlich zu hören. In der Stadt fällt das aber kaum auf, hier dürfte der Haupteinsatzort des Toyota Aygo X liegen.

Der kleine Flitzer ist mit einem Wendekreis von 9,4 Meter ein echter Einparkkünstler, die Lenkung ist exakt, die Federung akzeptabel. Gegen deutlichen Aufpreis spendiert Toyota eine stufenlose CVT-Schaltung (ab 19.090 Euro), die aber nicht wirklich nötig ist. Die Gänge sind gut abgestimmt und lassen sich leicht einlegen. Der Überblick ist besser als im Vorgänger, was sich im Konkurrenzkampf mit all den SUVs auf deutschen Straßen als Vorteil erweist.

Sicherheit und Schutz

Erhältlich für den Toyota Aygo X ist auch eine Kombination aus vier Sicherheitssystemen, genannt „Safety Sense“. Eines von Ihnen erkennt drohende Kollisionen und verhindert sie. Das „Pre-Collision System“ kombiniert einen Laser als Entfernungsmesser mit einer Kamera, die die Fahrbahn überwachen. Droht eine Kollision, warnt der Aygo X akustisch und optisch. Erfolgt keine Reaktion, greift das System mit einer Notbremsung ein. Ebenfalls zum Sicherheitspaket gehören ein Spurhalteassistent, der warnt, sobald die Fahrbahnmarkierung ohne Setzen des Blinkers verlassen wird. Das Paket runden ein Verkehrsschildererkennung und der Fernlichtassistent ab, der sich bei freier Fahrbahn automatisch aktiviert und bei einem entgegenkommenden Auto wieder ausschaltet. Nebelscheinwerfer und Parksensoren vorne und hinten runden das Paket ab.

Zuverlässigkeit und Probleme

Betrachten wir den Toyota Aygo X getrennt vom ursprünglichen Aygo, fällt das Fazit bislang insofern positiv aus, als dass es in seiner jungen Modellhistorie noch keine bekannten, verbreiteten Probleme gibt und er entsprechend auch bislang von jeglichen Rückrufaktionen verschont blieb.

Viel schlechter würde das Fazit allerdings auch nicht für die Zuverlässigkeit des Toyota Aygo ausfallen. Dessen letzte Generation war zuletzt 2020 von zwei Rückrufen betroffen, die sich einerseits um einen Defekt der Scheinwerfer und andererseits um ein Problem mit den hinteren Sicherheitsgurten kümmerten.

Toyota Aygo X FAQs

Verkaufsstart für den neuen Toyota Aygo X war der 24. April 2022.

Aktuell verkauft Toyota den Aygo noch parallel zum Aygo X, der bald zu bestellen sein wird. Mit dem Modellwechsel wird der „normale“ Aygo nicht mehr produziert.

Der Toyota Aygo Prologue ist die Studie, mit der japanische Hersteller erstmals die neue Generation seines Kleinwagens der Öffentlichkeit präsentierte. Das Serienmodell kommt im April 2022 auf den Markt.

Mit dem Marktstart des Toyota Aygo X im April 2022 endete die vorherige Baureihe. Der Toyota Aygo ohne SUV-Elemente wird dann nicht mehr produziert.

Der Toyota Aygo X startet bei einem Listenpreis von 15.890 Euro.

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