Ford Bronco Testbericht

Der Ford Bronco präsentiert sich in seiner sechsten Generation als echter Geländewagen, der mit ausgeklügelter Geländetechnik und modernem Infotainment attraktiv die Balance zwischen Tradition und Moderne hält.

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Wow-Wertung
7/10
Bewertet von Carwow nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Extrem geländegängig
  • Extrem charaktervoll
  • Extrem variabel

Was nicht so gut ist

  • Kein Diesel im Motorenangebot
  • Niedrige Zuladung und Anhängelast
  • Hoher Preis

Ford Bronco: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Ford Bronco

Der Ford Bronco, der in seiner sechsten Generation in den USA 2021 auf den Markt kam und hier erst 2023, zählt wie ein Jeep Wrangler, Land Rover Defender oder eine Mercedes G-Klasse zu den letzten echten Geländewagen. 

Der neue Bronco steht in der Tradition des ersten, was man ihm gleich ansieht. Die charaktervollen Kugelscheinwerfer, der kantig-kastige Karosserieaufbau und die zahlreichen liebevollen Details lassen die Herzen der Fans aufgehen. Der neue Ford Bronco avancierte bereits nach zwei Jahren Bauzeit in den USA zum Kultobjekt.

Warum, zeigt sich in vielen Qualitäten und Besonderheiten. Dach und Türen lassen sich komplett abbauen. Die Geländetauglichkeit ist hervorragend mit bis zu 261 mm Bodenfreiheit und 800 mm Wattiefe, den „G.O.A.T.“-Fahrmodi („Goes over any Terrain“) und der „Trail Toolbox“. Die umfasst Funktionen wie Ein-Pedal-Fahren, Offroad-Tempomat und Wendekreisreduzierung. Kombiniert mit allerhand Assistenzsystem für die Straße, vom Spurhaltehelfer bis zur Toter-Winkel-Überwachung.

All die raffinierte Technik und solide Mechanik macht den Ford Bronco, der hierzulande ausschließlich mit dem 335 PS starken, schluckfreudigen 2,7-Liter-V6-Biturbobenziner im Angebot steht, zu einem Fahrzeug mit beeindruckenden Offroad-Eigenschaften. Genauso gekonnt präsentiert sich der Geländewagen im Innenraum. Der ist so zweckmäßig konstruiert, dass man ihn ganz rustikal mit Wasser ausspritzen kann, aber mit dem 8-Zoll-Digitalinstrument und dem 12-Zoll-Touchscreen, über den das Infotainment gesteuert wird, auf dem neusten Stand der Technik.

Den ersten Ford Bronco von 1966 überragt der sehr gut ausgestattete und auch deshalb teure neue, der in zwei Versionen (Outer Banks und Badlands) angeboten wird, um fast einen Meter. Das Raumangebot profitiert im 4,80 Meter langen Bronco davon, auch wenn, wie in anderen 4x4s aus den USA, die Raumnutzung nicht optimal ist. Vorne sitzt man mit grandioser Aussicht wegen 1,93 bis 1,96 Meter Fahrzeughöhe auf den mehrfach elektrisch verstellbaren und beheizbaren Sitzen bequem. Dahinter besser zu zweit als zu dritt. 

Um den Kofferraum ist es mit 504 bis 1.804 Liter Volumen besser gestellt als um die gestattete Zuladung (minimal: 387 kg) und Anhängelast (minimal: 1,0 t), die deutlich unter den Möglichkeiten der direkten Konkurrenz liegt. Dies ändert für die Meisten am wohlverdienten Erfolg der sechsten Bronco Generation wenig, die aus guten Gründen schon heute Kult ist.

Wie viel kostet der Ford Bronco?

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Leistung und Fahrkomfort

Der allradgetriebene Ford Bronco steht in Deutschland ausschließlich mit dem 2,7-Liter-V6-Biturbobenziner und der vom Ford Mustang bekannten 10-Gang-Automatik im Angebot. Flankiert wird der Motor von allerhand raffinierter Offroad-Technik, die den Bronco abseits der Straße so geländegängig wie seine Kontrahenten Jeep Wrangler, Land Rover Defender und Mercedes G-Klasse macht.

Ein solider Leiterrahmen bildet den Unterbau im amerikanischen Geländewagen, der sich im Geländeeinsatz mit dem Unterfahrschutz und vielen Offroad-Schmankerln hart rannehmen lässt. Der Bronco glänzt in den beiden lieferbaren Versionen, dem Outer Banks und dem noch geländegängigeren Badlands, mit viel Bodenfreiheit (bis zu 26 cm), 80 cm Wattiefe, Rampenwinkeln von 24 (Badlands) und 22 Grad (Outer Banks) sowie vorderen und hinteren Böschungswinkeln von 41 und 33 Grad (Badlands) und 38 und 31 Grad (Outer Banks).

G.O.A.T.? Ziege?

Die Bezeichnung  „G.O.A.T.“  steht als Abkürzung für „Goes over any Terrain“ und als Wort für eine im Gelände kletterfreudige Ziege (Englisch „goat“). Das oben auf dem Armaturenbrett bediente Terrain Management System umfasst sieben Ziegenmodi. Sie beeinflussen das Ansprechen von Lenkung, Gaspedal und die Schaltstrategie der 10-Gang-Automatik. Im Bronco Outer Banks stehen die Fahrmodi „Normal“, „Eco“, „Sport“, „Rutschig“, „Schlamm“ und „Sand“ zur Wahl. Im Badlands fällt „Sport“ aus und die Modi „Stein/Felsen“ und „Baja“ kommen hinzu.

Der Bronco besitzt ein zweistufiges Verteilergetriebe: Im Bronco Outer Banks ein elektronisch geregeltes System, das per Knopfdruck während der Fahrt die Aktivierung der Gelände-Untersetzung ermöglicht und im Bronco Badlands ein elektro-mechanisches System („e-4WD“), das je nach Lage automatisch von Front-  auf Allradantrieb umschaltet. Zudem steigert eine Differentialsperre vorne und hinten die Geländetauglichkeit. Mit dem entkoppelbaren Querstabilisator geht abseits der Straße noch mehr.

Trail Toolbox?

Weitere, oben auf dem Armaturenbrett zu bedienende Geländefahrfunktionen sind in der „Trail Toolbox“ gebündelt. Mit „Trail One-Pedal-Drive“ lässt sich der Ford Bronco durch vom Gas gehen abbremsen. „Trail Control“ ist einer Art Offroad-Tempomat, der einem bis zum einer Geschwindigkeit von 31 km/h im Gelände das Beschleunigen und Bremsen abnimmt. Der „Trail Turn Assist“ reduziert durch Bremseingriff den Wendekreis um bis zu 40 %. Mit „Advance Trac“ mit Rollbewegungskontrolle und Anhängerstabilisierung wird Anhänger ziehen ein gutes Stück sicherer und komfortabler.

Nur ein Motor

Der 2,7-Liter-V6-Biturbo macht den Ford Bronco mit 563 Newtonmeter Drehmoment zum kräftigen Zieher, aber mit 335 PS Leistung nicht zum Racer. Der Kraft des Benziner stehen der hohe Aufbau und das hohe Gewicht entgegen. Geländetechnik wie die grobstolligen, lauter abrollenden Reifen erhöhen den Rollwiderstand. Der Motor hat manchmal spür- und hörbar viel zu tun. 

Das Aggregat harmoniert stimmig mit der schnell und sanftmütig waltenden 10-Gang-Automatik. Der Bronco Outer Banks beschleunigt mit dem Automat mit dem Automat in nur 6,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h (Badlands: 7,2 s). Bei 161 km/h, wenn der Wind um die aufrechten A-Säulen pfeift, ist Schluss mit Beschleunigung.

Also lässt man es vom eigenen Fahrverhalten im Wildpferd Bronco gerne gemütlich angehen. In schweren Geländepassagen ist eh eine langsame Gangart angesagt, um die Mechanik und die Offroadsysteme nicht über Gebühr zu belasten. Von denen hat der Ford Bronco viele serienmäßig mit an Bord. Das und die aufwendige Technik und solide Mechanik machen den Bronco zu einem Fahrzeug mit beeindruckenden Offroad-Eigenschaften.

Platz und Praxistauglichkeit

Der Ford Bronco VI ist dem ersten, zwischen 1966 und 1977 gebautem Ford Bronco I mit seinen Kulleraugen wie aus dem Gesicht geschnitten. Die kantig-kastige Formgebung zitiert ebenso die erste Serie. Mit mehr Länge, Breite, Höhe.

Plus ein Meter

Das Wachstum um einen Meter in der Länge, von den 3,84 Metern des 1966er Modells auf 4,80 Meter (Bronco Badlands) oder 4,81 Meter (Bronco Outer Banks), kommt den Insassen und dem Gepäck zugute. 

Nachdem der Bronco-Sattel erklommen ist – bei 1,93 bis 1,96 Meter Höhe gleicht der Einstieg immer einem Aufstieg –, erblickt man das Verkehrsgeschehen von weit oben. Zur guten Übersicht tragen auch die nahe, steil stehende Windschutzscheibe, die sehr senkrechten Dachsäulen und das schroff abfallende Heck bei. Was nicht eingesehen werden kann, der Bereich direkt unterhalb der Heckscheibe und des Ersatzrades, wird über das serienmäßige 360-Grad-Rundumsichtsystem und die Parksensoren sondiert.

Auf dem Polster der Vordersitze sitzt man gemütlich. Die Sitzmittelbahnen sind aus Leder und die äußeren Sitzwangen und die Sitzrückseite aus Kunstleder (Vinyl) gefertigt. Im Bronco Outer Banks sind die Sitze grau, im Badlands schwarz. In beiden Varianten lässt sich der Fahrersitz zehnfach und der Beifahrersitz achtfach elektrisch verstellen und im Winter beheizen.

Weniger Platz, als vermutet, steht hinter den Vordersitzen zur Verfügung. Nachdem man den Fond über die im Vergleich zu vorne deutlich schmaleren Türen geentert hat, bemerkt man, dass man auf der Sitzbank bequemer zu zweit als zu dritt unterkommt. Auch die Geschichte lehrt einen das: Der imposante äußere Auftritt amerikanischer Geländewagen ging schon in der Vergangenheit oft  – siehe Jeep Wrangler oder Jeep Grand Cherokee – auf Kosten der Raumnutzung.

Absolute Türlosigkeit

Mehr Luft um die Schultern existiert, wenn die Türen abgebaut werden. Nur acht Minuten soll es bis zur Türlosigkeit dauern. Mit speziellem Werkzeug. Die wegen der rahmenlosen Konstruktion relativ leichten Portale lassen sich in maßgeschneiderten Aufbewahrungstaschen im Fahrzeug verstauen. Ohne Türen fahren geht – legal – allerdings nur auf nicht öffentlichen Flächen. 

Werden dazu die vier Dachmodule des serienmäßigen Hardtops abgebaut, sitzt man, vergleichbar mit einem völlig gestrippten Jeep Wrangler, völlig im Freien. Geschlossen soll der schalldämmende Dachhimmel an der Unterseite der vier Module für Ruhe sorgen. Tut er bei höherem Tempo aber kaum. Und nach der Offenfahrt sind auf stark unebenem Grund – Stichpunkt: Verwindung – die Module schwer zu installieren.

Praktisch nach dem Geländeritt: Der Innenraum des Bronco lässt sich nach dem Matschbad dank abwaschbarer Kunststoffoberflächen und der Ablaufkanäle im Fahrzeugboden mit Wasser abspritzen und reinigen.

Eingepackt

Hinter der Heckklappe mit Reserverad kommt im Fünftürer ordentlich etwas unter. Die Breite der Ladeöffnung ist mit 1.078 mm in beiden Versionen gleich, im Badlands können mit einer maximalen Ladehöhe von 1.027 mm aber höhere Gegenstände transportiert werden als im Outer Banks (948 mm). Im Outer Banks geschieht das Einladen etwas bequemer, weil die Ladekante mit 808 statt 876 mm um 7 cm tiefer als im Badlands verläuft. 

Belädt man den Ford Bronco hinter der Sitzbank bis zur Rücksitzoberkante, warten im Outer Banks 504 Liter und im Badlands 562 Liter Kofferraumkapazität auf´s Gepäck. Wird hoch bis zum Dach gepackt, sind es 820 und 873 Liter und bei flachgelegter Sitzbanklehne 1.780 und 1.804 Liter. Bei so viel Platz wundert man sich über die niedrige Zuladung ähnlich wie über die niedrige zulässige Anhängelast. Der Bronco kann schweres Gelände besser als schwere Ladung (siehe technische Daten).

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Die moderne Technologie trifft auf den rustikalen Charme der Vergangenheit. Den Innenraum und die Innenausstattung des Ford Bronco dominieren gut abwaschbare Kunststoffoberflächen und leicht zu reinigende Gummimatten und das Cockpit zeitgemäße 8-Zoll-Digitalinstrumente samt 12-Zoll-Touchscreen.

Der Touchscreen bildet das Bedienzentrum im Bronco. Fords Infotainment SYNC 4 lässt sich über die großen Kachelflächen gut bedienen. Hier wird das Smartphone über Apple CarPlay oder Android Auto eingebunden. Hier geht es ins Netz. Updates des Systems geschehen „Over The Air“, ohne Werkstattaufenthalt.

Traditionsbewusst im Detail

Geht ́s ins Gelände, lernt man die Handgriffe im Interieur, am Armaturenbrett und an der Mittelkonsole, schätzen. Geht´s ins Detail, verzücken Anzeigen und Interieur im Detail. Graphiken wecken Erinnerungen an den Ur-Bronco von 1966. Im Innenraum integrierte Flaschenöffner versprühen einen rustikalen Charme. Auf dem Sitzpolster springt das ungezähmte Pferd, der Bronco. Auf den Schraubenköpfen finden sich spezielle Prägungen. Die Netze in den Türen sind so charakteristisch wie die sehr helle Umfeldbeleuchtung nachts hilfreich.

Outer Banks: gut ausgestattet

Beide nach Deutschland gelieferte Bronco Versionen locken mit einer umfangreichen Serienausstattung. Der Outer Banks, der am schwarz lackierten Kühlergrill und den Kotflügeln in Wagenfarbe zu erkennen ist, steht auf Reifen des Formats 255/70 R18 und besitzt bereits vieles, was das Offroad-Leben komfortabler und multimedialer macht. Dazu gehören die 2-Zonen-Klimaautomatik, das beheizbare Lederlenkrad, die Sitzheizung vorne, das SYNC 4 Infotainment, das Navigationssystem, das B&O Soundsystem mit neun Lautsprechern und Subwoofer und die induktive Smartphone-Ladestation

Badlands: offroadiger

Der Bronco Badlands, der am grauen Kühlergrill und den schwarz matt lackierten Kotflügeln zu erkennen ist, steht auf breiteren 285/70 R17. Der Geländeschutz und die Geländetechnik wurden aufgewertet. Zu der zählen Stahlboden-Schutzbleche unter dem gesamten Fahrzeug, das „HOSS“-Fahrwerk mit Dämpfern von Bilstein, die höhere Achsübersetzung von 4.46 statt 3.73 sowie das Sperrdifferential vorne und hinten.

Extras, die den hohen Preis noch höher machen, stehen überreichlich im Angebot, vom Regenschirmhalter, dem Kajakträger, der Hunderampe bis zur Seilwinde. Nur eine Lackfarbe ist aufpreisfrei: „Oxford White“. Alle anderen kosten Aufpreis. 1.200 oder 1.300 Euro.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Echter Offroader = hoher Verbrauch. Der Ford Bronco ist ein echter Geländewagen und verbraucht daher wie ein Jeep Wrangler, Land Rover Defender oder eine Mercedes G-Klasse relativ viel Kraftstoff. 

Politisch nicht korrekt

Der Bronco ist mit 335 PS Leistung und bis zu 2,4 Tonnen Gewicht der Dorn im Auge eines jeden Klimaaktivisten, denn ein sparsamer Dieselmotor mit höherer Energieeffizienz steht nicht im Motorenangebot. Die stattliche Höhe und große Stirnfläche steigern den Luftwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Der Rollwiderstand der grobstolligen Räder ist hoch und treibt wie der Allradantrieb den Benzindurst nach oben.

Die 0,5-Liter-Differenz

Für welche der beiden Bronco Versionen man sich entscheidet, den Outer Banks oder Badlands, macht vom Verbrauch schon einen Unterschied. Einen 0,5-Liter-Unterschied. Der noch mehr auf den harten Geländeeinsatz getrimmte Badlands gönnt sich regelmäßig einen halben Liter Super mehr aus dem Tank als der Outer Banks. 14,2 statt 13,7 Liter innerorts, 8,7 statt 8,2 Liter außerorts und 10,7 statt 10,2 Liter/100 km im kombinierten Mittel. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 233 und 244 g/km. Damit erfüllt der Ford Bronco die Abgasnorm Euro 6d.

Im Geländeeinsatz liegen der Schadstoffausstoß und Verbrauch weit höher. Im Alltag werden es im Straßeneinsatz oft zwei, drei Liter mehr als in der Werksangabe sein. Dann ist eine Reichweite von 550 bis 650 km realistisch.

Sicherheit und Schutz

Sicherheit wird im Ford Bronco mit den Assistenzsystemen und Offroadfunktionen der „Trail Toolbox“ nicht nur im Geländeeinsatz groß geschrieben, sondern genauso auf der Straße mit den serienmäßigen Fahrassistenten und der grundsoliden Sicherheitsvorsorge.

Im Dachbügel aus hochfestem Boronstahl sind die Kopf-Fenster-Airbags installiert. Die Seitenairbags sitzen in den Sitzlehnen. Neben Selbstverständlichkeiten wie Frontairbags, ABS und ESP sorgen das Auffahrwarnsystem, der aktive Notbremsassistent, der Pre-Collision-Assist, die Fußgängererkennung sowie der Fahrspur- und Fahrspurhalteassistent für Sicherheit.

Der adaptive Tempomat, der lange Autobahnfahrt bequemer macht, gehört im Ford Bronco ebenso zur Serienausstattung wie der Berganfahrassistent, der Bergabfahrassistent, die Parksensoren vorne und hinten, der Toter-Winkel-Assistent und das 360-Grad-Rundumsichtsystem mit „Split-View“-Ansicht.

Im Euro NCAP Crashtest und seinen Einzeldisziplinen Erwachsenen- und Kinderinsassenschutz, Fußgängerschutz und Sicherheitsunterstützung wurde die Sicherheit des Bronco bis heute nicht getestet.

Zuverlässigkeit und Probleme

Die Bauweise des Ford Bronco mit schwerem und robustem Leiterrahmen und widerstandsfähiger Mechanik lässt erwarten, dass man an dieser Konstruktion lange Jahre seine Freude haben kann. Ein anderer Grund für das Vertrauen in die Zuverlässigkeit: Zuverlässigkeit spielt in einem Geländewagen, der oft fern von Straßen und der Zivilisation gefahren wird, eine noch größere Rolle als im normalen Auto. Auftretende Probleme hängen mehr als im normalen Auto vom Einsatzgebiet und der eigenen Fahrweise ab.  

Von der Konstruktion präsentiert sich der Bronco reparaturfreundlich. Die Kotflügelverbreiterungen aus Kunststoff sind angeschraubt und können schnell ersetzt werden. Der Kühlergrill und die vorderen Stoßfänger lassen sich ohne großen Aufwand entfernen. Der optional erhältliche Flankenschutz kann bei einem Kontakt mit einem Felsen das volle Fahrzeuggewicht abfedern. 

Sind die Schäden nicht selbst verschuldet, greift in den ersten Jahren des Fahrzeuglebens die Garantie. Zwei Jahre Neuwagengarantie gibt Ford. Das ist nicht viel, weil andere Hersteller mehr gewähren.

Ford Bronco FAQs

Der Ford Bronco kostet als Outer Banks 74.500 Euro und als Badlands mit noch mehr Offroad-Talent 78.500 Euro. 

Der Bronco wird in Deutschland von Ford ausschließlich als Fünftürer mit einem 2,7-Liter-V6-Benziner in den zwei Versionen Outer Banks und Badlands ausgeliefert. Aber nur in begrenzter Stückzahl.

Der in Deutschland vertriebene Fünftürer misst zwischen 4,80 und 4,81 Meter in der Länge. Der in den USA verkaufte Dreitürer ist rund 40 Zentimeter kürzer.

Der in Deutschland seit 2023 verkaufte Ford Bronco, der in den USA schon seit Sommer 2021 gebaut wird, läuft in Fords Werk in Wayne (Michigan) vom Band.

Im Ford Bronco Outer Banks und Badlands lassen sich mit 800 mm Wattiefe Bachläufe und flache Flüsschen durchqueren.

Der Ford Bronco steht in Deutschland seit Frühjahr 2023 im Handel.

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