Ford Ranger Raptor Testbericht

Der Ford Ranger Raptor macht ein seltenes Angebot, indem der 5-sitzige Pick-up den Vorteil einer großen Ladefläche mit einem starken Benzinmotor, einer hohen Geländetauglichkeit und einer reichen Ausstattung verbindet.

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Was gut ist

  • High Five in der Kabine
  • High Performance Fahrwerk
  • High Performance Offroad

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Hohes Gewicht
  • Hoher Verbrauch

Ford Ranger Raptor: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Ford Ranger Raptor

Dieser Ford Ranger Raptor ist dem ersten, im Jahr 2018 präsentierten High Performance Pick-up in fast allen Kriterien überlegen. Motorisch lässt das Power Pick-up dem alten Raptor, der auf einen 2,0-Liter-Dieselmotor setzte, mit seinem 292 PS starken 3,0-Liter-V6-Benziner keine Chance vom Motoransprechen. Der neue Klappenauspuff, der im speziellen „Baja“-Modus besonders kernig tönt, sorgt genauso für Fahrfreude.

Im Offroad-Einsatz ist der neue permanente Allradantrieb dem alten zuschaltbaren überlegen. Im Gelände glänzt der Raptor mit verbesserter Geländetauglichkeit gegenüber dem ebenfalls neu aufgelegten Ranger dank spezieller Stoßdämpfer und Details wie einem solideren Unterfahrschutz. Die ebenfalls neuen Stoßdämpfer offenbaren sich auch onroad als echter Vorteil, ohne den Komfort zu verleugnen, weil sie für weniger Aufbaubewegungen und eine bessere Straßenlage sorgen.

Die sehr gute Ausstattung des Ranger Raptor gefällt ebenso, hat aber ihren Preis, wenn es ans Bezahlen von beinahe 80.000 Euro geht. Erst beim Ford Händler, dann beim Tank füllen, denn der Verbrauch eines Biturbo-V6-Benziner ist nie niedrig und in einem 2,5-Tonner noch höher.

Das hohe Gewicht verantwortet auch die sehr üppige Technik-, Komfort- und Infotainment-Ausstattung des Raptor. Die reicht vom 640-Watt-Soundsystem von Bang & Olufsen bis zur genialen 360-Grad-Kamera und bei den Fahrassistenten vom auch den Anhänger berücksichtigenden Toter-Winkel-Assistenten bis zur aktiven Einparkhilfe.

Diese Kombination aus neuem Feuer im Antriebsstrang, überdurchschnittlicher Geländetauglichkeit, deutlich verbesserten Straßeneigenschaften mit den fünf Sitzplätzen und der großen Ladepritsche auf stattlichen 5,38 Meter Länge macht den Ranger Raptor zu einem fast einmaligen Angebot, das überzeugt.

Mit dem Konzept, das harmonisch zwischen Transportqualität, Familientauglichkeit und Sportlichkeit die Waage hält, gehen allerdings auch einige, vielleicht über den Kauf entscheidende Nachteile einher. Die haben mit dem hohen Verbrauch und der reduzierten maximalen Zuladung und Anhängelast zu tun. Die ist der Tribut an die Potenz, zu der im Ranger Motorenprogramm eine gute Dieselalternative existiert, wenn einem das Topmodell Raptor insgesamt zu kostspielig ist.

Wie viel kostet der Ford Ranger Raptor?

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Leistung und Fahrkomfort

Der „Raptor“, der Namensgeber des Ford Ranger Topmodells, erlangte als erbarmungsloser Jäger und Dinohauptdarsteller seine Bekanntheit in Steven Spielbergs Blogbuster „Jurassic Parc“. Weil es mehr Drama bot, wurde der kämpferische Dino im Film deutlich vergrößert.

Wie ein großer Pick-up mit einem großen Motor wirkte auch der erste Ranger Raptor von 2018, aber der Motor war zu klein. Mit seinem 213 PS starken Dieselmotor fehlte es dem Raptor trotz des bissigen Typnamens an Biss. Der 2,0-Liter-Selbstzünder litt an einem Mangel an Drehfreude und Agilität, unter einer gewissen Leistungsschwäche und der Akustik der Dieselverbrennung.

Dass er wegen des höheren Gewichts und der größeren Räder nicht schneller lief als der nächst schwächere Diesel im normalen Ford Ranger, tat seiner Rolle als Highperformer und Jäger auch nicht gut.

Benzin im Tank

Der neue 3,0-Liter-Biturbo-V6, der immer mit der 10-Gang-Automatik kombiniert wird. ist hinsichtlich Agilität, Leistungsaufbau und von der Motorakustik ganz anders gestrickt. Weil er mit Benzin und nicht mehr Diesel aus dem 80-Liter-Tank gefüttert wird. Damit und mit 292 PS Leistung macht der neue Motor dem Pick-up Raptor endlich ordentlich Dinosaurierbeine.

Mit je einem Turbolader pro Zylinderbank baut der V6-Biturbo mit dem im Vergleich zum Vorgänger um einen Liter größeren Hubraum und dem so genannten „Anti-Lag“-System, das den Lader beim vom Gas gehen einen Moment bei Laune hält, schneller als der alte Diesel Kraft auf.

Gedrosselt, aber stark

Das Plus an Benzineragilität in Verbindung mit dem Anti-Lag-Anschieben sorgt für einen flotteren Antritt beim Geschwindigkeit machen und mehr Potential bei der Zwischenbeschleunigung, etwa beim plötzlichen Gas geben auf der Autobahn.

Diese Agilität wirkt weniger gutmütig als im dieselnden Raptorr, macht den Ranger Raptor aber deutlich spritziger. Und das trotz der im Vergleich zur US-Version geringeren Leistung von 292 statt 397 PS und dem niedrigeren maximalen Drehmoment von 491 statt 583 Nm, das aus der Anpassung an die hierzulande geltende Abgasnorm resultiert.

Voll auf die Klappe

Der serienmäßige Klappenauspuff, die direktere Raptor Lenkung, die neuen Fox Stoßdämpfer und der neue permanente Allradantrieb „e-4WD“ machen den Raptor mehr denn je zur reizvollen High-Performance-Variante.

Der Auspuff mit aktiv gesteuerter Klappe spielt je nach Fahrmodus gesittet oder in der aggressiven „Baja“-Stellung so laut auf, dass Ford diese Einstellung nur bei Fahrten abseits der Straße empfiehlt.

Stoßdämpfer: überzeugend

Abseits der Straße im Offroad-Einsatz leisten die elektronisch gesteuerten Fox Druckstufendämpfer im Raptor beste Dienste. Sie wirken dem im Pick-up mit langen Federwegen typischen Eintauchen von Front und Heck entgegen und stellen sich blitzschnell hunderte Male pro Sekunde auf die Fahrsituation ein.

Auf der Straße hat das Fahrverhalten des Ranger Raptor gewonnen. Sein Fahrwerk ist vom Charakter nicht mehr so weich in den Federn, sondern mehr dran an der Straße, bis die superschwere Fuhre bei zu viel Tempo ins Untersteuern gerät.

Das Fahrverhalten lässt sich mit dem serienmäßigen Off-Road-Paket, das sieben Fahrmodi bietet, beeinflussen. Die Fahrmodi wirken sich auf das Motor- und Gaspedalansprechen, die Schaltmanöver, die Direktheit der Lenkung, die ABS-Kalibrierung, die Traktions- und Stabilitätskontrolle sowie die Farbigkeit des digitalen Kombiinstruments und Touchscreens aus. Auf der Straße empfehlen sich der Normal- und Sportmodus, im Gelände der Schlamm-, Sand- oder Baja-Modus.

e-4WD: erstmals permanent

Erstmals kommt mit dem e-4WD im Ranger Raptor ein permanenter Allradantrieb zum Einsatz. Das System bietet gegenüber dem starren Zuschaltallradantrieb den Vorteil, dass sich der Antriebsstrang damit bei Kurvenfahrt auf der Straße nicht verspannt, weil die Kraft zwischen den Vorder- und Hinterrädern verteilt wird.

Der e-4WD sorgt entweder für einen variablen Allradantrieb („4H“), einen sparsameren Hinterradantrieb („2H“) oder bei niedrigen Geschwindigkeiten für die maximale Traktion mit aktivierten Verteilergetriebe und Sperrdifferentialen vorne und hinten („4L“).

Stark im Gelände

Im Offroad-Einsatz profitiert der neue Ranger Raptor von den langen Federwegen (256 mm vorne, 290 mm hinten), den weiter vorne platzierten Vorderrädern, dem dadurch hohen Böschungswinkel von 32 Grad und der bachtauglich hohen Watttiefe von 85 Zentimeter. Einen größeren Schutz für Kühler, Ölwanne, Lenkung, Getriebe und vorderes Differential bietet ein im Vergleich zum Ranger größerer Unterfahrschutz aus Stahl.

Platz und Praxistauglichkeit

Große Pick-ups mit großer Ladepritsche für fünf Passagiere sind selten. Sehr leistungsstarke und höchst geländetaugliche große Pick-ups mit großer Ladepritsche für fünf Passagiere noch seltener. Der Ford Ranger Raptor zählt zu dieser seltenen Fahrzeuggattung.

Wenig Konkurrenz

5,38 x  2,03  x 1,92 Meter sind nicht viele auf der Straße. Mit seiner überdurchschnittlichen Länge, Höhe und Breite steht der Ranger Raptor Pick-up so monumental auf der Straße wie ein Jeep Gladiator. Oder ein Dodge Ram 1500 oder Nissan Navara, aber die werden beide hier nicht offiziell verkauft. Mit dem auch hier angebotenen Toyota Hilux Double Cab konkurriert der Ford Ranger nur als 170- und 205-PS-Diesel, aber nicht als Raptor mit dem starken Benzinmotor. Ob der neue VW Amarok je mit so einem starken Benzinmotor wie der Raptor kommt, steht noch in den Sternen.

Sportiv familiengerecht

Die Dimensionen des Topmodells gleichen denen der Ranger Modellvarianten XLT, Limited und Wildtrak. Bei den vier Türen und fünf Sitzplätzen bleibt´s. Und das in sportiv und weiterhin in bequem und familiengerecht. Die Vordersitze bieten in kurvigen Geländepassagen guten Seitenhalt. Auf den äußeren der drei Sitzplätze im Fond, an denen per ISOFIX zwei Kindersitze befestigt werden können, steht ausreichend Platz zur Verfügung und drum herum im Innenraum genug Stauraum in den Ablagen, Getränkehaltern, im zusätzlichen Handschuhfach und in den Fächern unter der Rückbank.

Das Beste kommt zum Schluss

Die schluckfreudigste Ablage befindet sich im Pick-up hinter der Fahrkabine und ist im neuen Raptor nochmals gewachsen. Wie beim normalen Ranger in der Länge und Breite. Damit bietet die Ladewanne genug Platz für das Verstauen einer Euro-Palette des Formats 1.200 x 800-Millimeter.

Und das in praktisch. Die Heckklappe lässt sich dank des integrierten Dämpfers mit wenig Kraftaufwand aufklappen. Die Innenbeleuchtung in den Seitenwänden und die serienmäßige 360-Grad-Umfeldbeleuchtung machen das Beladen nachts so leicht wie das Einladen die aus den Seitenwänden ausklappbaren Trittstufen.

Kein Tonne mehr

Im Gegensatz zu einem Ranger XLT oder Wildtrak, die mit dem Dieselmotor beinahe 1.000 Kilogramm Gewicht auf der Ladepritsche transportieren dürfen, lässt sich der Ranger Raptor wegen der geänderten Aufhängungen, Bremsen und Räder nicht mehr als klassischer 1-Tonner-Pick-up nutzen.

Die maximale Nutzlast reduziert sich, obwohl der Raptor der potenteste Transporteur unter den Rangern ist, um etwa fünf Zentner auf eine runde dreiviertel Tonne. Gezogene ungebremste Anhänger dürfen wie am Ford Ranger 750 Kilogramm wiegen, aber gebremste am Raptor nur noch 2.500 Kilogramm.

Bedienung in modern

Die Sitzposition und Übersicht ist im 1,92 Meter hohen Ranger Raptor genauso erhaben und gut wie im Ford Ranger. Und auch von der Bedienung macht es keinen großen Unterschied, ob man im normalen oder schärfsten Ranger sitzt.

Die Instrumenteneinheit zeigt im Raptor ebenso digital, kontrastreich und einwandfrei ablesbar an und der zentrale Touchscreen steht auch hier fesch hochkant im Cockpit. Die weitgehende Reduktion auf die Bedienfelder auf dem Touchscreen ist zeitgemäß, ohne dass die Tasten für die Lautstärke und Klimareglung eingespart wurden. Und auch von der Optik wirkt das Raptor Interieur zugleich modern und gut in der Tradition verankert.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Raptor Interieur fallen die sportiven Sitze, das griffige 3-Speichen-Lenkrad mit den Schaltwippen der 10-Gang-Automatik und die orangen Farbakzente der Innenausstattung ins Auge. Das Cockpit und der Innenraum des Raptor wirken zwar etwas sportiver, aber genauso klassisch, hochwertig und zweckmäßig wie in den anderen Ranger Modellen.

Das Infotainment wurde im Vergleich zum alten Ranger Raptor nochmals deutlich verbessert. Das trifft sowohl auf das digitale 12,3-Zoll-Kombiinstrument vor der Nase als auch auf den im Raptor serienmäßigen 12-Zoll-Touchscreen zu.

Multimedialer und konnektiver Typ

Natürlich kann man sich auch im Ford SYNC 4 Infotainment herrlich in den Untermenüs verlieren und die umständliche Aktivierung der Differentialsperren über den Bildschirm (und keine direkte Taste) kritisieren, aber in der Gesamtwertung des Tests überzeugt das System.

Das SYNC Infotainment bietet mit der Sprachsteuerung, der Navi mit Echtzeitverkehrsinfos und den Offroad-Anzeigen allerhand Information. Nichts fehlt. Nicht die drahtlose Smartphone-Einbindung per Apple CarPlay und Android Auto, die induktive Ladestation fürs Smartphone, die Ortungsdienste der FordPass-App oder der digitale Radioempfang (DAB). Und auch an USB-A- und USB-C-Anschlüssen herrscht kein Mangel.

Reichlich Ausstattung

Zur umfangreichen Serienausstattung des Top-Rangers zählen neben dem Bang & Olufsen Soundsystem mit 640 Watt Musikleistung und zehn Lautsprechern einschließlich Subwoofer noch eine Menge Dinge. Die Vordersitze lassen sich 10-fach elektrisch verstellen und genauso wie das Lederlenkrad beheizen. Das ist äußerst angenehm bei tiefen Außentemperaturen im Winter, wenn man zu dem schnell fröstelnden Teil der Menschheit zählt.

Von außen macht das Topmodell mit der monumentalen Front, den 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit der 285/70 R17-Bereifung unter den verbreiterten Kotflügeln des Raptor sowie den adaptiven Matrix-Scheinwerfern den Unterschied.

Die Rückscheinwerfer setzen ebenfalls auf LEDs und die hinteren Seitenscheiben sind dunkel abgetönt. Von der Technik im Tiefparterre des Pick-ups unterscheidet sich der Ranger Raptor vom gewöhnlichen Ranger mit seiner aufwendigen Performance-Radaufhängung samt der Fox Stoßdämpfer. Das Off-Road-Paket mit sieben wählbaren Fahrmodi ist genauso Serie wie das kernige Baja-Fahrprogramm, das Sperrdifferential vorne und hinten sowie die Anhängervorrichtung.

Viel Technologie, wenig Extras

Viele Extras stehen nicht im Angebot. Das „Raptor-Paket“, das den Sportbügel, die Laderaum-Sportreling, das elektrische Laderaumrollo sowie eine Laderaumschutzwanne inklusive eines 12-Volt-Anschlusses auf der Pritsche umfasst, ist zum Aufpreis von 2.380 Euro zu bestellen. Der Raptor Beklebesatz kostet 893 Euro extra und für jede andere Farbe außer „Arctic White“ ruft Ford 690 Euro zusätzlich auf. Das war´s schon mit den Extras.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Wie weit kommt man mit dem vollen 80-Liter-Tank im Ford Ranger? Kurze Antwort: Mit einem Dieselmotor weiter als mit dem Benzinmotor des Ranger Raptor. Das liegt einerseits an der höheren Leistung und dem höheren Gewicht des Raptor und andererseits an der schlechteren Energieeffizienz des Benziners.

Mit etwa 300 Kilometer weniger Reichweite als im schwächeren Ranger Diesel, der rechnerisch über 1.000 Kilometer weit mit einer Tankfüllung kommt, sollte man im Raptor rechnen. In der Praxis kann ein Tank bei Verbräuchen zwischen 11 und 14 Liter Super noch schneller leer sein.

Niedrigere Reichweite, höherer Verbrauch

Der Verbrauch und der CO2-Austoß haben in einem sehr schweren Fahrzeug mit einer aerodynamisch unvorteilhaften Karosserieform immer ein hohes Niveau. Und ein noch höheres im Ford Ranger Raptor mit Benzinmotor, der gedrosselt die Abgasnorm Euro 6 erfüllt. Der hohe Verbrauch dürfte dafür sorgen, dass sich in Zukunft weniger als 17 Prozent der Ranger-Kunden wie beim Vorgänger für den Raptor entscheiden, denn zu seinem Durst gibt es im Ranger Motorenprogramm eine sehr gute Alternative.

Der 240 PS starke 3,0-Liter-V6-Diesel, der mit 600 Nm eine noch sattere Portion Drehmoment produziert, passt in Kombination mit dem 10-Gang-Automat und dem e-4WD-Allradantrieb hervorragend zum Ranger. Und diese Anschaffung spart gegenüber dem Raptor Kauf. Erst beim Kauf rund 17.000 Euro und dann an der Zapfsäule.

Sicherheit und Schutz

Zur umfangreichen Komfortausstattung gesellt sich im Ranger Raptor eine moderne Sicherheitsausstattung. Im Vergleich zum Raptor der vorigen Generation wartet die zweite Generation mit mehr Sicherheit und noch zahlreicheren Assistenzsystemen auf.

Zum umfangreichen Sicherheitspaket des Ranger Raptor zählen das Kollisionswarnsystem inklusive Distanzanzeige und Distanzwarner, das Auffahrwarnsystem mit aktivem Notbremsassistenten, die geniale 360-Grad-Kamera mit „Split View“-Technologie, der Fahrspurassistent inklusive Fahrspurhalteassistent, der Toter-Winkel-Assistent, der auch einen Anhänger mitabdeckt, die Verkehrsschilderkennung und der adaptive Tempomat inklusive intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer mit Tempolimit-Anzeige.

Ab Werk sind acht Airbags mit an Bord, darunter auch die Knie-Airbags für Fahrer und Beifahrer. Die im Raptor serienmäßigen Parksensoren vorn und hinten schützen das Blech genauso wie der ebenfalls serienmäßige Parkassistent mit Ein- und Ausparkfunktion und teilautomatisierter Fahrzeugführung.

Beim Fußgängerschutz glänzt Fords Pick-up nicht. Dafür baut die Frontpartie einfach zu hoch. Das allgemeine Sicherheitsniveau wird aber vom Allradantrieb des Ranger Raptor erhöht, der für optimale Traktion auf verschneiter und glatter Fahrbahn sorgt.

Zuverlässigkeit und Probleme

Um die Zuverlässigkeit ist es im Ranger Raptor wahrscheinlich gut gestellt. Pick-ups dieses Formats sind zumeist sehr robust gebaut, weil sie für den professionellen Einsatz konstruiert wurden. Wie es um die Haltbarkeit des neuen V6-Motors und die Zuverlässigkeit der vielen Technik und Elektronik steht, wird sich in Zukunft zeigen.

Sicher ist schon heute, dass die am Ranger Raptor auftretenden Probleme durch die 2-jährige Neuwagengarantie abgedeckt sind. Fords zusätzliche Mobilitätsgarantie besteht so lange wie die Garantie besteht und verlängert sich mit jeder planmäßigen Ford Händlerinspektion.

Künftige Inspektionskosten lassen sich mit Fords „Protect Service Plänen“ für vier Jahre zum Festpreis einplanen. Nach Ablauf der Neuwagengarantie ist eine Verlängerung der Garantie möglich. Unterschiedliche Garantiepakete stehen im Angebot. Die unterscheiden sich in der Laufzeit, Fahrleistung sowie bei privater oder gewerblicher Nutzung voneinander.

Bei privater Nutzung lässt sich der Ranger Raptor bis zu einer Laufzeit von acht Jahren und einer Fahrleistung von 160.000 Kilometern absichern. Bei gewerblicher Nutzung gibt es für bis zu vier Jahre und 160.000 Kilometer Garantien vom Hersteller.

Ford Ranger Raptor FAQs

Viel. Im Vergleich zu den anderen Ford Ranger Modellen hat der Raptor einen hohen Preis. Das Ranger Basismodell XLT kostet mit dem 170-PS-Diesel und dem 6-Gang-Schaltgetriebe 45.922 Euro und der Ranger Wildtrak mit dem 240-PS-Dieselmotor, der 10-Gang-Automatik und dem e-4WD-Allradantrieb 61.987 Euro. Das ist erheblich günstiger als der Ranger Raptor Preis, der bei 79.433 Euro startet.

Der Ford Ranger kam als Raptor im Herbst 2022 auf den Markt. Die anderen Modellvarianten, die ebenso schon bestellbar sind, folgen Anfang 2023.

Die Ranger Modelle werden von Dieselmotoren mit einer Leistung von 170, 205 und 240 PS vorangetrieben. Der Ranger Raptor besitzt einen 292 PS starken Benzinmotor.

Zuerst wurde für die Neuauflage des Ranger Raptor eine leistungsgesteigerte Variante des 240 PS starken V6-Diesels erwartet, der im Ranger im Einsatz ist. Dann überraschte Ford die Raptor Fans mit einem 3,0-Liter-V6-Biturbo mit Benzin im Tank und 292 PS Leistung.

Das entscheiden die eigenen Vorlieben und Erfordernisse. Der Ranger XLT ist die günstigste Variante, der Ranger Limited schon gut ausgestattet, der Ranger Wildtrak das beliebteste Ranger Modell und der neue Raptor das reizvollste Ranger Modell mit seinen Fahrwerksmodifikationen und dem agileren Benzinmotor.

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