Renault Austral Testbericht

Renaults SUV der 4,50-Meter-Klasse, der Austral, gefällt mit seinem Platzangebot, seiner modernen Infotainment- und Fahrassistenzausstattung, seinem besonders sparsamen Hybridantrieb und der in dieser Fahrzeugklasse besonderen Allradlenkung.

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Was gut ist

  • Geräumiger Innen- und Kofferraum
  • Sparsamer Vollhybrid
  • Die Allradlenkung sorgt für Agilität

Was nicht so gut ist

  • Kein Allradantrieb im Angebot
  • Kein Diesel mehr im Motorprogramm
  • Allradlenkung nur für die Topvarianten

Renault Austral: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Renault Austral

Der Modellname „Austral“ von Renaults neuem Kompakt-SUV (steht für „Auf der südlichen Halbkugel“) soll sommerliche Gefühle von Wärme und Sonne bei seinem Anblick aufkommen lassen. Und sie kommen auf. Das Austral Exterieur wirkt trendig und das Interieur moderner und hochwertiger als im Vorgänger Renault Kadjar. Das gilt für das frische Design, die neuen Digitalinstrumente, das neue Head-up-Display und das neue Infotainment. Mit dem ist in den höheren Ausstattungslinien im Austral viel möglich. Online gehen? Ist er permanent. Sprachsteuerung? Funktioniert gut. Navigieren mit Google? Funktioniert noch besser.

Neben dem Ausstattungsniveau ist auch das Sicherheitsniveau im neuen Renault SUV hoch. Bis zu 32 Sicherheitssysteme sind mit dabei. Viele davon – Pluspunkt! – bereits im Basismodell Equilibre. Mit dem sehr guten Sicherheitspaket kommt der Austral auch im Testkriterium Sicherheit dem erfolgreichen VW SUV Tiguan so nahe wie nie zuvor.

Auf 4,51 Meter Länge bietet der Austral sowohl im Innenraum als auch im bis zu 575 Liter großen Kofferraum reichlich Platz für eine vierköpfige Familie oder für Menschen, die viel Platz im Auto benötigen. Mit der verschiebbaren Rückbank, der leicht erweiterbaren Ladefläche und der Möglichkeit bis zu 1.800 Kilogramm schwere Anhänger zu ziehen, offeriert der Franzose ebenfalls Dinge, die in einem Familien- und Arbeitsalltag viel zählen.

Stichpunkt Zählen: Der Preis von knapp unter 30.000 Euro wirkt angesichts der Fortschritte fair. Mit zusätzlicher Ausstattung  steigt der Preis jedoch stark an. Mit Features wie dem 485-Watt-Soundsystem, dem beheizbaren Lenkrad, dem 360-Grad-Rundumsichtsystem, dem Parkassistenten, dem System für teilautonomes Fahren und der Allradlenkung steigt aber auch die Begehrlichkeit.

Schade ist, dass einige dieser begehrlichen Extras wie die Allradlenkung dem Topmotor E-Tech Full Hybrid 200 und den höheren Ausstattungen vorbehalten bleiben, die erheblich mehr als das Einstiegsmodell Equilibre mit dem Einstiegsmotor kosten.

Welche Ausstattung und welcher Motor der passende ist, hängt definitiv von den eigenen Erfordernissen, Wünschen und Fahrgewohnheiten ab. Mit dem kostspieligeren Vollhybrid Austral E-Tech Full Hybrid 200 spart man beim Tanken, mit den günstigeren Mild Hybrid-Varianten Mild Hybrid 140 und Mild Hybrid 160 Automatik bei der Anschaffung.

Wie viel kostet der Renault Austral?

Das Renault Austral Modell hat eine UVP von 30.450 € bis 44.950 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 2.086 € sparen. Die Preise beginnen bei 29.004 € für Barzahlung.

Unsere 3 beliebtesten Renault Austral Versionen sind:

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Bei der Einstufung der Versicherungsklassen kommt der Renault Austral durchschnittlich davon. In der Haftpflichtversicherung wird er in Typklasse 19 eingestuft. Für die Teilkasko gilt die Typklasse 22, für Vollkasko ist es die 23.

Leistung und Fahrkomfort

Die Wahl fällt im Renault Austral beim Motor entweder auf einen Mild Hybrid oder Vollhybrid. Ein Plug-in Hybrid und ein Diesel stehen nicht im Angebot. Abhängig vom Motor erfolgt die Kraftübertragung über ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe, eine 7-Gang-CVT-Automatik oder ein Multi-Mode-Getriebe auf die Vorderräder. Ein Allradantrieb steht im Renault Austral, der sich mit dem Nissan Qashqai die moderne Plattform teilt, nicht im Angebot. Eine erweiterte Traktionskontrolle ergänzt erst nach dem Marktstart das Angebot.

Mildhybrid: spart Geld

Der Einstieg im Renault Austral beginnt mit dem Mild Hybrid 140 und dem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe. Der 1,3-Liter-Vierzylinderturbo produziert hier 140 PS Leistung bei 4.500 Umdrehungen. Bei 1.750 Umdrehungen sind 260 Newtonmeter Drehmoment produziert, die bis 3.500 Touren anstehen.

Mit dem stärkeren Mild Hybrid 160 mit dem 7-Gang-CVT-Automatikgetriebe, der auf dem gleichen Vierzylinder aufbaut, steigen Leistung und Drehmomentkraft nur leicht auf 270 Nm und 158 PS. Damit ist der Unterschied zwischen stärker und schwächer nicht groß in der Beschleunigung und im Verbrauch. Der stärkere Mild Hybrid nimmt dem schwächeren bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h lediglich eine Sekunde ab.

Er sprintet in 9,7 statt 10,7 Sekunden auf Tempo 100 und ist mit der finalen Geschwindigkeit von 175 km/h exakt genauso schnell unterwegs. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch im WLTP-Zyklus ist bei beiden Motorisierungen mit Werten von etwas über sechs Liter Super/100 km ähnlich. Der Hauptgrund, warum man sich für den 160er entscheidet, findet sich in der bequemen Automatik.

Vollhybrid: spart Kraftstoff

An der Höchstgeschwindigkeit ändert sich auch im 200 PS starken und 175 km/h schnellen Austral E-Tech Full Hybrid 200 nichts, aber am Verbrauch. Grund? Im Vollhybrid, den 131 Verbrenner-PS und 68 Elektro-PS vorantreiben, ist man mit der größeren Batterie (Kapazität: 1,7 kWh) häufiger rein elektrisch unterwegs. In der Stadt soll der elektrische Fahranteil bei etwa 80 % liegen. Der Full Hybrid soll dadurch im Stadtverkehr um 40 % sparsamer als ein klassischer Verbrenner unterwegs sein.

Wie stark man unterwegs Kraftstoff spart, hängt von der am Lenkstockhebel eingestellten Rekuperationsstufe ab. In der Stellung „B“ (automatisch geregelte Rekuperation) ist die Kraftstoffersparnis höher als in der Stellung „D“. In der Rekuperationsstufe 0 rekuperiert der Austral null. In der Stufe 3 sind die Bremswirkung beim vom Gas gehen und die Bremsenergierückgewinnung maximal – und damit auch der Spareffekt.

Die vom Mégane E-Tech bekannte Multi-Mode-Automatik bietet insgesamt 15 Übersetzungsabstufungen. Der Austral Hybrid arbeitet damit im seriellen oder parallelen Hybridbetrieb. Das heißt: Entweder lädt der Verbrenner den Akku während der Fahrt, treibt der Elektromotor den Austral für bis zu zwei Kilometer im Solo alleine an oder beide Motoren arbeiten im Duo zusammen.

Bessere Performance: weniger Verbrauch

Im Normalbetrieb spürt man, bis auf die Veränderung im Laufgeräusch, wenig vom Übergang der Kraftquelle. Nur bei viel Gas spielt sich der Dreizylinderturbo in den Vordergrund. Dann beschleunigt der Full Hybrid seine über 1,6 Tonnen in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit niedrigerem Gesamtverbrauch als im Mild Hybrid.

Allradlenkung: nicht für alle

Der Komfort bleibt dabei nie auf der Strecke. Der Renault Austral rollt mit den 17 Zoll (Equilibre), 19 Zoll (ab Techno) oder 20 Zoll großen Rädern (ab Techno Esprit Alpine) immer komfortabel ab. Den Hauptunterschied im Fahrverhalten macht die optionale Allradlenkung.

Mit der „4Control advanced“-Lenkung schlagen die Hinterräder bis Tempo 50 mit bis zu fünf Grad Lenkwinkel entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. Das macht die Fuhre deutlich handlicher und agiler als einen Austral mit der Serienlenkung, die nur im Sportmodus an Direktheit gewinnt.

Bei höherem Tempo dagegen lenken die hinteren Räder ganz leicht in gleicher Richtung mit den vorderen mit. Das erhöht die Fahrstabilität. Angesichts dieser Vorteile macht es manchen Kunden sicherlich nicht glücklich, dass die sehr empfehlenswerte Allradlenkung dem 140-PS-Mild Hybrid, der Einstiegsausstattung Equilibre und ebenso dem zweiten Ausstattungsgrad Techno vorenthalten bleibt. Faires Marketing geht anders.

Platz und Praxistauglichkeit

Die Allradlenkung „4Control advanced“ sorgt dafür, dass sich der Renault Austral E-Tech Full Hybrid 200 auf der Straße nicht so anfühlt wie einer, der 4,51 Meter Länge und reichlich Platz auf die Straße bringt. Auch in der Breite ist Renaults neues Kompakt-SUV mit 1,83 Meter (2,08 m über Spiegel) nicht aus den Fugen geraten. Ein Mittelklassekombi ist ähnlich breit.

Gute Gründe für das Format SUV

Das Format SUV zu kritisieren ist das eine, seine Vorteile gegenüber einem Kombi zu sehen, das andere. Mit der höheren SUV-Karosse, wandert auch die Sitzposition nach oben, was die Übersicht aufs Verkehrsgeschehen verbessert. Der Ein- und Ausstieg gestaltet sich bequemer als im Kombi und mit etwa 15 Zentimeter mehr Höhe gewinnt auch die Variabilität.

Kurzum: Ein SUV ist eine Entscheidung für viel Platz und Vielseitigkeit. Spürbar auch im Renault Austral. Mit viel Raum geht es vorne los und hinten zu Ende. Dadurch passt der Austral, der seinen Vorgänger Kadjar um zwei Zentimeter überragt, gut zu den Platzansprüchen einer vierköpfigen Familie.

Auf den Vordersitzen sitzt man im Sitzkissen bequem und mit ausreichend Seitenhalt. Die Sitze sind nicht wie einst in französischen Autos weich gepolstert, sondern eher straff und warten mit einer breiten Sitzfläche auf. Hinter der ersten Reihe genießen die Passagiere genauso großzügige Platzverhältnisse. Hier hinten auf der Sitzbank gehört der neue Austral sogar zu den Besten seiner Klasse.

Pluspunkt: verschiebbare Rückbank

Die weit zu öffnenden Türen erleichtern den Zu- und Ausstieg. An der Kopffreiheit gibt es für die meisten Fondpassagiere nichts zu meckern. An der Beinfreiheit sowieso nicht. Die Rückbank lässt sich im Renault Austral horizontal verschieben. Wurde sie in die hinterste Position verschoben, steht das Maximum an Beinfreiheit auf der Sitzbank zur Verfügung. Hat man sie in die vorderste Position verschoben, erreicht die Ladeflächenlänge ihr Maximum.

Voll Hybrid: weniger Koffer?

Im Einstiegsmodell Equilibre fehlt die verschiebbare Rückbank noch. Wenn einem die Variabilität im SUV am Herzen liegt, die sich aus einer verschiebbaren Rückbank nun einmal ergibt, dann ist die nächste höhere Ausstattungslinie Techno die klügere Wahl. Dort ist sie mit dabei.

Die Wahl des Motors entscheidet über die Kofferraumkapazität. Wer sich für den Austral Mild Hybrid 140 oder 160 Automatik entschieden hat, verfügt über mehr, wer sich für den E-Tech-Vollhybrid entschieden hat, über weniger Kofferraumvolumen.

Der Mild Hybrid bietet in 5-sitziger Sitzkonfiguration 500 Liter (Sitzbanklehne in hinterster Position) bis 575 Liter (Sitzbanklehne in vorderster Position). Im Vollhybrid sind es 430 bis 550 Liter. Wird die im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilte Rückbanklehne flach gelegt, fasst der Laderaum im Vollhybrid statt 1.525 noch 1.455 Liter – verkraftbar.

Voll Hybrid: weniger ziehen?

Zusätzlich dürfen in jedem Austral Modell 75 Kilogramm Ladung aufs Dach. Genügt das noch nicht, geht´s ans Anhänger ziehen. 1.350 bis 1.800 Kilogramm darf ein gezogener Anhänger am Renault Austral wiegen. Der begabteste Zieher ist der stärkste Mild Hybrid, und nicht der stärkere Vollhybrid.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Das Cockpit präsentiert sich moderner. Der Wohlfühlfaktor im Innenraum ist erlebbar höher. Das Interieur wirkt qualitativer und hochwertiger – Die Weiterentwicklung, die sich vom Renault Kadjar zum Renault Austral vollzogen hat, ist im Innenraum spür- und sichtbar.

Die Qualität der Innenausstattung, die Applikationen aus Holz und die weichen Kunststoffoberflächen erfreuen einen als Passagier. Zwei Bildschirme dominieren im Bedienzentrum, das von der Optik und Technologie dem des vollelektrischen Renault Mégane E-Tech ähnelt.

Das eine Display sitzt direkt vor der Nase und bildet das Fahrinformationszentrum. Über das andere Display zentral in der Mitte der Armaturentafel wird das Infotainment gesteuert. Der Bildschirm links misst immer 12,3 Zoll in der Diagonale und das querformatige Mitteldisplay im Equilibre 9 Zoll. Ab dem Ausstattungsniveau Techno wächst das jetzt hochformatige und 12 Zoll messende Mitteldisplay in einer durchgehenden Fläche hinüber zum Instrumentendisplay.

Traditionelle Zeiger, die das Tempo und die Drehzahl in klassischer Manier anzeigen, sind in Renaults Kompakt-SUV-Klasse mit dem Austral Vergangenheit. Die Moderne ist digital und weitgehend individuell anpassbar.

Das Infotainment wird über den breiten Hebel, der an einen Schubregler im Flugzeug Cockpit erinnert, auf der überbreiten Mittelkonsole gesteuert. Das funktioniert mit dem Google basierten Infotainment, das immer online ist, sowohl bei der Zieleingabe, Navigation als auch bei der Spracheingabe gut.

Einiges ist aber erst mit den höheren Linien im Austral Serie oder bestellbar. Im Basismodell Equilibre zählt das auf dem Betriebssystem Android OS basierende openR Link Infotainment mit kabelloser Smartphone-Einbindung und Digitalradio (DAB) zur Serienausstattung.

Ab Werk ist der Austral mit einem Arkamys Soundsystem mit acht Lautsprechern ausgestattet. Alternativ bietet Renault für die Toplinien Iconic und Iconic Esprit Alpine ein Harman Kardon Soundsystem mit zwölf Lautsprechern und 485 Watt Gesamtleistung an.

Die Navigation über Google Maps mit dem Zugriff auf die weltweit größte Point-of-Interest-Datenbasis mit Infos zu Hotels, Restaurants, touristischen Orten … ist erst im Austral Techno Serie. Das Head-up-Display, das ein 210 Quadratzentimeter großes Infofeld auf die Windschutzscheibe projiziert, ist ausschließlich für die höheren Linien Iconic und Iconic Esprit Alpine bestellbar.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Wenn niedriger Kraftstoffverbrauch zählt, gelten auch im Renault Austral die Regeln: Ein Vollhybrid verbraucht weniger Benzin als ein Mild Hybrid, aber mehr Geld bei der Anschaffung. Für den Vollhybrid, der über einen stärkeren Elektroantrieb (68 PS) als der Mild Hybrid (13,6 PS) verfügt und seinen Strom in einer größeren Batterie speichert, muss einige tausend Euro mehr investiert werden.

Erst nach der Anschaffung geht´s mit dem Full Hybrid ans Sparen. Die besten Sparergebnisse liefern häufige Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) und eine gelassene, vorausschauende Fahrweise. Dann steckt viel Reichweite im Tank, der im Austral, egal ob man im Mild Hybrid oder Vollhybrid sitzt, immer ein Volumen von 55 Liter hat.

Egal, welcher Benziner vorne arbeitet, der Renault Austral verbraucht immer plus/minus sechs Liter Super. Der Unterschied ist aber folgender: Im Mild Hybrid sind die sechs Liter die Theorie und im Vollhybrid die Praxis.

Renault gibt für die Mild Hybrid-Modelle 140 und 160 Automatik einen Verbrauch von 6,2 und 6,2 bis 6,3 Liter Super/100 km an und für den Austral E-Tech Full Hybrid 200 von 4,7 Liter an. In der Praxis werden daraus (abhängig von der Fahrweise!) im Full Hybrid 6,0 bis 6,5 Liter oder noch etwas weniger. Speziell im Stadtverkehr, wo der Vollhybrid, der wie die Mild Hybrid Modelle die Abgasnorm EURO 6d-Full erfüllt, am wenigsten verbraucht und damit am meisten spart.

Bei höherem Tempo auf der Autobahn steigt auch im Vollhybrid-SUV der Verbrauch und der CO2-Ausstoß. Die Energieeffizienz des Benziners bei der Verbrennung ist nicht besser als die eines Diesels. Den hat Renault aber im Austral gestrichen. Eine Entscheidung, die nicht jeden Langstreckenfahrer erfreuen dürfte.

Sicherheit und Schutz

Der Fortschritt in der Sicherheit, bei dem Schutz der Insassen und bei der Fahrassistenz gegenüber dem Austral-Vorgänger Kadjar manifestiert sich in einer Zahl: 32 Assistenzsysteme kommen im Renault Austral zum Einsatz. Die meisten davon schon im Basismodell Equilibre.

Serienmäßig hat Renaults Kompakt-SUV den Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, den Abstandswarner und den aktiv im Notfall abbremsenden und in die Lenkung eingreifenden Spurhalteassistenten mit an Bord.

In den Ausstattungslinien Iconic und Iconic Esprit Alpine kommen der adaptive Stop-Go-Tempomat, der Querverkehrswarner und der Rückfahr-Notbremsassistent (optional erhältlich auch für Techno und Techno Esprit Alpine) hinzu. Zusätzlich verfügt der Iconic über den Toter-Winkel-Warner mit aktivem Lenkeingriff und den Ausstiegsassistenten (Option im  Techno und Techno Esprit Alpine).

Im Iconic Esprit Alpine verfügt die Verkehrszeichenerkennung zudem über eine aktive Geschwindigkeitsüberwachung. Die nutzt das Kartenmaterial der Navi, um vorausschauend zu fahren. Sie passt beispielsweise bei Annäherung an einen Kreisverkehr die Geschwindigkeit an oder reduziert vor Geschwindigkeitsschildern automatisch das Tempo. Ebenso zur Ausstattung des Austral Iconic Esprit Alpine gehört der „Active Driver Assist“. Mit diesem System ist teilautomatisiertes Fahren des Level 2 im Renault Austral möglich.

Zuverlässigkeit und Probleme

Der Renault Austral kam erst Ende 2022 auf den Markt. Aussagen über die Zuverlässigkeit und die Probleme am Fahrzeug sind da noch nicht möglich. Dass  Renault auf den Austral zwei Jahre Neuwagengarantie gibt, erfüllt nur die Erwartungen, aber nicht mehr. Andere Hersteller bieten bis zu sieben Jahre Garantie ab Werk – ohne Zuzahlung.

Nach Zuzahlung ist ein Verlängerung der Garantie aber möglich. Mit der „Renault Plus Garantie“ ist das neu angeschaffte Fahrzeug für bis zu 5 Jahre und bis zu 100.000 Kilometer Laufleistung abgesichert. Verschleißteile sind allerdings von der Anschlussgarantie ausgenommen.

Für die „Plus Garantie“ spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug gekauft, finanziert oder geleast wurde und nach der Anschaffung bleibt noch etwas Zeit, sich für die Verlängerung der Garantie zu entscheiden. Die Garantieverlängerung kann innerhalb der ersten 12 Monate nach Erstzulassung des Neufahrzeugs abgeschlossen werden.

Renault Austral FAQs

Der neue Renault Austral kam im November 2022 als Mild Hybrid und im Dezember 2022 als Vollhybrid E-Tech Full Hybrid 200 auf den Markt.

Das Austral Topmodell ist der Vollhybrid E-Tech Full Hybrid 200 in der Ausstattungslinie Iconic Esprit Alpine mit sehr reicher Infotainment- und Fahrassistenzausstattung.

Für den Renault Austral stehen zum Marktstart drei Motoren zur Wahl. Zwei Mild Hybrid-Motoren mit 140 oder 158 PS Leistung und ein Vollhybridantrieb, der es auf eine Gesamtleistung von 200 PS bringt. Dieselmotoren sind nicht geplant.

Arbeitet unter der Motorhaube des Renault Austral ein Mild Hybrid, verbraucht das französische Kompakt-SUV in beiden Versionen im Werksmittel um die 6,2 Liter. Der E-Tech-Vollhybrid kommt dagegen mit 4,7 Liter Super aus (Durchschnittsverbrauch im WLTP-Zyklus).

Im Austral Vollhybrid E-Tech Full Hybrid 200, der auch nur mit dem Elektromotor fahren kann, sind bei vollem Akku und unter guten Fahrbedingungen rein elektrisch zwei Kilometer am Stück möglich.

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