Renault Scénic E-Tech Testbericht

Der Renault Scenic E-Tech wurde zum „Auto des Jahres 2024“ gekürt. Mit viel Platz, guten Detaillösungen und ordentlich Reichweite macht das elektrische Kompakt-SUV ein familiengerechtes Angebot.

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Wow-Wertung
8/10
Bewertet von Lothar Erfert nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Kompakt und geräumig
  • Gute Reichweite (mit 87 kWh)
  • Pfiffige Details

Was nicht so gut ist

  • Hoher Preis
  • Hohe Ladekante
  • Fehlendes Head-up Display

Renault Scénic E-Tech: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Renault Scenic E-Tech

Im Jahr 1996 startete die Erfolgsstory des Renault Scenic. Nun setzt sie sich rein elektrisch fort. Besitzt Renaults Familienauto in seiner fünften Generation, die sich mit dem Peugeot E-3008, Smart #1 und VW ID.4 zum messen hat, die Talente, diesen Erfolg fortzusetzen?

Im Innen- und Kofferraum wird auf 4,47 x 1,86 x 1,57 Meter Länge, Breite mal Höhe mehr Platz geboten als im Renault Megane E-Tech. Der elektrische Scenic steht seinen Alltag mit großzügiger Beinfreiheit hinter den Vordersitzen, üppigen 38,7 Liter Stauraum im Innenraum, 545 bis 1.670 Liter Kofferraumvolumen und raffinierten Ausstattungsdetails. Etwa mit dem Panoramaglasdach, das per Schalter oder Zuruf transparent oder undurchsichtig ist, oder mit der „Ingenius“-Armlehne mit Smartphone-/Tablet-Halter im Fond.

Von der Zuladung und mit bis zu 1,1 Tonnen Anhängelast erfüllt der elektrische Renault Scenic auch andere Kriterien des Familienalltags. Positiv fällt auch auf, dass die Motoren mit 170 PS (125 kW) im Scenic E-Tech 170 Comfort Range und 218 PS (160 kW) im E-Tech 220 Long Range im vernünftigen Leistungsbereich bleiben. Da spielt es in der Praxis selten eine Rolle, ob der Renault Scenic mit dem einen Motor 150 und mit dem anderen 170 km/h läuft, denn mit hohem Tempo steigt der Verbrauch stark an. 

Mit 16,3 bis 17,7 kWh/100 km im WLTP-Mittel kommt der Renault Scenic E-Tech mit der 87-kWh-Batterie des 220 Long Range auf bis zu 625 km Reichweite. Mit der 60-kWh-Batterie des 170 Comfort Range sind es maximal 430 km. Das Aufladen geht in beiden Motorvarianten mit 130 und 150 kW durchschnittlich schnell vonstatten. Schnellste Ladezeit: 32 und 37 Minuten, um von 15 auf 80 % Ladestand zu kommen.

Dinge wie die hohe Ladekante, das unübersichtliche Heck, das fehlende Head-up-Display, der mit 20-Zoll-Rädern stramme Komfort und der hohe Preis für die familientaugliche Elektromobilität fallen negativ auf, das meiste andere wie die sehr gute Sicherheitsausstattung bereits im Basismodell, das moderne Infotainment und die reisetaugliche Reichweite mit der empfehlenswerten 87-kWh-Batterie positiv. 

Auch der Renault Scenic E-Tech ist eindeutig eine Empfehlung wert. Nicht umsonst bekam der erste elektrische Renault Scenic 2024 den begehrten Titel „Auto des Jahres“ verliehen. Die 1996 begonnene Erfolgsstory setzt sich in der fünften Generation fort.

Wie viel kostet der Renault Scenic E-Tech?

Das Renault Scénic E-Tech Modell hat eine UVP von 41.400 € bis 52.100 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 5.451 € sparen. Die Preise beginnen bei 37.829 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 392 €.

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Renault Scenic E-Tech: Reichweite und Ladedauer

Für Effizienz sorgen im Renault Scenic E-Tech Dinge wie die serienmäßige Wärmepumpe oder die per Schaltwippe am Lenkrad steuerbare Rekuperation (ab Techno). Die Ladeeffizienz wird bei eingestelltem Naviziel durch die automatische Vorkonditionierung gesteigert, die die Batterie auf die ideale Ladetemperatur von 25 Grad bringt.

Reichweite: theoretische 625 km

Die Batterie zählt im elektrischen Scenic jeweils 12 Module. Im E-Tech 170 Comfort Range mit der 60-kWh-Batterie verbaut Renault 288 Zellen und im E-Tech 220 Long Range 292. Die sorgen mit 87 kWh Batteriekapazität für deutlich mehr Reichweite als der von der Kapazität kleinere Stromspeicher.

Mit dem 87-kWh-Akku und einem zwischen 16,8 und 17,7 kWh pendelnden Verbrauch (WLTP) erreicht die Long-Range-Variante eine Reichweite zwischen 596 und 625 km. Mit den 16,3 bis 17,0 kWh des E-Tech 170 Comfort Range schwankt der Aktionsradius mit dem 60-kWh-Akku nach Angaben von Renault zwischen 411 und 430 km.

Im innerstädtischen Bereich erhöht sich der Aktionsradius auf 548 bis 563 km sowie 785 bis 808 km. Eher theoretisch, denn zumeist wird nicht allein im reinen Stadtverkehr gefahren. In der Regel sieht man die Ladesäule viel früher. 

Rechnet man die Werksangaben auf die Realität herunter, kann man mit den zwei Batterievarianten ungefähr mit 300 oder 400 km Reichweite rechnen. Mal mit mehr, mal mit weniger, je nach Fahrweise und Fahrbedingungen. Gut gemacht: Der Bordcomputer prognostiziert die Reichweite mit drei Werten: anhand des WLTP-Werts, den Verbrauch der letzten Kilometer zu Grunde legend und dem Verbrauchswert bei niedriger Temperatur oder Autobahntempo – hilfreich.

Die Ladedauer unterscheidet sich. An der normalen Haushaltssteckdose hängt der Scenic E-Tech 170 Comfort Range über 30 und der 220 Long Range über 46 Stunden. An der Wallbox mit 11 kW vergehen beim Aufladen 6 Stunden und 30 Minuten oder 9 Stunden und mit dem serienmäßigen 22-kW-Onboard-Lader 3 Stunden und 15 Minuten oder 5 Stunden.

Welche Batterie?

Am CCS-Schnelllader mit 130 kW Ladeleistung im 170 Comfort Range und 150 kW im 220 Long Range dauert es lediglich 32 und 37 Minuten. Allerdings, um von 15 % (und nicht von üblichen 10 %) auf 80 % zu laden. Durchschnitt.

Welchen Stromspeicher wählen? Klare Antwort: Mit der größeren Batterie genießt man auf jeden Fall mehr Reichweitensicherheit, auch wenn dafür einige tausend Euro mehr angelegt werden müssen.

Leistung und Fahrkomfort

Der Renault Scenic E-Tech baut auf der CMF-EV-Plattform von Renault-Nissan auf. Der Antrieb erfolgt über die Vorderräder. Ein Allradantrieb und ein zweimotoriger Antrieb sind für das Familienauto Scenic nicht geplant. Der Antrieb arbeitet immer elektrisch. Verbrenner haben im Renault Scenic ausgedient. Zwischen zwei Motorisierungen mit 170 (125 kW) und 218 PS (160 kW) Leistung fällt die Entscheidung.

Stark, aber weniger ausdauernd: 170 Comfort Range

Von der Motorleistung und den Fahrleistungen spricht nichts gegen den Einstieg im elektrischen Renault Scenic mit dem schwächeren Motor, aber von der Batteriekapazität. Dieser Motor wird ausschließlich mit einer 60-kWh-Batterie angeboten, die im Vergleich zur Batterie mit 87 kWh Kapazität ein gutes Stück weniger Reichweite bietet – auch wenn der Modellname „Comfort Range“ es zu kaschieren versucht. 

Die 170 PS Leistung genügen, um den wegen der schweren Batterie mit 1.747 bis 1.757 kg Gewicht nicht leichten Renault Scenic ausreichend flott zu bewegen. Der Antritt ist nicht spektakulär, aber kräftig. In 4,0 Sekunden ist die Masse aus dem Stand auf 50 km/h beschleunigt. 8,6 Sekunden vergehen für den Standardsprint von 0 auf 100 km/h.

Dank dem spontanen Antritt des Elektromotors, der nicht wie ein Verbrennungsmotor erst auf Drehzahl gebracht werden muss, bewältigt der Elektro-Scenic kurze Beschleunigungsmanöver auf der Autobahn mit seinem elastischen Antrieb souveräner als ein gleich starker Benziner. Für das Zwischenbeschleunigen von 80 auf 120 km/h vergehen lediglich 6,3 Sekunden.

Stärker und ausdauernder: 220 Long Range

Im Scenic E-Tech 220 Long Range geht es nicht entscheidend flotter voran, aber mit 27 kWh mehr Batteriekapazität weiter. Das Thema Reichweitenangst ist damit vom Tisch. 

Von der Leistung und vom Fahren macht es keinen Riesenunterschied, ob man sich für die 170- oder 218-PS-Maschine entscheidet. Über 30 Minuten Dauer produzieren beide Triebwerke 75 PS (55 kW) Leistung. Das maximale Drehmoment ist mit 300 statt 280 Newtonmeter ebenso kaum höher. Dafür, dass der Scenic 220 Long Range nur 48 PS stärker ist und mit der größeren Batterie rund 100 kg mehr als der 170 Comfort Range wiegt, beschleunigt er aber trotzdem ein wenig flotter. In 7,9 statt 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Fahrverhalten: familiengerecht

So wenig entscheidend wie die Beschleunigung ist die höhere Endgeschwindigkeit. Der stärker motorisierte Scenic läuft 170 km/h. Im schwächeren ist schon bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h Schluss, was im Alltag jedoch eher von theoretischer Natur sein dürfte. Selbst wer mit Tempo 150 über die Autobahn saust, sieht die Ladesäule früher wieder, als der Werksverbrauch verspricht. Tempo machen und große Reichweite gehen in keinem Elektroauto zusammen.

Deshalb passt eine gelassene Fahrweise viel besser zum E-Auto und zum elektrischen Scenic. Man sitzt in einem Familienauto und nicht im agileren Megane E-Tech. So fühlt es sich vom Fahrverhalten mit der leichtgängigen Lenkung, dem fast 1,60 Meter hohen Karosserieaufbau und vom Fahrverhalten auch an. 

Komfort: nicht ganz familiengerecht

Die Unterschiede zwischen Komfort- und Sportmodus sind weniger ausgeprägt als zwischen Komfort- und Ecomodus. Mit den Reifen im Format 235/45 R20, Serie in den beiden höheren Ausstattungslinien Esprit Alpine und Iconic, rollt der Renault Scenic bei Langsamfahrt herber ab als mit den 19 Zoll im E-Tech Evolution und Techno.

Platz und Praxistauglichkeit

Ein E-Auto mit Platz – Dass der Renault Scenic E-Tech 2024 den Titel „Car of the Year“ („Auto des Jahres“) einfuhr, hat auch viel mit seinem guten Platzangebot und familientauglichen Innenraumkonzept mit reichlich Ablagen, pfiffigen Detaillösungen und ordentlich Kofferraum zu tun.

Viel Platz

Der 4,47 Meter vom Bug bis zum Heck messende Scenic E-Tech überragt seinen Technikbruder Megane E-Tech in der Länge, Breite und Höhe erheblich. Das schafft Raum und Freiräume. Fünf Personen können Platz nehmen. Vier sitzen besser. Das ist normal bei 1,86 Meter Breite. Der Innenraum wirkt deutlich luftiger als im Megane E-Tech, was vor allem mit den 1,57 Meter Höhe zu tun hat.

Auf den Vordersitzen kommt man bequem und mit gut Seitenhalt unter. Ab dem dritthöchsten Ausstattungsgrad, Esprit Alpine, ist auch der Beifahrersitz höhenverstellbar und der Fahrersitz verfügt über eine elektrische Lordosenstütze. In der Topausstattung Iconic, kommt die elektrische Verstellbarkeit auf der Fahrerseite, die Memory-Funktion und die Massagefunktion hinzu. In den beiden höheren der vier Ausstattungslinien sind die Vordersitze beheizbar, was bei frostigen Temperaturen genauso angenehm ist wie die serienmäßige Lenkradheizung im Winter.

Pfiffige Extras

Als angenehmer Aufenthaltsort offenbart sich auch der Bereich des Fonds. Das liegt auch an der großzügigen Beinfreiheit und dem Panorama-Glasdach, wenn man es für kostspielige 1.500 Euro zusätzlich bestellt hat.

Mit dem raffinierten Glasdach wähnt man sich in einer Oberklasselimousine. Ein Rollo ist nicht mehr nötig. Mit dem Spezialglas lässt sich der Lichteinfall in vier Stufen zwischen transparent und eingetrübt verstellen. Vorne wie hinten. Per Schalter oder Sprachsteuerung. Nach dem Abstellen des Scenic aktiviert sich automatisch der Milchglasmodus. Als genauso raffiniert empfindet man die ab dem zweiten Ausstattungsgrad, Techno, serienmäßige Armlehne mit dem hochtrabendem Namen „Ingenius“. 

Die Armlehne bietet nicht nur wie üblich zwei Cupholder und ein 3,6 Liter großes Ablagefach für die Fondpassagiere, sondern ebenso zwei USB-C-Anschlüsse und ausklappbare Ständer für das Smartphone oder Tablet. An der Position der Armlehne findet sich auch eine Durchlade, die es ermöglicht lange Gegenstände im Fahrgast- und Kofferraum zu transportieren, ohne dass die Rückbank umgeklappt und die Kofferraumabdeckung entfernt werden muss. Praktisch.

Noch Fragen zum Kofferraum?

Wird die bereits im Einstiegsmodell Evolution im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rückbanklehne umgeklappt, weil die üppigen 38,7 Liter Stauraum und Ablagefläche im Innenraum des Scenic E-Tech nicht mehr genügen, erhöht sich die Kofferraumkapazität von 545 Liter auf Ikea-taugliche 1.670 Liter.

Dies ist ein stattliches Volumen. Beweisführung? In einem VW ID.4 kommen maximal 1.575 Liter und in 5-sitziger Konfiguration 543 Liter unter, allerdings ist der Renault Scenic E-Tech über 10 Zentimeter kürzer als der 4,58 Meter lange ID.4. Das beweist die gute Raumnutzung des Franzosen. Noch Fragen zum Kofferraum? 

Wir geben noch ein paar Antworten. Nach dem Flachlegen der Rücksitze bleibt eine Stufe im Ladeboden. Der Ladeboden verläuft tief, aber die Ladekante sehr hoch. Um dies abzumildern, erhält man die Option doppelter Laderaumboden zum fairen Aufpreis. Die elektrische Heckklappe zählt ab der Linie Techno zur Serienausstattung. Sie öffnet über 2,07 Meter nach oben, sodass man sich darunter nicht so schnell den Kopf beim Einpacken stößt.

Bis zu 3 Bikes

Zwischen 523 und 599 kg dürfen zugeladen werden und bis zu 1,1 Tonnen gezogen werden. Auf der Anhängerkupplung können mit dem Fahrradträger bis zu drei Räder transportiert werden. Auch dies unterstreicht den Praktiker im Scenic, der auch aus diesen, für Familien manchmal kaufentscheidenden Gründen den Titel „Auto des Jahres 2024“ verliehen bekam.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Der Innenraum und das Cockpit wirken im Ganzen und zwischen den Vordersitzen angenehm luftig, weil der Automatikwahlhebel hinter dem Lenkrad und nicht in der Mitte thront. Von der Verarbeitung und Materialqualität im Interieur weiß der Renault Scenic, bis auf ein paar günstiger wirkende Kunststoffteile, zu überzeugen. Auch aus der Umweltperspektive dank vielen recycelten Teilen. 

Viele recycelte Bauteile

Motorhaube und Türen bestehen zu 80 % aus recyceltem Alu. Die Sitzbezüge des Scenic E-Tech Techno und Esprit Alpine sind zu 100 % aus recyceltem Stoff gefertigt und die Fußmatten zu 54 % aus recycelten Plastikflaschen.

Im Basismodell Evolution laufen die Fahrinfos auf dem 12-Zoll-Display im Cockpit auf und die Infos vom Infotainment und Fahrzeug auf dem 9 Zoll großen Touchscreen in der Mitte. Die kabellose Einbindung des Smartphones über Android Auto oder Apple CarPlay gehört genauso zur Grundausstattung wie zwei USB-C-Anschlüsse in der vorderen und hinteren Sitzreihe und ein Soundsystem mit digitalem Radioempfang (DAB+) und 6 Lautsprechern.

Vermisst man etwas?

Die Ausstattung und Innenausstattung variieren zwischen den vier Ausstattungslinien. In der zweithöchsten E-Tech Linie, Techno, misst der hochkant stehende Touchscreen 12 Zoll in der Diagonale und die Navi samt Google Maps und die Google Sprachsteuerung sind mit dabei. Ebenso die induktive Smartphone-Ladefläche und die „Ingenius“-Armlehne im Fond mit 2 USB-C- Anschlüssen und Smartphone/Tablet-Halterung. Im höchsten Level Iconic kommt der Sound aus 8 Lautsprechern und das Soundsystem von Harman/Kardon. Vermisst man etwas? Ja, ein Head-up-Display. 

Die Bedienung ist auch im Renault Scenic E-Tech Touchscreen-lastig, aber es finden sich auch Tasten am Lenkrad oder für die Steuerung der Klimaanlage. Schnell hat man sich daran gewöhnt, aber ohne Eingewöhnung geht es auch in diesem Elektroauto nicht. Wer darin kein Problem, sondern nur den Weg zur Lösung sieht, hat damit kein Problem.

Sicherheit und Schutz

Die Kundschaft heißt oft Familie. Da ist ein hohes Niveau an Sicherheit und eine reichhaltige Ausstattung mit Assistenzsystemen angesagt. Und der Renault Scenic E-Tech liefert. Schon im Einstiegsmodell Evolution. Trotzdem existieren Unterschiede bei der Sicherheitsausstattung der vier Ausstattungslinien. 

Viel Sicherheit in der Basis

Im Scenic E-Tech Evolution zählen Fahrhelfer wie der adaptive Tempomat, der Sicherheitsabstand-Warner, der Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner zur Serienausstattung. Das dynamische Abbiegelicht erhöht die Fahrsicherheit bei Dunkelheit. Der vordere Mittelairbag, der Notfall-Spurhalte-Assistent und das eCall-Notrufsystem helfen im Falle eines Unfalls. Die Rückfahrkamera und die Einparkhilfe hinten entschärfen das unübersichtliche Heck des Scenic E-Tech.

Im zweiten Ausstattungslevel, Techno, kommen die Einparkhilfe vorne und der Fernlichtassistent hinzu. Im Esprit Alpine ändert sich aus der Sicherheitsperspektive nichts. Im Topmodell Iconic fährt man bestens behütet. Hier gehören neben dem adaptiven Tempomat mit Spurzentrierung und dem Rückfahr-Notbremsassistenten mit Querverkehrswarner auch der Toter-Winkel-Warner mit aktivem Lenkeingriff und der Ausstiegsassistent mit zum Sicherheitspaket.

Im Techno und Esprit Alpine, aber nicht im Einstiegsmodell Techno, lässt sich mit dem „Advanced Driving Assist-Paket“ einiges an Sicherheit nachrüsten. Das „Augmented Vision & Advanced Driving-Paket“ oder das „Augmented Vision Paket“ für den Iconic beinhalten unter anderem das empfehlenswerte 360-Grad-Rundumsichtsystem und den Kamera-Innenspiegel.

Zuverlässigkeit und Probleme

Das aktuelle Modell des Renault Scenic kam in seiner fünften und ersten vollelektrischen Generation erst 2024 auf den Markt. Damit können Zuverlässigkeit und Probleme in dieser Kaufberatung noch nicht das Thema sein und man schielt herüber zur Garantie und zum Wartungsplan.

Erst nach 30.000 km Fahrleistung kommt der erste Wartungstermin, aber spätestens nach einem Jahr Fahrt. Renault gewährt zwei Jahre Garantie plus 1 Jahr Verlängerung bis 100.000 km Laufleistung inklusive 3 Jahre Mobilitätsgarantie. Darüber hinaus gibt es eine 3-jährige Lackgarantie, 12 Jahre Rostschutzgarantie und 8 Jahre Garantie bis 160.000 km Laufleistung auf mindestens 70 % der Batteriekapazität.

Renaults Pannenservice kann man für die Dauer der Garantiezeit in Anspruch nehmen. Die Mobilitätsgarantie verlängert sich ein Autoleben lang, wenn der Scenic E-Tech jährlich beim Renault Partner gewartet wird.

Renault Scenic E-Tech FAQs

Der Renault Scenic E-Tech kommt voraussichtlich Mitte 2024 auf den deutschen Markt.

Der Renault Scenic E-Tech kostet als 170 Comfort Range mit 170 PS (125 kW) Leistung in der Basisausstattung Evolution 41.400 Euro. Das 218 PS (160 kW) starke Topmodell 220 Long Range Iconic kostet 52.100 Euro.

Renault gibt für den Scenic E-Tech 170 Comfort Range mit der 60-kWh-Batterie eine Reichweite von 411 bis 430 km an und für den E-Tech 220 Long Range mit der 87-kWh-Batterie 596 bis 625 km.

Wie sein Vorgänger mit Kraftstoff im Tank wird der Renault Scenic im nordfranzösischen Douai produziert. Sein Elektromotor wird im französischen Werk Cléon gefertigt.

Der Renault Scenic E-Tech verfügt mit jedem Motor, jeder Batterie und in jeder Ausstattungslinie über eine Wärmepumpe.

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